TSG unterliegt nach hartem Fight in Unterzahl

Im ersten Verbandsliga-Spiel des Jahres 2026 empfing die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach das Spitzenteam FC Holzhausen im heimischen FRITZ-Sportpark. Nach 90 intensiven Minuten musste sich das Team von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder mit 1:2 beugen. Trotz dieser knappen Niederlage können sich die Verantwortlichen auf eine vielversprechende Rückrunde freuen.

Patrick Faber brachte mit Darius Tabatabai einen seiner Winterneuzugänge von Beginn an. Kilian Kuntz und Enhar Jonus mussten erstmals auf der Bank Platz nehmen. Ansonsten vertraute er den Spielern, die im alten Jahr für eine erfolgreiche Vorrunde sorgten. Die Partie gegen das Spitzenteam aus Holzhausen begann rasant. Bereits nach neun Minuten entschied Schiedsrichter John Bender auf Strafstoß für die Gäste. Tim Steinhilber ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen und brachte seinen FCH mit 0:1 in Front. Der Jubel der Gäste hatte sich gelegt, da hatte Julian Köhnlein die passende Antwort. Nach einem Eckball von Nico Zahner auf den langen Pfosten spielte Damjan Bucan den Ball gefühlvoll in den Fünfmeterraum auf Julian Köhnlein. Dieser stand mit dem Rücken zu FCH-Schlussmann Julian Hauser und schob den Ball mit der Hacke ins rechte Eck. Ein sehenswerter Treffer zum 1:1.

TSG verliert Wagemann

In der Folgezeit hatte die TSG mehr vom Spiel. Zwingend wurde es jedoch nicht. Silas Kurz, Julian Köhnlein und Jermaine Ibrahim versuchten ihr Glück, jedoch ohne Erfolg. Kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Gäste nochmals eine nennenswerte Aktion. Letztendlich ging es beim Stande von 1:1 in die Kabinen. Für die zweite Hälfte hatte sich die TSG einiges vorgenommen, doch bereits nach wenigen Minuten sorgte ein Pfiff von John Bender für Aufruhr. Marc Wagemann sah nach einem Foul die Rote Karte. Holzhausen bekam den nächsten Elfmeter. Tim Steinhilber ließ sich die Chance wieder nicht nehmen und erzielte das 1:2. Patrick Faber reagierte und brachte mit Yusuf Baran einen defensiveren Spieler. Für ihn musste Jermaine Ibrahim weichen.

In Unterzahl tat sich die TSG schwer. Holzhausen hatte von nun an mehr vom Spiel. Die TSG versuchte durch Konter Nadelstiche zu setzen, jedoch ohne Erfolg. Am Ende musste die TSG eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Doch trotz des Spielausgangs zeigte die Elf aus der Weststadt phasenweise attraktiven Fußball und stellte einmal mehr unter Beweis, dass in dieser Truppe großes Potenzial steckt.

Bereits am kommenden Samstag (7. März) hat die Faber-Elf die Chance auf Wiedergutmachung. Um 14 Uhr treten die Mannen um Kapitän Nico Zahner bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall im OPTIMA-Sportpark an.

TSG: Barth – Ziemer, Wagemann, D. Tabatabai, Kurz (79. Ruth), Freitag (84. Wünsch), Schimmele (Ph. Tabatabai), Köhnlein (88. Kuntz), Zahner, Ibrahim (73. Baran), Bucan.

Tore: 0:1 Tim Steinhilber (9.), 1:1 Julian Köhnlein (12.), 1:2 Tim Steinhilber (61.)

Von Kai Eder

TSG erwartet bei Neustart Spitzengegner

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach hat am Samstag um 14 Uhr im FRITZ Sportpark den FC Holzhausen zu Gast.

Offensive, Offensive, Offensive: Wenn am Samstag um 14 Uhr der FC Holzhausen auf die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach trifft, wissen die Fans der TSG aus den vergangenen Jahren bereits, was sie vom Gegner erwarten können. Der Tabellenzweite aus dem Nordschwarzwald hatte in den letzten Verbandsligasaisons reihenweise den besten Angriff gestellt und aberwitzige Torquoten produziert. Stürmer Jannik Michel allein kam teils auf 40 Tore und mehr. Während der Angreifer zur Winterpause erneut bei 18 Toren liegt, sind seine Teamkollegen in dieser Runde allerdings noch nicht im gewohnten Torrausch. „Nur“ die drittmeisten Tore erzielten Spieler des FCH bislang.

Das Prunkstück der Mannschaft von Daniel Seemann ist mittlerweile die Defensive. Nur 13 Tore kassierte man bisher und damit deutlich weniger als jedes andere Team der Liga. Mit sechs Punkten aus den letzten drei Spielen vor der Winterpause kann sich die Form der Holzhausener weiterhin sehen lassen.

Für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach wartet also eine gewohnt harte Nuss. Beim Team von Trainer Patrick Faber und Assistent Bastian Heidenfelder kamen aus den letzten drei Spielen vor der spielfreien Zeit noch drei Punkte zusammen, wodurch man in der Tabelle etwas abrutschte und auf Rang sieben überwinterte. Mit guten Ergebnissen in der Vorbereitung scheint die Form bei den Weststädtern allerdings wieder aufsteigend zu sein. Klare Siege gegen Laupheim, Waldhausen und Böbingen sowie ein Remis gegen Waldstetten und eine 4:5-Niederlage gegen Oberligist Essingen machen dabei Mut.

Mehr als nur einen kleinen Wermutstropfen muss die TSG in ihrer Offensivabteilung hinnehmen. Mert Arslan zog sich zuletzt einen Kreuzbandriss zu und wird diese Saison kein Spiel mehr absolvieren. So bricht der Faberelf eine zentrale Kraft weg. Erfreulich ist hingegen, dass Mittelfeldstratege Yusuf Baran nach über einjähriger Verletzungspause wieder einsatzbereit ist und in den Testspielen bereits längere Einsätze abliefern konnte.

Wie sich die TSG zuhause beim Rückrundenauftakt letztendlich schlagen wird, zeigt sich dann am Samstag um 14 Uhr im FRITZ Sportpark in Hofherrnweiler.

Von Patrick Schlipf

Flügelspieler bleibt auch 26/27 am Sauerbach

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach kann die nächste erfreuliche Personalentscheidung vermelden: Maximilian Klenk hat seinen Vertrag verlängert und wird auch in der kommenden Spielzeit 2026/27 das Trikot der TSG tragen.

Der schnelle Flügelspieler wechselte im vergangenen Sommer aus der U19 des VfR Aalen an den Sauerbach und brachte von Beginn an viel Tempo und Offensivdrang in das Spiel der TSG. Eine Fußverletzung bremste den jungen Offensivmann zuletzt aus, doch nun steht Maximilian Klenk kurz vor seinem Pflichtspiel-Comeback – und kann gleichzeitig seine Vertragsverlängerung feiern.

Christoph Discher, Sportlicher Leiter der TSG, zeigt sich sehr zufrieden mit der Vertragsverlängerung: „Maxi hat trotz seiner Verletzung in den vergangenen Monaten einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Er bringt enorme Schnelligkeit, Mut im Eins-gegen-Eins und großes Entwicklungspotenzial mit. Wir sind überzeugt, dass er nach seinem Comeback eine wichtige Rolle in unserem Offensivspiel einnehmen wird und freuen uns sehr, dass er seinen Weg weiterhin bei der TSG geht.“

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach freut sich, den talentierten Flügelspieler weiterhin in ihren Reihen zu wissen, und blickt optimistisch auf die gemeinsame Zukunft in der Saison 2026/27.

Von Dennis Sabanov

 

Auf dem Bild v.l.: Abteilungsleiter Mario Katinic, Maximilian Klenk, Sportlicher Leiter Christoph Discher

TSG holt zweiten Tabatabai

Mit Darius Tabatabai bekommt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach Verstärkung im Defensivzentrum, nachdem dort zuletzt die Personaldecke dünn wurde.

In dieser Woche stellt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach den dritten und zugleich letzten Neuzugang der Wintertransferperiode vor. Nach dem Abgang von Innenverteidiger Baba Mbodji zum VfR Heilbronn sowie der verletzungsbedingten Pause von Simon Lechleitner bestand Handlungsbedarf im Defensivzentrum.

Diese Lücke schließen die Verantwortlichen mit Darius Tabatabai. Der 24-jährige Innenverteidiger, der künftig gemeinsam mit seinem Bruder Philipp für die TSG auflaufen wird, wechselt mit sofortiger Wirkung vom hessischen Gruppenligisten SG Rosenhöhe Offenbach zur TSG.

Tabatabai wurde in den Nachwuchsleistungszentren des 1. FC Heidenheim und der Stuttgarter Kickers ausgebildet. Trotz seines jungen Alters bringt er bereits wertvolle Erfahrung im höherklassigen Fußball mit.

„Mit Darius verstärkt uns ein zweikampfstarker und spielintelligenter Spieler, der uns zusätzliche Stabilität in der Innenverteidigung verleihen kann“, so der sportliche Leiter Christoph Discher. In der Weststadt freut man sich, Darius Tabatabai ab sofort im Trikot der TSG begrüßen zu dürfen.

Von Patrick Schlipf

Auf dem Bild v.l.: Christoph Discher (Sportlicher Leiter), Darius Tabatabai, Mario Katinic (Abteilungsleiter)

Willkommen am Sauerbach, Enhar Jonus! 

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach freut sich, mit Enhar Jonus einen dynamischen und technisch versierten Mittelfeldspieler zur Winterpause verpflichtet zu haben. Der 20-jährige kommt vom FC Esslingen und stärkt vor allem das Offensivspiel auf den Flügelpositionen.

Enhar durchlief seine fußballerische Ausbildung in namhaften Jugendabteilungen, unter anderem beim VfR Aalen und der SG Sonnenhof Großaspach. In diesen Jahren sammelte er wichtige Erfahrungen in der A-Junioren-Oberliga, bevor er den Schritt in den Herrenfußball wagte.

In der vergangenen Saison war Jonus in der Verbandsliga Württemberg für den TV Echterdingen aktiv, wo er in 22 Pflichtspielen zum Einsatz kam und sein Spielverständnis sowie seine Kreativität unter Beweis stellte. Beim FC Esslingen in der laufenden Saison bestritt er bislang 8 Verbandsliga-Spiele und sammelte dort weitere wertvolle Erfahrungen im Männerfußball.

„Mit Enhar bekommen wir nicht nur einen technisch starken Spieler, sondern auch einen ambitionierten Teamplayer, der vielseitig einsetzbar ist und unserem Offensivspiel neue Optionen bietet“, erklärt Christoph Discher, sportlicher Leiter der TSG. „Seine vergangene Verbandsliga-Erfahrung und seine gute Ausbildung machen ihn zu einer wertvollen Verstärkung für uns.“

Auch der Neuzugang selbst zeigt sich begeistert von seinem Wechsel: „Ich freue mich riesig auf die Zeit bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Der Verein hat mich mit seiner Ambition und Atmosphäre überzeugt. Ich will hier hart arbeiten, mich weiterentwickeln und gemeinsam mit der Mannschaft Erfolge feiern.“

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach heißt Enhar Jonus herzlich willkommen und freut sich auf seinen Einsatz in den kommenden Rückrundenbegegnungen.

Von Dennis Sabanov

Enhar Jonus (Mitte) wechselt zur TSG Hofherrnweiler-Unterrombach

Die TSG verstärkt sich mit Kilian Kuntz

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach kann in der laufenden Winterpause eine weitere Verstärkung für den Kader der Verbandsliga präsentieren: Kilian Kuntz wechselt zur TSG und soll die offensive Durchschlagskraft des Teams weiter steigern.

Der 25-jährige Angreifer bringt reichlich Erfahrung mit in den Offensiv-Bereich der TSG. In seiner bisherigen Laufbahn erzielte Kuntz insgesamt 57 Tore und bereitete 31 weitere Treffer vor – ein Wert, der seine Zielstrebigkeit und sein Gefährdungspotential im Strafraum unterstreicht.

In der aktuellen Saison 2025/26 stand Kuntz in der Landesliga Württemberg für seinen bisherigen Verein TV Oeffingen auf dem Platz und erzielte dort in elf Einsätzen bereits vier Treffer.

Christoph Discher, sportlicher Leiter der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, äußert sich zur Verpflichtung: „Mit Kilian bekommen wir einen Stürmer, der körperlich sehr präsent ist und vor dem Tor stets gefährlich agiert. Er hat in der Landesliga mehrfach seine Qualitäten bewiesen und bringt genau jene Offensivstärke mit, die wir in der Verbandsliga benötigen. Wir freuen uns, dass wir ihn jetzt mit an Bord haben und sind überzeugt, dass er uns fußballerisch weiterbringen wird.“

Auch Kilian Kuntz blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr über den Wechsel zur TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Die Gespräche waren von Beginn an sehr konstruktiv, und ich habe sofort gespürt, dass hier ein ambitioniertes Team mit klaren Zielen am Werk ist. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass wir gemeinsam erfolgreich sind und freue mich darauf, die Mannschaft in der Rückrunde zu unterstützen.“

Mit der Verpflichtung von Kilian Kuntz zeigt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach einmal mehr ihren Anspruch, den Kader gezielt zu verstärken und für die Herausforderungen der Verbandsliga bestens gewappnet zu sein.

Von Dennis Sabanov

TSG tütet nächste Verlängerung ein

Nach der kürzlich erfolgten Verlängerung mit Lukas Schimmele bleibt nun auch Defensivmann Silas Kurz bis 2028.

Nach der frohen Kunde wenige Tage vor Weihnachten mit der Verlängerung von Talent Lukas Schimmele bis 2028 kann am Sauerbach nun die nächste schöne Neuigkeit verkündet werden. Mit dem 19-jährigen Defensivspezialisten Silas Kurz verlängert ein Neuzugang vorzeitig bis 2028.

„Wir bleiben unserem Weg treu und setzen auch weiterhin auf junge Talente aus der Region“, erzählt der sportliche Leiter Christoph Discher. „Abgesehen davon ist es uns wichtig, frühzeitig für Planungssicherheit zu sorgen. Deshalb sind wir froh, dass das nun auch bei Silas geklappt hat.“

Der junge Defensivallrounder schlug in seiner ersten Saison bei den Erwachsenen direkt voll ein: In 13 von 17 möglichen Verbandsligapartien kam er zum Einsatz. Gleichzeitig spulte er in sieben Pflichtspielen die vollen 90 Minuten auf dem Platz ab.

In puncto Arbeitseifer müssen sich die Entscheider im Aalener Westen also schon einmal keine Neujahrsvorsätze fassen. Bei der noch verbleibenden Dauer der Winterpause scheint es durchaus im Bereich des Möglichen, dass in den kommenden Tagen und Wochen weitere positive Entscheidungen verkündet werden können.

Von Patrick Schlipf

Vom Fasching auf die Weltbühne – Die Erfolgsstory der Weilermer Showakrobaten „Hot Mess“

Was als kleiner Traum unter Freunden begann, hat sich in wenigen Jahren zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. 2021 gründete sich die Showgruppe „Hot Mess“ aus ehemaligen Leistungssportlern der Sportakrobatik des TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Der ursprüngliche Gedanke war, die gemeinsame Leidenschaft in lockerer Atmosphäre weiterzuführen und bei kleineren Auftritten, etwa an Fasching, das Publikum zu begeistern.

Doch schnell wurde klar: Der sportliche Ehrgeiz schlummerte weiter in den 15 Athleten. Aus der Idee einer Freizeitgruppe wurde ein ambitioniertes Projekt – mit dem Ziel, die für Hot Mess bis dato noch unbekannte Sportart „Showakrobatik“ auf Wettkampfniveau zu erproben.

Erster Wettkampf, erster Erfolg

2024 wagte die Gruppe den Schritt auf die große Bühne: Beim „Showact des Jahres“ in Hannover trat das Ensemble zum ersten Mal im Wettbewerb an. Unter 14 teilnehmenden Gruppen schlugen sich die Aalener eindrucksvoll und holten völlig überraschend den zweiten Platz. Dieser Erfolg weckte endgültig den Hunger nach mehr.

Titel auf Landes- und Bundesebene

Es folgte die Teilnahme beim renommierten Wettbewerb „Rendezvous der Besten“. Mit ihrer kreativen Choreografie und akrobatischen Elementen auf hohem Niveau überzeugten die Akrobaten die Jury auf Anhieb und qualifizierten sich als „STB-Gruppe 2024“ für das Bundesfinale. Dort gelang ihnen der nächste Coup: Der Titel „DTB-Gruppe 2024“ und die Qualifikationen für die Weltmeisterschaft 2025 in Lissabon sowie die Europameisterschaft 2026 in Pistoia.

Paris, Lissabon und Weltmeisterschaft mit Silbermedaille

Während sich die Gruppe intensiv auf die WM vorbereitete, kam die nächste große Chance: Eine Einladung zu einer Gala in Paris. Vier unvergessliche Tage in der französischen Hauptstadt stärkten nicht nur den Teamgeist, sondern gaben auch den letzten Feinschliff für die Weltmeisterschaft. Im Juli traten die Akrobaten schließlich mit ihrer Show „Joker und Harley – Im Bann des Wahnsinns“ bei der World Gym for Life in Lissabon an und krönten ihren Weg mit der Silbermedaille.

Tournee mit den besten Künstlern der Welt

Doch damit nicht genug: Derzeit steht der nächste Höhepunkt an. Die Showgruppe wurde als Tour-Gruppe der Turngala-Tournee 2025/2026 ausgewählt. Gemeinsam mit Künstlern aus aller Welt reisen sie durch Baden-Württemberg mit 18 Shows in 12 Städten. Ein ganz besonderes Highlight wartet dabei am 1. Januar 2026 in Aalen in der Ulrich-Pfeifle-Halle. Die Turngala wird dort nicht nur aufgeführt, sondern auch vom Heimatverein TSG Hofherrnweiler-Unterrombach mitausgerichtet. Neben Hot Mess werden außerdem die Akro Minis und die Sportakrobatikgruppe Flying Acrobats als Vorgruppen auftreten – damit heißt es gleich dreimal Sportakrobatik-Power aus Hofherrnweiler und Unterrombach bei einem echten Heimspiel. „Wir sind unglaublich stolz, in so einer fantastischen Show das neue Jahr vor unserem Heimpublikum einläuten zu dürfen“, freut sich Vanessa Schassberger von Hot Mess. Wer das Spektakel live miterleben will, kann sich online über folgenden Link noch Resttickets sichern: https://www.turngala.de/tickets/

Das neue Jahr wirft seine Schatten voraus

Und auch nach der Turngala bleibt der Terminkalender prall gefüllt. Denn auf den Fasching möchten die Jungs und Mädels von Hot Mess trotz aller großen Auftritte nicht verzichten. Dort steht wie jedes Jahr ein richtiger Auftrittsmarathon an – von Veranstaltungen in der Region bis hinüber nach Bayern. Erst wenn die fünfte Jahreszeit vorbei ist, richtet die Showgruppe den Blick wieder voll auf die Vorbereitung für die anstehenden Meisterschaften und eine Show in Dublin.
In nur vier Jahren hat sich die Gruppe von einer lockeren Freundesinitiative zu einer international erfolgreichen Showakrobatik-Gruppe entwickelt. Was bleibt, ist der Stolz auf das Erreichte und die Vorfreude auf das, was noch kommt.


 

Lukas Schimmele verlängert bis 2028

Neben einigen erfahrenen Spielern wechselte im Sommer eine ganze Armada an jungen und talentierten Spielern in Folge des Generationenumbruchs im Verbandsligateam der TSG an den Sauerbach. Und mit der Entwicklung dieser Talente kann der Verein unterdessen sehr zufrieden sein. Abgesehen von in diesem Alter sehr erwartbaren Symptomen wie einigen Leistungsschwankungen gegen schwächere Gegner zeigte die Mannschaft von Patrick Faber besonders in den Spielen gegen Teams aus dem vorderen Tabellendrittel, dass sie bereits gut mithalten kann. So steht nach etwas mehr als der Hälfte der Saison in der Verbandsliga Württemberg ein solider siebter Platz.

Einer aus der Riege dieser hoffnungsvollen Talente ist Linksverteidiger Lukas Schimmele. Nachdem er im Sommer aus der U19 des VfR Aalen in die Weststadt wechselte, war der Youngster zwar nicht sofort in der Verbandsliga gesetzt. Besonders zum Jahresende fand Schimmele sich in seiner ersten Saison im Herrenfußball aber immer besser zurecht und steht nun bereits bei zwölf Einsätzen, in denen ihm eine Vorlage gelang. Die vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2028 ist ein gegenseitiger Vertrauensbeweis.

„Mit Lukas haben wir einen jungen Verteidiger aus der Region gewonnen, der sich gerade in den letzten Wochen noch einmal toll entwickelt hat“, so der Vereinsvorsitzende Achim Pfeifer. „Wir sind der festen Überzeugung, dass er die Außenverteidigerposition bei uns im Team über die nächsten Jahre mitprägen kann.“ Vor diesem Hintergrund können sich beide Seiten freuen, dass nun bereits frühzeitig Planungssicherheit besteht.

Von Patrick Schlipf

Knappe Niederlage im letzten Spiel des Jahres

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach spielte am letzten Spieltag des Fußballjahres 2025 bei Calcio Leinfelden-Echterdingen. Nach einem intensiven Verbandsliga-Spiel musste die Faber-Elf eine unglückliche 0:1-Niederlage hinnehmen.

Für beide Mannschaften ging es in dieser Partie um sehr viel. Man wollte das letzte Spiel nutzen, um die Vorrunde mit einem Sieg zu beenden und sich eine gute Basis für 2026 zu sichern. Calcio hatte hier dementsprechend extremen Druck, weil sie als Oberliga-Absteiger als Favorit in diese Partie gegangen waren. Somit begann die Partie sehr taktikgeprägt. Beide Mannschaften versuchten, in der Defensive sicher zu stehen und in der Offensive durch geschickte, strategisch sehr gut durchdachte Spielzüge die gegnerische Abwehr unter Druck zu setzen. Räume entstanden dadurch zu Beginn wenig, da beide Reihen ihren Job gut machten. Die TSG hatte mehr vom Spiel. Immer wieder ging es über die rechte Seite und den aktiven Tim Ruth. Daraus entstand auch die erste Möglichkeit. Nach einem Freistoß von Zahner legte Ruth per Kopf auf Sanyang ab. Der Abschluss war aber zu schwach. Auf der anderen Seite ein ähnliches Bild. Aziz passte auf Mamic, der den Ball auf Casian Ulici prallen ließ, dessen Schuss abgefälscht wurde. In der 25. Minute dann die größte Chance für Calcio. Wieder war es Ulici, der freistehend die Latte traf. Glück für die TSG. Calcio strahlte bei den Standards große Gefahr aus. Vor allem der großgewachsene Mamic bereitete der TSG große Probleme. Für den zweiten Durchgang vertraute Faber seiner Startformation. Es gab keine Wechsel. Zu Beginn der zweiten 45 Minuten hatte Calcio mehr Ballbesitz, ohne jedoch gefährlich zu sein. Die TSG hatte zu einfache Ballverluste und überließ den Hausherren das Feld. In der 65. Minute hatte Nico Zahner die beste Möglichkeit für die Weilermer. Tim Ruth setzte sich sensationell auf der Außenbahn durch und flankte aus vollem Lauf. Calcio-Keeper Ali Bozatzioglou verhinderte mit einer Klasse-Parade den Gegentreffer. Nach dem Eckball sprang Marc Wagemann der Ball vor die Beine. Leider konnte er den Ball nicht kontrollieren. Die TSG war wieder im Spiel. Nach 81 Minuten der Treffer für die Heimelf. Pero Mamic nutzte einen Abpraller von der Latte und versenkte den Ball zum 1:0. In den letzten Minuten versuchte die TSG alles und drückte auf den Ausgleich. Am Ende blieb es jedoch beim 1:0 für die Echterdinger. Somit beendet die TSG das Fußballjahr 2025 auf dem siebten Platz der Verbandsliga-Württemberg und verabschiedet sich in die Winterpause.

TSG: Barth – Ruth, Ziemer, Wagemann, Freitag, Schimmele (86. Arslan), Sigloch (60. Seidler), Sanyang (74. Scherer), Köhnlein, Zahner, Bucan.

Von Kai Eder