Gürtelprüfung – Abteilung Taekwondo

Am 10. Juli 2026 fand die letzte Gürtelprüfung vor den Sommerferien statt, an der 34 Sportlerinnen und Sportler teilnahmen. Eine Besonderheit dieser Prüfung war, dass alle Gürtelgrade vom 9. bis zum 1. Kup geprüft wurden. Für drei Teilnehmer war es die allererste Prüfung. Insgesamt konnten 31 Sportler erfolgreich ihre nächste Herausforderung meistern. Zwei von ihnen absolvierten dabei ihre letzte Kup-Prüfung (Farbgurt) und sind nun Dan-Anwärter, also auf dem Weg zum Schwarzgurt.

Trainer Thomas Fechner koordinierte den Ablauf der Prüfung, der trotz der vielen Teilnehmenden reibungslos verlief. Die Prüflinge zeigten ihr Können unserer vereinseigenen DTU-Prüferin Sonja Ruf. Je nach Gürtelgrad wurden sie in verschiedenen Bereichen der koreanischen Kampfkunst (Taekwondo) getestet und erzielten dabei durchweg gute bis sehr gute Ergebnisse.

Ein besonderes Highlight der Prüfung war der spektakuläre gesprungene Apchagi (Vorwärtstritt) von unserem Sportler Mika Jankowski, bei dem er mit einem Bruchtest in einer Höhe von mindestens zwei Metern ein Brett durchschlug.

Folgende Sportler haben die Gürtelprüfung erfolgreich bestanden:

8 Kup:

Gabriel Reske, Leon Müller, Jessica Filippov

7 Kup:

Hasibullah Alizei, Tamino Kriesch, Sarah Kalden, Rana Sen, Adam Mnasri, Sophia Franzmann, Amara Dag, Aleida Dag, Astarea Dag

6 Kup:

Patricia Amorelli, Nevio Amorelli, Katharina Rudishauser, Hannah Marie Fuchs, Nadine Fuchs

5 Kup:,

Lamis Chachoua, Tamim Chachoua, Sarah Farsi, Samuel König

4 Kup:

Selim Aydin

3 Kup:

Florian Viola, Jonathan Meiborg, Klara Weber, Mika Jankowski

2 Kup:

Felix Wagner, Lia Schwarzkopf, Franziska Schinko, Julia Martzy, Lukas Meiborg, Hanna Grecz

1 Kup:

Leon Renz, Bulcsu Viola

 

 

Probtraining

Probetraining im Landesleistungszentrum Sportakrobatik Jahnturnhalle.

Taekwondo – Bavaria Open Kampf

TSG sichert sich Silber und Bronze bei den Bavaria Open

Die Taekwondo-Abteilung der TSG nahm mit vier Athleten an einem bundesweiten Ranglistenturnier mit 800 Teilnehmern teil. Ende Juni startete das Team in der klimatisierten KIA-Arena in Nürnberg.

Aufgrund eines engen Coachingsplans entschied sich Rainer Braun, nicht selbst anzutreten, um seine Sportler optimal betreuen zu können.

Sportlich legte Emma Leinfelder, 12 Jahre alt, einen starken Start hin. Obwohl sie die erste Runde deutlich gewann, führte eine umstrittene 6-Punkte-Entscheidung der Kampfrichter zu einer Niederlage in der zweiten Runde. Die dritte Runde ging ebenfalls verloren.

Der 9-jährige Andreas Titov trat im Halbfinale gegen den Vize-Europameister der Kids Championships an. Er verlor beide Runden, konnte jedoch Punkte sammeln und beeindruckte durch Kampfgeist und Durchhaltevermögen. Besonders seine Leistungssteigerung im Verlauf des Kampfes und der energische Widerstand gegen den starken Gegner verdeutlichten Andreas‘ Stärke. Dafür erhielt er verdient die Bronzemedaille.

Die 15-jährige Emilia Bosch entschied ihren ersten Kampf für sich. Im zweiten Kampf unterlag sie in der ersten Runde deutlich, konnte sich jedoch in der zweiten Runde merklich an ihre Gegnerin anpassen und verlor nur knapp mit zwei Punkten Unterschied. Somit sicherte sie sich die Silbermedaille.

Trainer Rainer Braun lobte den Kampfgeist und die mentale Stärke seiner Sportler als äußerst beeindruckend.

 

Screenshot

Taekwondo – Bodensee-Cup Kampf

Internationaler Bodensee-Cup

Das Kampfteam der TSG erzielt beim Internationalen Bodensee Cup eine Silbermedaille sowie drei Bronzemedaillen.

Fünf Sportler der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach traten am 04.07.26 beim Internationalen Bodensee Cup in Ravensburg an. Dieses Turnier verzeichnete mit insgesamt 680 Sportlern, darunter auch aus dem Ausland, eine sehr gute Teilnahme. Das Turnier ist als Bundesranglistenturnier eingestuft.

Der 9-jährige Andreas Titov begann seinen ersten Kampf mit einer starken Leistung und gewann die erste Runde mit einem Punktevorsprung. In der zweiten Runde startete er ebenfalls hervorragend, wobei er nun in Abstimmung mit seinem Trainer hochwertigere Techniken testete. Mit einem 6-Punkte-Kick-Fersendrehschlag (Pandae Dollyo) zum Kopf beendete er die Runde und sicherte sich erneut den Rundensieg durch Punkteabstand. In der zweiten Auseinandersetzung musste er sich seinem Widersacher jeweils mit knappen Punktunterschieden geschlagen geben, nachdem er in beiden Runden sowohl eigene Angriffe lancierte als auch effektive Konter setzte.

Im Semi-Finale trat als nächstes die achtjährige Rozina Grecz an. Leider brachten ihre Kicks nur selten Punkte ein, weshalb sie in beiden Runden verlor und die Bronzemedaille erhielt.

Ophelia Reese hatte es mit einer erfahrenen Kämpferin zu tun. Sie engagierte sich umfassend und war in der Lage, deutliche Akzente zu setzen. In beiden Runden musste sie sich allerdings ihrer Gegnerin geschlagen geben.

Rainer Braun stellte einen schönen Auftakt zur ersten Runde dar. Der Rückwärtstritt zur Westseite, Dwit Chagi genannt, war ein Highlight und brachte 4 Punkte ein. Auch sonst zeigte er eine hohe Offensivkraft. Obwohl er aufgrund seiner verbesserungswürdigen Deckung des Kopfes knapp diese Runde verlor, kämpfte er bis zum Ende energisch weiter. In der zweiten Runde war der verlorene Abstand größer.

Die letzte Teilnehmerin war Emilia Bosch, im Alter von 15 Jahren. Im Halbfinale gewann sie die Silbermedaille, wobei auch bei ihr eine deutliche Verbesserung von der ersten zur zweiten Runde zu beobachten war.

„Was die Medaillen angeht, hätten wir heute noch mehr gewinnen können. Momentan sind wir in einer Phase, in der unsere Sportler über die regionalen Wettkämpfe hinauswachsen. Viel wichtiger ist für uns die Freude am Taekwondo und die kontinuierliche Verbesserung, die wir als Trainer ebenfalls wahrgenommen haben, sowie die Herausforderungen, durch die wir sportlich über uns hinauswachsen. Das Team merkt, dass es auf einem guten Weg ist, sich auf diesem höheren Niveau zu etablieren und weiterzuentwickeln“, fasst Trainer und Coach Rainer Braun zusammen.

 

 

 

TSG trennt sich zum Saisonabschluss Remis

Ein hoch emotionales Verbandsliga-Finale liegt hinter unserer TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Zum Saisonabschluss trennten sich die Jungs vom Sauerbach mit einem 1:1-Unentschieden vom VfB Friedrichshafen. Durch den Punktgewinn am Bodensee schließt die TSG die Verbandsliga-Saison 2025/26 auf dem sechsten Tabellenplatz ab – der Sprung auf Rang vier wurde damit am letzten Spieltag zwar hauchdünn verpasst, die Stimmung trübte das nach dem Abpfiff jedoch kaum. Schließlich stand die Partie ganz im Zeichen von Abschieden, die unter die Haut gingen.

Es war das letzte Mal, dass das erfolgreiche Trainer-Duo Patrick Faber und Bastian Heidenfelder an der Seitenlinie unserer TSG stand. Die Mannschaft brannte darauf, ihren Coaches zum Abschied drei Punkte zu schenken, erwischte vor 400 Zuschauern jedoch einen schweren Start. Die Gastgeber vom Bodensee, gegen die man schon im Hinspiel eine knappe 0:1-Niederlage hatte hinnehmen müssen, agierten griffig und gingen nach 19 Minuten durch Mulai Danfa Fati mit 1:0 in Führung. Mit diesem Rückstand ging es für unsere Elf auch in die Pause.

Im zweiten Durchgang bewies die TSG Moral, investierte mehr und drängte leidenschaftlich auf den Ausgleich. In der 72. Minute schlug dann die Stunde von Marc Wagemann: Ausgerechnet der Mann, der die Jungs vom Sauerbach im Sommer verlässt und zum Ligakonkurrenten Sportfreunde Schwäbisch Hall wechselt, belohnte den Aufwand mit dem hochverdienten Treffer zum 1:1. Ein perfektes Abschiedsgeschenk für den treuen Angreifer!

Kurz darauf vollzog Patrick Faber in der 75. Minute seinen letzten Doppelwechsel als TSG-Cheftrainer und brachte Amir Ljatifi und Luca Wünsch für Lukas Schimmele und Jermain Ibrahim. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten Remis, mit dem der VfB Friedrichshafen den Klassenerhalt feierte.

Auch wenn es am Ende Platz sechs statt vier wurde: Die Mannen aus der Weststadt haben in den vergangenen Monaten immer wieder herausragende Leistungen abgerufen. Vor allem der Schlussspurt mit zwölf Punkten aus den letzten fünf Spielen zeigte, welches Potenzial in diesem Team steckt. Nach der Sommerpause wird die Elf vom Sauerbach mit dem neuen Trainer Leo Ginji wieder gut vorbereitet sein, um auch in der kommenden Saison, die Aufgrund des Teilnehmerfeldes noch attraktiver wird, angreifen – und versuchen mit dieser Qualität im Rücken im nächsten Jahr wieder eine starke Saison zu spielen.

TSG: Joshua Barth – Tim Ruth, Marc Wagemann, Darius Tabatabai, Lukas Schimmele (75. Amir Ljatifi), Yusuf Baran (66. Maximilian Klenk), Julian Köhnlein, Nico Zahner, Jermain Ibrahim (75. Luca Wünsch), Philipp Tabatabai, Damjan Bucan.

Tore: 1:0 Mulai Fati (19.), 1:1 Marc Wagemann (72.)

Von Kai Eder

Herren Vierer dreifacher Deutscher Meister

Bei den Deutschen Meisterschaften in der Sportakrobatik gelang dem Herren-Vierer der Startgemeinschaft TSG Hofherrnweiler / SV Mergelstetten ein unerwarteter Erfolg.

Kilian Fehre, Holger Ebhart, Elias Wolter und Elija Sekler startet in der Disziplin Herren Gruppe in der Meisterklasse. Als erstes kam am Freitag die Dynamik-Übung dran. Alle Saltis und Schrauben funktionierten reibungslos und auch die gefangenen Elemente waren sehr sicher. Der verdiente Lohn, eine sehr gute Kampfrichterwertung und der erst Deutsche Meister Titel. Als nächstes kam am Freitag die Balance-Übung dran. Eine kleine Unsicherheit beim Einarmhandstand von Oberpartner Elija auf dem Kopf des Mittelpartners Holger auf der Pyramide machte alle Erfolgsaussichten zunichte. Doch alle anderen Elemente waren so sicher, dass das Kampfgericht auch hier eine Wertung gab, die für den zweiten Titel reichte. In der abschließenden Kombi-Übung am Sonntag war die kritische Pyramide vom Vortag auch wieder im Programm, wurde diesmal aber sehr sicher mit Bravour gemeistert, so wie alle anderen Elemente auch. Der verdiente Lohn, ein sehr gute Note durch das Kampfgericht und der dritte Deutsche Meistertitel für die vier.

Das Damen-Jugend-Trio Viktoria Daus, Ksenia Heldt und Mia Schmied konnten bei der sehr starken Konkurrenz trotz guter Übungen das Finale nicht erreichen.

Kilian Kuntz bleibt der TSG erhalten

Kilian Kuntz verlängert bis 2027.

Angreifer Kilian Kuntz bleibt weiterhin bei der TSG und verstärkt auch im kommenden Jahr die Offensive der Weststädter.

Die Sommerpause steht bevor und nach einem starken Saisonendspurt kann die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach so bereits frühzeitig für die neue Saison planen. Nachdem Leo Gjini bereits eine Weile als Trainer feststeht, nimmt auch der Kader weiter Formen an. Einige Verlängerungen und Neuzugänge konnte die Weststadtelf bereits verkünden. Unter anderem stößt etwa Marlon Lander vom TSV Oberensingen zum Kader hinzu.

Nun vermeldet die TSG auch wieder eine Verlängerung. Kilian Kuntz spielt erst seit Winter am Sauerbach und entwickelte sich zu einer wichtigen Option – besonders auf den offensiven Flügeln und im Sturmzentrum. Nun bleibt der physisch starke Angreifer ein weiteres Jahr am Weiler. In elf Einsätzen präsentierte sich der 25-Jährige stets als Unruheherd im gegnerischen Strafraum und kommt dabei auf drei Tore sowie eine Vorlage. Für einen Spieler, der bisher noch häufiger als Joker eingesetzt wurde, eine sehr starke Quote. In einer wilden Partie gegen Heilbronn sorgte er mit seinem 4:2 für die Entscheidung.

Kilian Kuntz spielte vor der TSG lange Jahre bei Lorch und kam in der letzten Saison auf 19 Tore in der Bezirksliga. Nachdem er auch in der Hinrunde bei Landesligist Oeffingen mit acht Torbeteiligungen in zehn Spielen glänzen konnte, lebte er sich bei der TSG sofort gut ein. „Kilian hat bei uns schnell Fuß gefasst und war bei seinen Einsätzen ein absoluter Aktivposten“, erzählt der Vorsitzende Achim Pfeifer. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir auch in der kommenden Saison auf Kilian zählen können.“

Von Patrick Schlipf

Erste Mannschaft vor Saisonabschluss am Bodensee

Am kommenden Samstag (6. Juni) schlägt für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach die Stunde der Wahrheit. Wenn das Team aus der Weststadt beim VfB Friedrichshafen am schönen Bodensee gastiert, geht es um weit mehr als nur um einen klassischen Saisonausklang. Es ist das Finale einer intensiven Spielzeit in der Verbandsliga-Württemberg, die mit Platz vier enden könnten und zusätzlich emotional maximale Brisanz verspricht.

Die Tabellenkonstellation vor dem finalen Spieltag garantiert ein echtes Herzschlagfinale. Mit aktuell 48 Punkten rangiert die TSG auf Rang fünf der Tabelle, ist aber mittendrin in einem packenden, vierseitigen Fernduell um die endgültige Platzierung. Gemeinsam mit dem SV Fellbach, den Sportfreunden Dorfmerkingen und dem TSV Berg kämpfen die Jungs aus der Weststadt um den vierten Tabellenplatz. Das wäre die beste Platzierung der Vereinsgeschichte.

Da die Teams in dieser Tabellenregion eng beieinanderliegen, könnte am Ende jedes Tor über die Platzierung entscheiden. Die Marschroute der Elf vom Sauerbach ist daher klar: Ein Auswärtssieg am Bodensee ist Pflicht, um im Endabrechnungs-Szenario die Nase vorn zu haben – gleichzeitig schielt man in der Weststadt natürlich auf die Zwischenstände der Konkurrenzplätze.

Formstärke gegen Defensivsorgen: Die taktische Ausgangslage

Rein sportlich reist die TSG als Favorit an. Die Mannschaft strotzt nach zuletzt drei Siegen in Folge vor Selbstvertrauen. Beeindruckende zwölf Zähler holte die Faber-Elf aus den vergangenen fünf Partien. Wie reif das Team mittlerweile agiert, bewies der jüngste 2:1-Erfolg gegen den TSV Oberensingen, bei dem die TSG defensiv kompakt stand und offensiv eiskalt zuschlug.

Ganz anders ist die Gemütslage beim VfB Friedrichshafen: Die Gastgeber erlebten am vergangenen Wochenende ein sportliches Debakel und kamen eben gegen jenen TSV Oberensingen mit 2:6 unter die Räder. Diese eklatanten Defensivschwächen des VfB, der in dieser Saison bereits 14 Niederlagen einstecken musste (bei 13 Siegen und 4 Unentschieden), will die brandgefährliche TSG-Offensive am Samstag gezielt bespielen. Mit 15 Saisonsiegen hat Hofherrnweiler die statistisch reifere Spielanlage vorzuweisen. Dennoch ist Wachsamkeit geboten: Die 13 eigenen Saisonniederlagen der TSG zeigen, dass man in dieser ausgeglichenen Liga an einem unkonzentrierten Tag schnell bestraft werden kann. Zudem hat die Elf vom Sauerbach noch eine sportliche Rechnung zu begleichen: Das Hinspiel am Sauerbach ging unglücklich mit 0:1 verloren – hier gilt es, im direkten Vergleich Wiedergutmachung zu betreiben.

Der finale Auftrag für das Trainer-Duo

Neben dem Kampf um die Punkte sorgt die personelle Zukunft für zusätzliche Motivation auf dem Platz. Nach dem Schlusspfiff geht in Friedrichshafen eine erfolgreiche und sportlich prägende Trainer-Ära zu Ende.

Cheftrainer Patrick Faber wird am Samstag zum letzten Mal an der Seitenlinie stehen und die taktischen Kommandos geben. Für den Verein und seinen Coach schließt sich ein Kreis: Es ist das Finale einer Zusammenarbeit, die vor allem nach dem Aufstieg in die Verbandsliga eine sensationelle sportliche Entwicklung genommen hat. Faber formte das Team Schritt für Schritt zu einer taktisch disziplinierten, etablierten Größe im württembergischen Oberhaus.

Unterstützt wurde er dabei maßgeblich von Co-Trainer Bastian Heidenfelder, der die TSG zum Saisonende ebenfalls verlassen wird. Für das eingespielte Trainer-Duo wird die Partie im Friedrichshafener Stadion somit zu einem hochemotionalen Abschiedsspiel.

Das gesamte Team und die mitreisenden Fans wollen am Samstag noch einmal alle Kräfte bündeln. Das sportliche Ziel ist klar definiert: Die taktische Marschroute perfekt umsetzen, den vierten Platz erobern und den beiden Trainern das verdiente, sportliche Sahnehäubchen auf die gemeinsame Zeit setzen.

Wichtiger Hinweis: 
Die TSG setzt zum Spiel an den Bodensee einen Bus für die Fans ein. Treffpunkt im FRITZ-Sportpark ist um 11Uhr. Abfahrt 11.15 Uhr. Die Kosten für den Bus betragen 15 EUR inkl. einer Eintrittskarte für die Verbandsliga-Partie. Anmeldungen per E-Mail bei Achim Pfeifer (a.pfeifer@tsg-1899.de) oder per WhatsApp bei Mario Katinic unter 0172 6353256.

Von Kai Eder

Taekwondo Kampfturnier in der Schweiz

Debut der Taekwondo-Abteilung bei erstem Turnier im Ausland

Das Vollkontakt-Wettkampfteam startete am frühen Samstag Morgen zu einem Abteilungsdebut: Der erste Start auf einem internationalen Turnier im Ausland. Die „Internationale Taekwondo Trophy“ fand am 30.5.26 in Winterthur, Schweiz, statt. Insgesamt reisten ca. 400 Teilnehmer unter anderem aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland und Belgien an.

Die Veranstalter boten das Feeling eines internationalen Turnieres, indem die Veranstaltung mit einer Lichtershow startete. Auch ansonsten zeigten sich die Gastgeber von ihrer „Swissness“, indem mit dem modernsten elektronischen Kampfsystem der Fa. Daedo in der Version Gen3 gekämpft wurde. Zusätzlich zu den etablierten magnetischen Spannschützern kamen ebenfalls die magnetischen Handschuhe zum Einsatz, welche nun zusätzlich punkte auslösen können. Auch die Kampfrichter waren klar überdurchschnittlich ausgebildet und trugen zu einem fairen Verlauf bei.

Das Team kehrte mit zahlreichen Medaillen zurück: Ophelia Reese, Miriam Tretter und Andreas Titov holten jeweils die Bronzemedaille. Rainer Braun konnte sich den zweiten Platz sichern.

Für die TSG war es ein weiterer Schritt, sich im Bereich Wettkampf Vollkontakt zu entwickeln: „Das ist unsere Vorbereitung, um spätestens in den nächsten beiden Jahren die Deutschen Meisterschaften und Ranglistenturniere (G-Turniere) in Angriff zu nehmen.“, blicken die Vollkontakt Trainer Miriam Tretter und Rainer Braun auf die Trainings- und Turnierplanung der nächsten beiden Jahre.

Mitgliederversammlung: Strittige Themen und positiver Blick in die Zukunft

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach 1899 e.V. hat bei ihrer Mitgliederversammlung in der Reinhold-Wengert-Halle auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurückgeblickt und gleichzeitig wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Zahlreiche Mitglieder sowie Vertreter aus Sport und Politik waren der Einladung gefolgt.

Für den musikalischen Auftakt sorgten die Ostalb Musikanten mit dem Lied „Über den Wolken“. Der 1. Vorsitzende Achim Pfeifer begrüßte die Anwesenden und richtete seinen Dank an die Ehrengäste. Gleichzeitig merkte Pfeifer an, dass – wie bereits in den vergangenen Jahren – keine Vertreter der Stadt Aalen anwesend waren. Eine parallel stattfindende Gemeinderatssitzung hätten eine Teilnahme nachvollziehbarerweise erneut verhindert. Pfeifer äußerte die Hoffnung, dass Mitgliederversammlungen des zweitgrößten Aalener Vereins sowie die Sportlerehrungen künftig wieder von Vertretern der Stadt besucht werden.

Nach der Totenehrung blickte Pfeifer in seinem Bericht auf zahlreiche Entwicklungen innerhalb des Vereins zurück. Besonders hob er die erfolgreiche Durchführung der Turngala hervor. Diese sei nicht nur finanziell ein großer Erfolg gewesen, sondern habe auch die Außendarstellung der TSG nachhaltig gestärkt. Solche Veranstaltungen seien enorm wichtig für die Wahrnehmung des Vereins in der Region und Werbung für die Stadt Aalen.

Auch die vereinsinterne Kommunikation stand im Fokus. Pfeifer betonte die Bedeutung der neu eingeführten Abteilungsleiterversammlung, die dabei helfe, Spannungsfelder zwischen den Abteilungen zu lösen und durch die monatlichen Sitzungen den Zusammenhalt innerhalb des Vereins zu stärken.

Kritische Worte fand der Vorsitzende in Richtung Stadtverwaltung: Zuschüsse im Rahmen der Sportförderrichtlinien der Stadt sowie für die Nutzung des Sportgeländes durch Schulen müssen dringend terminiert werden. Zwar stimme der Haushalt der TSG am Jahresende 2025, das unklare Zahlungsziel der Zuschüsse erschwerten jedoch die Liquidität während des laufenden Jahres erheblich.

Bädle fest in TSG verankert

Ein emotionales Thema bleibt weiterhin das „Bädle“ in der Weststadt. Pfeifer betonte die enge Verbindung zwischen Freibad und Verein: „Das Bädle gehört zur TSG wie die TSG zur Weststadt.“ Bereits im dritten Jahr betreibt die TSG den dortigen Kiosk. Gleichzeitig steht das Bädle vor einer unklaren Zukunft. Der neu gegründete Förderverein mit bereits ca. 420 Mitgliedern zeigt, wie wichtig das Bädle für Unterrombach-Hofherrnweiler ist.
Die beschlossenen Schließzeiten bezeichnete Pfeifer in Teilen als nachvollziehbar, warnte jedoch vor weiteren Reduzierungen bis hin zur Schließung ab dem Jahr 2028.

Große Herausforderungen warten zudem im Bereich Infrastruktur. Der Kunstrasenplatz aus dem Jahr 2009 sei mittlerweile stark sanierungsbedürftig und an vielen Stellen nur noch notdürftig geflickt. Die entsprechenden Förderanträge seien – ebenso für die marode Flutlichtanlage – gestellt, die Sanierung stehe in den Startlöchern. Ebenso müsse die Heizungsanlage des Vereinsgebäudes dringend erneuert werden. Darüber hinaus benötigen die Leichtathleten eine neue Hochsprunganlage, die auf dem roten Platz am hinteren Rasenfeld entstehen soll.

Pfeifer kritisierte zudem die fehlende Nutzungsmöglichkeit für städtische Kunstrasenplätze. Seit mittlerweile 15 Jahren werden diesbezügliche Nutzungen beantragt, aber trotz sich veränderter Vereinslandschaften bleiben diese der TSG verwehrt. Pfeifer schloss mit selbstkritischen Worten: „Wir müssen moderner werden“. „Wir können nicht mehr agieren wie in den 1970er-Jahren“, betonte der Vorsitzende und gab damit die Marschrichtung für das zweite Jahr seiner bereits 8. Amtsperiode vor. Auch Martin Kirsch vom Stadtverband Sport richtete Grußworte an die Versammlung. Er würdigte die sportlichen und gesellschaftlichen Erfolge der TSG und unterstrich die große Bedeutung des Vereins für den Ostalbkreis und die gesamte Region.

Finanzielle Herausforderungen, aber stabile Lage

Im Finanzbericht erläuterte Vorstandsmitglied Markus Biehler die wirtschaftliche Lage des Vereins. Trotz der Herausforderungen sei innerhalb des Haushalts gewirtschaftet worden. Kassenprüfer Klaus Leinmüller bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und zeigte sich zufrieden mit dem Jahresabschluss. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die TSG derzeit keinen weiteren Kredit aufnehmen könne und anstehende Investitionen deshalb gemeinschaftlich getragen werden müssten.

Die anschließende Aussprache verlief ohne Rückfragen. Im Anschluss wurde der Vorstand auf Vorschlag von Ortsvorsteher und Wirtschaftsbeiratsmitglied Hartmund Schlipf einstimmig entlastet. Schlipf dankte der TSG ausdrücklich für ihren wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hofherrnweiler und Unterrombach.

Die Erläuterung zur Umlage für die Sanierungsinvestitionen nahm Wirtschaftsbeiratsmitglied Peter Rothenstein vor. Die Mitgliederversammlung sprach sich ohne Gegenstimmen für die geplante Mitgliederbeteiligung in moderatem Maße aus. Damit wurden die finanziellen Grundlagen für die Projekte Kunstrasen, Heizung und Hochsprunganlage geschaffen.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Insgesamt 45 Ehrungen nahmen Achim Pfeifer und die Ehrenratsmitglieder Hans-Dieter Wolff und Sandra Bezler gemeinsam vor. Bei den Wahlen wurde Holger Steibel für das Resort Infrastruktur ohne Gegenstimme für eine weitere Amtsperiode im Vorstand bestätigt. Achim Pfeifer, Anja Betzler und Tobias Hegele waren bereits im vergangenen Jahr für zwei Jahre gewählt worden, Christian Siedler für IT / Technik und Markus Biehler als stellvertretender Vorstand Innere Angelegenheiten bleiben assoziierte Vorstandsmitglieder.

Von Dennis Sabanov

Hier geht es zum Bericht der Aalener Nachrichten von Timo Lämmerhirt: https://www.schwaebische.de/regional/ostalb/ellwangen/vier-grosse-baustellen-und-dann-wartet-der-grossverein-immer-noch-auf-auskunft-vom-buergermeister-4593366?utm_source=facebook+post&utm_medium=social&utm_campaign=cleverpush&utm_term=pushsegmente&utm_content=pushdatum+2026-05-26T13:00:34_1779800434&fbclid=IwZnRzaASCiu1leHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZAo2NjI4NTY4Mzc5AAEe4fu2ZaM0PjgjFD5LSx_mIKG_69B7z5hFH6qvWcSi_p1KHxnyN6ovGXbl5a8_aem_2one-e2vGQQELyi1DZrTiw