Poomsae Turnier Taekwondo in Nagold

Medaillenregen in Nagold: Taekwondo Poomsae Team brilliert auf internationalem Pokalturnier

​Am 16. Mai 2026 hieß es für das Poomsae-Team der Taekwondo-Abteilung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach wieder: Voller Fokus auf der Fläche. Mit zehn Athletinnen und Athleten reiste das Team zum international besetzten Pokalturnier nach Nagold. In den Disziplinen Einzel, Paar, 3er- und 5er-Synchron zeigten die TSG-Sportler über alle Leistungsklassen hinweg starke Leistungen – und das in einem vor allem im Nachwuchsbereich extrem stark besetzten Teilnehmerfeld.

​Am Ende des Tages stand eine sensationelle Bilanz zu Buche: 20 Medaillen (10x Gold, 7x Silber, 3x Bronze) wanderten auf das Konto der TSG!

Starker Auftakt Leistungsklasse 3

​Den Start machten die Kadetten in der Leistungsklasse 3. Im Synchron-Team bewiesen Alice, Melisa und Mavi gutes Synchronitätsgefühl sicherten sich gegen fünf gegnerische Teams souverän den 2. Platz.

​Direkt im Anschluss wartete im Einzel ein Mammutprogramm: In einem riesigen Feld von 21 Teilnehmerinnen kämpften sich Melisa und Alice bis ins Halbfinale der besten 11 vor. Mavi übertraf sich selbst und zog sogar in das Finale der Top 8 ein. Eine absolute Spitzenleistung, wenn man bedenkt, dass dies erst das zweite Turnier der drei Nachwuchstalenten war!

Goldrausch und Doppelsieg nach der Mittagspause (Leistungsklasse 2)

 ​Nach der Pause drehten die Starter der Leistungsklasse 2 richtig auf. Das neu formierte 5er-Synchron-Team (bis 17 Jahre) bestehend aus Hanna, Lia, Melina, Leon und Lukas harmonierte perfekt, verwies die Konkurrenz aus Bayern auf die Plätze und holte verdient Gold. Ohne Atempause ging es für Hanna, Lia und Melina direkt im 3er-Team weiter: Trotz fehlender direkter Konkurrenz zeigten sie eine technisch saubere Darbietung, die ebenfalls mit Gold belohnt wurde.

​Auch im Paarwettbewerb (bis 17 Jahre) war die TSG nicht zu stoppen. Gegen sechs andere Teams feierte der Verein einen grandiosen Doppelsieg:

​Platz 1 (Gold): Hanna & Lukas

​Platz 2 (Silber): Lia & Leon

Nervenstärke in den Einzelentscheidungen

​In den anschließenden Einzelwettbewerben wurde es noch einmal spannend:

​Leon erreichte bei den Kadetten (13 Starter) das Finale der Top 8 und verpasste das Podest als 5. nur denkbar knapp.

​Lukas feierte eine gelungene Premiere: In seinem allerersten Einzelwettbewerb bei den Junioren behielt er die Nerven und sicherte sich einen grandiosen 3. Platz.

​Bei den weiblichen Kadetten (13 Starterinnen) kam es zum TSG-internen Duell. Melina erkämpfte sich einen starken 2. Platz. Lia, für die es bereits der vierte Start des Tages war, mobilisierte die letzten Kraftreserven und holte sich Bronze (Platz 3).

​Hanna trat bei den Juniorinnen gegen sehr erfahrene Sportlerinnen an. Nach ihrem vierten Start steigerte sie sich im Vergleich zu den Württembergischen Meisterschaften im April deutlich: Stand damals noch das Halbfinale zu Buche, kämpfte sie sich diesmal auf einen hervorragenden 6. Platz vor.

Medaillen zum Abschluss in der Leistungsklasse 1

​Den Schlusspunkt setzten Alexa und Tabea in der anspruchsvollen Leistungsklasse 1 der Junioren. In einer sechsköpfigen Gruppe hatten alle Athletinnen mit einer extrem rutschigen Kampffläche zu kämpfen. Die TSG-Sportlerinnen ließen sich davon jedoch nicht beirren: Alexa sicherte sich trotz allem mit einer sehr guten Leistung den 2. Platz (Silber), gefolgt von Tabea auf dem 3. Platz (Bronze).

Fazit des Trainerteams:

Die beiden Coaches Denise und Thomas zeigten sich durchweg begeistert: „Die sportliche Leistung war mehr als zufriedenstellend, aber noch viel höher ist der Zusammenhalt im Team einzuschätzen. Die Sportler motivieren und unterstützen sich gegenseitig, gönnen einander den Erfolg und nehmen neue Gesichter sofort herzlich in der Gruppe auf. Mit dieser großartigen Entwicklung blicken wir absolut positiv und voller Vorfreude auf die kommenden Turniere!“

Die Erfolgsbilanz im Überblick

LK 3 Team W bis 17 / Alice, Melisa, Mavi / Silber

LK2 Synchron bis 17 / Hanna, Lia, Melina, Leon, Lukas / Gold

LK2 Team W bis 17 / Hanna, Lia, Melina / Gold

LK2 Paar bis 17 / Hanna, Lukas / Gold

LK2 Paar bis 17 / Lia, Leon / Silber

LK2 Einzel W bis 14 / Melina / Silber

LK2 Einzel W bis 14 / Lia / Bronze

LK2 Einzel M bis 17 / Lukas / Bronze

LK1 Einzel W bis 17 / Alexa / Silber

LK1 Einzel W bis 17 / Tabea / Bronze

 

Marlon Lander verstärkt ab Sommer die TSG

Marlon Lander (rechts) wechselt von Oberensingen an den Sauerbach.

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach freut sich, die Verpflichtung von Oberensingens Innenverteidiger Marlon Lander bekanntzugeben. Der 21-jährige Abwehrspieler wird ab Sommer das Team verstärken und damit seine beeindruckende Entwicklung zu einem der besten Innenverteidiger der Verbandsliga in der Aalener Weststadt fortsetzen.

Marlon Lander begann seine fußballerische Laufbahn in der Jugend bei den Stuttgarter Kickers, wo er in der A-Jugend Bundesliga als Stammspieler entscheidend zum Erfolg des Teams beitrug. Im Herrenbereich sammelte er wertvolle Erfahrung in der Landesliga bei Kirchheim/Teck und Calcio Leinfelden Echterdingen. Seit 2024 ist er eine tragende Säule und spätestens seit dieser Saison unumstrittener Stammspieler bei Oberensingen, wo er mit seinen herausragenden Leistungen maßgeblich dazu beigetragen hat, dass der TSV die zweitbeste Abwehr der Liga stellt. Zusätzlich zu seinen defensiven Fähigkeiten brachte er sich mit fünf Toren und zwei Vorlagen auch offensiv ein und bewies somit seine Vielseitigkeit.

Mit seinem Wechsel zur TSG Hofherrnweiler-Unterrombach folgt Lander seinem bisherigen Trainer Leo Gjini, mit dem er bereits bisher erfolgreich zusammengearbeitet hat. Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach möchte durch den Transfer die Lücke schließen, die Marc Wagemanns Abgang nach Schwäbisch Hall hinterlassen dürfte.

TSG schießt Tübingen in die Landesliga

Nach der Niederlage in der Vorwoche zeigt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach starke Leistung und siegte verdient mit 4:1.

„Wir haben leidenschaftlich, aufopferungsvoll und geschlossen gekämpft“, befand der TSG-Vorsitzende Achim Pfeifer nach der Partie gegen die Namensvetter aus Tübingen. Nach dem klaren 4:1-Sieg hüpft die TSG vorerst auf Rang sechs in der Tabelle, während Tübingen nach dieser Pleite mutmaßlich in die Landesliga absteigt.

Die Gastgeber aus Hofherrnweiler und Unterrombach starteten bestimmend in die Partie, konnten sich aber bei hohem Ballbesitzanteil kaum echte Chancen herausspielen. Tübingen kämpfte um seine letzte Chance auf den Klassenerhalt und stand kompakt. Gegen den Ball waren die Gäste gallig und machten der Faberelf das Leben schwer. Offensiv kam das Team aus der Universitätsstadt aber kaum zur Geltung. Bitter für Hofherrnweiler: Beim Kampf um den Ball landete ein Tübinger unglücklich auf der Schulter von Nico Freitag, der direkt vom Krankenwagen abgeholt werden musste.

Kurz vor der Pause dann der Dosenöffner durch Stürmer Jermain Ibrahim: Der Neuner setzte sich im Strafraum stark durch und schweißte die Kugel in den Knick. Nach diesem Treffer war Tübingen klar angezählt und musste gleichzeitig auch mehr nach vorne machen, um aus dem Spiel Zählbares mitzunehmen. Zu Chancen kam allerdings fast nur die TSG. Nach einer Stunde belohnte Ibrahim mit seinem Doppelpack Hofherrnweiler für eine spielerisch und kämpferisch starke Leistung. Nachdem alles nach der Entscheidung aussah, meldete sich nochmal Tübingen zu Wort. Per wunderschönem direkten Freistoß traf Elkana Maier zum Anschluss. Zu allem Überfluss musste in dieser Phase auch der Weilermer Yusuf Baran mit stark angeschwollenem Knöchel vom Feld.

Von alldem ließen sich die Platzherren aber nicht von ihrem Spiel abbringen. Nach ein-zwei verpassten Chancen spielte sich Leon Ziemer kurz vor dem Ende selbst frei und blieb allein vor dem Torwart cool. Luca Wünsch traf mit einer tollen Einzelaktion sogar noch zum 4:1. Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nimmt drei verdiente und wichtige Punkte mit aus dem Spiel. Kämpferisch bestens eingestellte Tübinger rang die Faberelf mit der Entschlossenheit nieder, die es in diesem Spiel bedurfte. In der nächsten Woche steht für die TSG dann am Samstag das Derby gegen Dorfmerkingen statt, die ebenfalls gut in der Tabelle platziert sind.

Tore: 1:0, 2:0 Ibrahim (45., 59.), 2:1 Maier (79.), 3:1 Ziemer (87.), 4:1 Wünsch (90.)

TSG: Barth – Kurz, Wagemann, Tabatabai, Ziemer – Baran (68. Seidler), Freitag (14. Bucan), Köhnlein, Ruth, Zahner (88. Wünsch) – Ibrahim (68. Kuntz)

Von Patrick Schlipf

TSG empfängt abstiegsbedrohten Namensvetter aus Tübingen

Nach dem Rückschlag im letzten Spiel in Esslingen steht für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ein entscheidendes Spiel bevor. Am Samstag um 15.30 Uhr trifft die Faberelf auf die abstiegsgefährdete TSG Tübingen.

Während Hofherrnweiler nach der bitteren 2:3-Last-Minute-Niederlage in Esslingen als Tabellenachter den Abstand nach hinten zurückgewinnen möchte, geht es für die Gäste aus Tübingen um wertvolle Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Die Mannschaft von Trainer Michael Frick steht derzeit auf dem 15. Platz und damit drittletzten Rang – mit acht Punkten Rückstand aufs rettende Ufer. Hoffnung schöpft die TSG Tübingen jedoch aus ihrer aktuellen Form: In den letzten fünf Spielen holten sie drei Siege, darunter ein beachtlicher 3:1-Erfolg in Dorfmerkingen. Diese Reihe von positiven Ergebnissen will genutzt werden, um in Hofherrnweiler weiter Hoffnung in der fast aussichtslosen Lage zu gewinnen.

Die Gastgeber aus Hofherrnweiler müssen hingegen eine ärgerliche Niederlage zuletzt verkraften. In Esslingen startete die Mannschaft von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder stark in die Begegnung und führte nach einer Viertelstunde mit 2:1. Am Ende entschied ein später Treffer in der 89. Minute zugunsten der Esslinger. Nun gilt es für die Elf vom Sauerbach, die Konzentration hochzuhalten und vor heimischem Publikum wieder Punkte einzufahren.

Auch wenn die Platzierungen der beiden Teams kaum unterschiedlicher sein könnten, ist die Motivation doch dieselbe. Während für die Tübinger allerdings kaum noch Hoffnung besteht, ist Hofherrnweiler derzeit Achter. Die Faberelf benötigt aber weiterhin Punkte, um sicher die Saison zu beenden.

Jürgen Roder und Cassio da Silva verlängern

Die U23 der TSG wird auch im kommenden Jahr vom Trainerduo Roder/da Silva geleitet.

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach schafft nicht nur in der Verbandsliga Klarheit. Auch in der zweiten Mannschaft stellt der Weststadtclub auf der Trainerbank die Weichen für die kommende Saison. Nachdem Jürgen Roder und Cassio da Silva im letzten Jahr die Nachfolge des langjährigen Trainers Christoph Merz angetreten haben, leiten beide auch zukünftig die Geschicke in der Bezirksliga.

„Ich freue mich, ein weiteres Jahr ein Teil der TSG-Gemeinschaft sein zu dürfen und den eingeschlagenen Weg mit talentierten und hungrigen Spielern fortzuführen“, betont Jürgen Roder. Mit Assistent Cassio da Silva konnte zuletzt ein zwischenzeitlicher Negativlauf gestoppt werden. Nun sieht in der Bezirksligatabelle alles nach einem Platz im gesicherten Mittelfeld aus. In der nächsten Saison soll wieder ein Mannschaftsgerüst etabliert werden, mit dem in den kommenden Jahren zu rechnen sein wird.

Jürgen Roder war bereits als A-Jugendtrainer bei der TSG erfolgreich und konnte in den letzten Jahren auch im Herrenbereich Fuß fassen. So führte er den TSV Hüttlingen in die Bezirksliga. Cassio da Silva machte sich als Spieler beim VfR Aalen sowie dem FC Heidenheim einen Namen. In der Bezirksliga assistierte er bereits in Schwabsberg und Aalen. Gemeinsam mit Jürgen Roder bildet er in dieser Saison nun auch bei der Weilermer Zweiten ein eingespieltes Team.

Von Patrick Schlipf

Jürgen Roder und Cassio da Silva haben in der Bezirksliga auch in der kommenden Saison die Zügel in der Hand.

Fünfmal Edelmetall für TSG Athleten

Im Vollkontakt Taekwondo trat die TSG Hofherrnweiler auf den Württembergischen Meisterschaften in Aichwald an. Auf dem Turnier waren 378 Athleten gemeldet. Die Sportler kehrten mit herausragenden Ergebnissen zurück.

Die kampferfahrene Emma Leinfelder (12 Jahre) konnte sich, erstmals in der Leistungsklasse 1 (LK1), bereits frühzeitig die Goldmedaille sichern.
Anschließend ging die achtjährige Rozina Grecz an den Start. Ihren ersten Kampf entschied sie klar für sich und gewann eine Runde vorzeitig aufgrund eines deutlichen Punkteabstands. Auch im Halbfinale überzeugte Rozina mit ausgeprägtem Kampfeswillen und technischem Geschick und konnte den Kampf am Ende verdient für sich entscheiden. Im Finale zeigte sie erneut eine starke Leistung, musste sich jedoch nach zwei Runden geschlagen geben. Rozina gewann damit die Silbermedaille.
Andreas Titov, 9 Jahre, der erstmals für die TSG Hofherrnweiler startete, zog direkt ins Finale der LK1 ein. Dort kam es zur Revanche gegen denselben Gegner aus dem Vorjahr. Nach einer intensiven Trainingsphase gelang es Andreas, sich in zwei spannenden Runden eindeutig durchzusetzen. Verdient nahm er die Goldmedaille mit nach Hause.

Ophelia Reese, 12 Jahre, trat nach dem Erwerb ihres Blaugurts erstmals in der LK1 an. Im Halbfinale zeigte sie einen bravourösen Kampf. Pech hatte sie allerdings mit der Punktewertung durch das elektronische Kampfsystem: Obwohl sie mehrere Kopftreffer erzielte, lösten die Sensoren bei ihrer Gegnerin wiederholt keine Wertung aus. Allein in der ersten Runde traf Ophelia zweimal mit einem Drehkick zum Kopf, beide Treffer wurden jedoch nicht gewertet. So ging der Kampf am Ende unglücklich verloren. Ophelia gewann die Silbermedaille.

Abteilungsleiterin Sonja Ruf glücklich über Entwicklung ihrer Sportler

Für die erfahrene Kämpferin Miriam Tretter, Seniorin, LK1, begann der Wettkampftag mit einer unerwarteten Herausforderung: Auf der Waage erreichte sie ihr Kampfgewicht nicht und musste deshalb in eine höhere Gewichtsklasse aufsteigen. Dort traf sie auf eine Gegnerin mit internationaler Erfahrung, Maria Chatzigeorgiou vom Sportverein Creti. Miriam zeigte in jeder Technik ihre Entschlossenheit, wehrte Angriffe ab, bewegte sich geschickt und setzte starke Konter. Dennoch gingen beide Runden denkbar knapp an ihre Gegnerin. Miriam erhielt als Anerkennung für ihre herausragende Leistung die Silbermedaille.

Rainer Braun, Senior, LK1, trat in seinem ersten Kampf gegen Alireza Abbasi an, einen zweifachen WM-Teilnehmer, Zweitplatzierten der Asian Championships und Drittplatzierten beim World Taekwondo Presidents Cup. Rainer zeigte seine bislang beste kämpferische Leistung. Die erste Runde ging mit einem knappen Vorsprung von einem Punkt an den WM-Teilnehmer, die zweite Runde verlor Rainer mit einem 4:0. Für seine st arke Leistung erhielt er die Bronzemedaille.

„Mit Miriam und Rainer haben wir bei der TSG zwei Trainer am Start, die unseren Wettkampfbereich enorm weiterentwickelt haben. Sie trainieren nicht nur unsere Nachwuchssportler, sondern sie kämpfen selbst mit internationalen Größen und wissen, wie es sich anfühlt und welche Taktiken am besten funktionieren. Daneben bilden sie sich ständig weiter.“, sagt Sonja Ruf, Abteilungsleiterin der TSG Hofherrnweiler. „Alle unsere Sportler haben heute ihre jeweils beste Leistung gezeigt. Uns ist wichtig, dass unsere Athleten Spaß am Sport haben, dass das Team zusammenhält und miteinander wächst. Und genau das ist, was unseren Erfolg ausmacht“, ergänzen Miriam Tretter und Rainer Braun.

Erfolgreicher Tag für die Taekwondoabteilung der TSG.

 

 

 

 

 

 

TSG verpflichtet Talent

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach freut sich, zur kommenden Saison einen weiteren Neuzugang präsentieren zu können: Mit Calvin Rosental wechselt ein talentierter Nachwuchsspieler aus der U19 des VfR Aalen in die Weststadt.

Der 18-jährige Offensivspieler absolviert aktuell seine zweite Saison bei den A-Junioren in der ENBW Oberliga Baden-Württemberg und konnte dort in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 29 Einsätze verbuchen, in denen ihm drei Treffer gelangen. Seine fußballerische Ausbildung erhielt Rosental in der Jugendabteilung des FC Esslingen, ehe er zum VfR Aalen wechselte.

Auch auf Verbandsebene machte der junge Spieler auf sich aufmerksam: Rosental wurde für die württembergische Auswahl nominiert und kam im Jahr 2024 in der U18-Auswahl Württembergs zum Einsatz.

Die Verantwortlichen der TSG zeigen sich entsprechend erfreut über die Verpflichtung: „Calvin ist ein sehr vielversprechendes Talent mit großem Entwicklungspotenzial. Wir sind überzeugt, dass er unser Team bereichern wird“, so der sportliche Leiter der Verbandsliga-Mannschaft, Christoph Discher.

Auch der Verein insgesamt blickt optimistisch auf die gemeinsame Zukunft: Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach heißt Calvin Rosental herzlich willkommen und freut sich auf die kommende Zeit in der Weststadt.

TSG belohnt sich in Esslingen nicht für starken Beginn

Es war ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, der am Ende ein unglückliches Ende für die Elf vom Sauerbach nahm. Trotz zweimaliger Führung musste sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am vergangenen Spieltag der Verbandsliga-Württemberg dem FC Esslingen mit 2:3 (2:2) geschlagen geben. Ein Gegentreffer in der 89. Minute besiegelte die knappe Niederlage in einer Partie, die eigentlich keinen Verlierer verdient hatte.

Die Mannschaft von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder startete hochkonzentriert und legte einen Auftakt nach Maß hin. Bereits nach fünf Minuten zappelte der Ball im Netz der Gastgeber: Nicola Zahner brachte die TSG früh mit 1:0 in Front. Doch die Freude währte nur kurz, da Esslingen durch Florian Nikl (12.) schnell eine Antwort fand.

Die Hofherrnweiler zeigten sich jedoch unbeeindruckt vom Ausgleich. Nur vier Minuten später war es Julian Köhnlein, der die TSG erneut in Führung brachte (16.). In einer wilden Anfangsphase schlug Esslingen allerdings fast postwendend durch Dominik Orsolic zum 2:2 zurück (18.).

Wechselspiele und taktische Anpassungen

Nach ungefähr 30 Minuten musste die TSG den ersten Wechsel vornehmen: Für den Torschützen Julian Köhnlein kam Maximilian Klenk in die Partie (29.). Nach dem turbulenten Beginn beruhigte sich das Geschehen etwas, sodass es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Kabinen ging.

Zur zweiten Halbzeit reagierte das Trainerteam und brachte mit Luca Wünsch und Kilian Kuntz frische Kräfte für Jermain Ibrahim und Lukas Schimmele. In der Folge entwickelte sich eine zähe Partie zwischen zwei formal gleich starken Gegnern, in der beide Defensivreihen stabiler standen als noch zu Beginn.

Der Knockout kurz vor Schluss

Als sich beide Seiten bereits mit einer Punkteteilung abgefunden hatten, folgte die kalte Dusche für die Sauerbach-Elf. In der 89. Minute nutzte Esslingens David Micko eine Unachtsamkeit und erzielte den 3:2-Siegtreffer für die Hausherren. Da das Hinspiel noch mit 2:0 an die TSG gegangen war, schmerzte dieser späte Punktverlust am Ende doppelt.

Blick nach vorne: Heimspiel gegen Tübingen

Durch die Niederlage rutschte die TSG in der Tabelle auf den achten Platz ab. Zeit zum Hadern bleibt jedoch nicht: Am kommenden Samstag empfängt die TSG im heimischen FRITZ-Sportpark die TSG Tübingen. Anpfiff ist um 15:30 Uhr – die Mannschaft zählt auf die Unterstützung der Fans, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

TSG: Joshua Barth – Marc Wagemann, D. Tabatabai, Silas Kurz, Nico Freitag, Lukas Schimmele (46. Kilian Kuntz), Yusuf Baran (87. Damjan Bucan), Julian Köhnlein (29. Maximilian Klenk), Nico Zahner, Jermaine Ibrahim (46. Luca Wünsch), Ph. Tabatabai (63. Leon Ziemer).

Tore: 0:1 Nico Zahner (5.), 1:1 Florian Nikl (12.), 1:2 Julian Köhnlein (16.), 2:2 Dominik Orsolic (18.), 3:2 David Micko (89.)

Von Kai Eder

TSG reist nach Esslingen

Wenn am Samstagnachmittag (2. Mai 2026) um 15:30 Uhr im Sportpark Weil Stadion der Ball rollt, reist die TSG Hofherrnweiler‑Unterrombach mit spürbarem Rückenwind nach Esslingen.

Der richtungsweisende Sieg der Vorwoche gegen VfR Heilbronn hat nicht nur drei Punkte gebracht, sondern vor allem die nötige Sicherheit: Die TSG hat sich frühzeitig ins gesicherte Mittelfeld der Verbandsliga abgesetzt und kann die Partie nun mit einer gewissen Gelassenheit angehen.

Diese Ruhe ist vor allem auch Ausdruck der Arbeit von Cheftrainer Patrick Faber, der seiner Mannschaft trotz der komfortablen Tabellensituation und den zukünftigen Veränderungen keinen Raum für Nachlässigkeiten lässt.

Esslingen mit Rücken zur Wand

Gemeinsam mit seinem Co‑Trainer Bastian Heidenfelder wird Faber das Abschlusstraining aufmerksam verfolgen, um sich bis kurz vor dem Anpfiff ein genaues Bild zu verschaffen und erst dann über die Startelf zu entscheiden. Der Fokus liegt klar darauf, die zuletzt gezeigte Stabilität erneut auf den Platz zu bringen und die gute Form zu bestätigen.

Gleichzeitig ist dem Trainerteam bewusst, dass in Esslingen andere Gesetze gelten werden. Der FC Esslingen steht mit dem Rücken zur Wand und wird alles in die Waagschale werfen, um den drohenden Abstieg abzuwenden. Mit 27 Punkte belegt der FCE den 14. Tabellenplatz.

TSG vor kampfbetontem Spiel

Um den Abstand auf das rettende Ufer zu verkürzen, steht das Team des Trios Dominik Eitel, Jose Garcia und Jens Nothdurft gehörig unter Druck. Genau darauf stellt Patrick Faber seine Mannschaft ein: auf einen intensiven, kampfbetonten Nachmittag, in dem Geduld, Zweikampfstärke und mannschaftliche Geschlossenheit gefragt sein werden.

Für die TSG geht es daher nicht um Verwaltungsfussball, sondern um den nächsten konzentrierten Auftritt, der die positive Entwicklung der vergangenen Wochen untermauern soll.

Im vorletzten Auswärtsspiel unter der Leitung von Patrick Faber will das Team zeigen, dass das gesicherte Mittelfeld kein Zufall ist, sondern das Resultat konstanter Arbeit und klarer Abläufe, die auch in komfortabler Ausgangslage keine Kompromisse kennen.

Wichtiger Hinweis: Die TSG setzt zum Spiel beim FC Esslingen (2. Mai) einen Bus für die Fans ein. Abfahrt im FRITZ-Sportpark ist am Samstag, um 12.45 Uhr. Treffpunkt: 12.30 Uhr. Die Fahrt kostet 15 EUR inkl. Eintrittskarte zum Verbandsliga-Spiel. Anmeldungen per E-Mail bei Achim Pfeifer (a.pfeifer@tsg-1899.de) oder per WhatsApp bei Mario Katinic unter 0172 6353256.

TSG gewinnt vogelwilde Partie

Gegen das Tabellenschlusslicht Heilbronn gewinnt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nach Rückstand mit 4:3.

In einer verrückten Partie gegen den VfR Heilbronn setzt sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach knapp, aber verdient mit 4:3 durch und feiert einen wichtigen Sieg. In der Anfangsphase entwickelte sich schnell eine muntere Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Die TSG verpasste durch den im Fallen schießenden Freitag sowie Zahner in der folgenden Aktion die Führung. Heilbronn verpasste im Gegenzug mit einem abgefälschten Schuss, der Zentimeter am Tor vorbeikullerte sowie einem Lattenknaller die Führung.

Nach einer guten halben Stunde flog der TSG dann eine eigene Ecke um die Ohren. Einen langen Schlag erlief der pfeilschnelle Marmullaku, vernaschte Kurz auf der rechten Offensivseite und vollstreckte problemlos aus zehn Metern.

TSG erholt sich von Schock

Die TSG machte nach der Pause mehr Druck und wurde dafür belohnt. Nach einer Stunde brachte Tim Ruth von rechts eine perfekte Flanke in den Strafraum, bei der Jermain Ibrahim nur noch en Kopf hinhalten musste. Zehn Minuten später war die Begegnung dann gedreht, als Julian Köhnlein nach tollem Steckpass links im Strafraum durchbrach und rechts unten einschob. Das Highlight des Spiels setzte kurz darauf Nico Freitag: Der Sechser nahm im Mittelfeld die Beine in die Hand und ließ vier Gegenspieler stehen. Am Ende umspielte er noch den Torwart und schob ins leere Tor ein.

Heilbronn machte es in der Folge nochmal spannend und kam durch Ulusoys überlegten Abschluss zum 3:2. Kilian Kuntz machte für die TSG im Nachsetzen mit einem gestocherten Tor vollends den Deckel drauf. Hakan Kutlus Strahl aus der zweiten Reihe war in letzter Sekunde nur noch Ergebniskosmetik.

Tore: 0:1 Marmullaku (34.), 1:1 Ibrahim (60.), 2:1 Köhnlein (68.), 3:1 Freitag (83.), 3:2 Ulusoy (89.), 4:2 Kuntz (90.), 4:3 Kutlu (90.)

TSG: Barth – Ruth, D. Tabatabai , Wagemann, Kurz (66. Ziemer) – Freitag, Baran (66. Sanyang), Köhnlein (82. Köhnlein), Zahner – Ibrahim (73. Wünsch), P. Tabatabai (66. Seidler)