Taekwondo Kampfturnier in der Schweiz

Debut der Taekwondo-Abteilung bei erstem Turnier im Ausland

Das Vollkontakt-Wettkampfteam startete am frühen Samstag Morgen zu einem Abteilungsdebut: Der erste Start auf einem internationalen Turnier im Ausland. Die „Internationale Taekwondo Trophy“ fand am 30.5.26 in Winterthur, Schweiz, statt. Insgesamt reisten ca. 400 Teilnehmer unter anderem aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland und Belgien an.

Die Veranstalter boten das Feeling eines internationalen Turnieres, indem die Veranstaltung mit einer Lichtershow startete. Auch ansonsten zeigten sich die Gastgeber von ihrer „Swissness“, indem mit dem modernsten elektronischen Kampfsystem der Fa. Daedo in der Version Gen3 gekämpft wurde. Zusätzlich zu den etablierten magnetischen Spannschützern kamen ebenfalls die magnetischen Handschuhe zum Einsatz, welche nun zusätzlich punkte auslösen können. Auch die Kampfrichter waren klar überdurchschnittlich ausgebildet und trugen zu einem fairen Verlauf bei.

Das Team kehrte mit zahlreichen Medaillen zurück: Ophelia Reese, Miriam Tretter und Andreas Titov holten jeweils die Bronzemedaille. Rainer Braun konnte sich den zweiten Platz sichern.

Für die TSG war es ein weiterer Schritt, sich im Bereich Wettkampf Vollkontakt zu entwickeln: „Das ist unsere Vorbereitung, um spätestens in den nächsten beiden Jahren die Deutschen Meisterschaften und Ranglistenturniere (G-Turniere) in Angriff zu nehmen.“, blicken die Vollkontakt Trainer Miriam Tretter und Rainer Braun auf die Trainings- und Turnierplanung der nächsten beiden Jahre.

Mitgliederversammlung: Strittige Themen und positiver Blick in die Zukunft

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach 1899 e.V. hat bei ihrer Mitgliederversammlung in der Reinhold-Wengert-Halle auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurückgeblickt und gleichzeitig wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Zahlreiche Mitglieder sowie Vertreter aus Sport und Politik waren der Einladung gefolgt.

Für den musikalischen Auftakt sorgten die Ostalb Musikanten mit dem Lied „Über den Wolken“. Der 1. Vorsitzende Achim Pfeifer begrüßte die Anwesenden und richtete seinen Dank an die Ehrengäste. Gleichzeitig merkte Pfeifer an, dass – wie bereits in den vergangenen Jahren – keine Vertreter der Stadt Aalen anwesend waren. Eine parallel stattfindende Gemeinderatssitzung hätten eine Teilnahme nachvollziehbarerweise erneut verhindert. Pfeifer äußerte die Hoffnung, dass Mitgliederversammlungen des zweitgrößten Aalener Vereins sowie die Sportlerehrungen künftig wieder von Vertretern der Stadt besucht werden.

Nach der Totenehrung blickte Pfeifer in seinem Bericht auf zahlreiche Entwicklungen innerhalb des Vereins zurück. Besonders hob er die erfolgreiche Durchführung der Turngala hervor. Diese sei nicht nur finanziell ein großer Erfolg gewesen, sondern habe auch die Außendarstellung der TSG nachhaltig gestärkt. Solche Veranstaltungen seien enorm wichtig für die Wahrnehmung des Vereins in der Region und Werbung für die Stadt Aalen.

Auch die vereinsinterne Kommunikation stand im Fokus. Pfeifer betonte die Bedeutung der neu eingeführten Abteilungsleiterversammlung, die dabei helfe, Spannungsfelder zwischen den Abteilungen zu lösen und durch die monatlichen Sitzungen den Zusammenhalt innerhalb des Vereins zu stärken.

Kritische Worte fand der Vorsitzende in Richtung Stadtverwaltung: Zuschüsse im Rahmen der Sportförderrichtlinien der Stadt sowie für die Nutzung des Sportgeländes durch Schulen müssen dringend terminiert werden. Zwar stimme der Haushalt der TSG am Jahresende 2025, das unklare Zahlungsziel der Zuschüsse erschwerten jedoch die Liquidität während des laufenden Jahres erheblich.

Bädle fest in TSG verankert

Ein emotionales Thema bleibt weiterhin das „Bädle“ in der Weststadt. Pfeifer betonte die enge Verbindung zwischen Freibad und Verein: „Das Bädle gehört zur TSG wie die TSG zur Weststadt.“ Bereits im dritten Jahr betreibt die TSG den dortigen Kiosk. Gleichzeitig steht das Bädle vor einer unklaren Zukunft. Der neu gegründete Förderverein mit bereits ca. 420 Mitgliedern zeigt, wie wichtig das Bädle für Unterrombach-Hofherrnweiler ist.
Die beschlossenen Schließzeiten bezeichnete Pfeifer in Teilen als nachvollziehbar, warnte jedoch vor weiteren Reduzierungen bis hin zur Schließung ab dem Jahr 2028.

Große Herausforderungen warten zudem im Bereich Infrastruktur. Der Kunstrasenplatz aus dem Jahr 2009 sei mittlerweile stark sanierungsbedürftig und an vielen Stellen nur noch notdürftig geflickt. Die entsprechenden Förderanträge seien – ebenso für die marode Flutlichtanlage – gestellt, die Sanierung stehe in den Startlöchern. Ebenso müsse die Heizungsanlage des Vereinsgebäudes dringend erneuert werden. Darüber hinaus benötigen die Leichtathleten eine neue Hochsprunganlage, die auf dem roten Platz am hinteren Rasenfeld entstehen soll.

Pfeifer kritisierte zudem die fehlende Nutzungsmöglichkeit für städtische Kunstrasenplätze. Seit mittlerweile 15 Jahren werden diesbezügliche Nutzungen beantragt, aber trotz sich veränderter Vereinslandschaften bleiben diese der TSG verwehrt. Pfeifer schloss mit selbstkritischen Worten: „Wir müssen moderner werden“. „Wir können nicht mehr agieren wie in den 1970er-Jahren“, betonte der Vorsitzende und gab damit die Marschrichtung für das zweite Jahr seiner bereits 8. Amtsperiode vor. Auch Martin Kirsch vom Stadtverband Sport richtete Grußworte an die Versammlung. Er würdigte die sportlichen und gesellschaftlichen Erfolge der TSG und unterstrich die große Bedeutung des Vereins für den Ostalbkreis und die gesamte Region.

Finanzielle Herausforderungen, aber stabile Lage

Im Finanzbericht erläuterte Vorstandsmitglied Markus Biehler die wirtschaftliche Lage des Vereins. Trotz der Herausforderungen sei innerhalb des Haushalts gewirtschaftet worden. Kassenprüfer Klaus Leinmüller bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und zeigte sich zufrieden mit dem Jahresabschluss. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die TSG derzeit keinen weiteren Kredit aufnehmen könne und anstehende Investitionen deshalb gemeinschaftlich getragen werden müssten.

Die anschließende Aussprache verlief ohne Rückfragen. Im Anschluss wurde der Vorstand auf Vorschlag von Ortsvorsteher und Wirtschaftsbeiratsmitglied Hartmund Schlipf einstimmig entlastet. Schlipf dankte der TSG ausdrücklich für ihren wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hofherrnweiler und Unterrombach.

Die Erläuterung zur Umlage für die Sanierungsinvestitionen nahm Wirtschaftsbeiratsmitglied Peter Rothenstein vor. Die Mitgliederversammlung sprach sich ohne Gegenstimmen für die geplante Mitgliederbeteiligung in moderatem Maße aus. Damit wurden die finanziellen Grundlagen für die Projekte Kunstrasen, Heizung und Hochsprunganlage geschaffen.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Insgesamt 45 Ehrungen nahmen Achim Pfeifer und die Ehrenratsmitglieder Hans-Dieter Wolff und Sandra Bezler gemeinsam vor. Bei den Wahlen wurde Holger Steibel für das Resort Infrastruktur ohne Gegenstimme für eine weitere Amtsperiode im Vorstand bestätigt. Achim Pfeifer, Anja Betzler und Tobias Hegele waren bereits im vergangenen Jahr für zwei Jahre gewählt worden, Christian Siedler für IT / Technik und Markus Biehler als stellvertretender Vorstand Innere Angelegenheiten bleiben assoziierte Vorstandsmitglieder.

Von Dennis Sabanov

Hier geht es zum Bericht der Aalener Nachrichten von Timo Lämmerhirt: https://www.schwaebische.de/regional/ostalb/ellwangen/vier-grosse-baustellen-und-dann-wartet-der-grossverein-immer-noch-auf-auskunft-vom-buergermeister-4593366?utm_source=facebook+post&utm_medium=social&utm_campaign=cleverpush&utm_term=pushsegmente&utm_content=pushdatum+2026-05-26T13:00:34_1779800434&fbclid=IwZnRzaASCiu1leHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZAo2NjI4NTY4Mzc5AAEe4fu2ZaM0PjgjFD5LSx_mIKG_69B7z5hFH6qvWcSi_p1KHxnyN6ovGXbl5a8_aem_2one-e2vGQQELyi1DZrTiw

Nachruf Werner Kasper

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach trauert um Werner Kasper, der am 22. Mai 2026 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Werner Kasper war in den 60ern Abteilungsleiter Turnen und hat 1966 zusammen mit Karl Weiland die Weilemer Schleuderbrettakrobaten gegründet. Die Weilemer Schleuderbrettler gewannen im Laufe der Jahre viele Deutsche Meisterschaften und Württembergischen Meisterschaften. Sie waren durch unzählige Auftritte bekannt in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland. Unvergessen war die Rolle von Werner Kasper als tollpatschiger Clown.  Über die Jahre entwickelte sich aus den Weilmern die Abteilung Sportakrobatik.

Mit Werner Kasper verliert die Sportakrobatik in Baden-Württemberg und Deutschland eine ihrer prägendsten Persönlichkeiten und einen ihrer wichtigsten Wegbereiter.

Werner Kasper war Gründungsmitglied des damaligen Württembergischen Sportakrobatik Verbandes (WSAV), der Vorgängerorganisation des heutigen BWSAV, später Präsident und Ehrenpräsident des Verbandes sowie Ehrenmitglied des Deutschen Sportakrobatikbundes.

Besonders eng verbunden bleibt sein Name mit dem Landesleistungszentrum Sportakrobatik in Aalen, das er mit außergewöhnlicher Beharrlichkeit und einem klaren Bild für die Zukunft der Sportakrobatik maßgeblich mit aufgebaut hat. Dort wurden über mehr als 30 Jahre hinweg Generationen erfolgreicher Sportakrobatinnen und Sportakrobaten sowie Trainerinnen und Trainer ausgebildet. Noch heute ist das LLZ die Heimat der TSG-Sportakrobaten.

Auch im Lehrwesen des Deutschen Sportakrobatikbundes prägte Werner Kasper über Jahrzehnte hinweg die Ausbildung zahlreicher Trainerinnen und Trainer in Deutschland.

Für seine außergewöhnlichen Verdienste um die Sportakrobatik wurde Werner Kasper unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Mit Werner Kasper verliert die Sportakrobatik einen Menschen, dessen Wirken und Lebenswerk weit über Funktionen und Ämter hinaus Bestand haben werden.

Die TSG Sportakrobaten werden Werner Kasper ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Weilemer in ihrer ersten Besetzung

Die Weilemer in ihrer ersten Besetzung. von links: Herbert Danner, Hansjörg Hegele, Werner Kasper, Alfred Spaney, Manfred Schmid

TSG empfängt Oberensingen zum Heimabschluss

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach empfängt TSV Oberensingen zum Heimabschluss

Gerade hatte sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach wieder in echte Topform gespielt, schon neigt sich die Saison dem Ende zu. Denn an diesem Freitag steht für die Faberelf das letzte Heimspiel der Saison an. Um 18.30 Uhr empfängt die Mannschaft im Fritz Sportpark den TSV Oberensingen. Nach zwei wichtigen Siegen in Folge, zuletzt gewann man 3:0 in Dorfmerkingen haben sich die Gastgeber auf den fünften Tabellenplatz vorgearbeitet, den sie mit einem positiven Saisonabschluss weiter festigen möchten. Trotz dieser verbesserten Ausgangslage geht die TSG als Außenseiter in die Partie, denn der TSV Oberensingen reist als aktueller Tabellendritter an.

Interessant wird die Partie auch beim Blick an die Seitenlinie, da der gegnerische Trainer Leo Gjini ab Sommer die Geschicke der TSG leiten wird. Darüber hinaus wird auch Innenverteidiger Marlon Lander in die Aalener Weststadt wechseln. Das Hinspiel endete für die TSG mit einem schmeichelhaften 1:1-Unentschieden, bei dem Torwart Joshua Barth eine bärenstarke Leistung ablieferte und einen Punkt festhielt.

Jedoch sieht sich die TSG am Freitag mit personellen Herausforderungen konfrontiert. Wichtige Spieler wie Luca Wünsch, Tim Seidler, Mert Arslan, Simon Lechleitner, Nico Freitag und Kevin Scherer werden verletzungsbedingt fehlen. Diese Ausfälle hinterlassen Lücken im Kader, die es im letzten Heimspiel vor heimischer Kulisse zu kompensieren gilt.

Mit solch einer dünnen Personaldecke würde ein Sieg noch süßer schmecken. Für den TSV Oberensingen hingegen bietet sich die Gelegenheit, zwei Spieltage vor dem Ende endgültig den dritten Tabellenplatz zu untermauern.

Pokal Turnier Taekwondo Kampf

Wertvolle Erfahrungen und Erfolge für das Taekwondo-Wettkampfteam in Pforzheim

Am 9.5.26 nahm das Vollkontakt-Wettkampfteam der TSG Hofherrnweiler auf dem Benefiztunier Goldstadtpokal in Pforzheim statt.

Andreas Titov (9 Jahre) machten den Auftakt. Mit Können entschied er den ersten Kampf für sich. Der zweite Kampf ging knapp verloren. Somit erzielte Andreas einen verdienten zweiten Platz in seiner Kategorie.

Der achtjährigen Rozina Grecz gelang ebenfalls ein gelungener Auftakt, indem sie mit vielen Treffern und wiederholten Kopftreffern ihre Gegnerin besiegte. Im zweiten Kampf unterlag sie ihrer Gegnerin mit kleinem Abstand.

Die erfahrene zwölfjährige Emma Leinfelder hatte ihr Kampfdebut in gleich drei neuen Klassen – Leistungsklasse 1, Jugend B und in der neuen Gewichtsklasse. Trotz der Herausforderung und obwohl sie es in beiden Kämpfen anfangs spannend machte, konnte sie sich in beiden Kämpfen nach einem Unentschieden in der dritten Entscheidungsrunde deutlich durchsetzen und verdiente sich damit den ersten Platz.

Coach und Trainer Rainer Braun zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Sportler und blickt zuversichtlich auf die nächsten Wettbewerbe.

 

Poomsae Turnier Taekwondo in Nagold

Medaillenregen in Nagold: Taekwondo Poomsae Team brilliert auf internationalem Pokalturnier

​Am 16. Mai 2026 hieß es für das Poomsae-Team der Taekwondo-Abteilung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach wieder: Voller Fokus auf der Fläche. Mit zehn Athletinnen und Athleten reiste das Team zum international besetzten Pokalturnier nach Nagold. In den Disziplinen Einzel, Paar, 3er- und 5er-Synchron zeigten die TSG-Sportler über alle Leistungsklassen hinweg starke Leistungen – und das in einem vor allem im Nachwuchsbereich extrem stark besetzten Teilnehmerfeld.

​Am Ende des Tages stand eine sensationelle Bilanz zu Buche: 20 Medaillen (10x Gold, 7x Silber, 3x Bronze) wanderten auf das Konto der TSG!

Starker Auftakt Leistungsklasse 3

​Den Start machten die Kadetten in der Leistungsklasse 3. Im Synchron-Team bewiesen Alice, Melisa und Mavi gutes Synchronitätsgefühl sicherten sich gegen fünf gegnerische Teams souverän den 2. Platz.

​Direkt im Anschluss wartete im Einzel ein Mammutprogramm: In einem riesigen Feld von 21 Teilnehmerinnen kämpften sich Melisa und Alice bis ins Halbfinale der besten 11 vor. Mavi übertraf sich selbst und zog sogar in das Finale der Top 8 ein. Eine absolute Spitzenleistung, wenn man bedenkt, dass dies erst das zweite Turnier der drei Nachwuchstalenten war!

Goldrausch und Doppelsieg nach der Mittagspause (Leistungsklasse 2)

 ​Nach der Pause drehten die Starter der Leistungsklasse 2 richtig auf. Das neu formierte 5er-Synchron-Team (bis 17 Jahre) bestehend aus Hanna, Lia, Melina, Leon und Lukas harmonierte perfekt, verwies die Konkurrenz aus Bayern auf die Plätze und holte verdient Gold. Ohne Atempause ging es für Hanna, Lia und Melina direkt im 3er-Team weiter: Trotz fehlender direkter Konkurrenz zeigten sie eine technisch saubere Darbietung, die ebenfalls mit Gold belohnt wurde.

​Auch im Paarwettbewerb (bis 17 Jahre) war die TSG nicht zu stoppen. Gegen sechs andere Teams feierte der Verein einen grandiosen Doppelsieg:

​Platz 1 (Gold): Hanna & Lukas

​Platz 2 (Silber): Lia & Leon

Nervenstärke in den Einzelentscheidungen

​In den anschließenden Einzelwettbewerben wurde es noch einmal spannend:

​Leon erreichte bei den Kadetten (13 Starter) das Finale der Top 8 und verpasste das Podest als 5. nur denkbar knapp.

​Lukas feierte eine gelungene Premiere: In seinem allerersten Einzelwettbewerb bei den Junioren behielt er die Nerven und sicherte sich einen grandiosen 3. Platz.

​Bei den weiblichen Kadetten (13 Starterinnen) kam es zum TSG-internen Duell. Melina erkämpfte sich einen starken 2. Platz. Lia, für die es bereits der vierte Start des Tages war, mobilisierte die letzten Kraftreserven und holte sich Bronze (Platz 3).

​Hanna trat bei den Juniorinnen gegen sehr erfahrene Sportlerinnen an. Nach ihrem vierten Start steigerte sie sich im Vergleich zu den Württembergischen Meisterschaften im April deutlich: Stand damals noch das Halbfinale zu Buche, kämpfte sie sich diesmal auf einen hervorragenden 6. Platz vor.

Medaillen zum Abschluss in der Leistungsklasse 1

​Den Schlusspunkt setzten Alexa und Tabea in der anspruchsvollen Leistungsklasse 1 der Junioren. In einer sechsköpfigen Gruppe hatten alle Athletinnen mit einer extrem rutschigen Kampffläche zu kämpfen. Die TSG-Sportlerinnen ließen sich davon jedoch nicht beirren: Alexa sicherte sich trotz allem mit einer sehr guten Leistung den 2. Platz (Silber), gefolgt von Tabea auf dem 3. Platz (Bronze).

Fazit des Trainerteams:

Die beiden Coaches Denise und Thomas zeigten sich durchweg begeistert: „Die sportliche Leistung war mehr als zufriedenstellend, aber noch viel höher ist der Zusammenhalt im Team einzuschätzen. Die Sportler motivieren und unterstützen sich gegenseitig, gönnen einander den Erfolg und nehmen neue Gesichter sofort herzlich in der Gruppe auf. Mit dieser großartigen Entwicklung blicken wir absolut positiv und voller Vorfreude auf die kommenden Turniere!“

Die Erfolgsbilanz im Überblick

LK 3 Team W bis 17 / Alice, Melisa, Mavi / Silber

LK2 Synchron bis 17 / Hanna, Lia, Melina, Leon, Lukas / Gold

LK2 Team W bis 17 / Hanna, Lia, Melina / Gold

LK2 Paar bis 17 / Hanna, Lukas / Gold

LK2 Paar bis 17 / Lia, Leon / Silber

LK2 Einzel W bis 14 / Melina / Silber

LK2 Einzel W bis 14 / Lia / Bronze

LK2 Einzel M bis 17 / Lukas / Bronze

LK1 Einzel W bis 17 / Alexa / Silber

LK1 Einzel W bis 17 / Tabea / Bronze

 

Marlon Lander verstärkt ab Sommer die TSG

Marlon Lander (rechts) wechselt von Oberensingen an den Sauerbach.

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach freut sich, die Verpflichtung von Oberensingens Innenverteidiger Marlon Lander bekanntzugeben. Der 21-jährige Abwehrspieler wird ab Sommer das Team verstärken und damit seine beeindruckende Entwicklung zu einem der besten Innenverteidiger der Verbandsliga in der Aalener Weststadt fortsetzen.

Marlon Lander begann seine fußballerische Laufbahn in der Jugend bei den Stuttgarter Kickers, wo er in der A-Jugend Bundesliga als Stammspieler entscheidend zum Erfolg des Teams beitrug. Im Herrenbereich sammelte er wertvolle Erfahrung in der Landesliga bei Kirchheim/Teck und Calcio Leinfelden Echterdingen. Seit 2024 ist er eine tragende Säule und spätestens seit dieser Saison unumstrittener Stammspieler bei Oberensingen, wo er mit seinen herausragenden Leistungen maßgeblich dazu beigetragen hat, dass der TSV die zweitbeste Abwehr der Liga stellt. Zusätzlich zu seinen defensiven Fähigkeiten brachte er sich mit fünf Toren und zwei Vorlagen auch offensiv ein und bewies somit seine Vielseitigkeit.

Mit seinem Wechsel zur TSG Hofherrnweiler-Unterrombach folgt Lander seinem bisherigen Trainer Leo Gjini, mit dem er bereits bisher erfolgreich zusammengearbeitet hat. Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach möchte durch den Transfer die Lücke schließen, die Marc Wagemanns Abgang nach Schwäbisch Hall hinterlassen dürfte.

TSG schießt Tübingen in die Landesliga

Nach der Niederlage in der Vorwoche zeigt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach starke Leistung und siegte verdient mit 4:1.

„Wir haben leidenschaftlich, aufopferungsvoll und geschlossen gekämpft“, befand der TSG-Vorsitzende Achim Pfeifer nach der Partie gegen die Namensvetter aus Tübingen. Nach dem klaren 4:1-Sieg hüpft die TSG vorerst auf Rang sechs in der Tabelle, während Tübingen nach dieser Pleite mutmaßlich in die Landesliga absteigt.

Die Gastgeber aus Hofherrnweiler und Unterrombach starteten bestimmend in die Partie, konnten sich aber bei hohem Ballbesitzanteil kaum echte Chancen herausspielen. Tübingen kämpfte um seine letzte Chance auf den Klassenerhalt und stand kompakt. Gegen den Ball waren die Gäste gallig und machten der Faberelf das Leben schwer. Offensiv kam das Team aus der Universitätsstadt aber kaum zur Geltung. Bitter für Hofherrnweiler: Beim Kampf um den Ball landete ein Tübinger unglücklich auf der Schulter von Nico Freitag, der direkt vom Krankenwagen abgeholt werden musste.

Kurz vor der Pause dann der Dosenöffner durch Stürmer Jermain Ibrahim: Der Neuner setzte sich im Strafraum stark durch und schweißte die Kugel in den Knick. Nach diesem Treffer war Tübingen klar angezählt und musste gleichzeitig auch mehr nach vorne machen, um aus dem Spiel Zählbares mitzunehmen. Zu Chancen kam allerdings fast nur die TSG. Nach einer Stunde belohnte Ibrahim mit seinem Doppelpack Hofherrnweiler für eine spielerisch und kämpferisch starke Leistung. Nachdem alles nach der Entscheidung aussah, meldete sich nochmal Tübingen zu Wort. Per wunderschönem direkten Freistoß traf Elkana Maier zum Anschluss. Zu allem Überfluss musste in dieser Phase auch der Weilermer Yusuf Baran mit stark angeschwollenem Knöchel vom Feld.

Von alldem ließen sich die Platzherren aber nicht von ihrem Spiel abbringen. Nach ein-zwei verpassten Chancen spielte sich Leon Ziemer kurz vor dem Ende selbst frei und blieb allein vor dem Torwart cool. Luca Wünsch traf mit einer tollen Einzelaktion sogar noch zum 4:1. Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nimmt drei verdiente und wichtige Punkte mit aus dem Spiel. Kämpferisch bestens eingestellte Tübinger rang die Faberelf mit der Entschlossenheit nieder, die es in diesem Spiel bedurfte. In der nächsten Woche steht für die TSG dann am Samstag das Derby gegen Dorfmerkingen statt, die ebenfalls gut in der Tabelle platziert sind.

Tore: 1:0, 2:0 Ibrahim (45., 59.), 2:1 Maier (79.), 3:1 Ziemer (87.), 4:1 Wünsch (90.)

TSG: Barth – Kurz, Wagemann, Tabatabai, Ziemer – Baran (68. Seidler), Freitag (14. Bucan), Köhnlein, Ruth, Zahner (88. Wünsch) – Ibrahim (68. Kuntz)

Von Patrick Schlipf

TSG empfängt abstiegsbedrohten Namensvetter aus Tübingen

Nach dem Rückschlag im letzten Spiel in Esslingen steht für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ein entscheidendes Spiel bevor. Am Samstag um 15.30 Uhr trifft die Faberelf auf die abstiegsgefährdete TSG Tübingen.

Während Hofherrnweiler nach der bitteren 2:3-Last-Minute-Niederlage in Esslingen als Tabellenachter den Abstand nach hinten zurückgewinnen möchte, geht es für die Gäste aus Tübingen um wertvolle Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Die Mannschaft von Trainer Michael Frick steht derzeit auf dem 15. Platz und damit drittletzten Rang – mit acht Punkten Rückstand aufs rettende Ufer. Hoffnung schöpft die TSG Tübingen jedoch aus ihrer aktuellen Form: In den letzten fünf Spielen holten sie drei Siege, darunter ein beachtlicher 3:1-Erfolg in Dorfmerkingen. Diese Reihe von positiven Ergebnissen will genutzt werden, um in Hofherrnweiler weiter Hoffnung in der fast aussichtslosen Lage zu gewinnen.

Die Gastgeber aus Hofherrnweiler müssen hingegen eine ärgerliche Niederlage zuletzt verkraften. In Esslingen startete die Mannschaft von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder stark in die Begegnung und führte nach einer Viertelstunde mit 2:1. Am Ende entschied ein später Treffer in der 89. Minute zugunsten der Esslinger. Nun gilt es für die Elf vom Sauerbach, die Konzentration hochzuhalten und vor heimischem Publikum wieder Punkte einzufahren.

Auch wenn die Platzierungen der beiden Teams kaum unterschiedlicher sein könnten, ist die Motivation doch dieselbe. Während für die Tübinger allerdings kaum noch Hoffnung besteht, ist Hofherrnweiler derzeit Achter. Die Faberelf benötigt aber weiterhin Punkte, um sicher die Saison zu beenden.

Jürgen Roder und Cassio da Silva verlängern

Die U23 der TSG wird auch im kommenden Jahr vom Trainerduo Roder/da Silva geleitet.

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach schafft nicht nur in der Verbandsliga Klarheit. Auch in der zweiten Mannschaft stellt der Weststadtclub auf der Trainerbank die Weichen für die kommende Saison. Nachdem Jürgen Roder und Cassio da Silva im letzten Jahr die Nachfolge des langjährigen Trainers Christoph Merz angetreten haben, leiten beide auch zukünftig die Geschicke in der Bezirksliga.

„Ich freue mich, ein weiteres Jahr ein Teil der TSG-Gemeinschaft sein zu dürfen und den eingeschlagenen Weg mit talentierten und hungrigen Spielern fortzuführen“, betont Jürgen Roder. Mit Assistent Cassio da Silva konnte zuletzt ein zwischenzeitlicher Negativlauf gestoppt werden. Nun sieht in der Bezirksligatabelle alles nach einem Platz im gesicherten Mittelfeld aus. In der nächsten Saison soll wieder ein Mannschaftsgerüst etabliert werden, mit dem in den kommenden Jahren zu rechnen sein wird.

Jürgen Roder war bereits als A-Jugendtrainer bei der TSG erfolgreich und konnte in den letzten Jahren auch im Herrenbereich Fuß fassen. So führte er den TSV Hüttlingen in die Bezirksliga. Cassio da Silva machte sich als Spieler beim VfR Aalen sowie dem FC Heidenheim einen Namen. In der Bezirksliga assistierte er bereits in Schwabsberg und Aalen. Gemeinsam mit Jürgen Roder bildet er in dieser Saison nun auch bei der Weilermer Zweiten ein eingespieltes Team.

Von Patrick Schlipf

Jürgen Roder und Cassio da Silva haben in der Bezirksliga auch in der kommenden Saison die Zügel in der Hand.