Verletzungssorgen vor Heimspiel gegen Friedrichshafen

Am Samstag um 14 Uhr steht für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach das zweite Verbandsligaheimspiel der Saison an.

Schlechter hätten die Nachrichten um den Kader der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in dieser Woche ausfallen können. Stammtorwart Joshua Barth hat sich im Training bei einer Abwehraktion einen Schambeinriss zugezogen und wird rund sechs Monate ausfallen. Und auch Nico Freitag wird länger kein Spiel bestreiten können. Bereits am letzten Samstag in Rutesheim verletzte sich der Mittelfeldmann am Kreuzband. Das alles ändert aber nichts daran, dass der Spielplan gnadenlos weiterläuft. Und so steht am Samstag um 14 Uhr zuhause das Heimspiel der TSG gegen Friedrichshafen an.

Nach einem Saisonstart mit einem Punkt aus drei Spielen will man gegen die Bodenseemetropole sicherlich auf Sieg spielen und das Formtief stoppen. Die Chancen darauf stehen allerdings nicht schlecht. Trotz der Niederlagen zuletzt dürfte man als leichter Favorit in die Partie gehen, steht Friedrichshafen doch punktlos mit 3:11 Toren am Tabellenende. Am vergangenen Wochenende setzte es zuhause gegen Schwäbisch Hall ein 0:4.

Dennoch wird die TSG angesichts der Verletzungssorgen und der vergangenen Spiele sicher nicht leichtfertig in die Partie gehen oder den Gegner gar unterschätzen. Neben Joshua Barth und Nico Freitag fällt weiterhin Mert Arslan aus, der ebenfalls noch an den Nachwehen eines Kreuzbandrisses laboriert.

Von Patrick Schlipf

Erneuter Dämpfer für TSG

Erneuter Dämpfer im Sportpark Bühl: TSG Hofherrnweiler-Unterrombach verliert 2:4 bei SKV Rutesheim.

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach hat am 3. Spieltag der Verbandsliga Württemberg einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Beim bisherigen Tabellenschlusslicht SKV Rutesheim unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Leo Ginji im Sportpark Bühl nach einer defensiv anfälligen Vorstellung in der ersten Halbzeit mit 2:4 (1:3).

Die Gäste von der Ostalb fanden von Beginn an nur schwer in die Partie und bekamen Rutesheims Matchwinner Laurin Stütz in der Defensive nicht unter Kontrolle. Der gegnerische Stürmer erwischte einen Sahnetag und traf per Doppelpack in der 1. und 5. Minute zur blitzschnellen 2:0-Führung für die Hausherren. Hoffnung keimte im Lager der „Jungs vom Sauerbach“ nur kurz auf: Darius Tabatabai verkürzte bereits in der 7. Minute auf 1:2. Doch die defensive Unruhe blieb bestehen, sodass Stütz in der 26. Minute mit seinem dritten Treffer des Tages den 1:3-Pausenstand markierte.

Leo Ginji reagierte zur zweiten Halbzeit deutlich und wechselte dreifach: Leon Ziemer, Yusuf Baran und Tim Ruth kamen neu in die Partie, um das Spiel nach den schwachen ersten 45 Minuten noch zu drehen. Die TSG bemühte sich nach dem Seitenwechsel spürbar um eine Aufholjagd, geriet jedoch in der 55. Minute durch einen Distanzschuss von Rutesheims Tobias Gebbert zum 1:4 endgültig auf die Verliererstraße.

Moral gezeigt, aber Belohnung bleibt aus

Trotz des deutlichen Rückstands bewies das Team von Leo Ginji Moral. Philipp Kees verwandelte in der 66. Spielminute einen Foulelfmeter gewohnt souverän zum 2:4-Anschluss. In der verbleibenden Schlussphase drängte die TSG zwar weiter auf Tore, scheiterte jedoch wiederholt an der vielbeinigen Rutesheimer Defensive sowie am stark reagierenden Schlussmann der Gastgeber.

Durch die erneute Niederlage rutscht die TSG im Klassement weiter ab und muss den Blick vorerst nach unten richten. Im anstehenden Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen gilt es nun, defensiv wieder zu gewohnter Stabilität zurückzufinden und vor heimischem Publikum den Umschwung einzuleiten.

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach: Timo Ratter – Marlon Lander, Calvin Rosenthal (46. Tim Ruth), Darius Tabatabai, Georgios Avtzis (79. Kilian Kuntz), Nico Freitag (40. Luca Wünsch), Philipp Kees, Julian Köhnlein, Nico Zahner, Maximilian Klenk (46. Leon Ziemer), Giosue Mobilia (46. Yusuf Baran).

Tore: 1:0 Laurin Stütz (1.), 2:0 Laurin Stütz (5.), 2:1 Darius Tabatabai (7.), 3:1 Laurin Stütz (26.), 4:1 Tobias Gebbert (55.), 4:2 Philipp Kees (66./FE)

Von Kai Eder

TSG will die Trendwende

Nach der deutlichen Heimniederlage im heimischen FRITZ-Sportpark gegen den TSV Berg steht die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag (29. August) beim Aufsteiger SKV Rutesheim unter besonderer Beobachtung. Die Partie im Heckengäu verspricht bereits früh in der Saison viel Spannung, denn beide Teams stehen vor richtungsweisenden 90 Minuten. Anpfiff: 15.30 Uhr.

Der Fehlstart der SKV Rutesheim mit zwei Niederlagen lässt auf den ersten Blick nicht aufhorchen. Doch insbesondere beim jüngsten Auftritt gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall bewiesen die Mannen von Christopher Baake, dass sie in der Verbandsliga angekommen sind. Mit einer engagierten und mutigen Vorstellung wusste der Aufsteiger einem der Favoriten Paroli zu bieten und schöpft daraus Selbstvertrauen für das Duell mit der TSG. Im Lager der SKV ist man überzeugt, gegen die Jungs aus der Weststadt die ersten Punkte der Saison einfahren zu können.

Die Gäste aus Ostwürttemberg reisen hingegen mit dem klaren Ziel nach Rutesheim, eine Antwort auf die schmerzhafte 0:3-Heimniederlage gegen den TSV Berg zu geben. Dabei möchten die Verantwortlichen jedoch nicht alles infrage stellen. Schließlich spielte die TSG eine insgesamt solide Vorbereitung und integrierte ihre Neuzugänge in den vergangenen Wochen erfolgreich in die Mannschaft. Die Qualität im Kader ist vorhanden, die Abläufe greifen immer besser ineinander. Nun gilt es allerdings, diese positiven Entwicklungen auch im Wettkampf sichtbar zu machen.

Trainer Leo Ginji erwartet von seiner Mannschaft eine entsprechende Reaktion auf dem Platz, da er sich der schweren Aufgabe bewusst ist. Einsatzbereitschaft, Kompaktheit und mannschaftliche Geschlossenheit werden dabei ebenso gefragt sein wie die fußballerische Qualität, die das Team während der Vorbereitung und im wfv-Pokal bereits mehrfach angedeutet hat.

Die Begegnung verspricht deshalb eine interessante Mischung aus Aufbruchsstimmung und Wiedergutmachungswillen. Während Rutesheim auf den ersten Punktgewinn der Saison 2026/27 in der Verbandsliga hofft, will die TSG zeigen, dass die Niederlage gegen Berg ein Ausrutscher war und sie ihr tatsächliches Leistungsvermögen auf den Platz bringen kann.

Die Vorzeichen sprechen für eine intensive und umkämpfte Partie, in der beide Mannschaften viel zu gewinnen haben.

Von Kai Eder

TSG verliert Heimauftakt verdient

In einer besonders nach der Pause einseitigen Partie besiegt Berg Hofherrnweiler klar mit 3:0.

Nachdem beide Teams unter der Woche im Verbandspokal gegen Viertligisten ran mussten, ging es nun drei Tage später erneut um einen Pflichtspielsieg, diesmal aber in der Liga. Sowohl Berg als auch Hofherrnweiler standen nach dem ersten Spieltag in der Mitte der Tabelle und konnten ein 1:1 verzeichnen. Nach einer kurzen Abtastphase vollendete der Gast aus Berg früh zum 0:1. TSG-Schlussmann Joshua Barth hatte zweimal gut gehalten, am Ende traf Markus Maurer unten rechts zur Berger Führung.

Folglich entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Zwingende Chancen hatte bis zur Pause aber besonders der Hausherr aus Hofherrnweiler. Der spielende Co-Trainer Philipp Kees erlief 30 Meter vor dem Tor einen Steilpass vor dem gegnerischen Torwart und überwand selbigen. Der Lupfer sprang allerdings extrem unglücklich an die Latte und weg vom Tor. Kurz darauf vergab Georgios Avtzis ebenfalls für die TSG aus einem Meter. Vor der Pause traf aber Hannes Pöschl mit einem unangenehmen Freistoß von der linken Seiten direkt zum 0:2, der auch eine Flanke hätte sein können.

In der Pause wechselte TSG-Trainer Leo Gjini viermal, dominant war aber der TSV Berg. Zwar konnte die TSG immer Nadelstiche setzen, diese waren aber im Abschluss zu ungefährlich. „Beim

Spielbestimmend war nun klar der TSV Berg, der sich auch klare Chancen herausspielte. Unter anderem entschärfte der starke TSG Torwart Barth einen Seitfallzieher aus wenigen Metern, auf der Linie verhinderte Darius Tabatabai ebenfalls einen Treffer. Zur Entscheidung traf der Berger Joker Linus Held, der kurz zuvor von Oliver Ofentausek eingewechselt wurde. Kurz darauf flog Damjan Bucan mit gelb-rot vom Feld. „Ich kann dem TSV Berg heute nur gratulieren“, so Leo Gjini nach dem Spiel. „Was Oliver Ofentausek als Trainer in Berg seit Jahren macht, ist schon stark. Man hat mit dem 1:1 gegen Schwäbisch Hall letzte Woche – einen der Favoriten der Saison – sowie bei der knappen Niederlage unter der Woche gesehen, wie stark Berg drauf ist.“

Für die TSG ging es anschließend nur noch um Schadensbegrenzung. Nach einem guten Saisonstart erwischte das Team aus der Weststadt heute einen gebrauchten Tag. Am Ende blieb es beim 0:3 für die Gäste aus Berg, die nun vier Punkte nach zwei Spielen auf dem Konto haben. Die TSG hat bisher einen ähnlichen Saisonverlauf wie der TSV Berg, verlor aber das Aufeinandertreffen am Samstag. Für die TsG geht es nun weiter gegen Aufsteiger Rutesheim, für Berg gegen Fellbach.

Tore: 0:1 Maurer (9.), 0:2 Pöschl (41.), 0:3 Held (65.)

Gelb-Rot: Bucan (79.)

Von Patrick Schlipf

TSG trifft auf Gegner mit gleichen Vorzeichen

Nach der Pokalniederlage gegen den VfR Aalen steht in der Liga gegen den TSV Berg der Heimauftakt an. Anpfiff ist am Samstag um 14 Uhr in Hofherrnweiler.

Ein Gegner, der sich in der selben Situation wie die TSG Hofjherrnweiler-Unterrombach befindet, wird am Samstag zu Gast in der Weststadt sein. Denn nicht nur die Mannschaft von Leo Gjini musste am Mittwoch gegen einen Regionalligisten im WFV-Pokal ran, sondern auch der TSV Berg. Gegen den SSV Ulm schlug sich der TSV ebenso achtbar wie die TSG in Aalen, verlor allerdings nur mit einem Tor. „Ich fand, dass wir trotz des am Ende klaren Ergebnisses von 3:0 ein gutes Spiel gegen eine Mannschaft gemacht haben, die zwei Ligen über uns spielt“, so TSG-Übungsleiter Gjini. „Mit Berg haben wir jetzt einen harten Gegner vor der Brust, der gegen Ulm wohl sogar das bessere Team war und nur knapp verlor.“

Und auch in der Tabelle stehen Berg und Hofherrnweiler nach einem Spieltag punkt- und torgleich da. Beide Teams starteten mit einem 1:1 in die Saison. Bei der TSG kann man mit dem Remis nach Führung durch Georgios Avtzis aber vermutlich genauso gut leben wie Berg nach dem Unentschieden gegen hoch eingeschätzte Schwäbisch Haller. „Schwäbisch Hall ist für mich dieses Jahr einer der Favoriten. Da ist ein 1:1 durchaus passabel zum Saisonstart“, so Gjini, der noch unsicher ob der Reaktion seiner Mannschaft auf die Englische Woche ist. „Wir müssen nach dem schweren Spiel gegen den VfR schauen, wie die Spieler auf die Belastung reagieren und wie gut sie schon regenerieren konnten.“

Generell gibt es bei der TSG derzeit aber nur wenige Verletzte und so kann das Team nach einer ordentlichen Saison im Pokal mit einem guten Gefühl in den Heimspielauftakt gehen. Da derzeit beide Teams auf dem geteilten siebten Tabellenplatz stehen, wird die Motivation sicher groß sein, sich mit drei Punkten am Wochenende direkt oben festzusetzen.

Von Patrick Schlipf

Zahner schießt TSG mit Dreierpack in Runde drei

In doppelter Überzahl gewinnt die TSG Hofherrnweiler gegen die SF Dorfmerkingen mit 3:1 und spielt in der nächsten Runde gegen den VfR Aalen.

Mit dem Wort „Kraftakt“ lässt sich der Sieg der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag in der zweiten Runde des wfv-Pokals wohl treffend beschreiben. Trotz doppelter Überzahl kassierte die TSG zwischenzeitlich den Ausgleich, setzte sich letztlich aber verdient durch.

Die TSG startete nämlich bereits gut ins Spiel und war bereits in Gleichzahl das bessere Team. So setzte Innenverteidiger Marlon Lander nach einer stark getretenen Ecke von Kapitän Nicola Zahner nach acht Minuten ans Gebälk. Die Ecken des Rechtsfußes waren auch weiterhin ein probates Mittel für die Mannschaft von Neu-Trainer Leo Gjini. Vier Minuten später köpfte Philipp Kees ebenfalls nur knapp am Tor vorbei. Damit rissen die guten Nachrichten für die Weststädter Gastgeber noch nicht ab. In der 22. Minute kassierte Dorfmerkingen in Person von Yamoussa Camara eine glatte rote Karte, nachdem dieser Jermaine Ibrahim mit dem Fuß im Gesicht traf.

Die Überzahl nutzte die TSG direkt aus und kam in der 28. Minute zum Führungstreffer. Auf der linken Seiten zogen Avtzis und Rosental eine starke Kombination auf. Eine Hereingabe fand Philipp Kees, der stark auf Zahner ablegte. Mit dem schwachen linken Fuß vollendete dieser zur verdienten Führung. Bis zur Pause passierte nur noch wenig, weshalb es mit dem knappen Vorsprung auch in die Kabine ging.

Dorfmerkingen kommt sensationell zurück

Anschließend war die TSG allein ob der Überzahl überlegen, zu hochkarätigen Torchancen kam sie allerdings nicht. Nach etwa einer Stunde kam es dann knüppeldick für die Gäste aus Dorfmerkingen.  Nico Rodewald brachte Marlon Lander zu Fall und sah dafür die Rote Karte. Eine durchaus strittige Entscheidung, die für Diskussionen sorgte. Nach der Unterzahl und dem Rückstand musste man nun einen weiteren Platzverweis hinnehmen und die Partie zu neunt zu Ende spielen. Allerdings wirkte die TSG weiter gehemmt und kam nicht zur Entscheidung. Stattdessen passierte das unfassbare und Dorfmerkingen kam mit neun Mann zum Ausgleich.

Über die linke Seite setzte sich Walther stark durch und fand in der Mitte Ismael Koné, der in der 67. Minute das sehr überraschende 1:1 erzielte. Davon angestachelt spielte die TSG wieder etwas aktiver und sorgte für mehr Gefahr im Dorfmerkinger Strafraum. Maxi Klenk leutete die Schlussphase mit einer starken Einzelaktion ein. Nachdem dessen Versuch nicht das Ziel fand, vollstreckte erneut Nico Zahner zum 2:1.

TSG am Ende konsequent

Doch Dorfmerkingen warf verständlicherweise noch einmal alles nach vorn und ließ sich von dem späten Rückschlag nicht beirren. Nach 87 Minuten kam ein weiter Ball über Koné zu Daniel Nietzer, der im Strafraum zu Fall kam – eine Situation mit Strafstoßpotenzial und Glück für die TSG.

So war es im Gegenzug die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, die den Deckel endgültig darufmachte. Nico Zahner krönte seine Bombenperformance mit seinem dritten Treffer. Nachdem er zunächst von SFD-Schlussmann Montag ausgespielt wurde, setzte er stark nach, erspitzelte sich den Ball und traf zum 3:1-Endstand. Der Sieg geht in Ordnung, auch wenn Dorfmerkingen in doppelter Unterzahl extrem zäh zu bespielen war und stark dagegenhielt. Für die TSG folgt in Runde drei des Pokalwettbewerbs nun ein echtes Highlight. Dann geht es gegen den Regionalligisten vom VfR Aalen. Wann und wo das Spiel stattfindet, ist aufgrund des engen Spielplans beider Teams derzeit noch in Abstimmung.

Tore: 1:0 Zahner (28.), 1:1 Koné (67.), 2:1, 3:1 Zahner (79., 89.)

Rote Karte: Camara (21.), Rodewald (56.)

TSG: Barth – Ruth, Lander, Kees, Rosental – Bucan, Köhnlein, Zahner, Avtzis – Mobilia, Ibrahim

Von Patrick Schlipf

Freundschaftsturnier Taekwondo Kampf in Ellwangen

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach sammelt wertvolle Turniererfahrung beim Freundschaftsturnier der DJK Ellwangen

Am Samstag, den 25. Juli 2026, nahm die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach mit insgesamt 13 Sportlerinnen und Sportlern am Freundschaftsturnier der DJK Ellwangen teil. Das Turnier bietet eine hervorragende Gelegenheit für Anfänger, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln.

Die rege Beteiligung zeugt vom stetig wachsenden Interesse an der olympischen Disziplin Taekwondo sowie von den positiven Entwicklungen innerhalb des Vereins. Dazu gehören verbesserte Trainingsstrukturen, erweiterte Trainingsmöglichkeiten und das große Engagement des Trainerteams.

Im Vordergrund stand der Spaß am Sport. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zwischen sechs und 38 Jahre alt. Jeder absolvierte mindestens einen Kampf, mit der Möglichkeit bis zu drei Kämpfe zu bestreiten, sofern Interesse bestand. Die Gruppeneinteilung erfolgte überwiegend nach Körpergröße. Gekämpft wurde nach den Regeln des olympischen Zweikampf-Taekwondo mit einem elektronischen Wettkampfsystem das jeden Treffer automatisch registrierte.

Sonja Ruf, die Abteilungsleiterin, fasst zusammen, dass die Motivation und das Können unserer Sportler deutlich zu spüren waren. Für einige war es die ideale Gelegenheit, sich in dieser Disziplin zum ersten Mal zu beweisen, und alle Athleten haben gezeigt, was sie im Training gelernt haben. Die DJK Ellwangen sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Turniers, bei dem insgesamt rund 50 Teilnehmende anwesend waren. Am Ende des Turniers erhielt jede Sportlerin und jeder Sportler eine Medaille. Die Atmosphäre zeichnete sich durch Fairness, Respekt und echte Begeisterung für den Sport aus.

Die Taekwondo-Abteilung der TSG Hofherrnweiler gehört zu den wenigen Vereinen in Baden-Württemberg, die sowohl die Disziplinen Formen (Poomsae) als auch Wettkampf auf hohem Niveau – bis hin zu Landes- und Deutschen Meisterschaften – gleichwertig anbieten. Im Bereich Wettkampf war es bereits die siebte Teilnahme an einem Turnier in diesem Jahr, was einen neuen Vereinsrekord darstellt.

Sonja Ruf blickt optimistisch in die Zukunft und betont, dass gute Sportler nach dem Turnier nur eine Frage stellen: Was soll ich bis zum nächsten Wettkampf verbessern? Unsere auf Zweikampf spezialisierten Trainer Miriam Tretter und Rainer Braun widmen sich nun der Videoanalyse, um alle Kämpferinnen und Kämpfer individuell zu fördern. Beide Trainer nahmen ebenfalls an Wettkämpfen teil, auch auf Anfrage anderer Vereine, da sie ihre Begeisterung für Taekwondo und den sportlichen Ehrgeiz aktiv vorleben. Dies ist ein wichtiges Zeichen für die Mannschaft, denn bei uns wird Wettkampftaekwondo wirklich gelebt.

 

Lehrgang Taekwondo Kampf in Friedrichshafen

Kombinierter Coach- / Kader- / Kampfrichterlehrgang

Vom Trainerteam der Taekwondo-Abteilung waren vier Trainer auf dem ganztägigen integrierten Lehrgang für Athleten, Coaches & Kampfrichter im Landesleistungszentrum Friedrichshafen in unserer Eigenschaft als Trainer und Coaches. Landestrainer Markus Kohlöffel (Mitte Bild) hat über die aktuellen Trends und Strategien in unserer olympischen Disziplin referiert.

Coach-Lehrgang Inhalt:

Aktuelle Wettkampfregeln (WT-Regelwerk)

Technikerwerb, -optimierung, -anwendung im wettkampfspezifischen Kontext

Coaching-Strategien im Wettkampf

Praxisübungen & Wettkampfsimulation

Kadertraining 

Technik- und Taktikschulung

Wettkampfspezifisches Sparring

 

Pokalderby entscheidet, wer auf den VfR trifft

Am Samstag um 14 Uhr treffen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und die SF Dorfmerkingen im Pokalderby aufeinander.

Bereits früh in der Saison treffen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und die Sportfreunde aus Dorfmerkingen aufeinander. Grund für dieses frühe Treffen ist allerdings nicht der Ligaspielplan, sondern die Auslosung im wfv-Pokal. Nachdem beide Teams ihre Erstrundenspiele am vergangenen Wochenende gegen klassentiefere Gegner gewinnen konnten, kommt es am Samstag um 14 Uhr im FRITZ Sportpark in Hofherrnweiler zum Lokalderby um den Einzug in die dritte Pokalrunde.

„Uns erwartet ein intensives Derby gegen einen starken Gegner der unter der Woche schon gegen Essingen gewonnen hat“, erzählt der neue TSG-Trainer Leo Gjini, der am vergangenen Samstag ein gelungenes Pflichtspieldebüt feierte. „Wir sind noch mitten in der Vorbereitung, deshalb ist das eine oder andere auf dem Platz noch nicht ganz automatisiert.“

Knapper Sieg der TSG führt zu Einzug in Runde zwei

Das war tatsächlich auch am Samstag zu beobachten, als man gegen Landesligist TV Echterdingen auswärts in Rückstand geriet. Mit einer Willensleistung konnte man die Partie dann allerdings drehen und nach Toren von Giosué Mobilia, Jermain Ibrahim und Kapitän Nico Zahner letztlich verdient gewinnen. Ebenso knapp, aber noch mit zwei Toren mehr, war das Erstrundenspiel der Dorfmerkinger beim klassentieferen VfL Sindelfingen. Obwohl man nach einer Stunde bereits 4:1 in Führung lag, wurde es nach einem Sindelfinger Doppelschlag zwischendurch noch einmal eng.

In dieser Zweitrundenpartie geht es um ein besonderes Schmankerl für die beiden Lokalrivalen. Denn bei einem Sieg wartet in der kommenden Runde mutmaßlich Regionalligist VfR Aalen, sofern der seine Aufgabe gegen Landesligist SG Schorndorf mit der nötigen Seriosität angeht.

„Obwohl wir noch in der Vorbereitung sind, wollen wir von Beginn an mit viel Einsatz, Leidenschaft und als Mannschaft auftreten. Natürlich wäre ein mögliches Spiel gegen den VfR Aalen in der nächsten Runde ein tolles Highlight für den Verein und unsere Fans“, stellt der neue TSG-Coach klar. Der Fokus der Weilermer liege ganz klar auf Dorfmerkingen. „Erst diese Aufgabe lösen, dann schauen wir weiter“, lautet die Devise des neuen Übungsleiters in der Weststadt. In Dorfmerkingen wird man dies sicher nicht anders sehen.

Verzichten muss das neue Trainerteam der TSG am Samstag auf Nico Freitag sowie Darius und Philipp Tabatabai. Ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung, die auch in Echterdingen mit von der Partie waren.

Von Patrick Schlipf

TSG übersteht Pokalfight in Echterdingen und zieht in die nächste Runde ein – Trinkpause wird zum Game-Changer

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach hat die erste Hürde im WFV-Pokal genommen. Im ersten Pflichtspiel unter Neu-Trainer Leo Ginji setzte sich der Verbandsligist beim ambitionierten Landesligisten TV Echterdingen mit 3:2 durch und zog damit in die nächste Runde ein. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte die TSG ihre spielerische Klasse, musste nach dem Seitenwechsel jedoch einen leidenschaftlichen Kampf annehmen, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Dabei erwischten die Gastgeber den besseren Start. Bereits in der achten Minute gingen die Gastgeber im Sportpark Goldäcker durch einen abgefälschten Distanzschuss mit 1:0 in Führung. Die Antwort der TSG folgte praktisch im Gegenzug, doch der vermeintliche Ausgleich von Philipp Kees wurde aufgrund einer Abseitsstellung wieder aberkannt.

Die TSG brauchte einige Minuten, um ihren Rhythmus zu finden, übernahm anschließend aber zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Nach einer ersten guten Möglichkeit und einem Kopfball an die Latte war es in der 25. Minute schließlich soweit: Giosué Mobilia reagierte nach einem Abpraller am schnellsten und erzielte das verdiente 1:1.

Die Gäste blieben am Drücker und drehten die Partie nur wenige Minuten später komplett. Nach einem starken Steckpass von Nicola Zahner startete Jermain Ibrahim durch und verwandelte souverän zur 2:1-Führung für die TSG.

TSG bis zur Pause spielbestimmend

Auch danach blieb die Mannschaft von Leo Ginji die spielbestimmende Elf. Kurz vor der Pause fiel schließlich das wichtige dritte Tor. Ausgangspunkt war ein hervorragend getretener Freistoß des neuen TSG-Abwehrchefs Marlon Lander, der den Ball aus dem Halbfeld punktgenau in den Strafraum brachte. Die Gastgeber bekamen die Situation nicht geklärt, Philipp Kees passte quer auf Nico Zahner, dieser vollendete zum 3:1-Pausenstand. Eine starke erste Hälfte der TSG wurde damit verdient belohnt.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch deutlich. Die TSG kämpfte aufopferungsvoll, brachte spielerisch aber nicht mehr die Qualität und Sicherheit der ersten 45 Minuten auf den Platz. Der TVE übernahm zunehmend die Initiative, gewann viele zweite Bälle und kam zu den besseren Torchancen.

Folgerichtig verkürzten die Gastgeber in der 60. Minute auf 2:3. Nach einem Freistoß an die Latte reagierte David Govorusic am schnellsten und verwertete den Abpraller zum Anschlusstreffer. Anschließend entwickelte sich ein echter Pokalfight. Echterdingen drängte auf den Ausgleich und setzte die TSG immer wieder unter Druck.

Die Ginji-Elf stemmte sich jedoch mit großem Einsatz und viel Leidenschaft gegen die Angriffswellen der Gastgeber. Zwar gelang es offensiv kaum noch, für Entlastung zu sorgen, dennoch hielt die Defensive dem Druck stand. In der Schlussphase hatte die TSG sogar etwas Glück, als die Heimelf eine ihrer letzten Möglichkeiten ebenfalls nur an die Latte setzte.

Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und die TSG konnte sich über den ersten Pflichtspielsieg unter Leo Ginji freuen. Unter dem Strich steht ein verdienter Einzug in die nächste Pokalrunde. Gegen einen engagierten und bis zur letzten Minute kämpfenden TV Echterdingen musste die TSG jedoch alles investieren, um den Erfolg über die Ziellinie zu bringen.

In der nächsten Runde trifft die TSG am kommenden Samstag (1. August) auf den Sieg der Party VfL Sindelfingen gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen. Anpfiff der Partie ist um 15.30 Uhr im FRITZ-Sportpark.

TSG: Timo Ratter – Calvin Rosental, Marlon Lander, Giosué Mobilia, Leon Ziemer (82. Tim Ruth), Nico Freitag (73. Darius Tabatabai), Julian Köhnlein, Nico Zahner, Jermaine Ibrahim (73. Damjan Bucan) , Philipp Kees (82. Kevin Scherer).


Tore: 1:0 Berke Civelek (8.), 1:1 Giosué Mobilia (25.), 1:2 Jermain Ibrahim (28.), 1:3 Nicola Zahner (43.), 2:3 Govorusic (60.)

Von Kai Eder