Hält die gute Form auch gegen den Tabellenführer?

Am Samstag um 15 Uhr empfängt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach den Tabellenführer Reutlingen im FRITZ Sportpark.

Nach der überragenden Leistung am vergangenen Wochenende in Ehingen könnte die Brust bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach breiter nicht sein. Immerhin siegte man klar mit 4:0, wobei man die letzten beiden Tore sogar in Unterzahl erzielte. Zum zweiten Mal in Folge blieb der Kasten von Joshua Barth sauber. Einziger Wehrmutstropfen war die gelb-rote Karte von Rechtsverteidiger Tim Ruth nach knapp einer Stunde.

So fehlt der Routinier Trainer Padda Faber an diesem Wochenende gegen die Young Boys Reutlingen. Gegen den Tabellenführer fehlen darüber hinaus weiterhin Mert Arslan, Kevin Scherer und Simon Lechleitner. Tim Seidler stand nach Verletzung bereits letzte Woche wieder im Kader und konnte unter der Woche weiter an seiner Fitness feilen.

Reutlingen marschiert vorne weg

Die Aufgabe am Samstag könnte derweil nicht größer sein. Aus den letzten sechs Spielen holte Reutlingen fünf Siege. Bei jedem dieser fünf Siege erzielten die Young Boys mehr als vier Tore. Einzig am TSV Oberensingen biss sich die überragende Offensive der Reutlinger am letzten Spieltag die Zähne aus. Am Ende stand ein 0:0. Längst hat der Spitzenreiter den Großteil seiner Verfolger in der Tabelle abgeschüttelt. Nur der FC Holzhausen hält noch einigermaßen Schritt und hat mit 51 Punkten nur vier Punkte Rückstand auf den ersten Platz. So hat der finanzstarke Reutlinger Club auch weiterhin großes Interesse daran, durchzuziehen. Denn nur die Meisterschaft bedeutet den Aufstieg in die Oberliga.

Nun stellt sich am Samstag um 15 Uhr in Hofherrnweiler die Frage, ob die zuletzt stabile Defensive der TSG weiter hält oder ob sich die favorisierte Offensive der Reutlinger durchsetzt.

TSG feiert Kantersieg trotz Unterzahl

In einer einseitigen Verbandsliga-Partie hat die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem fulminanten 4:0-Auswärtssieg beim SSV Ehingen-Süd untermauerten die Gäste ihre aktuelle Form und ließen sich selbst durch eine bittere gelb-rote Karte für Tim Ruth nicht aus dem Konzept bringen.

Von der ersten Minute an war Feuer in der Partie. Die Gäste von der Ostalb übernahmen sofort das Kommando und suchten den direkten Weg zum Tor. Es dauerte nicht lange, bis der Ball das erste Mal im Netz zappelte: In der 17. Spielminute legte sich Philipp Tabatabai das Leder zum Freistoß zurecht. Mit feiner Schusstechnik zirkelte er den Ball direkt ins lange Eck – ein Tor Marke „Marke Extraklasse“. 0:1. Die Hausherren wirkten geschockt, und die TSG setzte sofort nach. Nur fünf Zeigerumdrehungen später war es erneut Tabatabai, der eiskalt zuschlug und auf 0:2 erhöhte (22.). Ehingen-Süd versuchte zwar, mit wütenden Angriffen zu antworten, doch das Glück war ihnen nicht hold: Ein krachender Lattentreffer in der 19. Minute blieb die gefährlichste Ausbeute der Gastgeber im ersten Durchgang.

Bester erster Hälfte des Jahres folgt dominante zweite Hälfte

Somit wurden beim Stand von 0:2 die Seiten gewechselt. Die wohl beste erste Hälfte der TSG im Fußball-Jahr 2026. Nach dem Seitenwechsel kam der SSV Ehingen-Süd mit viel Schwung aus der Kabine. Die Hausherren erspielten sich Chancen im Minutentakt, doch die TSG-Abwehr stand wie eine Wand. In der 62. Minute schien das Spiel jedoch eine dramatische Wendung zu nehmen: Tim Ruth sah nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte (Gelb-Rot). Für die Elf von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder ein Weckruf, mitten in der Drangphase der Hausherren. In Unterzahl agierte die TSG nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“. Während der SSV vergeblich anrannte und eine Ecke nach der anderen herausholte, bewies der TSG-Coach ein glückliches Händchen bei den Auswechslungen.

Die Jungs aus der Weststadt bewiesen in der Schlussphase eine beeindruckende Effizienz. Der eingewechselte Yusuf Emre Baran machte in der 80. Minute den Deckel drauf, als er einen Konter zum 3:0 vollendete. Ehingen-Süd war nun endgültig der Zahn gezogen. In der Nachspielzeit (94.) setzte Luca Wünsch mit dem 4:0 den Schlusspunkt unter eine Partie, in der die TSG am Ende ein hochverdienter Dreier, der aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit und der gnadenlosen Chancenverwertung auch in dieser Höhe völlig in Ordnung geht. Während die TSG mit breiter Brust nach Hause fährt, muss Ehingen-Süd die Wunden lecken und an der Chancenverwertung arbeiten.

TSG: Barth – Ruth, Ziemer (90. Jonus), Wagemann, Kuntz (58. Ibrahim), D. Tabatabai, Freitag, Köhnlein (84. Sanyang), Zahner, Klenk (58. Baran), Ph. Tabatabai (64. Wünsch).

Tore: 0:1, 0:2 Philipp Tabatabai (17./22.), 0:3 Yusuf Emre Baran (80.), 0:4 Luca Wünsch (94.)

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Tim Ruth (TSG, 62.)

Von Kai Eder

Rekordbeteiligung bei TSG Flurputzete

Mit großem Einsatz hat sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auch in diesem Jahr wieder an der Flurputzete beteiligt. Rund 40 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz – so viele wie noch nie zuvor.

Ein Großteil der Teilnehmenden kam aus den Abteilungen Sportakrobatik und Taekwondo, die damit einmal mehr ihr starkes Engagement für die Gemeinschaft unter Beweis stellten. Ausgerüstet mit Handschuhen und Müllsäcken machten sich die Gruppen daran, Wege, Wiesen und öffentliche Flächen von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.

Organisiert wird die Teilnahme der TSG bereits seit vielen Jahren von Taekwondo-Abteilungsleiterin Sonja Ruf, die auch in diesem Jahr wieder alles koordiniert hat. Ihr gilt ein besonderer Dank für ihren langjährigen Einsatz. Ebenso bedankte sie sich ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung.

Die hohe Beteiligung zeigt: Das Bewusstsein für Umwelt und Gemeinschaft wird im Verein großgeschrieben. Die TSG leistet damit nicht nur einen wichtigen Beitrag für ein sauberes Stadtbild, sondern stärkt zugleich den Zusammenhalt innerhalb des Vereins.

Mit Rückenwind nach Ehingen

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach will an die starke Leistung gegen Berg anschließen und am Samstag um 15 Uhr in Ehingen gewinnen.

Lust auf mehr hat die Leistung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am vergangenen Wochenende gegen den Tabellendritten Berg gemacht. Beim souveränen und hochverdienten 2:0 trafen mit Darius Tabatabai und Kilian Kuntz zwei Winterneuzugänge, was die Kaderplaner am Sauerbach zusätzlich glücklich stimmen dürfte. Auch abgesehen von ihren Toren zeigten Kuntz und Tabatabai extrem ansprechende Leistungen und stachen aus einer durch die Bank starken Faberelf noch einmal heraus. Mit nun 30 Zählern steht nach Spieltag 21 Platz acht im Tableau.

Ehingen auf dem absteigenden Ast

Nach dem Brustlöser soll nun gegen den SSV Ehingen-Süd der nächste Sieg her. Rein tabellarisch ist die TSG in diesem Duell auch Favorit. Trotz zwei Niederlagen zum Auftakt der Rückrunde steht man sechs Punkte vor dem SSV, der mitten im Abstiegskampf steckt. Derzeit steht für die Mannschaft von Trainer Kevin Ruiz nur Relegationsplatz 12 in der Tabelle und die letzten Auftritte waren ebenfalls wenig erfolgreich. Aus den letzten sieben Verbandsligaspielen holte der SSV nur ein Remis und einen Sieg. Letzte Woche setzte es gegen Oberensingen ein 0:4. Der Blick in der Tabelle geht beim Team aus der Nähe von Ulm also ganz klar nach unten.

Gegen die schwächelnden Ehinger kann Patrick Faber am Samstag allerdings nicht auf eine volle Kapelle setzen. So fallen weiterhin Mert Arslan, Simon Lechleitner und Kevin Scherer aus. Tim Seidler wird noch die eine oder andere Trainingseinheit abliefern müssen, um sich nach Verletzung wieder fürs Team empfehlen zu können.

Mit dem Bus nach Ehingen

Für alle Fans der TSG steht am Samstag der Bus zum Spiel zur Verfügung. Abfahrt ist um 11.45 Uhr am Vereinsheim. Die Fahrt inklusive Eintritt kostet 15 Euro. Die Anmeldung erfolgt telefonisch über die 0172/6353256 oder per Mail an a.pfeifer@tsg-1899.de.

Von Patrick Schlipf

Befreiungsschlag in der Weststadt: TSG feiert verdienten Heimsieg gegen Berg

Nach zwei zum Teil unglücklichen Niederlagen zum Jahresauftakt ist die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zurück in der Erfolgsspur. In einer beeindruckenden Verbandsliga-Partie schlug die Mannschaft von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder im heimischen FRITZ-Sportpark den Tabellendritten TSV Berg hochverdient mit 2:0. Besonders süß schmeckte der Sieg in der frisch umgebauten Kabine, die nach dem Abpfiff Schauplatz der Einweihungsparty mit Mannschaft und Fans wurde.

Die TSG ließ von Beginn an keinen Zweifel daran, wer der Herr im Hause ist. Während die vorangegangenen Partien gegen Holzhausen und Schwäbisch Hall trotz guter Ansätze noch verloren gingen, präsentierte sich die Elf dieses Mal über die vollen 90 Minuten konzentriert und dominant. „Wir waren von der ersten bis zur 90. Minute spielbestimmend“, freute sich der TSG-Vorsitzende Achim Pfeifer. „Die drei Punkte tun uns extrem gut.“

Tabatabai und Kuntz belohnen den Aufwand

Schon in der ersten Halbzeit erarbeitete sich die TSG die deutlich besseren Chancen. Zunächst hatte Philipp Tabatabai noch Pech, als sein Kopfball lediglich am Pfosten landete. In der 40. Minute belohnte Darius Tabatabai den Offensivdrang schließlich mit dem verdienten Führungstreffer. Ein zu diesem Zeitpunkt mehr als verdienter Treffer. Die TSG dominierte die ersten 45 Minuten und ging mit einer verdienten 1:0-Führung in die „neue“ Kabine. Die Vorentscheidung fiel unmittelbar nach dem Seitenwechsel: Kilian Kuntz setzte sich mit einer starken Einzelleistung durch und überwand den Berger Keeper Daniel Geiselhart souverän zum 2:0 (48.). Durch diesen Doppelschlag kontrollierte die TSG das Geschehen nach Belieben. Die Defensive stand dabei felsenfest und ließ den Gegner fast völlig verstummen.

Kompaktheit als Schlüssel zum Erfolg

Beeindruckend war vor allem die Leidenschaft, mit der sich die Mannschaft jeden Ball erkämpfte. Selbst der gegnerische Trainer musste anerkennen, dass die TSG sich durch das Bejubeln eigener gelungener Szenen immer wieder selbst antrieb. Für den Tabellendritten gab an diesem Tag im FRITZ-Sportpark nichts zu holen. Die TSG konnte sich über die ersten drei Zähler in diesem Jahr freuen.

Kabinenfest nach getaner Arbeit

Nach dem Schlusspfiff gab es für die Spieler kein Halten mehr. Der Sieg markierte nicht nur das Ende der kurzen Durststrecke, sondern war auch die perfekte Einweihung für die in Eigenregie modernisierte Umkleide. „Die Spieler dürfen sich jetzt in der von ihnen frisch umgebauten Kabine freuen und feiern“, so Pfeifer stolz.

TSG: Barth – Ruth, Ziemer, Wagemann, Kuntz, D. Tabatabai, Freitag (70. Wünsch), Baran (76. Sanyang), Zahner (86. Kurz), Klenk (58. Köhnlein), P. Tabatabai (78. Ibrahim).

Tore: 1:0 Darius Tabatabai (40.), 2:0 Kilian Kuntz (48.)

Von Kai Eder

TSG will gegen Berg erste Punkte des Jahres holen

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach musste zuletzt zwei knappe Niederlagen hinnehmen. Im Heimspiel gegen den TSV Berg am Samstag um 15 Uhr soll nun der erste Sieg im neuen Jahr gelingen.

Die Moral stimmt, die Ergebnisse zuletzt nicht. In den vergangenen drei Ligaspielen – eines noch im Jahr 2025, zwei bereits im neuen Jahr – unterlag die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach jeweils mit dem knappstmöglichen Abstand von einem Tor. Dabei spiegeln die null Punkte in dieser Phase die gezeigten Leistungen nicht vollständig wider.

Besonders im ersten Pflichtspiel des Jahres gegen Spitzenteam Holzhausen war die TSG über weite Strecken die bessere Mannschaft, musste sich nach zwei Elfmetern gegen sich und einer Unterzahl dennoch mit 1:2 geschlagen geben. Am vergangenen Wochenende lag die Mannschaft bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall nach 60 Minuten bereits mit 1:4 zurück. In der Schlussphase kämpfte sich die Elf von Trainer Patrick Faber noch einmal auf 3:4 heran und verpasste den Ausgleich in letzter Sekunde nur um Zentimeter. Nach 20 von 32 Spieltagen steht das Team des scheidenden Trainers Patrick Faber nun auf Rang acht der Tabelle.

Verzichten muss die TSG weiterhin auf die Langzeitverletzten Mert Arslan, Simon Lechleitner und Kevin Scherer. Stürmer Tim Seidler trainiert zwar wieder individuell, benötigt jedoch noch etwas Zeit, bis er wieder einsatzbereit ist.

Gute Erinnerungen an Berg

Der TSV Berg zählt in dieser Saison zu den Spitzenteams der Verbandsliga. Die Mannschaft belegt aktuell Rang drei und ist weiterhin im Rennen um den Aufstieg in die Oberliga. Auf den Tabellenzweiten Holzhausen beträgt der Rückstand lediglich fünf Punkte. An das Hinspiel dürften die Berger allerdings keine allzu guten Erinnerungen haben: Am vierten Spieltag gewann die TSG beim TSV Berg knapp mit 1:0.

Derzeit präsentiert sich das Team von Trainer Oliver Ofentausek jedoch in guter Form und holte aus den vergangenen drei Spielen sieben Punkte. Am vergangenen Wochenende setzte sich Berg zudem gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten aus Oberensingen durch. Die Favoritenrolle dürfte daher bei den Gästen liegen.

Ob Fortuna den Weststädtern im Heimspiel gegen den TSV Berg wieder hold ist, zeigt sich am Samstag um 15 Uhr im Fritz-Sportpark. Im Anschluss an die Partie hat die Verbandsligamannschaft der TSG noch ein besonderes Schmankerl parat: Das Team lädt alle Fans zur Einweihungsparty der renovierten Kabine ein. Für Verpflegung und Stimmung ist gesorgt.

Von Patrick Schlipf

Weilermer Aufholjagd wird nicht mit Punkten belohnt

In einer an Dramatik kaum zu überbietenden Verbandsliga-Begegnung unterliegt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach den Sportfreunden Schwäbisch Hall denkbar knapp mit 3:4 (1:3). Trotz Unterzahl in der Schlussphase retteten die Gastgeber den Sieg über die Zeit, während die TSG in der 96. Minute den Ausgleich nur um Zentimeter verpasste.

Das Spiel nahm von Beginn an Fahrt auf. Bereits in der dritten Minute brachte Matti Bunk die Sportfreunde mit 1:0 in Führung. Die TSG zeigte sich jedoch unbeeindruckt: In der 27. Minute zirkelte Nicola Zahner einen direkten Freistoß aus 20 Metern präzise ins rechte Toreck zum 1:1-Ausgleich.

Kurz vor dem Pausenpfiff schlug Schwäbisch Hall jedoch doppelt zu. Innerhalb von nur zwei Minuten schraubten Lorenz Minder (40.) und Azad Toptik (41.) das Ergebnis auf 3:1 hoch und schickten die TSG mit einer schweren Hypothek in die Kabine.

Vorentscheidung und Wendepunkt

Auch nach dem Seitenwechsel schien das Glück auf Seiten der Haller. Erneut war es Matti Bunk, der in der 54. Minute auf 4:1 erhöhte. Zu diesem Zeitpunkt rechneten wohl nur noch wenige mit einer Rückkehr der Gäste. Doch der Platzverweis gegen Halls Joshua Leon Voigt, der in der 58. Minute mit Gelb-Rot vom Feld musste, hauchte der Partie neues Leben ein.

Die furiose Aufholjagd der TSG

TSG-Trainer Patrick Faber bewies ein glückliches Händchen: Der eingewechselte Kilian Kuntz traf nur zwei Minuten nach seinem Betreten des Rasens zum 4:2. Die TSG drückte nun massiv. In der 78. Minute keimte endgültig Hoffnung auf, als Julian Köhnlein den 4:3-Anschlusstreffer markierte.

In einer hitzigen Schlussphase mit insgesamt fünf Gelben Karten und fünf Minuten Nachspielzeit warfen die Gäste alles nach vorne. In der 90.+6 Minute stockte den Zuschauern der Atem: Ein Schuss von Yusuf Emre Baran wurde in allerletzter Sekunde von einem Haller Verteidiger auf der Torlinie geblockt. Direkt im Anschluss ertönte der Abpfiff durch Schiedsrichter Jonathan Woldai.

Für die TSG eine bittere Niederlage, die durch wenige Schlüsselszenen und Unachtsamkeiten entstand. Am kommenden Samstag (14. März) gastiert der TSV Berg in der Weststadt. Für die Faber-Elf die nächste Chance im heimischen FRITZ-Sportpark, um den ersten Sieg in 2026 einzufahren.

TSG: Barth – Ruth, Ziemer, Wünsch (74. Klenk), D. Tabatabai, Kurz (63. Kuntz), Freitag (90. Sanyang), Köhnlein, Zahner (C), Ibrahim (46. Baran), Bucan (46. Ph. Tabatabai).

Tore: 1:0 Matti Bunk (3.), 1:1 Nico Zahner (27.), 2:1 Lorenz Minder (40.), 3:1 Azad Toptik (41.), 54. Matti Bunk (54.), 4:2 Kilian Kuntz (65.), 4:3 Julian Köhnlein (78.)

Von Kai Eder

TSG will Schwäbisch Hall auf Distanz halten

Am Samstag um 14 Uhr geht es für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auswärts gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall.

Trotz der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Holzhausen geht man bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nicht zwingend mit einem schlechten Gefühl ins nächste Spiel. Dafür war die Leistung gegen den FCH – eines der Topteams der Liga – am vergangenen Wochenende zu gut. So bot die Mannschaft von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder dem Tabellenzweiten besonders im 11 gegen 11 Paroli und war zwischenzeitlich das spielbestimmende Team. Der Platzverweis gegen Innenverteidiger Marc Wagemann war jedoch gleich doppelt bitter, da man nach Rückstand nicht mehr zurückschlagen konnte. Abgesehen davon fehlt der Stammspieler nun auch an diesem Samstag.

Drei Stammspieler fehlen Patrick Faber

Für das Verbandsligateam war die Woche derweil ereignisvoll. So wurde bekannt, dass der Verein und das Trainerteam im Sommer nach einvernehmlicher Entscheidung getrennte Wege gehen. Bis Saisonende wird Patrick Faber aber weiter an der Seitenlinie stehen. So ändert sich für die Mannschaft in der täglichen Arbeit auf dem Platz nichts Substanzielles. Faber hatte die TSG seit 2020 vom klaren Abstiegskandidaten der Verbandsliga zu einem Team entwickelte, das jedes Jahr um das vordere Drittel kämpfen kann. Am Samstag in Schwäbisch Hall fallen bei den Weststädtern wie bereits in der vergangenen Woche Simon Lechleitner und Mert Arslan aus, die beide noch länger fehlen werden.

Gegner Schwäbisch Hall startete das Pflichtspieljahr 2026 mit einem Sieg gegen Esslingen im Nachholspiel sowie einer Niederlage gegen Oberensingen zuletzt. Danach steht die Truppe von Coach Thorsten Schift vier Plätze hinter der TSG auf Rang 11. Die schlechtere Tabellenplatzierung der Sportfreunde ist allerdings trügerisch, denn die Form bei den Hallern stimmt allemal. So besiegte man in der Winterpause Oberligist Normannia Gmünd. In der Verbandsliga gab es vor der Pleite am Wochenende drei Siege in Folge. Auf zu dieser Jahreszeit traditionell tiefem Haller Geläuf weiß die TSG um Kapitän Nicola Zahner also, dass sie ein starker Gegner erwarten wird.

Von Patrick Schlipf

Granini wird neuer Softdrink-Partner der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach

Freuen sich über die frisch beschlossene Partnerschaft – von links: Achim Pfeifer (TSG) und Ambrose Laurence Williams (Granini)

Starke Partnerschaft für regionale Basisarbeit und neue Genussmomente im TSG-Sporttreff und bei Heimspielen.

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach freut sich über einen namhaften Neuzugang im Partnernetzwerk: Granini ist ab sofort offizieller Softdrink-Partner der TSG. Im Zuge der neuen Zusammenarbeit werden die Getränke des bekannten Saft- und Softdrinkherstellers künftig nicht nur im TSG-Sporttreff, sondern auch bei weiteren Veranstaltungen sowie bei Heimspielen angeboten. Die Abwicklung mit Granini erfolgt dabei über unseren langjährigen Lieferanten Markus Keller.

Mit Granini gewinnt die TSG einen starken Partner mit einem breiten und modernen Portfolio an alkoholfreien Getränken. Von fruchtigen Klassikern bis hin zu trendigen Sorten ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Ein besonderes Anliegen der Partnerschaft ist die Unterstützung der regionalen Basisarbeit. Gerade im Kinder- und Jugendbereich sehen beide Seiten große Synergien.

„Für uns spielt die regionale Basisarbeit eine ganz zentrale Rolle. Wir möchten, dass sich auch Kinder und Jugendliche mit unseren Getränken identifizieren können. Deshalb ist die Partnerschaft mit der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach für uns genau der richtige Weg. Wir freuen uns schon darauf, bei Veranstaltungen im TSG-Sporttreff oder auch im Bädle in Unterrombach gemeinsam mit den Fans unsere Granini-Drinks zu genießen – allen voran Sorten wie Guave-Drachenfrucht oder die Pinke Limo“, betont Ambrose Laurence Williams, Vertreter von Granini.

Große Freude über die Zusammenarbeit

„Wir sind sehr glücklich, mit Granini einen so bekannten und qualitativ hochwertigen Partner an unserer Seite zu haben. Die Erweiterung unseres Angebots im TSG-Sporttreff ist ein echter Mehrwert für unsere Mitglieder, Gäste und Fans. Besonders bei Heimspielen dürfen sich unsere Zuschauerinnen und Zuschauer künftig auf viele neue, erfrischende und alkoholfreie Geschmacksrichtungen freuen“, erklärt der Vorsitzende Achim Pfeifer.

Die Partnerschaft unterstreicht einmal mehr die Bedeutung gemeinsamer Werte. Mit Granini gewinnt die TSG nicht nur einen starken Sponsor, sondern auch einen Partner, der die Vereinsarbeit nachhaltig unterstützt.

Die TSG-Familie darf sich somit auf fruchtige Vielfalt und neue Genussmomente im TSG-Sporttreff und bei zahlreichen Veranstaltungen freuen.

TSG verlängert mit Torhüter Joshua Barth und Torwarttrainer Erol Sabanov

Von links: Der Vereinsvorsitzende Achim Pfeifer, Joshua Barth, Erol Sabanov, Sportdirektor Christoph Discher

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach stellt wichtige personelle Weichen für die kommende Saison: Der Verbandsligist hat die Verträge mit Torhüter Joshua Barth sowie mit Torwarttrainer Erol Sabanov jeweils um ein weiteres Jahr verlängert. Damit setzt der Verein weiterhin auf Kontinuität und eine bewährte Zusammenarbeit im Torwartbereich.

Joshua Barth bleibt Rückhalt der TSG

Besonders erfreulich ist aus Sicht der Verantwortlichen die Vertragsverlängerung von Joshua Barth, der seit mehreren Jahren zum festen Bestandteil der Mannschaft gehört. Der Torhüter bringt inzwischen über 100 Pflichtspiele für die TSG in der Verbandsliga Württemberg mit und hat sich in dieser Zeit als verlässlicher Rückhalt der Mannschaft etabliert. Mit seinen konstanten Leistungen, seiner Ruhe am Ball und seiner Präsenz im Strafraum trägt er seit Jahren maßgeblich zur Stabilität der Defensive bei.

TSG-Vorsitzender Achim Pfeifer betont die Bedeutung der Verlängerung: Joshua Barth habe sich über Jahre hinweg zu einem wichtigen Leistungsträger entwickelt und stehe sinnbildlich für Kontinuität und Verlässlichkeit im Team. „Joshua identifiziert sich stark mit unserem Verein und hat in den vergangenen Jahren konstant starke Leistungen gezeigt. Für uns ist es ein sehr positives Signal, dass er seinen Weg weiterhin bei der TSG fortsetzt.“

Auch die enge Zusammenarbeit mit Torwarttrainer Erol Sabanov habe laut Pfeifer in den vergangenen Jahren hervorragend funktioniert und maßgeblich zur Entwicklung des Torhüters beigetragen.

Kontinuität auch auf der Torwarttrainer-Position

Parallel zur Verlängerung mit Barth bleibt auch Erol Sabanov der TSG weiterhin erhalten. Der erfahrene Torwarttrainer ist seit mehreren Jahren für die Ausbildung und Weiterentwicklung der Torhüter im Verein verantwortlich und arbeitet dabei sowohl mit der ersten Mannschaft als auch intensiv mit den Nachwuchstorhütern.

Mit seiner Torwartschule betreut Sabanov den Torwartbereich von der Jugend bis in den Aktivenbereich und koordiniert gemeinsam mit dem Trainerteam um Ansgar Schmidt die Entwicklung der Keeper der Verbandsligamannschaft.

Auch diese Verlängerung bewertet der Vereinsvorsitzende sehr positiv. Für Pfeifer ist Sabanov ein zentraler Baustein im sportlichen Konzept der TSG: „Erol bringt nicht nur enorme Erfahrung als ehemaliger Torhüter mit, sondern arbeitet auch mit großer Leidenschaft an der Entwicklung unserer Keeper. Seine Arbeit reicht vom Jugendbereich bis in die erste Mannschaft.“

Von Dennis Sabanov