Zahner schießt TSG mit Dreierpack in Runde drei

In doppelter Überzahl gewinnt die TSG Hofherrnweiler gegen die SF Dorfmerkingen mit 3:1 und spielt in der nächsten Runde gegen den VfR Aalen.

Mit dem Wort „Kraftakt“ lässt sich der Sieg der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag in der zweiten Runde des wfv-Pokals wohl treffend beschreiben. Trotz doppelter Überzahl kassierte die TSG zwischenzeitlich den Ausgleich, setzte sich letztlich aber verdient durch.

Die TSG startete nämlich bereits gut ins Spiel und war bereits in Gleichzahl das bessere Team. So setzte Innenverteidiger Marlon Lander nach einer stark getretenen Ecke von Kapitän Nicola Zahner nach acht Minuten ans Gebälk. Die Ecken des Rechtsfußes waren auch weiterhin ein probates Mittel für die Mannschaft von Neu-Trainer Leo Gjini. Vier Minuten später köpfte Philipp Kees ebenfalls nur knapp am Tor vorbei. Damit rissen die guten Nachrichten für die Weststädter Gastgeber noch nicht ab. In der 22. Minute kassierte Dorfmerkingen in Person von Yamoussa Camara eine glatte rote Karte, nachdem dieser Jermaine Ibrahim mit dem Fuß im Gesicht traf.

Die Überzahl nutzte die TSG direkt aus und kam in der 28. Minute zum Führungstreffer. Auf der linken Seiten zogen Avtzis und Rosental eine starke Kombination auf. Eine Hereingabe fand Philipp Kees, der stark auf Zahner ablegte. Mit dem schwachen linken Fuß vollendete dieser zur verdienten Führung. Bis zur Pause passierte nur noch wenig, weshalb es mit dem knappen Vorsprung auch in die Kabine ging.

Dorfmerkingen kommt sensationell zurück

Anschließend war die TSG allein ob der Überzahl überlegen, zu hochkarätigen Torchancen kam sie allerdings nicht. Nach etwa einer Stunde kam es dann knüppeldick für die Gäste aus Dorfmerkingen.  Nico Rodewald brachte Marlon Lander zu Fall und sah dafür die Rote Karte. Eine durchaus strittige Entscheidung, die für Diskussionen sorgte. Nach der Unterzahl und dem Rückstand musste man nun einen weiteren Platzverweis hinnehmen und die Partie zu neunt zu Ende spielen. Allerdings wirkte die TSG weiter gehemmt und kam nicht zur Entscheidung. Stattdessen passierte das unfassbare und Dorfmerkingen kam mit neun Mann zum Ausgleich.

Über die linke Seite setzte sich Walther stark durch und fand in der Mitte Ismael Koné, der in der 67. Minute das sehr überraschende 1:1 erzielte. Davon angestachelt spielte die TSG wieder etwas aktiver und sorgte für mehr Gefahr im Dorfmerkinger Strafraum. Maxi Klenk leutete die Schlussphase mit einer starken Einzelaktion ein. Nachdem dessen Versuch nicht das Ziel fand, vollstreckte erneut Nico Zahner zum 2:1.

TSG am Ende konsequent

Doch Dorfmerkingen warf verständlicherweise noch einmal alles nach vorn und ließ sich von dem späten Rückschlag nicht beirren. Nach 87 Minuten kam ein weiter Ball über Koné zu Daniel Nietzer, der im Strafraum zu Fall kam – eine Situation mit Strafstoßpotenzial und Glück für die TSG.

So war es im Gegenzug die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, die den Deckel endgültig darufmachte. Nico Zahner krönte seine Bombenperformance mit seinem dritten Treffer. Nachdem er zunächst von SFD-Schlussmann Montag ausgespielt wurde, setzte er stark nach, erspitzelte sich den Ball und traf zum 3:1-Endstand. Der Sieg geht in Ordnung, auch wenn Dorfmerkingen in doppelter Unterzahl extrem zäh zu bespielen war und stark dagegenhielt. Für die TSG folgt in Runde drei des Pokalwettbewerbs nun ein echtes Highlight. Dann geht es gegen den Regionalligisten vom VfR Aalen. Wann und wo das Spiel stattfindet, ist aufgrund des engen Spielplans beider Teams derzeit noch in Abstimmung.

Tore: 1:0 Zahner (28.), 1:1 Koné (67.), 2:1, 3:1 Zahner (79., 89.)

Rote Karte: Camara (21.), Rodewald (56.)

TSG: Barth – Ruth, Lander, Kees, Rosental – Bucan, Köhnlein, Zahner, Avtzis – Mobilia, Ibrahim

Von Patrick Schlipf

Freundschaftsturnier Taekwondo Kampf in Ellwangen

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach sammelt wertvolle Turniererfahrung beim Freundschaftsturnier der DJK Ellwangen

Am Samstag, den 25. Juli 2026, nahm die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach mit insgesamt 13 Sportlerinnen und Sportlern am Freundschaftsturnier der DJK Ellwangen teil. Das Turnier bietet eine hervorragende Gelegenheit für Anfänger, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln.

Die rege Beteiligung zeugt vom stetig wachsenden Interesse an der olympischen Disziplin Taekwondo sowie von den positiven Entwicklungen innerhalb des Vereins. Dazu gehören verbesserte Trainingsstrukturen, erweiterte Trainingsmöglichkeiten und das große Engagement des Trainerteams.

Im Vordergrund stand der Spaß am Sport. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zwischen sechs und 38 Jahre alt. Jeder absolvierte mindestens einen Kampf, mit der Möglichkeit bis zu drei Kämpfe zu bestreiten, sofern Interesse bestand. Die Gruppeneinteilung erfolgte überwiegend nach Körpergröße. Gekämpft wurde nach den Regeln des olympischen Zweikampf-Taekwondo mit einem elektronischen Wettkampfsystem das jeden Treffer automatisch registrierte.

Sonja Ruf, die Abteilungsleiterin, fasst zusammen, dass die Motivation und das Können unserer Sportler deutlich zu spüren waren. Für einige war es die ideale Gelegenheit, sich in dieser Disziplin zum ersten Mal zu beweisen, und alle Athleten haben gezeigt, was sie im Training gelernt haben. Die DJK Ellwangen sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Turniers, bei dem insgesamt rund 50 Teilnehmende anwesend waren. Am Ende des Turniers erhielt jede Sportlerin und jeder Sportler eine Medaille. Die Atmosphäre zeichnete sich durch Fairness, Respekt und echte Begeisterung für den Sport aus.

Die Taekwondo-Abteilung der TSG Hofherrnweiler gehört zu den wenigen Vereinen in Baden-Württemberg, die sowohl die Disziplinen Formen (Poomsae) als auch Wettkampf auf hohem Niveau – bis hin zu Landes- und Deutschen Meisterschaften – gleichwertig anbieten. Im Bereich Wettkampf war es bereits die siebte Teilnahme an einem Turnier in diesem Jahr, was einen neuen Vereinsrekord darstellt.

Sonja Ruf blickt optimistisch in die Zukunft und betont, dass gute Sportler nach dem Turnier nur eine Frage stellen: Was soll ich bis zum nächsten Wettkampf verbessern? Unsere auf Zweikampf spezialisierten Trainer Miriam Tretter und Rainer Braun widmen sich nun der Videoanalyse, um alle Kämpferinnen und Kämpfer individuell zu fördern. Beide Trainer nahmen ebenfalls an Wettkämpfen teil, auch auf Anfrage anderer Vereine, da sie ihre Begeisterung für Taekwondo und den sportlichen Ehrgeiz aktiv vorleben. Dies ist ein wichtiges Zeichen für die Mannschaft, denn bei uns wird Wettkampftaekwondo wirklich gelebt.

 

Lehrgang Taekwondo Kampf in Friedrichshafen

Kombinierter Coach- / Kader- / Kampfrichterlehrgang

Vom Trainerteam der Taekwondo-Abteilung waren vier Trainer auf dem ganztägigen integrierten Lehrgang für Athleten, Coaches & Kampfrichter im Landesleistungszentrum Friedrichshafen in unserer Eigenschaft als Trainer und Coaches. Landestrainer Markus Kohlöffel (Mitte Bild) hat über die aktuellen Trends und Strategien in unserer olympischen Disziplin referiert.

Coach-Lehrgang Inhalt:

Aktuelle Wettkampfregeln (WT-Regelwerk)

Technikerwerb, -optimierung, -anwendung im wettkampfspezifischen Kontext

Coaching-Strategien im Wettkampf

Praxisübungen & Wettkampfsimulation

Kadertraining 

Technik- und Taktikschulung

Wettkampfspezifisches Sparring

 

Pokalderby entscheidet, wer auf den VfR trifft

Am Samstag um 14 Uhr treffen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und die SF Dorfmerkingen im Pokalderby aufeinander.

Bereits früh in der Saison treffen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und die Sportfreunde aus Dorfmerkingen aufeinander. Grund für dieses frühe Treffen ist allerdings nicht der Ligaspielplan, sondern die Auslosung im wfv-Pokal. Nachdem beide Teams ihre Erstrundenspiele am vergangenen Wochenende gegen klassentiefere Gegner gewinnen konnten, kommt es am Samstag um 14 Uhr im FRITZ Sportpark in Hofherrnweiler zum Lokalderby um den Einzug in die dritte Pokalrunde.

„Uns erwartet ein intensives Derby gegen einen starken Gegner der unter der Woche schon gegen Essingen gewonnen hat“, erzählt der neue TSG-Trainer Leo Gjini, der am vergangenen Samstag ein gelungenes Pflichtspieldebüt feierte. „Wir sind noch mitten in der Vorbereitung, deshalb ist das eine oder andere auf dem Platz noch nicht ganz automatisiert.“

Knapper Sieg der TSG führt zu Einzug in Runde zwei

Das war tatsächlich auch am Samstag zu beobachten, als man gegen Landesligist TV Echterdingen auswärts in Rückstand geriet. Mit einer Willensleistung konnte man die Partie dann allerdings drehen und nach Toren von Giosué Mobilia, Jermain Ibrahim und Kapitän Nico Zahner letztlich verdient gewinnen. Ebenso knapp, aber noch mit zwei Toren mehr, war das Erstrundenspiel der Dorfmerkinger beim klassentieferen VfL Sindelfingen. Obwohl man nach einer Stunde bereits 4:1 in Führung lag, wurde es nach einem Sindelfinger Doppelschlag zwischendurch noch einmal eng.

In dieser Zweitrundenpartie geht es um ein besonderes Schmankerl für die beiden Lokalrivalen. Denn bei einem Sieg wartet in der kommenden Runde mutmaßlich Regionalligist VfR Aalen, sofern der seine Aufgabe gegen Landesligist SG Schorndorf mit der nötigen Seriosität angeht.

„Obwohl wir noch in der Vorbereitung sind, wollen wir von Beginn an mit viel Einsatz, Leidenschaft und als Mannschaft auftreten. Natürlich wäre ein mögliches Spiel gegen den VfR Aalen in der nächsten Runde ein tolles Highlight für den Verein und unsere Fans“, stellt der neue TSG-Coach klar. Der Fokus der Weilermer liege ganz klar auf Dorfmerkingen. „Erst diese Aufgabe lösen, dann schauen wir weiter“, lautet die Devise des neuen Übungsleiters in der Weststadt. In Dorfmerkingen wird man dies sicher nicht anders sehen.

Verzichten muss das neue Trainerteam der TSG am Samstag auf Nico Freitag sowie Darius und Philipp Tabatabai. Ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung, die auch in Echterdingen mit von der Partie waren.

Von Patrick Schlipf

TSG übersteht Pokalfight in Echterdingen und zieht in die nächste Runde ein – Trinkpause wird zum Game-Changer

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach hat die erste Hürde im WFV-Pokal genommen. Im ersten Pflichtspiel unter Neu-Trainer Leo Ginji setzte sich der Verbandsligist beim ambitionierten Landesligisten TV Echterdingen mit 3:2 durch und zog damit in die nächste Runde ein. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte die TSG ihre spielerische Klasse, musste nach dem Seitenwechsel jedoch einen leidenschaftlichen Kampf annehmen, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Dabei erwischten die Gastgeber den besseren Start. Bereits in der achten Minute gingen die Gastgeber im Sportpark Goldäcker durch einen abgefälschten Distanzschuss mit 1:0 in Führung. Die Antwort der TSG folgte praktisch im Gegenzug, doch der vermeintliche Ausgleich von Philipp Kees wurde aufgrund einer Abseitsstellung wieder aberkannt.

Die TSG brauchte einige Minuten, um ihren Rhythmus zu finden, übernahm anschließend aber zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Nach einer ersten guten Möglichkeit und einem Kopfball an die Latte war es in der 25. Minute schließlich soweit: Giosué Mobilia reagierte nach einem Abpraller am schnellsten und erzielte das verdiente 1:1.

Die Gäste blieben am Drücker und drehten die Partie nur wenige Minuten später komplett. Nach einem starken Steckpass von Nicola Zahner startete Jermain Ibrahim durch und verwandelte souverän zur 2:1-Führung für die TSG.

TSG bis zur Pause spielbestimmend

Auch danach blieb die Mannschaft von Leo Ginji die spielbestimmende Elf. Kurz vor der Pause fiel schließlich das wichtige dritte Tor. Ausgangspunkt war ein hervorragend getretener Freistoß des neuen TSG-Abwehrchefs Marlon Lander, der den Ball aus dem Halbfeld punktgenau in den Strafraum brachte. Die Gastgeber bekamen die Situation nicht geklärt, Philipp Kees passte quer auf Nico Zahner, dieser vollendete zum 3:1-Pausenstand. Eine starke erste Hälfte der TSG wurde damit verdient belohnt.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch deutlich. Die TSG kämpfte aufopferungsvoll, brachte spielerisch aber nicht mehr die Qualität und Sicherheit der ersten 45 Minuten auf den Platz. Der TVE übernahm zunehmend die Initiative, gewann viele zweite Bälle und kam zu den besseren Torchancen.

Folgerichtig verkürzten die Gastgeber in der 60. Minute auf 2:3. Nach einem Freistoß an die Latte reagierte David Govorusic am schnellsten und verwertete den Abpraller zum Anschlusstreffer. Anschließend entwickelte sich ein echter Pokalfight. Echterdingen drängte auf den Ausgleich und setzte die TSG immer wieder unter Druck.

Die Ginji-Elf stemmte sich jedoch mit großem Einsatz und viel Leidenschaft gegen die Angriffswellen der Gastgeber. Zwar gelang es offensiv kaum noch, für Entlastung zu sorgen, dennoch hielt die Defensive dem Druck stand. In der Schlussphase hatte die TSG sogar etwas Glück, als die Heimelf eine ihrer letzten Möglichkeiten ebenfalls nur an die Latte setzte.

Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und die TSG konnte sich über den ersten Pflichtspielsieg unter Leo Ginji freuen. Unter dem Strich steht ein verdienter Einzug in die nächste Pokalrunde. Gegen einen engagierten und bis zur letzten Minute kämpfenden TV Echterdingen musste die TSG jedoch alles investieren, um den Erfolg über die Ziellinie zu bringen.

In der nächsten Runde trifft die TSG am kommenden Samstag (1. August) auf den Sieg der Party VfL Sindelfingen gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen. Anpfiff der Partie ist um 15.30 Uhr im FRITZ-Sportpark.

TSG: Timo Ratter – Calvin Rosental, Marlon Lander, Giosué Mobilia, Leon Ziemer (82. Tim Ruth), Nico Freitag (73. Darius Tabatabai), Julian Köhnlein, Nico Zahner, Jermaine Ibrahim (73. Damjan Bucan) , Philipp Kees (82. Kevin Scherer).


Tore: 1:0 Berke Civelek (8.), 1:1 Giosué Mobilia (25.), 1:2 Jermain Ibrahim (28.), 1:3 Nicola Zahner (43.), 2:3 Govorusic (60.)

Von Kai Eder

Saisonauftakt im Pokal mit zahlreichen Neuerungen

ür die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach beginnt am Samstag (25. Juli) die neue Saison mit dem ersten Pflichtspiel unter ihrem neuen Trainer Leo Ginji. In der ersten Runde des WFV-Pokals gastiert die Mannschaft vom Sauerbach um 15.30 Uhrbeim TV Echterdingen. Die Vorfreude auf den Pflichtspielauftakt ist groß, gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, dass mit dem Traditionsverein von den Fildern eine knifflige Aufgabe auf die TSG wartet.

Der TV Echterdingen geht mit viel Aufbruchstimmung in die neue Spielzeit. Zahlreiche Neuzugänge und ein neuer Trainer sollen dafür sorgen, dass der TVE in der kommenden Landesliga-Saison eine wichtige Rolle im Kampf um die Spitzenplätze einnimmt. Entsprechend motiviert werden die Gastgeber in das Pokalduell gehen und alles daran setzen, einem Verbandsligisten früh in der Saison ein Bein zu stellen.

Doch auch die TSG blickt mit großer Spannung auf den ersten Härtetest der neuen Runde. Nach einer intensiven Vorbereitung will die neu formierte Mannschaft erstmals unter Wettbewerbsbedingungen zeigen, welche Entwicklung sie in den vergangenen Wochen genommen hat. Trainer Leo Ginji und sein Team wissen jedoch, dass die Aufgabe in Echterdingen alles andere als einfach wird.

Gemischte Erinnerungen

Die Erinnerungen an die vergangenen Gastspiele im Sportpark Goldäcker sind aus Sicht der TSG nicht die besten. Immer wieder tat man sich gegen den TV Echterdingen schwer, oftmals musste die Heimreise mit leeren Händen angetreten werden. Gerade deshalb ist der Respekt vor dem Gegner groß. Der TVE gehört zu den Mannschaften, die mit Leidenschaft, hoher Intensität und großem Einsatzwillen jedem Gegner das Leben schwer machen können.

Hinzu kommt die besondere Atmosphäre eines Pokalspiels. Der Pokal schrieb in der Vergangenheit schon viele Überraschungsgeschichten und hat seine ganz eigenen Gesetze. Klassenunterschiede verlieren oft an Bedeutung, wenn Leidenschaft, Mentalität und die Bereitschaft, für den Nebenmann zu kämpfen, in den Vordergrund rücken. Genau diese Tugenden wird die TSG benötigen, um die schwierige Hürde beim Echterdingen erfolgreich zu meistern.

Wenn die Mannschaften das Stadion Goldäcker betreten, wird die Vorfreude endgültig der Anspannung weichen. Spätestens wenn Stadionsprecher Uli Lietsche die Aufstellungen beider Teams verkündet, beginnt für die Spieler die heiße Phase. Dann richtet sich der Fokus voll und ganz auf die bevorstehenden 90 Minuten. Für die TSG ist es der Moment, auf den Mannschaft, Trainerteam und Fans nach Wochen harter Vorbereitung hingearbeitet haben.

Von Kai Eder

Erfolgreiche Gürtelprüfung im Taekwondo an der Aalener Grundschule

Kurz vor den Sommerferien und zum Abschluss des Schuljahres fand an der Aalener Grauleshofschule wie jedes Jahr die Gürtelprüfung statt. Zwölf Schüler hielten ein ganzes Jahr lang die Taekwondo-AG durch und belohnten sich am Ende des Schuljahres mit der bestandenen Prüfung. Für acht Schüler war es die erste Prüfung, und die Aufregung war entsprechend groß, da sie noch keine Vorstellung von dem hatten, was sie erwarten würde. Vier Schüler legten ihre zweite Prüfung ab, wodurch der Stress etwas geringer war.

Die Schüler wurden in verschiedenen Bereichen bewertet: Fitnessübungen, Hindernis-Parcours, Grundtechniken in der Abwehr, Wettkampftechnik und Reaktion. Alle Teilnehmer bestanden mit guten bis sehr guten Leistungen. Sonja Ruf, Sportlehrerin im Taekwondo und Prüferin der Deutschen Taekwondo Union (DTU), zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen der Schüler. Alle zeigten Disziplin und waren hochkonzentriert.

Die Zuschauer waren beeindruckt und freuten sich mit ihren Kindern über die Erfolge. Voller Stolz erhielten folgende Kinder ihre Urkunden:

weiß-gelb:

Jayden Krupa, Shayen Zgraja, Eslem Titiz, Lea Häußler, Hafsa Temur, Leonie Tapperi, Ariana Schaitan, Ben Reißenhauer

 gelb:

Thore Tomanek, Henri Saur, Maila Loos, Mark Wang

TSG-TKD_Schule_Prüfung_2026_Video

 

 

Gürtelprüfung – Abteilung Taekwondo

Am 10. Juli 2026 fand die letzte Gürtelprüfung vor den Sommerferien statt, an der 34 Sportlerinnen und Sportler teilnahmen. Eine Besonderheit dieser Prüfung war, dass alle Gürtelgrade vom 9. bis zum 1. Kup geprüft wurden. Für drei Teilnehmer war es die allererste Prüfung. Insgesamt konnten 31 Sportler erfolgreich ihre nächste Herausforderung meistern. Zwei von ihnen absolvierten dabei ihre letzte Kup-Prüfung (Farbgurt) und sind nun Dan-Anwärter, also auf dem Weg zum Schwarzgurt.

Trainer Thomas Fechner koordinierte den Ablauf der Prüfung, der trotz der vielen Teilnehmenden reibungslos verlief. Die Prüflinge zeigten ihr Können unserer vereinseigenen DTU-Prüferin Sonja Ruf. Je nach Gürtelgrad wurden sie in verschiedenen Bereichen der koreanischen Kampfkunst (Taekwondo) getestet und erzielten dabei durchweg gute bis sehr gute Ergebnisse.

Ein besonderes Highlight der Prüfung war der spektakuläre gesprungene Apchagi (Vorwärtstritt) von unserem Sportler Mika Jankowski, bei dem er mit einem Bruchtest in einer Höhe von mindestens zwei Metern ein Brett durchschlug.

Folgende Sportler haben die Gürtelprüfung erfolgreich bestanden:

8 Kup:

Gabriel Reske, Leon Müller, Jessica Filippov

7 Kup:

Hasibullah Alizei, Tamino Kriesch, Sarah Kalden, Rana Sen, Adam Mnasri, Sophia Franzmann, Amara Dag, Aleida Dag, Astarea Dag

6 Kup:

Patricia Amorelli, Nevio Amorelli, Katharina Rudishauser, Hannah Marie Fuchs, Nadine Fuchs

5 Kup:,

Lamis Chachoua, Tamim Chachoua, Sarah Farsi, Samuel König

4 Kup:

Selim Aydin

3 Kup:

Florian Viola, Jonathan Meiborg, Klara Weber, Mika Jankowski

2 Kup:

Felix Wagner, Lia Schwarzkopf, Franziska Schinko, Julia Martzy, Lukas Meiborg, Hanna Grecz

1 Kup:

Leon Renz, Bulcsu Viola

 

 

Probtraining

Probetraining im Landesleistungszentrum Sportakrobatik Jahnturnhalle.

Taekwondo – Bavaria Open Kampf

TSG sichert sich Silber und Bronze bei den Bavaria Open

Die Taekwondo-Abteilung der TSG nahm mit vier Athleten an einem bundesweiten Ranglistenturnier mit 800 Teilnehmern teil. Ende Juni startete das Team in der klimatisierten KIA-Arena in Nürnberg.

Aufgrund eines engen Coachingsplans entschied sich Rainer Braun, nicht selbst anzutreten, um seine Sportler optimal betreuen zu können.

Sportlich legte Emma Leinfelder, 12 Jahre alt, einen starken Start hin. Obwohl sie die erste Runde deutlich gewann, führte eine umstrittene 6-Punkte-Entscheidung der Kampfrichter zu einer Niederlage in der zweiten Runde. Die dritte Runde ging ebenfalls verloren.

Der 9-jährige Andreas Titov trat im Halbfinale gegen den Vize-Europameister der Kids Championships an. Er verlor beide Runden, konnte jedoch Punkte sammeln und beeindruckte durch Kampfgeist und Durchhaltevermögen. Besonders seine Leistungssteigerung im Verlauf des Kampfes und der energische Widerstand gegen den starken Gegner verdeutlichten Andreas‘ Stärke. Dafür erhielt er verdient die Bronzemedaille.

Die 15-jährige Emilia Bosch entschied ihren ersten Kampf für sich. Im zweiten Kampf unterlag sie in der ersten Runde deutlich, konnte sich jedoch in der zweiten Runde merklich an ihre Gegnerin anpassen und verlor nur knapp mit zwei Punkten Unterschied. Somit sicherte sie sich die Silbermedaille.

Trainer Rainer Braun lobte den Kampfgeist und die mentale Stärke seiner Sportler als äußerst beeindruckend.

 

Screenshot