Nachruf Werner Kasper

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach trauert um Werner Kasper, der am 22. Mai 2026 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Werner Kasper war in den 60ern Abteilungsleiter Turnen und hat 1966 zusammen mit Karl Weiland die Weilemer Schleuderbrettakrobaten gegründet. Die Weilemer Schleuderbrettler gewannen im Laufe der Jahre viele Deutsche Meisterschaften und Württembergischen Meisterschaften. Sie waren durch unzählige Auftritte bekannt in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland. Unvergessen war die Rolle von Werner Kasper als tollpatschiger Clown.  Über die Jahre entwickelte sich aus den Weilmern die Abteilung Sportakrobatik.

Mit Werner Kasper verliert die Sportakrobatik in Baden-Württemberg und Deutschland eine ihrer prägendsten Persönlichkeiten und einen ihrer wichtigsten Wegbereiter.

Werner Kasper war Gründungsmitglied des damaligen Württembergischen Sportakrobatik Verbandes (WSAV), der Vorgängerorganisation des heutigen BWSAV, später Präsident und Ehrenpräsident des Verbandes sowie Ehrenmitglied des Deutschen Sportakrobatikbundes.

Besonders eng verbunden bleibt sein Name mit dem Landesleistungszentrum Sportakrobatik in Aalen, das er mit außergewöhnlicher Beharrlichkeit und einem klaren Bild für die Zukunft der Sportakrobatik maßgeblich mit aufgebaut hat. Dort wurden über mehr als 30 Jahre hinweg Generationen erfolgreicher Sportakrobatinnen und Sportakrobaten sowie Trainerinnen und Trainer ausgebildet. Noch heute ist das LLZ die Heimat der TSG-Sportakrobaten.

Auch im Lehrwesen des Deutschen Sportakrobatikbundes prägte Werner Kasper über Jahrzehnte hinweg die Ausbildung zahlreicher Trainerinnen und Trainer in Deutschland.

Für seine außergewöhnlichen Verdienste um die Sportakrobatik wurde Werner Kasper unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Mit Werner Kasper verliert die Sportakrobatik einen Menschen, dessen Wirken und Lebenswerk weit über Funktionen und Ämter hinaus Bestand haben werden.

Die TSG Sportakrobaten werden Werner Kasper ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Weilemer in ihrer ersten Besetzung

Die Weilemer in ihrer ersten Besetzung. von links: Herbert Danner, Hansjörg Hegele, Werner Kasper, Alfred Spaney, Manfred Schmid

Landesfinale Rendezvous der Besten 2024

Ende September traten wir zum ersten Mal beim RdB-Landesentscheid in Ravensburg an – und es war ein unglaublicher Tag! Völlig überraschend sicherten wir uns das zweitbeste Prädikat „Ausgezeichnet“ und qualifizierten uns für das Bundesfinale in Worms mit dem Titel „STB-Showgruppe 2024“!

Mit wertvollem Feedback und spannender Kritik der Jury im Gepäck, freuen wir uns darauf, bis zum Bundesfinale weiter an uns zu arbeiten und unsere Show noch besser zu machen.

Dieser erfolgreiche Tag hat uns viel gelehrt – vor allem, dass Showakrobatik eine völlig andere Welt ist als unsere bisherige Disziplin, die Sportakrobatik. Wir sind gespannt auf all die neuen Erfahrungen und Herausforderungen, die uns in dieser noch für uns neuen Welt erwarten.

Silber beim Showact des Jahres 2024 mit „Great Gatsby-Show“

Unsere Showakrobatikgruppe „Hot Mess“ hat beim „Showact des Jahres 2024“ in Langenhagen bei Hannover einen bemerkenswerten Erfolg erzielt. Dabei war es für „Hot Mess“ ein besonderer Moment, da es ihr erster Wettkampf in der Showakrobatik war.

Mit ihrer mitreißenden Show „Great Gatsby – A Little Party Never Killed Nobody“ sicherten sie sich den 2. Platz in der Kategorie „Fortgeschritte“ von insgesamt 13 Showakrobatikgruppen.

Obwohl es der erste Wettkampf dieser Art für die Gruppe war, überzeugten sie durch ihre herausragende Darbietung und mit einer sehr hohen Schwierigkeit an akrobatischen Elementen nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum und entführten diese dabei in die schillernde Ära der 20er Jahre.

TSG Sportakrobaten erfolgreich bei DM

Damen Paar von Wachter/Heldt und Damen-Trio Traub/Eiberger/Ohnhäuser starteten bei der DM in Augsburg. Gute Ergebnisse nach holpriger Vorbereitung.

Die vor einem halben Jahr begonnen Vorbereitungen auf die DM liefen alles andere als erfolgversprechend. Corona-Infektionen, sonstige Erkrankungen, Verletzungen, Urlaub und dringende private Termine machten eine konstante und zielgerichtete Vorbereitung auf ein solches Ereignis fast unmöglich. Erst die letzten Wochen liefen so ab, wie das Trainerteam es sich vorgestellt hat. Die Leistungen, die die jungen Sportlerinne in Augsburg ablieferten, waren deshalb umso erfreulicher.

Greta von Wachter und Ksenia Heldt starteten in der Altersklasse Junioren 1, einer Stufe höher als ihre eigentliche Klasse ist. Gegen ein sehr starkes Feld, bei dem auch alle Nationalmannschaftsmitglieder mit am Start waren, behaupteten sie sich mit einem 12. Platz in der Balance, einem 13. Platz in der Dynamic und einem 12 Platz im Mehrkampf sehr erfreulich im Mittelfeld. Da die beiden auch die nächsten beiden Jahre noch in dieser Klasse starten dürfen, lässt dieses Ergebnis für die Zukunft hoffen.

Das Trio Katharina Traub, Caroline Eiberger und Zoe Ohnhäuser stellten sich der starken Konkurrenz in der Meisterklasse. Sie hätten auch in der Junioren 1 Klasse starten können, aber das vorgesehene Programm war für die höhere Klasse ausgelegt. Sie starteten auch nur in der Disziplin Dynamik und lieferten eine Übung ab, die keine großen Fehler aufwies. Mit dem 13. Platz waren die Mädels und das sie begleitende Trainerteam Laura Witzany und Jan Venus hochzufrieden.

 

TSG Sportakrobaten erfolgreich in Prag

Beim jährlich in Prag stattfinden Klokan Cup starteten wieder zahlreiche TSG Akrobaten. Der erste Wettkampf des Jahres bei diesem Freundschaftsturnier dient den Paaren und Gruppen zur Überprüfung, ob man für das kommende Wettkampfjahr gerüstet ist. Der ungewöhnliche Austragungsmodus macht es zudem sehr interessant, da alle Paardisziplinen zusammen gewertet werden und auch alle Gruppendisziplinen gegeneinander antreten. Bei der Altersklasse „Masterclass“ sind zudem Junioren und Senioren zusammengefasst.
Gleich vier Paare der TSG starteten in der „Masterclass“. Das Herrenpaar Johannes Weiße und Erik von Wachter zeigten zwei sehr sichere und souveräne Übungen mit einigen neuen, sehr schweren Elementen und wurde Erste. Das zweite Herrenpaar mit Jan Venus und Hannes Frankenreiter zeigten sich auch sehr stark und vor allen Dingen im Artistik Bereich stark verbessert. Die beiden belegten den dritten Platz und gehörten somit auch zu den glücklichen und verdienten Medaillengewinnern.
Mit dem undankbaren vierten Platz musste sich das Damenpaar Sophie Asbrock und Greta von Wachter zufrieden geben. Bei ihnen wurde, wie beim zweiten Damen Paar der TSG, Emily Winter und Berrak Bicer, die fünfte wurden, dass sie eigentlich in der Klasse der Junioren 1 starten und allein schon deshalb noch nicht die Schwierigkeiten ihrer männlichen Vereinskammeraden turnen können.
Das Trio der TSG mit Laura Witzany, Jasmin Eiberger und Mila Rivera starteten ebenfalls in „Masterclass“. Trotz einiger Hindernisse in der Vorbereitung zeigten die Drei zwei sehr gute Übungen und mussten sich nur den Gruppen aus Polen und Bayern geschlagen geben. Die Bronzemedaille war für sie ein toller Erfolg.
In der Klasse Age Group 11-16 starteten Leonie Haschka und Vanessa Kopp. In ihren beiden Übungen merkte man, dass ihnen noch Routine im Wettkampf fehlt. Der siebte Platz zeigte aber, dass sie auf einem guten Weg sind.