TSG empfängt abstiegsbedrohten Namensvetter aus Tübingen

Nach dem Rückschlag im letzten Spiel in Esslingen steht für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ein entscheidendes Spiel bevor. Am Samstag um 15.30 Uhr trifft die Faberelf auf die abstiegsgefährdete TSG Tübingen.

Während Hofherrnweiler nach der bitteren 2:3-Last-Minute-Niederlage in Esslingen als Tabellenachter den Abstand nach hinten zurückgewinnen möchte, geht es für die Gäste aus Tübingen um wertvolle Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Die Mannschaft von Trainer Michael Frick steht derzeit auf dem 15. Platz und damit drittletzten Rang – mit acht Punkten Rückstand aufs rettende Ufer. Hoffnung schöpft die TSG Tübingen jedoch aus ihrer aktuellen Form: In den letzten fünf Spielen holten sie drei Siege, darunter ein beachtlicher 3:1-Erfolg in Dorfmerkingen. Diese Reihe von positiven Ergebnissen will genutzt werden, um in Hofherrnweiler weiter Hoffnung in der fast aussichtslosen Lage zu gewinnen.

Die Gastgeber aus Hofherrnweiler müssen hingegen eine ärgerliche Niederlage zuletzt verkraften. In Esslingen startete die Mannschaft von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder stark in die Begegnung und führte nach einer Viertelstunde mit 2:1. Am Ende entschied ein später Treffer in der 89. Minute zugunsten der Esslinger. Nun gilt es für die Elf vom Sauerbach, die Konzentration hochzuhalten und vor heimischem Publikum wieder Punkte einzufahren.

Auch wenn die Platzierungen der beiden Teams kaum unterschiedlicher sein könnten, ist die Motivation doch dieselbe. Während für die Tübinger allerdings kaum noch Hoffnung besteht, ist Hofherrnweiler derzeit Achter. Die Faberelf benötigt aber weiterhin Punkte, um sicher die Saison zu beenden.

Jürgen Roder und Cassio da Silva verlängern

Die U23 der TSG wird auch im kommenden Jahr vom Trainerduo Roder/da Silva geleitet.

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach schafft nicht nur in der Verbandsliga Klarheit. Auch in der zweiten Mannschaft stellt der Weststadtclub auf der Trainerbank die Weichen für die kommende Saison. Nachdem Jürgen Roder und Cassio da Silva im letzten Jahr die Nachfolge des langjährigen Trainers Christoph Merz angetreten haben, leiten beide auch zukünftig die Geschicke in der Bezirksliga.

„Ich freue mich, ein weiteres Jahr ein Teil der TSG-Gemeinschaft sein zu dürfen und den eingeschlagenen Weg mit talentierten und hungrigen Spielern fortzuführen“, betont Jürgen Roder. Mit Assistent Cassio da Silva konnte zuletzt ein zwischenzeitlicher Negativlauf gestoppt werden. Nun sieht in der Bezirksligatabelle alles nach einem Platz im gesicherten Mittelfeld aus. In der nächsten Saison soll wieder ein Mannschaftsgerüst etabliert werden, mit dem in den kommenden Jahren zu rechnen sein wird.

Jürgen Roder war bereits als A-Jugendtrainer bei der TSG erfolgreich und konnte in den letzten Jahren auch im Herrenbereich Fuß fassen. So führte er den TSV Hüttlingen in die Bezirksliga. Cassio da Silva machte sich als Spieler beim VfR Aalen sowie dem FC Heidenheim einen Namen. In der Bezirksliga assistierte er bereits in Schwabsberg und Aalen. Gemeinsam mit Jürgen Roder bildet er in dieser Saison nun auch bei der Weilermer Zweiten ein eingespieltes Team.

Von Patrick Schlipf

Jürgen Roder und Cassio da Silva haben in der Bezirksliga auch in der kommenden Saison die Zügel in der Hand.

Fünfmal Edelmetall für TSG Athleten

Im Vollkontakt Taekwondo trat die TSG Hofherrnweiler auf den Württembergischen Meisterschaften in Aichwald an. Auf dem Turnier waren 378 Athleten gemeldet. Die Sportler kehrten mit herausragenden Ergebnissen zurück.

Die kampferfahrene Emma Leinfelder (12 Jahre) konnte sich, erstmals in der Leistungsklasse 1 (LK1), bereits frühzeitig die Goldmedaille sichern.
Anschließend ging die achtjährige Rozina Grecz an den Start. Ihren ersten Kampf entschied sie klar für sich und gewann eine Runde vorzeitig aufgrund eines deutlichen Punkteabstands. Auch im Halbfinale überzeugte Rozina mit ausgeprägtem Kampfeswillen und technischem Geschick und konnte den Kampf am Ende verdient für sich entscheiden. Im Finale zeigte sie erneut eine starke Leistung, musste sich jedoch nach zwei Runden geschlagen geben. Rozina gewann damit die Silbermedaille.
Andreas Titov, 9 Jahre, der erstmals für die TSG Hofherrnweiler startete, zog direkt ins Finale der LK1 ein. Dort kam es zur Revanche gegen denselben Gegner aus dem Vorjahr. Nach einer intensiven Trainingsphase gelang es Andreas, sich in zwei spannenden Runden eindeutig durchzusetzen. Verdient nahm er die Goldmedaille mit nach Hause.

Ophelia Reese, 12 Jahre, trat nach dem Erwerb ihres Blaugurts erstmals in der LK1 an. Im Halbfinale zeigte sie einen bravourösen Kampf. Pech hatte sie allerdings mit der Punktewertung durch das elektronische Kampfsystem: Obwohl sie mehrere Kopftreffer erzielte, lösten die Sensoren bei ihrer Gegnerin wiederholt keine Wertung aus. Allein in der ersten Runde traf Ophelia zweimal mit einem Drehkick zum Kopf, beide Treffer wurden jedoch nicht gewertet. So ging der Kampf am Ende unglücklich verloren. Ophelia gewann die Silbermedaille.

Abteilungsleiterin Sonja Ruf glücklich über Entwicklung ihrer Sportler

Für die erfahrene Kämpferin Miriam Tretter, Seniorin, LK1, begann der Wettkampftag mit einer unerwarteten Herausforderung: Auf der Waage erreichte sie ihr Kampfgewicht nicht und musste deshalb in eine höhere Gewichtsklasse aufsteigen. Dort traf sie auf eine Gegnerin mit internationaler Erfahrung, Maria Chatzigeorgiou vom Sportverein Creti. Miriam zeigte in jeder Technik ihre Entschlossenheit, wehrte Angriffe ab, bewegte sich geschickt und setzte starke Konter. Dennoch gingen beide Runden denkbar knapp an ihre Gegnerin. Miriam erhielt als Anerkennung für ihre herausragende Leistung die Silbermedaille.

Rainer Braun, Senior, LK1, trat in seinem ersten Kampf gegen Alireza Abbasi an, einen zweifachen WM-Teilnehmer, Zweitplatzierten der Asian Championships und Drittplatzierten beim World Taekwondo Presidents Cup. Rainer zeigte seine bislang beste kämpferische Leistung. Die erste Runde ging mit einem knappen Vorsprung von einem Punkt an den WM-Teilnehmer, die zweite Runde verlor Rainer mit einem 4:0. Für seine st arke Leistung erhielt er die Bronzemedaille.

„Mit Miriam und Rainer haben wir bei der TSG zwei Trainer am Start, die unseren Wettkampfbereich enorm weiterentwickelt haben. Sie trainieren nicht nur unsere Nachwuchssportler, sondern sie kämpfen selbst mit internationalen Größen und wissen, wie es sich anfühlt und welche Taktiken am besten funktionieren. Daneben bilden sie sich ständig weiter.“, sagt Sonja Ruf, Abteilungsleiterin der TSG Hofherrnweiler. „Alle unsere Sportler haben heute ihre jeweils beste Leistung gezeigt. Uns ist wichtig, dass unsere Athleten Spaß am Sport haben, dass das Team zusammenhält und miteinander wächst. Und genau das ist, was unseren Erfolg ausmacht“, ergänzen Miriam Tretter und Rainer Braun.

Erfolgreicher Tag für die Taekwondoabteilung der TSG.

 

 

 

 

 

 

TSG verpflichtet Talent

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach freut sich, zur kommenden Saison einen weiteren Neuzugang präsentieren zu können: Mit Calvin Rosental wechselt ein talentierter Nachwuchsspieler aus der U19 des VfR Aalen in die Weststadt.

Der 18-jährige Offensivspieler absolviert aktuell seine zweite Saison bei den A-Junioren in der ENBW Oberliga Baden-Württemberg und konnte dort in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 29 Einsätze verbuchen, in denen ihm drei Treffer gelangen. Seine fußballerische Ausbildung erhielt Rosental in der Jugendabteilung des FC Esslingen, ehe er zum VfR Aalen wechselte.

Auch auf Verbandsebene machte der junge Spieler auf sich aufmerksam: Rosental wurde für die württembergische Auswahl nominiert und kam im Jahr 2024 in der U18-Auswahl Württembergs zum Einsatz.

Die Verantwortlichen der TSG zeigen sich entsprechend erfreut über die Verpflichtung: „Calvin ist ein sehr vielversprechendes Talent mit großem Entwicklungspotenzial. Wir sind überzeugt, dass er unser Team bereichern wird“, so der sportliche Leiter der Verbandsliga-Mannschaft, Christoph Discher.

Auch der Verein insgesamt blickt optimistisch auf die gemeinsame Zukunft: Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach heißt Calvin Rosental herzlich willkommen und freut sich auf die kommende Zeit in der Weststadt.

TSG belohnt sich in Esslingen nicht für starken Beginn

Es war ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, der am Ende ein unglückliches Ende für die Elf vom Sauerbach nahm. Trotz zweimaliger Führung musste sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am vergangenen Spieltag der Verbandsliga-Württemberg dem FC Esslingen mit 2:3 (2:2) geschlagen geben. Ein Gegentreffer in der 89. Minute besiegelte die knappe Niederlage in einer Partie, die eigentlich keinen Verlierer verdient hatte.

Die Mannschaft von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder startete hochkonzentriert und legte einen Auftakt nach Maß hin. Bereits nach fünf Minuten zappelte der Ball im Netz der Gastgeber: Nicola Zahner brachte die TSG früh mit 1:0 in Front. Doch die Freude währte nur kurz, da Esslingen durch Florian Nikl (12.) schnell eine Antwort fand.

Die Hofherrnweiler zeigten sich jedoch unbeeindruckt vom Ausgleich. Nur vier Minuten später war es Julian Köhnlein, der die TSG erneut in Führung brachte (16.). In einer wilden Anfangsphase schlug Esslingen allerdings fast postwendend durch Dominik Orsolic zum 2:2 zurück (18.).

Wechselspiele und taktische Anpassungen

Nach ungefähr 30 Minuten musste die TSG den ersten Wechsel vornehmen: Für den Torschützen Julian Köhnlein kam Maximilian Klenk in die Partie (29.). Nach dem turbulenten Beginn beruhigte sich das Geschehen etwas, sodass es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Kabinen ging.

Zur zweiten Halbzeit reagierte das Trainerteam und brachte mit Luca Wünsch und Kilian Kuntz frische Kräfte für Jermain Ibrahim und Lukas Schimmele. In der Folge entwickelte sich eine zähe Partie zwischen zwei formal gleich starken Gegnern, in der beide Defensivreihen stabiler standen als noch zu Beginn.

Der Knockout kurz vor Schluss

Als sich beide Seiten bereits mit einer Punkteteilung abgefunden hatten, folgte die kalte Dusche für die Sauerbach-Elf. In der 89. Minute nutzte Esslingens David Micko eine Unachtsamkeit und erzielte den 3:2-Siegtreffer für die Hausherren. Da das Hinspiel noch mit 2:0 an die TSG gegangen war, schmerzte dieser späte Punktverlust am Ende doppelt.

Blick nach vorne: Heimspiel gegen Tübingen

Durch die Niederlage rutschte die TSG in der Tabelle auf den achten Platz ab. Zeit zum Hadern bleibt jedoch nicht: Am kommenden Samstag empfängt die TSG im heimischen FRITZ-Sportpark die TSG Tübingen. Anpfiff ist um 15:30 Uhr – die Mannschaft zählt auf die Unterstützung der Fans, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

TSG: Joshua Barth – Marc Wagemann, D. Tabatabai, Silas Kurz, Nico Freitag, Lukas Schimmele (46. Kilian Kuntz), Yusuf Baran (87. Damjan Bucan), Julian Köhnlein (29. Maximilian Klenk), Nico Zahner, Jermaine Ibrahim (46. Luca Wünsch), Ph. Tabatabai (63. Leon Ziemer).

Tore: 0:1 Nico Zahner (5.), 1:1 Florian Nikl (12.), 1:2 Julian Köhnlein (16.), 2:2 Dominik Orsolic (18.), 3:2 David Micko (89.)

Von Kai Eder

TSG reist nach Esslingen

Wenn am Samstagnachmittag (2. Mai 2026) um 15:30 Uhr im Sportpark Weil Stadion der Ball rollt, reist die TSG Hofherrnweiler‑Unterrombach mit spürbarem Rückenwind nach Esslingen.

Der richtungsweisende Sieg der Vorwoche gegen VfR Heilbronn hat nicht nur drei Punkte gebracht, sondern vor allem die nötige Sicherheit: Die TSG hat sich frühzeitig ins gesicherte Mittelfeld der Verbandsliga abgesetzt und kann die Partie nun mit einer gewissen Gelassenheit angehen.

Diese Ruhe ist vor allem auch Ausdruck der Arbeit von Cheftrainer Patrick Faber, der seiner Mannschaft trotz der komfortablen Tabellensituation und den zukünftigen Veränderungen keinen Raum für Nachlässigkeiten lässt.

Esslingen mit Rücken zur Wand

Gemeinsam mit seinem Co‑Trainer Bastian Heidenfelder wird Faber das Abschlusstraining aufmerksam verfolgen, um sich bis kurz vor dem Anpfiff ein genaues Bild zu verschaffen und erst dann über die Startelf zu entscheiden. Der Fokus liegt klar darauf, die zuletzt gezeigte Stabilität erneut auf den Platz zu bringen und die gute Form zu bestätigen.

Gleichzeitig ist dem Trainerteam bewusst, dass in Esslingen andere Gesetze gelten werden. Der FC Esslingen steht mit dem Rücken zur Wand und wird alles in die Waagschale werfen, um den drohenden Abstieg abzuwenden. Mit 27 Punkte belegt der FCE den 14. Tabellenplatz.

TSG vor kampfbetontem Spiel

Um den Abstand auf das rettende Ufer zu verkürzen, steht das Team des Trios Dominik Eitel, Jose Garcia und Jens Nothdurft gehörig unter Druck. Genau darauf stellt Patrick Faber seine Mannschaft ein: auf einen intensiven, kampfbetonten Nachmittag, in dem Geduld, Zweikampfstärke und mannschaftliche Geschlossenheit gefragt sein werden.

Für die TSG geht es daher nicht um Verwaltungsfussball, sondern um den nächsten konzentrierten Auftritt, der die positive Entwicklung der vergangenen Wochen untermauern soll.

Im vorletzten Auswärtsspiel unter der Leitung von Patrick Faber will das Team zeigen, dass das gesicherte Mittelfeld kein Zufall ist, sondern das Resultat konstanter Arbeit und klarer Abläufe, die auch in komfortabler Ausgangslage keine Kompromisse kennen.

Wichtiger Hinweis: Die TSG setzt zum Spiel beim FC Esslingen (2. Mai) einen Bus für die Fans ein. Abfahrt im FRITZ-Sportpark ist am Samstag, um 12.45 Uhr. Treffpunkt: 12.30 Uhr. Die Fahrt kostet 15 EUR inkl. Eintrittskarte zum Verbandsliga-Spiel. Anmeldungen per E-Mail bei Achim Pfeifer (a.pfeifer@tsg-1899.de) oder per WhatsApp bei Mario Katinic unter 0172 6353256.

TSG gewinnt vogelwilde Partie

Gegen das Tabellenschlusslicht Heilbronn gewinnt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nach Rückstand mit 4:3.

In einer verrückten Partie gegen den VfR Heilbronn setzt sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach knapp, aber verdient mit 4:3 durch und feiert einen wichtigen Sieg. In der Anfangsphase entwickelte sich schnell eine muntere Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Die TSG verpasste durch den im Fallen schießenden Freitag sowie Zahner in der folgenden Aktion die Führung. Heilbronn verpasste im Gegenzug mit einem abgefälschten Schuss, der Zentimeter am Tor vorbeikullerte sowie einem Lattenknaller die Führung.

Nach einer guten halben Stunde flog der TSG dann eine eigene Ecke um die Ohren. Einen langen Schlag erlief der pfeilschnelle Marmullaku, vernaschte Kurz auf der rechten Offensivseite und vollstreckte problemlos aus zehn Metern.

TSG erholt sich von Schock

Die TSG machte nach der Pause mehr Druck und wurde dafür belohnt. Nach einer Stunde brachte Tim Ruth von rechts eine perfekte Flanke in den Strafraum, bei der Jermain Ibrahim nur noch en Kopf hinhalten musste. Zehn Minuten später war die Begegnung dann gedreht, als Julian Köhnlein nach tollem Steckpass links im Strafraum durchbrach und rechts unten einschob. Das Highlight des Spiels setzte kurz darauf Nico Freitag: Der Sechser nahm im Mittelfeld die Beine in die Hand und ließ vier Gegenspieler stehen. Am Ende umspielte er noch den Torwart und schob ins leere Tor ein.

Heilbronn machte es in der Folge nochmal spannend und kam durch Ulusoys überlegten Abschluss zum 3:2. Kilian Kuntz machte für die TSG im Nachsetzen mit einem gestocherten Tor vollends den Deckel drauf. Hakan Kutlus Strahl aus der zweiten Reihe war in letzter Sekunde nur noch Ergebniskosmetik.

Tore: 0:1 Marmullaku (34.), 1:1 Ibrahim (60.), 2:1 Köhnlein (68.), 3:1 Freitag (83.), 3:2 Ulusoy (89.), 4:2 Kuntz (90.), 4:3 Kutlu (90.)

TSG: Barth – Ruth, D. Tabatabai , Wagemann, Kurz (66. Ziemer) – Freitag, Baran (66. Sanyang), Köhnlein (82. Köhnlein), Zahner – Ibrahim (73. Wünsch), P. Tabatabai (66. Seidler)

Schlusslicht zu Gast im Weiler

Für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach steht am kommenden Wochenende ein richtungsweisendes Heimspiel an. Am Samstag um 15.30 Uhr empfängt die Mannschaft im FRITZ Sportpark den Tabellenletzten VfR Heilbronn.

Nach der 0:2-Auswärtsniederlage beim FC Rottenburg will die TSG eine klare Reaktion zeigen. In Rottenburg biss sich die Elf von Trainer Faber lange an einem defensiv eingestellten Gegner die Zähne aus, ließ im entscheidenden Moment die nötige Durchschlagskraft vermissen und wurde durch zwei schnelle Gegentore nach Standardsituation und Konter bestraft. Trotz spielerischer Überlegenheit gelang es nicht, zwingende Torchancen zu kreieren – ein Problem, das es nun dringend abzustellen gilt.

Gegen Heilbronn sind die Rollen klar verteilt: Die TSG geht erneut als Favorit in die Partie. Doch die jüngste Erfahrung hat gezeigt, wie gefährlich Spiele gegen tief stehende Gegner sein können. Der VfR wird voraussichtlich erneut kompakt verteidigen und auf Umschaltmomente setzen – Geduld und Präzision im eigenen Spiel werden daher entscheidend sein.

Die Bedeutung der Partie geht jedoch über die reine Tabellenkonstellation hinaus. Aktuell ist noch nicht absehbar, wie viele Mannschaften aus der Verbandsliga tatsächlich absteigen müssen, da mögliche Absteiger aus der Oberliga die Situation zusätzlich verschärfen könnten. Für die TSG bedeutet das: Jeder Punkt zählt, um sich frühzeitig von den hinteren Tabellenregionen abzusetzen.

Personell muss die TSG dabei auf Kevin Scherer, Simon Lechleitner und Mert Arslan verzichten. Dennoch ist die Erwartungshaltung klar: Vor heimischem Publikum soll ein Sieg her, um nicht nur die Niederlage von Rottenburg vergessen zu machen, sondern auch ein wichtiges Zeichen im Saisonendspurt zu setzen. Die Partie ist ein Gradmesser dafür, in welche Richtung sich die verbleibende Saison entwickeln wird.

TSG verzweifelt an Rottenburger Bollwerk

Auf dem Rottenburger Kunstrasen unterlag die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach verdient mit 0:2.

Als Favorit hatte die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach die Fahrt zum Auswärtsspiel nach Rottenburg angetreten. Nach dem überzeugenden 5:1-Heimsieg in der Vorwoche gegen den SV Fellbach war die Faberelf auf Tabellenplatz sieben vorgerückt. Rottenburg ist in dieser Saison klarer Abstiegskandidat und stand vor dem Spiel auf Rang 13. Die TSG war im Vergleich zur Vorwoche fast unverändert, allerdings startete Damjan Bucan für Marc Wagemann in der Innenverteidigung.

Beide Teams starteten so in die Partie, wie man es erwarten konnte: Während Rottenburg nach der Niederlage zuletzt in Oberensingen auf defensive Stabilität bedacht war und offensiv lange Bälle als Stilmittel wählte, wollte es die TSG spielerisch versuchen. In den ersten 25 Minuten kam die TSG im Angriff allerdings selten durch und so war Rottenburg über Standards die gefährlichere Mannschaft. Bis zur Pause nahm die TSG dann immer mehr das Heft des Handelns in die Hand und kam vereinzelt zu Halbchancen. Wirklich gefährlich wurde es aber auch hier nicht.

Faberelf mit viel Ballbesitz, aber ohne Durchschlagskraft

Nach der Pause blieb die Faberelf am Ball und verzeichnete nach knapp einer Stunde ihre beste Chance im Spiel. Tim Ruth, der nach seinem Doppelpack in der Vorwoche wieder die offensive rechte Seite beackerte, setzte sich stark durch und fand mit starker Hereingabe Jermain Ibrahim. Der Angreifer behauptete den Ball stark, verfehlte frei vor dem Tor allerdings um gut zwei Meter. Kurz darauf foulte Rechtsverteidiger Lukas Schimmele auf seiner Seite einen Gegenspieler, was den berechtigten Freistoß für den FCR bedeutete. Die gut getretene Standardsituation landete auf dem Kopf von Nick Heberle, der etwas überraschend auf 1:0 stellte. Seit der Pause war Rottenburg nämlich nicht mehr wirklich im Weilermer Strafraum aufgetaucht.

Keine vier Minuten später sorgte Lennis Eberle mit einem gut zu Ende gespielten Konter dann auf 2:0 und entschied die Partie damit vorläufig. Die Weststadtelf rannte in der Folge an und versuchte es nun ebenfalls mit langen Bällen. Allerdings verteidigte Rottenburg diszipliniert und ließ kaum Gefahr für den eigenen Kasten zu.

Am Ende blieb es beim 2:0 für den FC Rottenburg, der mit den drei Punkten auf den vorläufigen Relegationsplatz zwölf klettert. Allerdings muss auf das Ende der Oberligasaison gewartet werden. Durch zusätzliche Württemberger Absteiger aus der fünften Liga könnte sich die Zahl der Absteiger in der Verbandsliga noch erhöhen. Die TSG rutscht auf Platz neun in der Tabelle ab. Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Heilbronn in der kommenden Woche geht man erneut als Favorit ins Spiel.

Tore: 1:0 Heberle (58.), 2:0 Eberle (62.)

TSG: Barth – Schimmele (68. Klenk), D. Tabatabai, Bucan, Kurz (68. Ziemer) – Freitag (64. P. Tabatabai), Köhnlein, Zahner, Baran, Ruth – Ibrahim (73. Kuntz)

Von Patrick Schlipf

Württembergische Formen/Technik Meisterschaft – Abteilung Taekwondo

Sensationelle Erfolge und Verbandsehrungen bei der Taekwondo-Abteilung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach

Mit herausragenden 18 Gold-, 2 Silber- und 7 Bronzemedaillen, einem dritten Platz in der Mannschaftswertung des Nachwuchsbereichs sowie drei Ehrennadeln – eine in Silber und zwei in Bronze – kehrte die Taekwondo-Abteilung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach von der diesjährigen Württembergischen Technikmeisterschaft zurück.

Am 18. April 2026 wurde das Turnier in Alfdorf ausgetragen und zog mit insgesamt 285 Teilnehmern eine beeindruckende Zahl an Sportlerinnen und Sportlern an. Die TSG trat mit einem 18-köpfigen Team in allen Leistungsklassen an. Dabei wurden Wettkämpfe einzeln, als Paar, im Synchron-Team oder im Mixed-Team ausgetragen, wodurch die Athleten alle Disziplinen abdeckten.

Zu Beginn des Wettbewerbs wurden Sonja Ruf (Abteilungsleiterin und Trainerin), Thomas Fechner (stellvertretender Abteilungsleiter und Trainer) sowie Rainer Braun (Trainer) für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Der erste Vorsitzende der Taekwondo Union Baden-Württemberg (TUBW), Hermann Deeg, verlieh Sonja Ruf die Ehrennadel in Silber sowie Fechner und Braun jeweils eine Ehrennadel in Bronze. Da Rainer Braun nicht anwesend sein konnte, nahm Sonja Ruf die Ehrung stellvertretend entgegen.

Besondere Highlights des Turniers waren die Erfolge des erstmals antretenden 5er-Mixed-Teams in der Leistungsklasse 2, das sich souverän den ersten Platz im Finale sicherte. Auch traten Synchron-Teams der TSG in allen drei Leistungsklassen an und gewannen jeweils mit beeindruckendem Abstand den ersten Platz. Im Paar-Wettbewerb dominierten die Athleten ebenfalls: In der Kategorie Kadetten (LK2) sowie bei den Junioren (LK2) sichern sie sich den ersten Platz, wobei bei den Junioren auch noch der zweite Rang an die TSG ging.

Im anspruchsvollen Einzelwettbewerb konnten sieben Sportlerinnen und Sportler eine Bronzemedaille erringen, wobei es teils nur um Haaresbreite nicht für eine höhere Platzierung reichte. Die starke Konkurrenz machte diesen Erfolg umso bemerkenswerter.

Trainer Thomas Fechner zeigte sich stolz: „Unsere Sportler haben durchgehend eine sehr starke Leistung erbracht und entwickeln sich von Turnier zu Turnier kontinuierlich weiter.“ Abteilungsleiterin Sonja Ruf ergänzte: „Wir sind besonders stolz, erneut den dritten Platz in der Mannschaftswertung im Nachwuchsbereich (LK2/3) sichern zu können.“

Platzierungen im Einzelnen:

5 Mixed Team (LK2) 1. Platz (Hanna Grecz, Julia Martzy, Franziska Schinko, Lukas Meiborg, Bulcsu Viola.

3 Synchron Team (LK1) 1. Platz (Denise Ruf, Maja Tepaß, Miriam Tretter)

3 Synchron Team (LK2) 1. Platz (Hanna Grecz, Julia Martzy, Franziska Schinko)

3 Synchron Team (LK3) 1. Platz (Alice Buckmeier, Mavi Kaarali, Melisa Kaarali)

Paar (LK2) 1. Platz (Lia Schwarzkopf, Leon Renz)

Paar (LK2) 1. Platz (Hanna Grecz, Bulcsu Viola)

Paar (LK2) 2. Platz (Julia Martzy, Lukas Meiborg)

Einzel (LK1) 3. Platz (Thomas Fechner, Alexa Hoyer, Tabea Melchinger)

Einzel (LK2) 3. Platz (Julia Martzy, Leon Renz, Lia Schwarzkopf, Bulcsu Viola)

Die herausragenden Leistungen des Teams unterstreichen eindrucksvoll das hohe sportliche Niveau der Taekwondo-Abteilung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Ein großer Erfolg für den Verein und eine Bestätigung des Engagements aller Beteiligten!