TSG gewinnt vogelwilde Partie
Gegen das Tabellenschlusslicht Heilbronn gewinnt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nach Rückstand mit 4:3.
In einer verrückten Partie gegen den VfR Heilbronn setzt sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach knapp, aber verdient mit 4:3 durch und feiert einen wichtigen Sieg. In der Anfangsphase entwickelte sich schnell eine muntere Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Die TSG verpasste durch den im Fallen schießenden Freitag sowie Zahner in der folgenden Aktion die Führung. Heilbronn verpasste im Gegenzug mit einem abgefälschten Schuss, der Zentimeter am Tor vorbeikullerte sowie einem Lattenknaller die Führung.
Nach einer guten halben Stunde flog der TSG dann eine eigene Ecke um die Ohren. Einen langen Schlag erlief der pfeilschnelle Marmullaku, vernaschte Kurz auf der rechten Offensivseite und vollstreckte problemlos aus zehn Metern.
TSG erholt sich von Schock
Die TSG machte nach der Pause mehr Druck und wurde dafür belohnt. Nach einer Stunde brachte Tim Ruth von rechts eine perfekte Flanke in den Strafraum, bei der Jermain Ibrahim nur noch en Kopf hinhalten musste. Zehn Minuten später war die Begegnung dann gedreht, als Julian Köhnlein nach tollem Steckpass links im Strafraum durchbrach und rechts unten einschob. Das Highlight des Spiels setzte kurz darauf Nico Freitag: Der Sechser nahm im Mittelfeld die Beine in die Hand und ließ vier Gegenspieler stehen. Am Ende umspielte er noch den Torwart und schob ins leere Tor ein.
Heilbronn machte es in der Folge nochmal spannend und kam durch Ulusoys überlegten Abschluss zum 3:2. Kilian Kuntz machte für die TSG im Nachsetzen mit einem gestocherten Tor vollends den Deckel drauf. Hakan Kutlus Strahl aus der zweiten Reihe war in letzter Sekunde nur noch Ergebniskosmetik.
Tore: 0:1 Marmullaku (34.), 1:1 Ibrahim (60.), 2:1 Köhnlein (68.), 3:1 Freitag (83.), 3:2 Ulusoy (89.), 4:2 Kuntz (90.), 4:3 Kutlu (90.)
TSG: Barth – Ruth, D. Tabatabai , Wagemann, Kurz (66. Ziemer) – Freitag, Baran (66. Sanyang), Köhnlein (82. Köhnlein), Zahner – Ibrahim (73. Wünsch), P. Tabatabai (66. Seidler)



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