Dritter Sieg in Folge?

Wenn am Freitag das Flutlicht den FRITZ-Sportpark in ein strahlendes Lichtmeer taucht, schlägt das Fußballer-Herz in der Weststadt besonders hoch. Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach lädt zum Freitagabend-Heimspiel und hofft auf tolles Verbandsliga-Spiel gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen. Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr.

Es gibt kaum ein schöneres Gefühl für jeden Fußballfan: Nach einer langen und anstrengenden Woche lässt man den Alltagsstress hinter sich und zieht gemeinsam mit Freunden, Familie und Gleichgesinnten ins Stadion. Das Abendspiel im FRITZ-Sportpark bietet hierfür den idealen Rahmen. Wenn sich die Ränge füllen, die Gespräche lebhafter werden und das Flutlicht dem saftigen Grün des Rasens eine ganz besondere Magie verleiht, ist der Start ins Wochenende perfekt geglückt.

Neben dem sportlichen Geschehen auf dem Platz gehört das traditionelle Stadionerlebnis unverzichtbar dazu. Schon beim Betreten der Sportanlage steigt den Besuchern der gewohnte und geliebte Geruch von frisch gegrillten Stadionwürsten und kühlen Getränken in die Nase. Es ist diese vertraute Kombination aus kulinarischem Genuss, mitreißenden Gesängen und sportlicher Höchstleistung, die Heimspiele im FRITZ-Sportpark zu einem Fest für die gesamte Region macht.

Gegner im Fokus: Calcio Leinfelden-Echterdingen kommt in die Weststadt

Mit Calcio Leinfelden-Echterdingen gastiert ein spannender Kontrahent am Sauerbach. Das Team vom Goldäcker hat nach fünf Spielen aktuell drei Zähler auf der Habenseite und befindet sich nach einem größeren Umbruch derzeit noch in der Findungsphase. Dass der Kader der Gäste jedoch enorme Qualität besitzt, ist allen Verantwortlichen und Akteuren bei der TSG bestens bewusst.

Anknüpfen an die Bietigheim-Leistung

Aus diesem Grund ist klar, dass Trainer Leo Ginji sein Team perfekt auf den kommenden Gegner vorbereiten muss, um keine Überraschungen zu erleben. Für die TSG gilt es, nahtlos an die Leistung aus dem Spiel gegen den FSV Bietigheim-Bissingen anzuknüpfen. Wenn Einsatzbereitschaft, spielerische Linie und die Leidenschaft der letzten Partie erneut auf den Platz gebracht werden, stehen die Chancen bestens, auch vor heimischer Kulisse die nötigen Punkte einzufahren und gemeinsam mit den Fans einen gelungenen Fußballabend zu feiern.

Von Kai Eder

Hart erarbeiteter TSG-Sieg in Bietigheim-Bissingen

In einer Flutlichtpartie am Freitagabend feierte die TSG einen knappen 2:1-Sieg nach Toren von Nicola Zahner und Philipp Kees.

Zweiter Sieg hintereinander für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach: Trotz großer Verletzungssorgen setzte sich das Team von Leo Gjini knapp gegen Oberligaabsteiger Bietigheim-Bissingen durch. Ohne Stammtorwart Joshua Barth und Mittelfeldspieler Nico Freitag trat die TSG wie schon gegen Friedrichshafen in der Vorwoche an. Ihren Platz nahmen Ersatztorwart Timo Ratter und Damjan Bucan ein. Zunächst neutralisierten sich beide Teams und es entwickelte sich eine chancenarme Partie. Zwar hatte der Absteiger etwas mehr Ballbesitz, entfachte aber wenig Gefahr nach vorne.

„Wir haben es nach vorne zunächst auch schlecht gemacht, wenn wir den Ball erobert haben“, so Leo Gjini. Das änderte sich erst nach der Pause. Zwar hatte Bietigheim-Bissingen weiterhin mehr Ballbesitz, die TSG war nach Balleroberung nun aber deutlich gefährlicher. Zunächst vergab Jermain Ibrahim frei vor dem Tor. Kurz darauf war es dann auch folgerichtig, dass der Gast in Führung ging. So erzielte Kapitän Nicola Zahner den wichtigen Treffer nach gewonnenem Laufduell aus spitzem Winkel. In der Folge machte der FSV etwas mehr auf und so erzielte Philipp Kees nach stark abgeluchstem Ball das 2:0. „Dann wurden wir etwas schludrig und haben Bietigheim-Bissingen nochmal rankommen lassen“, so der Coach. Nach 85 Minuten kassierte Leon Ziemer die gelb-rote Karte, was der FSV direkt ausnutzte. Den fälligen Freistoß nickte Erind Zogu ein und machte es nochmal spannend.

Am Ende behielt die TSG aber die Oberhand und kann in der Tabelle nun weiter klettern. Nach einem verkorksten Ligastart kehrt nun etwas Ruhe ein. So vergoldet die TSG eine defensiv gute Leistung mit drei Punkten.

Tore: 0:1 Zahner (55.), 0:2 Kees (76.), 1:2 Zogu (85.)

TSG: Ratter – Ruth, Lander, D. Tabatabai, Rosental, Avtzis – Köhnlein, Zahner, Bucan, Kees – Ibrahim

Von Patrick Schlipf

TSG bereits am Freitagabend in Bietigheim-Bissingen

Nach der starken Vorstellung in der letzten Woche muss die TSG nun bereits am Freitagabend um 19 Uhr in Bietigheim-Bissingen ran.

Der erste Schritt raus aus der Minikrise ist getan, nun soll der zweite folgen. Trotz großer Verletzungssorgen – unter anderem fallen Stammtorwart Joshua Barth und Mittelfeldstabilisator Nico Freitag bis ins kommende Jahr aus – feierte die TSG Hofherrnweiler-unterrombach am vergangenen Samstag einen klaren 3:0-Sieg gegen Tabellenschlusslicht Friedrichshafen. „Wir sind nach dem holprigen Ligastart erleichtert, dass wir trotz der verletzten Stammspieler drei Punkte gegen Friedrichshafen mitnehmen konnten. Und auch die U23 hat gewonnen“, meint TSG-Trainer Leo-Gjini zum Brustlöser zuletzt.

„Zwei Siege am letzten Wochenende, zweimal zu null.“ Da wolle man nachlegen, so Gjini. Gegner ist dann auswärts der FSV Bietigheim-Bissingen. Der Absteiger aus der Oberliga wurde im August und September auch mit der harten Verbandsligarealität konfrontiert und steht derzeit auf einem durchwachsenen 12. Platz, der nach jetzigem Stand die Relegation bedeuten würde. Wie die TSG auch, steht der FSV mit vier Punkten da, ist aber aufgrund des Torverhältnisses noch etwas hinter den Weststädtern. Beachtlich war allerdings sicher das Unentschieden gegen Schwäbisch Hall, die Leo Gjini bereits als eines der Topteams der Liga identifiziert hatte.

„Abendspiele unter Flutlicht sind immer etwas besonderes. Und am Wochenende sind die Reichsstädter Tage: Da wollen wir einen Erfolg mitbringen“, erzählt Gjini. Die Vorbereitungen auf das Spiel gegen den Absteiger laufen bereits auf Hochtouren. Unter der Woche habe man die vergangenen Leistungen noch einmal analysiert und setze den Fokus nun auf das Flutlichtspiel in Bietigheim-Bissingen, so der Trainer.

Von Patrick Schlipf

TSG trotzt Verletzungssorgen gegen Friedrichshafen

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach hat am vierten Spieltag der Verbandsliga-Württemberg ein starkes Zeichen gesetzt. Nach einer schwierigen Woche und mehreren schwerwiegenden Verletzungsausfällen präsentierte sich die Mannschaft von Cheftrainer Leo Ginji vor heimischem Publikum hochkonzentriert und belohnte sich mit einem verdienten 3:0 (2:0)-Heimerfolg gegen den VfB Friedrichshafen. Mit dem ersten Dreier der laufenden Saison sammelte die TSG nicht nur wichtige Punkte, sondern tankte auch reichlich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Die Voraussetzungen vor der Partie hätten kaum schwieriger sein können. Mit Stammtorhüter Joshua Barth, der sich unter der Woche einen Schambeinriss zuzog und mehrere Monate ausfallen wird, verlor die TSG einen wichtigen Rückhalt. Dazu fehlen mit Nico Freitag und Mert Arslan zwei weitere Leistungsträger langfristig verletzungsbedingt.

Doch anstatt zu hadern, rückte die Mannschaft enger zusammen. Von Beginn an war zu spüren, dass die Gastgeber die schwierige Situation gemeinsam bewältigen wollten. Die TSG trat geschlossen auf, arbeitete diszipliniert gegen den Ball und kontrollierte früh das Spielgeschehen.

Frühe Führung sorgt für Sicherheit

Vor den Zuschauern im FRITZ-Sportpark übernahm die Sauerbach-Elf schnell die Initiative. Bereits in der ersten Minute ging die Elf von Leo Ginji mit 1:0 durch Georgios Avtzis in Führung. Durch konsequentes Pressing, hohe Laufbereitschaft und eine gute Zweikampfführung setzte sie die Gäste vom Bodensee in der Folgezeit weiter unter Druck. Die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten. Julian Köhnlein gelang in der 18. Minute die 2:0-Führung für die Mannen aus der Weststadt. Die TSG nutzte ihre Chancen konsequent und stellte bereits im ersten Durchgang die Weichen auf Sieg.

Mit einer verdienten 2:0-Führung ging es in die Halbzeitpause. Friedrichshafen fand kaum ein Mittel gegen die kompakte Defensive der Hausherren, die kaum gefährliche Torchancen zuließ und gleichzeitig immer wieder zielstrebig nach vorne spielte.

Reife Leistung nach der Pause

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die TSG die klar spielbestimmende Mannschaft. Anstatt sich auf der Führung auszuruhen, suchten die Ginji-Schützlinge weiter den Weg nach vorne. Die Defensive stand sicher, das Umschaltspiel funktionierte hervorragend und die Mannschaft agierte mit der nötigen Geduld.

Mitte der zweiten Halbzeit machte die TSG schließlich alles klar. Ein Elfmeter führte zum entscheidenden dritten Treffer und sorgte für klare Verhältnisse. Philipp Tabatabai, der bei einer seiner ersten Aktionen gefoult wurde, schnappte sich den Ball und behielt gegen Patrick Benz die Nerven. In der Schlussphase ließ die TSG nichts mehr anbrennen und verteidigte den Vorsprung souverän bis zum Schlusspfiff.

Besonders erfreulich aus Sicht des Trainerteams: Erstmals in dieser Saison blieb die Mannschaft ohne Gegentor. Die Defensive überzeugte über die gesamte Spielzeit mit großer Konzentration und Entschlossenheit.

Wichtiger Schritt nach vorne

Der 3:0-Erfolg gegen den VfB Friedrichshafen war weit mehr als nur ein Sieg. Nach den personellen Rückschlägen der vergangenen Tage zeigte die TSG eindrucksvoll, welche Qualität und welcher Teamgeist in der Mannschaft steckt. Die intensive Vorbereitung und die schnelle Integration der Neuzugänge werden zunehmend sichtbar und spiegelten sich auch auf dem Platz wider.

Mit diesem überzeugenden Auftritt setzt die Mannschaft ein Ausrufezeichen und kann die kommenden Aufgaben mit neuem Selbstvertrauen angehen. Die Art und Weise des Sieges dürfte den Verantwortlichen dabei mindestens genauso viel Zuversicht geben wie die drei Punkte selbst.

TSG: Timo Ratter – Tim Ruth, Marlon Lander, Calvin Rosental, Darius Tabatabai, Georgios Avtzis (84. Kevin Scherer), Philipp Kees (65. Philipp Tabatabai), Julian Köhnlein (86. Giosúe Mobilia), Nicola Zahner (77. Yusuf Baran), Jermain Ibrahim (73. Leon Ziemer), Damjan Bucan.

Tore: 1:0 Georgios Avtzis (1.), 2:0 Julian Köhnlein (18.), 3:0 Philipp Tabatabai (65.)

Von Kai Eder

Verletzungssorgen vor Heimspiel gegen Friedrichshafen

Am Samstag um 14 Uhr steht für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach das zweite Verbandsligaheimspiel der Saison an.

Schlechter hätten die Nachrichten um den Kader der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in dieser Woche ausfallen können. Stammtorwart Joshua Barth hat sich im Training bei einer Abwehraktion einen Schambeinriss zugezogen und wird rund sechs Monate ausfallen. Und auch Nico Freitag wird länger kein Spiel bestreiten können. Bereits am letzten Samstag in Rutesheim verletzte sich der Mittelfeldmann am Kreuzband. Das alles ändert aber nichts daran, dass der Spielplan gnadenlos weiterläuft. Und so steht am Samstag um 14 Uhr zuhause das Heimspiel der TSG gegen Friedrichshafen an.

Nach einem Saisonstart mit einem Punkt aus drei Spielen will man gegen die Bodenseemetropole sicherlich auf Sieg spielen und das Formtief stoppen. Die Chancen darauf stehen allerdings nicht schlecht. Trotz der Niederlagen zuletzt dürfte man als leichter Favorit in die Partie gehen, steht Friedrichshafen doch punktlos mit 3:11 Toren am Tabellenende. Am vergangenen Wochenende setzte es zuhause gegen Schwäbisch Hall ein 0:4.

Dennoch wird die TSG angesichts der Verletzungssorgen und der vergangenen Spiele sicher nicht leichtfertig in die Partie gehen oder den Gegner gar unterschätzen. Neben Joshua Barth und Nico Freitag fällt weiterhin Mert Arslan aus, der ebenfalls noch an den Nachwehen eines Kreuzbandrisses laboriert.

Von Patrick Schlipf

Erneuter Dämpfer für TSG

Erneuter Dämpfer im Sportpark Bühl: TSG Hofherrnweiler-Unterrombach verliert 2:4 bei SKV Rutesheim.

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach hat am 3. Spieltag der Verbandsliga Württemberg einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Beim bisherigen Tabellenschlusslicht SKV Rutesheim unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Leo Ginji im Sportpark Bühl nach einer defensiv anfälligen Vorstellung in der ersten Halbzeit mit 2:4 (1:3).

Die Gäste von der Ostalb fanden von Beginn an nur schwer in die Partie und bekamen Rutesheims Matchwinner Laurin Stütz in der Defensive nicht unter Kontrolle. Der gegnerische Stürmer erwischte einen Sahnetag und traf per Doppelpack in der 1. und 5. Minute zur blitzschnellen 2:0-Führung für die Hausherren. Hoffnung keimte im Lager der „Jungs vom Sauerbach“ nur kurz auf: Darius Tabatabai verkürzte bereits in der 7. Minute auf 1:2. Doch die defensive Unruhe blieb bestehen, sodass Stütz in der 26. Minute mit seinem dritten Treffer des Tages den 1:3-Pausenstand markierte.

Leo Ginji reagierte zur zweiten Halbzeit deutlich und wechselte dreifach: Leon Ziemer, Yusuf Baran und Tim Ruth kamen neu in die Partie, um das Spiel nach den schwachen ersten 45 Minuten noch zu drehen. Die TSG bemühte sich nach dem Seitenwechsel spürbar um eine Aufholjagd, geriet jedoch in der 55. Minute durch einen Distanzschuss von Rutesheims Tobias Gebbert zum 1:4 endgültig auf die Verliererstraße.

Moral gezeigt, aber Belohnung bleibt aus

Trotz des deutlichen Rückstands bewies das Team von Leo Ginji Moral. Philipp Kees verwandelte in der 66. Spielminute einen Foulelfmeter gewohnt souverän zum 2:4-Anschluss. In der verbleibenden Schlussphase drängte die TSG zwar weiter auf Tore, scheiterte jedoch wiederholt an der vielbeinigen Rutesheimer Defensive sowie am stark reagierenden Schlussmann der Gastgeber.

Durch die erneute Niederlage rutscht die TSG im Klassement weiter ab und muss den Blick vorerst nach unten richten. Im anstehenden Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen gilt es nun, defensiv wieder zu gewohnter Stabilität zurückzufinden und vor heimischem Publikum den Umschwung einzuleiten.

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach: Timo Ratter – Marlon Lander, Calvin Rosenthal (46. Tim Ruth), Darius Tabatabai, Georgios Avtzis (79. Kilian Kuntz), Nico Freitag (40. Luca Wünsch), Philipp Kees, Julian Köhnlein, Nico Zahner, Maximilian Klenk (46. Leon Ziemer), Giosue Mobilia (46. Yusuf Baran).

Tore: 1:0 Laurin Stütz (1.), 2:0 Laurin Stütz (5.), 2:1 Darius Tabatabai (7.), 3:1 Laurin Stütz (26.), 4:1 Tobias Gebbert (55.), 4:2 Philipp Kees (66./FE)

Von Kai Eder

TSG will die Trendwende

Nach der deutlichen Heimniederlage im heimischen FRITZ-Sportpark gegen den TSV Berg steht die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag (29. August) beim Aufsteiger SKV Rutesheim unter besonderer Beobachtung. Die Partie im Heckengäu verspricht bereits früh in der Saison viel Spannung, denn beide Teams stehen vor richtungsweisenden 90 Minuten. Anpfiff: 15.30 Uhr.

Der Fehlstart der SKV Rutesheim mit zwei Niederlagen lässt auf den ersten Blick nicht aufhorchen. Doch insbesondere beim jüngsten Auftritt gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall bewiesen die Mannen von Christopher Baake, dass sie in der Verbandsliga angekommen sind. Mit einer engagierten und mutigen Vorstellung wusste der Aufsteiger einem der Favoriten Paroli zu bieten und schöpft daraus Selbstvertrauen für das Duell mit der TSG. Im Lager der SKV ist man überzeugt, gegen die Jungs aus der Weststadt die ersten Punkte der Saison einfahren zu können.

Die Gäste aus Ostwürttemberg reisen hingegen mit dem klaren Ziel nach Rutesheim, eine Antwort auf die schmerzhafte 0:3-Heimniederlage gegen den TSV Berg zu geben. Dabei möchten die Verantwortlichen jedoch nicht alles infrage stellen. Schließlich spielte die TSG eine insgesamt solide Vorbereitung und integrierte ihre Neuzugänge in den vergangenen Wochen erfolgreich in die Mannschaft. Die Qualität im Kader ist vorhanden, die Abläufe greifen immer besser ineinander. Nun gilt es allerdings, diese positiven Entwicklungen auch im Wettkampf sichtbar zu machen.

Trainer Leo Ginji erwartet von seiner Mannschaft eine entsprechende Reaktion auf dem Platz, da er sich der schweren Aufgabe bewusst ist. Einsatzbereitschaft, Kompaktheit und mannschaftliche Geschlossenheit werden dabei ebenso gefragt sein wie die fußballerische Qualität, die das Team während der Vorbereitung und im wfv-Pokal bereits mehrfach angedeutet hat.

Die Begegnung verspricht deshalb eine interessante Mischung aus Aufbruchsstimmung und Wiedergutmachungswillen. Während Rutesheim auf den ersten Punktgewinn der Saison 2026/27 in der Verbandsliga hofft, will die TSG zeigen, dass die Niederlage gegen Berg ein Ausrutscher war und sie ihr tatsächliches Leistungsvermögen auf den Platz bringen kann.

Die Vorzeichen sprechen für eine intensive und umkämpfte Partie, in der beide Mannschaften viel zu gewinnen haben.

Von Kai Eder

TSG verliert Heimauftakt verdient

In einer besonders nach der Pause einseitigen Partie besiegt Berg Hofherrnweiler klar mit 3:0.

Nachdem beide Teams unter der Woche im Verbandspokal gegen Viertligisten ran mussten, ging es nun drei Tage später erneut um einen Pflichtspielsieg, diesmal aber in der Liga. Sowohl Berg als auch Hofherrnweiler standen nach dem ersten Spieltag in der Mitte der Tabelle und konnten ein 1:1 verzeichnen. Nach einer kurzen Abtastphase vollendete der Gast aus Berg früh zum 0:1. TSG-Schlussmann Joshua Barth hatte zweimal gut gehalten, am Ende traf Markus Maurer unten rechts zur Berger Führung.

Folglich entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Zwingende Chancen hatte bis zur Pause aber besonders der Hausherr aus Hofherrnweiler. Der spielende Co-Trainer Philipp Kees erlief 30 Meter vor dem Tor einen Steilpass vor dem gegnerischen Torwart und überwand selbigen. Der Lupfer sprang allerdings extrem unglücklich an die Latte und weg vom Tor. Kurz darauf vergab Georgios Avtzis ebenfalls für die TSG aus einem Meter. Vor der Pause traf aber Hannes Pöschl mit einem unangenehmen Freistoß von der linken Seiten direkt zum 0:2, der auch eine Flanke hätte sein können.

In der Pause wechselte TSG-Trainer Leo Gjini viermal, dominant war aber der TSV Berg. Zwar konnte die TSG immer Nadelstiche setzen, diese waren aber im Abschluss zu ungefährlich. „Beim

Spielbestimmend war nun klar der TSV Berg, der sich auch klare Chancen herausspielte. Unter anderem entschärfte der starke TSG Torwart Barth einen Seitfallzieher aus wenigen Metern, auf der Linie verhinderte Darius Tabatabai ebenfalls einen Treffer. Zur Entscheidung traf der Berger Joker Linus Held, der kurz zuvor von Oliver Ofentausek eingewechselt wurde. Kurz darauf flog Damjan Bucan mit gelb-rot vom Feld. „Ich kann dem TSV Berg heute nur gratulieren“, so Leo Gjini nach dem Spiel. „Was Oliver Ofentausek als Trainer in Berg seit Jahren macht, ist schon stark. Man hat mit dem 1:1 gegen Schwäbisch Hall letzte Woche – einen der Favoriten der Saison – sowie bei der knappen Niederlage unter der Woche gesehen, wie stark Berg drauf ist.“

Für die TSG ging es anschließend nur noch um Schadensbegrenzung. Nach einem guten Saisonstart erwischte das Team aus der Weststadt heute einen gebrauchten Tag. Am Ende blieb es beim 0:3 für die Gäste aus Berg, die nun vier Punkte nach zwei Spielen auf dem Konto haben. Die TSG hat bisher einen ähnlichen Saisonverlauf wie der TSV Berg, verlor aber das Aufeinandertreffen am Samstag. Für die TsG geht es nun weiter gegen Aufsteiger Rutesheim, für Berg gegen Fellbach.

Tore: 0:1 Maurer (9.), 0:2 Pöschl (41.), 0:3 Held (65.)

Gelb-Rot: Bucan (79.)

Von Patrick Schlipf

TSG trifft auf Gegner mit gleichen Vorzeichen

Nach der Pokalniederlage gegen den VfR Aalen steht in der Liga gegen den TSV Berg der Heimauftakt an. Anpfiff ist am Samstag um 14 Uhr in Hofherrnweiler.

Ein Gegner, der sich in der selben Situation wie die TSG Hofjherrnweiler-Unterrombach befindet, wird am Samstag zu Gast in der Weststadt sein. Denn nicht nur die Mannschaft von Leo Gjini musste am Mittwoch gegen einen Regionalligisten im WFV-Pokal ran, sondern auch der TSV Berg. Gegen den SSV Ulm schlug sich der TSV ebenso achtbar wie die TSG in Aalen, verlor allerdings nur mit einem Tor. „Ich fand, dass wir trotz des am Ende klaren Ergebnisses von 3:0 ein gutes Spiel gegen eine Mannschaft gemacht haben, die zwei Ligen über uns spielt“, so TSG-Übungsleiter Gjini. „Mit Berg haben wir jetzt einen harten Gegner vor der Brust, der gegen Ulm wohl sogar das bessere Team war und nur knapp verlor.“

Und auch in der Tabelle stehen Berg und Hofherrnweiler nach einem Spieltag punkt- und torgleich da. Beide Teams starteten mit einem 1:1 in die Saison. Bei der TSG kann man mit dem Remis nach Führung durch Georgios Avtzis aber vermutlich genauso gut leben wie Berg nach dem Unentschieden gegen hoch eingeschätzte Schwäbisch Haller. „Schwäbisch Hall ist für mich dieses Jahr einer der Favoriten. Da ist ein 1:1 durchaus passabel zum Saisonstart“, so Gjini, der noch unsicher ob der Reaktion seiner Mannschaft auf die Englische Woche ist. „Wir müssen nach dem schweren Spiel gegen den VfR schauen, wie die Spieler auf die Belastung reagieren und wie gut sie schon regenerieren konnten.“

Generell gibt es bei der TSG derzeit aber nur wenige Verletzte und so kann das Team nach einer ordentlichen Saison im Pokal mit einem guten Gefühl in den Heimspielauftakt gehen. Da derzeit beide Teams auf dem geteilten siebten Tabellenplatz stehen, wird die Motivation sicher groß sein, sich mit drei Punkten am Wochenende direkt oben festzusetzen.

Von Patrick Schlipf

Zahner schießt TSG mit Dreierpack in Runde drei

In doppelter Überzahl gewinnt die TSG Hofherrnweiler gegen die SF Dorfmerkingen mit 3:1 und spielt in der nächsten Runde gegen den VfR Aalen.

Mit dem Wort „Kraftakt“ lässt sich der Sieg der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag in der zweiten Runde des wfv-Pokals wohl treffend beschreiben. Trotz doppelter Überzahl kassierte die TSG zwischenzeitlich den Ausgleich, setzte sich letztlich aber verdient durch.

Die TSG startete nämlich bereits gut ins Spiel und war bereits in Gleichzahl das bessere Team. So setzte Innenverteidiger Marlon Lander nach einer stark getretenen Ecke von Kapitän Nicola Zahner nach acht Minuten ans Gebälk. Die Ecken des Rechtsfußes waren auch weiterhin ein probates Mittel für die Mannschaft von Neu-Trainer Leo Gjini. Vier Minuten später köpfte Philipp Kees ebenfalls nur knapp am Tor vorbei. Damit rissen die guten Nachrichten für die Weststädter Gastgeber noch nicht ab. In der 22. Minute kassierte Dorfmerkingen in Person von Yamoussa Camara eine glatte rote Karte, nachdem dieser Jermaine Ibrahim mit dem Fuß im Gesicht traf.

Die Überzahl nutzte die TSG direkt aus und kam in der 28. Minute zum Führungstreffer. Auf der linken Seiten zogen Avtzis und Rosental eine starke Kombination auf. Eine Hereingabe fand Philipp Kees, der stark auf Zahner ablegte. Mit dem schwachen linken Fuß vollendete dieser zur verdienten Führung. Bis zur Pause passierte nur noch wenig, weshalb es mit dem knappen Vorsprung auch in die Kabine ging.

Dorfmerkingen kommt sensationell zurück

Anschließend war die TSG allein ob der Überzahl überlegen, zu hochkarätigen Torchancen kam sie allerdings nicht. Nach etwa einer Stunde kam es dann knüppeldick für die Gäste aus Dorfmerkingen.  Nico Rodewald brachte Marlon Lander zu Fall und sah dafür die Rote Karte. Eine durchaus strittige Entscheidung, die für Diskussionen sorgte. Nach der Unterzahl und dem Rückstand musste man nun einen weiteren Platzverweis hinnehmen und die Partie zu neunt zu Ende spielen. Allerdings wirkte die TSG weiter gehemmt und kam nicht zur Entscheidung. Stattdessen passierte das unfassbare und Dorfmerkingen kam mit neun Mann zum Ausgleich.

Über die linke Seite setzte sich Walther stark durch und fand in der Mitte Ismael Koné, der in der 67. Minute das sehr überraschende 1:1 erzielte. Davon angestachelt spielte die TSG wieder etwas aktiver und sorgte für mehr Gefahr im Dorfmerkinger Strafraum. Maxi Klenk leutete die Schlussphase mit einer starken Einzelaktion ein. Nachdem dessen Versuch nicht das Ziel fand, vollstreckte erneut Nico Zahner zum 2:1.

TSG am Ende konsequent

Doch Dorfmerkingen warf verständlicherweise noch einmal alles nach vorn und ließ sich von dem späten Rückschlag nicht beirren. Nach 87 Minuten kam ein weiter Ball über Koné zu Daniel Nietzer, der im Strafraum zu Fall kam – eine Situation mit Strafstoßpotenzial und Glück für die TSG.

So war es im Gegenzug die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, die den Deckel endgültig darufmachte. Nico Zahner krönte seine Bombenperformance mit seinem dritten Treffer. Nachdem er zunächst von SFD-Schlussmann Montag ausgespielt wurde, setzte er stark nach, erspitzelte sich den Ball und traf zum 3:1-Endstand. Der Sieg geht in Ordnung, auch wenn Dorfmerkingen in doppelter Unterzahl extrem zäh zu bespielen war und stark dagegenhielt. Für die TSG folgt in Runde drei des Pokalwettbewerbs nun ein echtes Highlight. Dann geht es gegen den Regionalligisten vom VfR Aalen. Wann und wo das Spiel stattfindet, ist aufgrund des engen Spielplans beider Teams derzeit noch in Abstimmung.

Tore: 1:0 Zahner (28.), 1:1 Koné (67.), 2:1, 3:1 Zahner (79., 89.)

Rote Karte: Camara (21.), Rodewald (56.)

TSG: Barth – Ruth, Lander, Kees, Rosental – Bucan, Köhnlein, Zahner, Avtzis – Mobilia, Ibrahim

Von Patrick Schlipf