Hollenbach zu stark für TSG

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach hat beim Spitzenteam der Verbandsliga-Württemberg FSV Hollenbach mit 0:3 den Kürzeren gezogen. In der JAKO-Arena hielt die Elf von Trainer Leo Gjini den Favoriten lange auf Distanz, spielte mutig nach vorne und ließ den Aufstiegsanwärter bis tief in die Schlussphase nicht davonziehen. Erst zwei Gegentore innerhalb weniger Minuten machten das Ergebnis deutlicher, als es der Spielverlauf hergab.

Vor etwa 300 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein intensives, zwei kampfbetontes Spiel. Hollenbach machte zunächst das Tempo und drückte nach vorne, doch die TSG stand kompakt in der Defensive und agierte keineswegs ängstlich. Schon nach zwölf Minuten setzte Julian Köhnlein mit dem ersten Abschluss ein Ausrufezeichen. Auch danach kamen die Sauerbach-Kicker immer wieder zu Offensivaktionen. Nico Zahner brachte nach rund 30 Minuten einen Freistoß gefährlich in den Strafraum.

Dann die kalte Dusche: In der 36. Minute nutzte Inas Music die erste klare Gelegenheit der Gastgeber und traf zum 1:0. Ein bitterer Rückstand für die TSG, die bis dahin auf Augenhöhe agiert hatte. Doch die Gäste schüttelten sich kurz und antworteten prompt: Zahner kam eine Minute später zum Abschluss, und in der 38. Minute hatte die TSG die beste Chance der ersten Hälfte. Der Schuss ins lange Eck zwang Hollenbachs Keeper Nico Purtscher zu einer starken Parade. Der Ausgleich lag in der Luft, blieb aber aus, sodass es mit 0:1 in die Pause ging.

Nach Wiederanpfiff blieb die Partie offen. Die Gjini-Elf machte weiter Druck und erhöhte um die 60. Minute nochmals die Schlagzahl: Zwei Ecken in Folge sorgten für Betrieb im Hollenbacher Strafraum, und auch Damjan Bucan kam zum Abschluss. Ein Treffer für die Gäste lag in der Luft. Der Tabellenführer blieb über die individuelle Klasse zwar stets gefährlich, konnte die Partie aber lange nicht entscheiden. In der 69. Minute brachte Gjini Maximilian Klenk für Calvin Rosental. Die TSG blieb dran und hielt den knappen Rückstand bis in die Schlussphase.

In den letzten zehn Minuten schlug Hollenbach dann eiskalt zu. Hannes Scherer erhöhte in der 81. Minute auf 2:0, nur zwei Minuten später machte Felix Limbach mit dem 3:0 den Deckel drauf. Der Doppelschlag binnen 120 Sekunden entschied ein Spiel, das zuvor lange auf der Kippe stand.

Unterm Strich steht für die TSG eine Niederlage, die in dieser Höhe nicht ganz den Spielverlauf widerspiegelt. Die Mannschaft vom Sauerbach trat beim ambitionierten Spitzenteam mutig auf, kam vor allem im ersten Durchgang zu guten Möglichkeiten und steckte auch den Rückstand weg. Erst der späte Doppelschlag nahm ihr die Chance, bis zum Schlusspfiff auf den Anschluss zu drängen.

TSG: Marius Ulmer – Tim Ruth, Marlon Lander, Calvin Rosental (69. Maximilian Klenk), Darius Tabatabai, Silas Kurz, Philipp Kees (85. Kevin Scherer), Julian Köhnlein, Nico Zahner, Damjan Bucan, Philipp Tabatabai.

Tore: 1:0 Inas Music (36.), 2:0 Hannes Scherer (81.), 3:0 Felix Limbach (83.)

Von Kai Eder

Hollenbach empfängt TSG zu Topspiel

Das Spitzenspiel des elften Spieltags in der Verbandsliga Württemberg steigt am Samstag (24. Oktober, 15.30 Uhr) in der JAKO-Arena in Mulfingen. Dort empfängt der FSV Hollenbach die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Es treffen der Tabellenzweite und der Fünfte aufeinander, und entsprechend groß ist die Vorfreude auf beiden Seiten.

Die Gastgeber gehören als Absteiger aus der Oberliga Baden-Württemberg zu den absoluten Favoriten auf die Meisterschaft. Dieser Rolle wird der FSV in der laufenden Saison bislang gerecht. Mit 23 Punkten steht das Team von Reinhard Schenker auf Rang zwei, und vor allem das Torverhältnis von 29:8 unterstreicht die Qualität der Mannschaft. Nur acht Gegentreffer in zehn Spielen zeugen von einer stabilen Defensive, und gleichzeitig ist die Offensive brandgefährlich. Dafür sorgt in erster Linie Torjäger Hannes Scherer, der bereits zehnmal getroffen hat und damit der auffälligste Mann im Hollenbacher Angriff ist. In den vergangenen fünf Partien holte der FSV drei Siege, ein Unentschieden und musste eine Niederlage hinnehmen.

Bei der TSG freut man sich, dass das Duell mit dem Absteiger zum Spitzenspiel des Spieltags geworden ist. Die Gäste liegen mit 19 Punkten auf Rang fünf und haben viel Selbstvertrauen getankt. Zuletzt zeigte die Mannschaft von Trainer Leo Gjini beim Sieg gegen die TSG Balingen II einen souveränen Auftritt. Insgesamt gewann die TSG vier der jüngsten fünf Spiele und kassierte nur eine Niederlage beim TSV Oberensingen. Mit dieser Serie im Rücken wollen die Jungs vom Sauerbach auch beim Favoriten punkten. Gefährlichster Schütze der Gäste ist Philipp Tabatabai, der fünfmal getroffen hat. Mit 18:15 Toren fällt das Torverhältnis der TSG ausgeglichener aus als das der Hollenbacher, doch die Gäste haben bewiesen, dass sie auch gegen starke Gegner bestehen können.

Für beide Teams geht es um viel. Gewinnt der FSV, wächst der Vorsprung auf die Gäste auf sieben Punkte, und die Hollenbacher würden ihren Platz in der Spitzengruppe festigen. Gelingt der TSG der Sieg, rückt sie bis auf einen Zähler an den Gastgeber heran und würde im Kampf um die oberen Plätze ein deutliches Ausrufezeichen setzen. Ein Remis würde den Abstand unverändert lassen und beiden Mannschaften zumindest einen Zähler bringen.

Die Zahlen zeigen, wie unterschiedlich die beiden Teams bislang aufgetreten sind. Während der FSV mit einer Tordifferenz von plus 21 die Liga prägt, kommt die TSG auf plus drei und liegt dennoch in Schlagdistanz zum Gastgeber. Für Hollenbach bedeutet die Rolle des Absteigers zugleich Verpflichtung, denn von einem Team mit Oberliga-Vergangenheit wird in der Verbandsliga der Titel erwartet. Dieser Erwartungshaltung stellt sich die Mannschaft Woche für Woche, und gegen einen formstarken Gegner wie die TSG wird sie ein weiteres Mal gefordert sein.

Wichtiger Hinweis: Die TSG setzt zum Spiel beim FSV Hollenbach einen Bus ein und bietet ihren Fans, Freunden und Gönnern die Möglichkeit, das Team von Leo Gjini zu begleiten. Abfahrt ist um 12.15 Uhr im FRITZ Sportpark, Treffpunkt bereits um 12 Uhr. Anmeldungen gerne per E-Mail an Achim Pfeifer (a.pfeifer@tsg-1899.de) oder telefonisch bzw. per WhatsApp bei Mario Katinic unter 0172 6353256. Die Kosten für die Fahrt und eine Eintrittskarte zum Spitzenspiel betragen 15 Euro.

Von Kai Eder

 

Hofherrnweiler löst Pflichtaufgabe gegen Balingen II

Gegen den Tabellenletzten gewinnt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach verdient mit 2:0 nach Toren von Zahner und Tabatabai.

„Wir haben sie nicht unterschätzt und das war der Schlüssel zum Sieg“, befand Heimtrainer Leo Gjini nach dem verdienten 2:0-Sieg seiner Hofherrnweilermer gegen die TSG Balingen II. „Trotz des letzten Tabellenplatzes hat Balingen gezeigt, dass sie ein Team sind, das zocken will.“ Das hat man beim Duell des Tabellensiebten gegen das Schlusslicht stellenweise tatsächlich gesehen. Am Ende setzte sich die TSG mit höherer individueller Klasse dennoch durch. Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach presste direkt ab der ersten Minute und kam prompt zur ersten Chance. In aussichtsreicher Position verpasste Philipp Kees. Auch in der Folge waren die Platzherren klar spielbestimmend und ließ Balingen II nur schwer aus der eigenen Hälfte kommen.

„Hofherrnweiler hat sich den Sieg aufgrund der ersten Hälfte verdient. Auf diesem guten, aber sehr rutschigen Platz kam es vor allem auf die Zweikampfhärte an und da war Hofherrnweiler super eingestellt“, so Balingen II-Trainer Philipp Wolf. Und tatsächlich hätten die Aalener Weststädter zur Halbzeit 2:0 oder 3:0 führen können. Eine bessere Chancenverwertung verhinderte dies aber. Balingens Torwart Emil Lüdemann-Ravit hatte einiges zu tun.Kapitän Nicola Zahner war es, der den Bann nach 18 Minuten mit einem strammen Rechtsschuss für die Weilermer brach. Balingen war in der ersten Hälfte nur kurz vor der Pause durch eine Bogenlampe gefährlich vors Tor, die Marius Ulmer in höchster Not entschärfte. „Wir hatten weniger Torchancen als in den vergangenen Wochen. Die waren realistischerweise für ein – eher für null – Tore gut“, so Übungsleiter Wolf.

Nach der Pause gestaltete sich das Spiel etwas ausgeglichener, auch wenn die Hausherren weiter das bessere Team waren. Wie beim 1:0 war der Ausgangspunkt des zweiten Treffers ein Einwurf. In der Folge wurde Julian Köhnlein im Strafraum vom Balinger Torwart gefällt. Stürmer Philipp Tabatabai ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und folgte nach einer Stunde für die Vorentscheidung. „Wir haben nach dem 1:0 lange gebraucht, bis wir das zweite nachgelegt haben. Balingen hat es dazwischen gut gemacht. Ich bin froh, dass wir verletzungsfrei aus dem Bericht gekommen sind“, zeigte sich Leo Gjini erleichtert.

In der Schlussphase zog sich Hofherrnweiler merklich zurück und spielte auf Sicherheit. Maxi Klenk hatte noch eine Konterchance, die aber im letzten Moment geklärt wurde. Balingen kam durch einige Standards und Fernschüsse in der Schlussphase noch gefährlich vors Tor. Am Ende reichte es aber nicht mehr für den Anschluss, was der Spielverlauf aber auch nicht hergegeben hätte. In der kommenden Woche geht es für Hofherrnweiler – nun auf Tabellenplatz fünf – auswärts gegen Topteam Hollenbach. Balingen II empfängt Tabellenführer Berg.

Tore: 1:0 Zahner (18.), 2:0 P. Tabatabai (63./FE)

TSG: Ulmer – Rosenthal, Ruth, Lander, Kurz – Bucan, Köhnlein (89. Dickmann), Zahner, P. Tabatabai (78. Baran), Ziemer (73. Scherer) – Kees (83. Klenk)

Von Patrick Schlipf

Hofherrnweiler will im TSG-Duell die Oberhand behalten

Fußball, Verbandsliga Am Samstag um 15.30 Uhr empfängt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach die TSG Balingen II im Fritz Sportpark.

Nach wie vor angespannt ist die Personallage der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Das hat sich seit der vergangenen Woche kaum verändert. Unter anderem fehlten zuletzt die beiden nominellen Verbandsligakeeper, weshalb zweimal in Folge Bezirksligatorwart Marius Ulmer im Tor stand. Der hat seine Sache aber mehr als ordentlich gemacht, weshalb diese Personalie den Verantwortlichen am Weiler kaum Sorgenfalten ins Gesicht treiben dürfte. Noch ist allerdings offen, wer rechtzeitig zum Wochenende wieder fit wird.

„Ich möchte mich da gar nicht auf einzelne Namen fixieren, aber es stimmt schon: Gerade fehlen viele Spieler“, so TSG-Trainer Leo Gjini vor der Partie. „Dennoch werden wir am Samstag versuchen, vor unseren Heimfans das Ding zu ziehen.“

Die Hoffnung des Übungsleiters ist durchaus berechtigt. Denn in den letzten Wochen hat das Team durchaus das eine oder andere sprichwörtliche Ding gezogen. Vor der 0:3-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Gjinis Ex-Team Oberensingen holte die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach fünf Siege in Folge und hat sich nach neun Partien gemeinsam mit sechs weiteren Teams ein wenig von der Konkurrenz abgesetzt. Türk Spor Neu-Ulm auf Platz acht fehlen zur TSG auf Rang sieben bereits fünf Zähler.

Gegner der Aalener Weststädter ist am Samstag Aufsteiger TSG Balingen II. Das Team von der Zollernalb ist bisher noch überhaupt nicht in der Liga angekommen und holte bei 7:29Toren erst einen mageren Zähler. Den erkämpfte die Oberligareserve aus Balingen aber ausgerechnet gegen den damaligen Tabellenführer Göppingen um Starstürmer Cristian Giles Sanchez. Nach teilweise deftigen Klatschen zu Saisonbeginn zeigte die Formkurve der Balinger mit zwei 1:2-Niederlagen gegen Neu-Ulm und Dorfmerkingen sowie dem Punkt gegen Göppingen zwischenzeitlich nach oben. Dies unterstreicht wieder einmal die abgedroschene Floskel: Kein Team darf unterschätzt werden.

Daran hält sich bei angespannter Personallage sicher die TSG Hofherrnweiler, auch wenn Balingen beim 0:5 am vergangenen Wochenende gegen Schwäbisch Hall erstmals wieder deutlicher unterlag.

Von Patrick Schlipf

Baden-Württembergische Meisterschaft Kampf in Ulm – Abteilung Taekwondo

Drei Meistertitel für die Kampfmannschaft der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft in Ulm

Das Taekwondo-Team der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach kehrt mit beeindruckendem Erfolg von der Baden-Württembergischen Meisterschaft im Zweikampf in Ulm zurück. Mit drei Goldmedaillen, einer Silbermedaille und einer Bronzemedaille erzielte die Mannschaft ihre bislang größte Medaillenausbeute in diesem Bereich. 

Von den insgesamt 438 gemeldeten Teilnehmern stellte die TSG acht Sportlerinnen und Sportler am Samstag, 10.10.2026 zu diesem Turnier. Rozina Grecz (8 Jahre) zeigte eine solide Leistung, musste sich jedoch in zwei Runden ihrer Gegnerin geschlagen geben. Am Ende sicherte sie sich verdienst die Bronzemedaille. Andreas Titov (10 Jahre) hingegen überzeugte auf ganzer Linie: Er zog direkt ins Finale ein, dominierte die erste Runde mit deutlichem Punkteabstand und gewann auch die zweite souverän. Andreas beeindruckte mit seinem selbstbewussten Auftreten und neuen Techniken wie Sprungtritten, die das Publikum begeisterten. Ben Buckmeier (11 Jahre) absolvierte sein erstes Turnier und lieferte ein respektables Debüt ab. Trotz knapper Niederlagen zeigte er eine vielversprechende Grundlage für zukünftige Erfolge. Auch Ophelia Reese (12 Jahre) lieferte einen starken Kampf ab und kontrollierte ihre Gegnerin in beiden Runden, verlor jedoch knapp. Ihre Leistung deutet auf eine erhebliche sportliche Weiterentwicklung hin. Emma Leinfelder (12 Jahre), bereits kampferprobt, beeindruckte durch Schnelligkeit und kluge Taktik. Mit präzisen Kopftreffern setzte sie sich im Halbfinale souverän durch und auch im Finale gewann sie klar gegen eine bekannte Gegnerin – ein erneuter Triumph in ihrer erfolgreichen Serie.

Die 15-jährige Emilia Bosch, die vorwiegend vom Trainerteam der TSG betreut wird, trat für die Sportfreunde Dornstadt an und erreichte direkt das Finale. Dort zeigte sie ihren bisher besten Kampf und stellte mit geschickten Bewegungen und innovativen Techniken wie „Affenkicks“ ihre Klasse unter Beweis.

Auch die Trainer der TSG waren auf der Matte aktiv. Miriam Tretter sicherte sich den Meistertitel in der Kategorie Senior weiblich unter 46 Kilogramm, während Rainer Braun nach zwei starken Kämpfen ins Finale einzog. Zwar verpasste er knapp den Sieg, holte aber die Silbermedaille – entscheidend waren hierbei einige brillante Drehtritte in den vorherigen Runden.

Trainerin Miriam Tretter zeigte sich begeistert vom Turnierverlauf: „Es war das erfolgreichste Kampfturnier unserer Geschichte, und die großartige Leistung jedes Einzelnen hat uns alle stolz gemacht. Andreas legte einen der spektakulärsten Kämpfe des Turniers hin, Ben hatte einen vielversprechenden Einstieg, Ophelia zeigte ihren bisher stärksten Kampf, und Emilia sowie Emma konnten mit herausragenden Leistungen Gold holen. Dass auch unsere Trainer selbst auf der Matte standen, ist ein wichtiges Zeichen für unsere Sportler. Es zeigt, wie essenziell es ist, aktiv dabei zu bleiben und die Perspektive der Kämpfer zu verstehen. Dennoch wissen wir: Es gibt immer Luft nach oben. Jede Erfahrung auf einem Turnier hilft uns, unser Training zu verbessern und die Athleten bestmöglich zu fördern.“

  1. Platz: Miriam Tretter, Andreas Titov und Emma Leinfelder
  2. Platz: Rainer Braun
  3. Platz: Rozina Grecz

Hofherrnweilers Siegesserie gerissen

In einem phasenweise ausgeglichenen Verbandsliga-Duell setzte sich der TSV Oberensingen am Ende dank seiner Effizienz mit 3:0 gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach durch. Während die Hausherren etwas mehr Ballbesitz verzeichneten, stand die TSG defensiv zunächst gut geordnet, musste jedoch im ersten Durchgang zwei bittere Gegentreffer hinnehmen und anschließend kaum Möglichkeiten, um diesen Rückstand aufzuholen. 

Vor der Partie musste Trainer Leo Gjini seinen Kader auf zahlreichen Positionen umbauen. Zwölf Spieler fehlten dem TSG-Trainer bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Zu Beginn der Flutlicht Partie entwickelte sich ein offenes Spiel. Die Gastgeber hatten zwar mehr Ballbesitz, doch die TSG verteidigte geschickt und ließ kaum etwas zu. Immer wieder lauerten die Weilermer auf Ballverluste des TSV, um dann die schnellen Offensivspieler in Szene zu setzen. Dies gelang jedoch zu selten. Oberensingen verteidigte geschickt, erkannte die Situation und konnte die Angriffsreihe der TSG in Schach halten. In der 27. Minute ging der TSV in Führung: Nach einem Ball, der über links überraschend im Strafraum landete, schaltete Patrick Werner am schnellsten und schob abseits verdächtig zum 1:0 ein – die Proteste der Weststädter blieben vom Unparteiischen jedoch unerhört. Kurz darauf folgte der nächste personelle Rückschlag für die TSG: Georgios „Gogo“ Avtzis verletzte sich schwer an der Schulter und musste in der 31. Minute früh ausgewechselt werden. Für ihn kam Kevin Scherer neu in die Partie.

Dass Hofherrnweiler bis kurz vor der Pause im Spiel blieb, lag vor allem an Torhüter Marius Ulmer. Mit zwei glänzenden Aktionen rettete er stark im 1:1 gegen Lukas Linder. Den Versuch von Samuel Bosler konnte der TSG-Schlussmann in Toraus abwehren. Bei der darauffolgenden Ecke war aber auch er machtlos: Patrick Werner schraubte sich im Strafraum hoch und köpfte in der 41. Minute zum 2:0-Halbzeitstand ein.

In der zweiten Hälfte entsprang die beste Offensivaktion der TSG einem gefährlichen Freistoß von Philipp Tabatabai, den der TSV-Keeper jedoch gerade noch zur Ecke klären konnte. In der 66. Minute machte Oberensingen allerdings den Deckel drauf: Nach einem Patzer in der Hintermannschaft rutschte ein Abschlag von TSV-Keeper Marcel Schleicher durch, woraufhin Patrick Werner erkannte, dass Ulmer weit vor seinem Tor stand. Der Angreifer behielt den Überblick und nutzte die Position des TSG-Keepers eiskalt aus. Mit seinem dritten Treffer des Tages stellte er damit den 3:0-Endstand her. In der Folgezeit verteidigten die Hausherren die Führung. Die TSG hatte an diesem Abend zu wenig Mittel, um den TSV ernsthaft in Bredouille zu bringen. Nun gilt es die Lehren aus dieser Partie zu ziehen und sich konzentriert auf das Duell gegen die zweite Mannschaft der TSG Balingen vorzubereiten, die kommenden Samstag (17. Oktober) um 15.30 Uhr im FRITZ-Sportpark zu Gast sein wird.

TSG: Marius Ulmer – Calvin Rosenthal, Tim Ruth, Marlon Lander, Silas Kurz (60. Julian Welzel)  – Yusuf Baran (80. Miles Dickmann), Damjan Bucan, Philipp Tabatabai, Julian Köhnlein, Kilian Kuntz (65. Maximilian Klenk), Georgios Avtzis (31. Scherer)

Tore: 1:0 Patrick Werner (27.), 2:0 Patrick Werner (41.), 3:0 Patrick Werner (66.).

Auftritt „Black Pepper Team“ an den Reichsstädter Tage in Aalen

Am Samstag, 12.09.2026 demonstrierte unser „Black Pepper Team“ unter der Leitung von Thomas Fechner von der Abteilung Taekwondo einen spektakulären Auftritt an den Reichsstädter Tagen in Aalen. Mit zwei Auftritten am Sparkassenplatz und am Gmünder Torplatz begeisterte das Demo-Team die Zuschauer.

 

Taekwondo Kampfturnier (Vollkontakt) in Wattwil (Schweiz)

TSG-Taekwondo beim zweiten Turnier im Ausland

1x Gold, 1x Silber und 1x Bronze

Am 12.09.2026 brach eine Abordnung der Zweikampf-Mannschaft der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zu den Wattwil open auf, ihrem zweiten Turnier in der Schweiz.

Der Startschuss fiel um 4:15 Uhr morgens. Es hatte sich gelohnt, früh aufzustehen: Miriam Tretter gewann die Silbermedaille. Bronze ging an Emilia Bosch. Nach einem packenden Gefecht über drei Runden sicherte sich Rainer Braun die Goldmedaille. Trotz eines guten Kampfes gegen den späteren Turniersieger konnte Andreas Titov dieses Mal in seiner Klasse leider keine Medaille gewinnen.

Wiedersehen für Gjini und Lander

Wenn am kommenden Freitag (9. Oktober) um 19:00 Uhr der Schiedsrichter Niklas Straßer die Partie auf dem Rasen des TSV Oberensingen anpfeift, steht weit mehr als „nur“ ein normales Punktspiel auf dem Programm. Es ist ein mit Spannung erwartetes Duell im oberen Tabellendrittel der Verbandsliga-Württemberg, bei dem zwei formstarke Mannschaften aufeinandertreffen und TSG-Trainer Leo Gjini an seiner alten Wirkungsstätte auf viele bekannte Gesichter treffen wird.

Dass dieses Flutlichtspiel ein fußballerisches Highlight werden könnte, liegt vor allem an den jüngsten Leistungen beider Kontrahenten vom vergangenen Spieltag. Beim ambitionierten Tabellennachbarn Sportfreunde Schwäbisch Hall geriet der TSV zunächst in Rückstand, zeigte daraufhin aber eine starke Reaktion. Am Ende stand eine packende Offensiv-Partie und ein verdienter 5:2-Sieg auf der Anzeigetafel. Getragen von treffsicheren Akteuren wie Patrick Werner und Samuel Bosler demonstrierte der TSV eindrucksvoll ihre enorme Offensivpower.

Noch ein Stück weiter nach oben zeigt die Formkurve der Gäste von der TSG. Mit einem echten Blitzstart und einem souveränen 2:0-Heimsieg gegen den FC Rottenburg feierten die Jungs vom Sauerbach bereits ihren fünften Dreier in Serie. Dank dieser beeindruckenden Siegesserie hat sich das Team auf den fünften Tabellenrang vorgeschoben und gehört zu den absoluten Teams der Stunde.

Im Fokus: Die Rückkehr von Leo Gjini und seinen „Ex-Oberensingern“

Dass dieses Duell purer Zündstoff ist, liegt vor allem an den personellen Verbindungen zwischen den beiden Vereinen. Im absoluten Zentrum des Interesses steht dabei Trainer Leo Gjini. Bis zum Sommer prägte der erfahrene Coach das Gesicht des TSV an der Seitenlinie über Jahre hinweg maßgeblich. Zur neuen Runde übernahm er das sportliche Ruder in der Weststadt und hauchte dem Team genau den Spirit ein, den es jetzt auf Tabellenplatz fünf trägt. Nun kehrt Gjini als sportlicher Architekt des Gegners an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er kennt die Abläufe, die Kabine und einige Spieler des TSV in- und auswendig. Umgekehrt wissen auch die Oberensinger sehr gut, wie ihr ehemaliger Erfolgscoach taktisch agieren könnte.

Zusätzliche Brisanz erhält das Spiel durch Akteure wie Georgios Avtzis, die im Sommer den Weg mitgemacht und den Verein gewechselt hat und nun im Trikot der Gäste eine absolute Schlüsselrolle einnimmt.

Der TSV will den Heimvorteil nutzen, die eigenen Fans im Rücken mobilisieren und mit gewohnter Heimdominanz zeigen, dass man das Heft des Handelns auf dem heimischen Geläuf nicht aus der Hand gibt. Die TSG reist als Fünfter mit breiter Brust und einer Serie von fünf Siegen im Rücken an, brennend darauf, ausgerechnet beim ehemaligen Zuhause ihres Trainers ein dickes Ausrufezeichen zu setzen.

Von Kai Eder

TSG surft weiter auf der Erfolgswelle

Gegen den FC Rottenburg gab es mit dem ungefährdeten 2:0-Heimsieg den fünften Dreier in Folge.

Mit Verletzungssorgen und Spielerausfällen ist die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach aus den letzten Wochen bereits bestens vertraut. Nachdem für Stammtorwart Joshua Barth in den letzten Wochen Ersatzmann Timo Ratter den Kasten sauber hielt, musste gegen den FCR auch dieser passen.

So schlug die Stunde von Marius Ulmer, der eigentlich Torwart der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga ist und es nun von den Bambinis der TSG ins Verbandsligateam geschafft hat. Auf der Ersatzbank nahm derweil Ludwig Brunk Platz, der eigentlich Ersatzmann der Bezirksligamannschaft ist und in der vergangenen Saison teils noch bei der dritten Mannschaft in der Kreisliga B aushalf. Tim Ruth war nach Ausfall zuletzt hingegen wieder mit von der Partie, musste aber in der Innenverteidigung ran.

Von all diesen Unwegbarkeiten ließ sich die TSG aber – wie zuletzt schon – nicht beirren und startete schwungvoll gegen den Tabellenachten in die Partie. Nach sechs Minuten landete der Ball etwas zufällig bei Georgios Avtzis, der 20 Meter vor dem Tor auf engem Raum den Ball loswerden musste und sich für den Schuss entschied. Der Torwart des FCR konnte der Bogenlampe nur noch hinterherschauen.

Allerdings war der Pfosten im Weg. Die TSG blieb weiterhin am Drücker und wurde nach einer Viertelstunde mit einem Foulelfmeter belohnt, den Philipp Tabatabai rechts unten verwandelte. Marius Ulmer hatte bis dahin abgesehen von einem zentral geschossenen Freistoß aus 30 Metern nichts zu tun bekommen.

Ihre Überlegenheit nutzte die TSG dann nur drei Minuten nach der Führung zum 2:0. Georgios Avtzis hatte diesmal mehr Glück als zehn Minuten zuvor – Denn über die Schienbeine mehrerer Spieler landete die Kugel acht Meter vor dem Tor bei ihm. Sein Pickenschuss landete flach im Eck. Bis zur Pause kam auch weiterhin nur von der TSG Betrieb. Chancen von Philipp Tabatabai und Tim Ruth per Kopf blieben aber ungenutzt.

Nach der Pause änderte sich nichts am Spielgeschehen und die Gastgeber gaben weiter den Ton an. Nach Hereingaben von links verpasste Tabatabai nach seinem Foulelfmeter sowie drei Toren in der Vorwoche den nächsten Treffer gleich zweimal.

Gefährlich wurde Rottenburg einzig über einen Lattentreffer aus dem Nichts. Dieser führte allerdings auch nicht dazu, dass bei den Gästen an diesem Tag noch etwas ging. Zu einseitig hatte sich die Begegnung bisher dargestellt. Die TSG war näher am 3:0 als Rottenburg am Anschluss. Letztenendes blieb es beim 2:0, das vielleicht noch einen Treffer höher ausfallen hätte können.

Mit dem Sieg marschiert die TSG weiterhin nach oben, vergrößert den Abstand zur Abstiegszone auf vorerst beruhigende neun Punkte und ist auf Rang fünf nur vier Punkte hinter der Spitze. Nächste Woche geht es für TSG-Trainer Leo Gjini und Innenverteidiger Marlon Lander dann in der alten sportlichen Heimat weiter. Im Nürtinger Stadtteil Oberensingen geht es dann um weitere drei Punkte.

Tore: 1:0 P. Tabatabai (FE/15.), 2:0 Avtzis (18.)

TSG: Ulmer – Rosenthal, Ruth, Lander, Ziemer (89. Kurz) – Bucan, Köhnlein, Avtzis (88. Klenk), Zahner (83. Baran), Tabatabai (76. Scherer) – Kees (46. Kuntz)

Von Patrick Schlipf