Letzter Tanz am Goldäcker

Letzte Tanz im Goldäcker: TSG Hofherrnweiler-Unterrombach reist zum Jahresabschluss nach Leinfelden-Echterdingen

Die Fußballer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach schließen das Jahr 2025 mit einem anspruchsvollen Auswärtsspiel ab. Am kommenden Sonntag (7. Dezember) um 14:00 Uhrgastiert das Team aus der Aalener Weststadt beim Oberliga-Absteiger Calcio Leinfelden-Echterdingen im Stadion Goldäcker. Die Verbandsliga-Partie verspricht ein Kräftemessen zweier Mannschaften, die nach großen Umbrüchen ihren Platz in der Liga suchen.

Die TSG Hofherrnweiler kann mit den vergangenen Monaten sehr zufrieden sein. Nach einem tiefgreifenden Umbruch in der Sommerpause, bei dem zahlreiche verdiente Spieler den Verein verließen, musste die Mannschaft von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder ein völlig neues Gesicht entwickeln.

Doch der Plan ist aufgegangen: Die Verpflichtung vieler junger Talente, ergänzt durch einige höherklassig erfahrene Akteure, hat sich bewährt. Aktuell rangiert die TSG auf einem stabilen siebten Tabellenplatz (27 Punkte). Die Tendenz zeigt klar nach oben, was zuletzt der Heimsieg gegen den starken Aufsteiger FSV Waiblingen unterstrich. Rückschläge wurden stets schnell verarbeitet, die Lehren daraus gezogen. Das vordere Mittelfeld der Tabelle ist erneut erreicht.

Absteiger Calcio sucht die Konstanz

Beim Gegner, Calcio Leinfelden-Echterdingen (Platz 9, 22 Punkte), sah die Vorrunde ähnlich turbulent aus. Nach dem Abstieg aus der Oberliga war der Aderlass groß, da einige Leistungsträger den Verein verließen, um weiter höherklassig spielen zu können.

Trainer Francesco Di Frisco musste ebenfalls auf junge und erfahrene Neuzugänge setzen, um die Lücken zu schließen. Calcio fing sich nach einem mäßigen Auftakt, arbeitete sich aber in die Top Ten vor. Dennoch: Zuletzt setzte es beim 0:4 in Oberensingen einen herben Dämpfer, der die fehlende Konstanz des Teams unterstrich.

Schlüsselduell des Potenzials

Auf die Zuschauer im Goldäcker wartet am Sonntag ein Duell mit großem Potenzial. Sowohl Hofherrnweiler als auch die Leinfelden-Echterdinger verfügen über hoch veranlagte Spieler. Die entscheidende Frage wird sein, welches Team an diesem letzten Spieltag des Jahres die nötige Konstanz und Reife auf den Platz bringt.

Beide Mannschaften haben bewiesen, dass sie an guten Tagen jeden Gegner schlagen können. Der Sieger dieses Duells wird nicht nur mit drei Punkten belohnt, sondern kann auch mit einem positiven Gefühl in die Winterpause starten und die Weichen für eine erfolgreiche Rückrunde stellen.

Wichtiger Hinweis:

Die TSG setzt zum Spiel gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen einen Bus ein. Abfahrt im FRITZ-Sportpark ist um 11 Uhr. Der Preis inklusive Eintrittskarte beträgt 15 EUR. Anmeldungen per E-Mail bei Achim Pfeifer (a.pfeifer@tsg-1899.de) oder per WhatsApp bei Mario Katinic unter 0172 6353256.

Von Kai Eder

 

TSG ehrt rund 140 Sportler und Trainer

Bei der alljährlichen Sportlerehrung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach wurden am Sonntagmittag die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler aus den verschiedenen Abteilungen des Vereins gewürdigt.

In der Reinhold-Wengert-Halle stand alles im Zeichen der Sportlerehrung 2025. 143 Trainer, Sportlerinnen und Sportler aus den Abteilungen Sportakrobatik, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Leichtathletik und Fußball wurden für ihre Erfolge des Vorjahres ausgezeichnet.

Feierlich eröffnet wurde die Veranstaltung mit spektakulären Auftritten der Sportakrobaten sowie dem Einmarsch der TSG-Kindergarde. In seiner Ansprache bedankte sich der TSG-Vorsitzende Achim Pfeifer für den Einsatz der Trainer und Sportler im vergangenen Jahr und begrüßte die Ehrengäste, darunter seinen Vorgänger Bernhard Ritter sowie Martin Kirsch vom Stadtverband Sport. Zudem kündigte er die Sanierung des mittlerweile in die Jahre gekommenen Kunstrasenplatzes aus dem Jahr 2009 an. Durch die intensive Nutzung – teils von bis zu sechs Teams gleichzeitig – sei dieser stark abgenutzt und führe vermehrt zu Verletzungen. Die Stadt beteilige sich mit 40 Prozent an den sechsstelligen Sanierungskosten.

Mit dieser für alle Weilermer Fußballer erfreulichen Neuigkeit übergab er das Wort an Martin Kirsch, der in seiner Rede auf die aktuellen Herausforderungen und Aufgaben des Stadtverbands Sport einging. Anschließend führten die beiden Moderatoren Markus Biehler und Tobias Hegele gemeinsam mit Maskottchen „Hofi“ durch die Ehrung der Trainer und Sportler.

Die Geehrten:

Leichtathletik

  • Lore Funk
  • Irma Funk
  • Julian Goßgilion
  • Fabian Neher
  • Benjamin Thiele
  • Helena Wieser
  • Vanessa Thiele

Jugendfußball

  • Luca Kolb
  • Emilian Miglionico
  • Marijan Groksa
  • Leo Funk
  • Lias Bayer
  • Luka Pekic
  • Luis Funk
  • Tim Altinok
  • Noah Buduri
  • David Deli
  • Dion Krasniqi
  • Jakob Sachsenmaier
  • Linus Abele
  • Mik Bennett Beer
  • Tamay Büyükasik
  • Anil Can
  • Erik De Toledo Maier
  • Alilou Djibril
  • Tim Eckardt
  • Leon Ehrlich
  • Jakob Fedyna
  • Levi Funk
  • Benjamin Gebel
  • Leo Graule
  • Karlo Karalic
  • Ben Krajnc
  • Cüneyt Öztunc
  • Gabriel Ramaldes Rodrigues
  • Paul Rehor
  • Benjamin Savu
  • Mika Joshua Scheider
  • Damjan Vuckovic
  • Leonel Almeida Knüttgen
  • Cem Karaagac
  • Jesse Maier
  • Mirac Bogu
  • Daris Mikulic
  • Berkan Ademi
  • Maximilian Greb
  • Kalle Kuhn

Tennis

  • Tobias Karsten
  • Philipp Wonschak
  • Jonas Sorg
  • Tobit Salat
  • Simon Hagel
  • Tim Salat

Sportakrobatik

  • Anna-Lena Turnwald
  • Ida Fröhlich
  • Lilly Rupprecht
  • Annabell Daus
  • Sophie Schaffert
  • Stella Baur
  • Rona Litfiu
  • Emmy Schramek
  • Holger Ebhart
  • Kilian Fehre
  • Nicolas Gregorios Ramos
  • Elija Sekler
  • Mia Göhringer
  • Leonie Goßgilion
  • Jana Heldt
  • Vanessa Schassberger
  • Laura Witzany
  • Johannes Weiße
  • Ksenia Heldt
  • Natalie Liebert
  • Marina Opferkuch
  • Jan Venus
  • Jana Fritz
  • Greta von Wachter
  • Emily Winter
  • Christina Lust
  • Anna-Lena Krenzke
  • Zoe Ohnhäuser
  • Berrak Bicer

Taekwondo

  • Sonja Ruf
  • Thomas Fechner
  • Denise Ruf
  • Michelle Ruf
  • Rainer Braun
  • Miriam Tretter
  • Christian Siedler
  • Armin Höll
  • Lennart Fries
  • Tony Weireter
  • Constantin Meyer
  • Amelie-Sophie Rosa
  • Oswald Frey
  • Julia Martzy
  • Franziska Schinko
  • Rocco Jocham
  • Vivien Jocham
  • Sophia Dargies
  • Alexa Hoyer
  • Tabea Melchinger
  • Maja Tepaß
  • Dilara Hasan
  • Lia Schwarzkopf
  • Eleni Merz
  • Pauline Albers
  • Hanna Grecz
  • Anna Dargies
  • Marie Lutz
  • Emma Leinfelder
  • Bulcsu Viola
  • Ophelia Reese
  • Rozina Grecz
  • Nils Hoyer
  • Felix Hoyer
  • Leon Renz

Tischtennis

  • Walid Labban
  • Eva Surzhikova
  • Kim Zöllner
  • Kaja Wenzel
  • Valentin Münz
  • Jonas Rieger
  • Manuel Grundler
  • Hongrui He
  • Philip Pavicic
  • Maxi Endt
  • Fabian Henkel
  • Benedikt Breuer
  • Felix Ruf
  • Marvin Fischer
  • Claudius Donner
  • Harald Göhringer
  • Michael Maier
  • Klaus Leinmüller
  • Daniel Eng
  • Markus Kistner
  • Stefan Breitschopf
  • Jürgen Groß
  • Joachim Schneider
  • Valentin Länger

TSG will zurück auf Erfolgsspur

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach will am Samstag um 14.30 Uhr gegen Waiblingen die Niederlage aus der Vorwoche wettmachen.

Zweites Heimspiel in Folge gegen einen Aufsteiger: Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bekommt es am Samstag um 14.30 Uhr im heimischen FRITZ Sportpark mit Aufsteiger Waiblingen zu tun. Das letzte Heimspiel des Jahres ist gleichzeitig der Rückrundenauftakt. An das Hinspiel im August hat die Faber-Elf noch gute Erinnerungen. Damals siegte man spät mit 3:1 vor den Toren Stuttgarts und legte damit den Grundstein für eine bis dato gute, wenn auch teils wechselhafte Saison.

Starken Auftritten gegen Aufstiegskandidaten wie Berg und Holzhausen folgten immer wieder Punktverluste gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel. Das erscheint bei einem im Sommer auf 18 Positionen veränderten und gleichzeitig verjüngten Kader wenig überraschend. Ihr Potenzial konnte die TSG aber bereits mehrfach zeigen.
Nach dem Derbysieg gegen Dorfmerkingen Anfang November folgten zuletzt ein Remis in Oberensingen und eine Niederlage gegen Friedrichshafen am vergangenen Wochenende. Nun soll zum Jahresende das Ruder wieder herumgerissen werden. Gegen den Tabellenvorletzten scheint dafür der perfekte Zeitpunkt gekommen. Der FSV Waiblingen war als Meister der Landesliga in der vergangenen Saison aufgestiegen, findet sich nun aber direkt im Abstiegskampf wieder. Den letzten Punkt holte die Mannschaft von Trainer Patrik Ribeiro Pais Ende Oktober beim 1:1 gegen Esslingen. Seitdem setzte es drei Niederlagen.

Natürlich wird die TSG ihren Gegner nicht unterschätzen – bei der gemischten Bilanz gegen Teams aus dem Tabellenkeller ist das absolut sinnvoll. Welche der beiden Mannschaften letztendlich über drei Punkte jubeln darf, wird sich am Samstag um 14.30 Uhr im FRITZ Sportpark zeigen.

Von Patrick Schlipf

Hofherrnweiler unterliegt Friedrichshafen

Die Faberelf kann im Heimspiel gegen Friedrichshafen nicht punkten und unterliegt verdient mit 0:1.

Kleiner Rückschlag für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach im Kampf um den Anschluss an die Spitzengruppe: Beim Heimspiel am Samstag unterlag man dem überraschend gut in die Saison gestarteten Aufsteiger Friedrichshafen mit 0:1 und liegt nun drei Punkte hinter dem VfB. Auf Seiten der TSG vertrat Nico Freitag erneut den am Knie verletzten Simon Lechleitner in der Innenverteidigung. Bei deutlichen Minusgraden am Sauerbach fanden die Gäste besser ins Spiel und nutzten direkt die erste Torchance. Nach nur neun Minuten versenkte Nicolai Weissenbacher den Ball rechts oben. Bei dem Schuss von der Strafraumkante hatte Torhüter Joshua Barth keine Chance. In der Folge spielte Friedrichshafen seine nun vorteilhafte Position gekonnt und taktisch clever aus. Defensiv extrem sicher und immer auf Konter lauernd wurden TSG-Bemühungen zielsicher wegverteidigt. Der VfB zeigte hier eindrucksvoll, wieso man als Aufsteiger so gut in der Tabelle dasteht.

Bis zur Pause passierte auf beiden Seiten wenig vor den knapp 150 Zuschauern, die sich bei Temperaturen um -5 Grad aus dem Haus getraut hatten. Auf Seiten der TSG kamen Julian Köhnlein und Innenverteidiger Marc Wagemann zum Abschluss, für Friedrichshafen Kai Kramer. Gefährlich wurde es jedoch nicht wirklich.

Nur kurzzeitige Verbesserung

So wechselte TSG-Trainer Patrick Faber in der Pause direkt dreimal. Neu ins Spiel kamen Tim Ruth sowie die beiden jungen Leon Ziemer und Kevin Scherer, die unter der Woche erst ihre Verträge verlängert hatten. Dies zeigte auch schnell Wirkung. Außenverteidiger Tim Ruth brachte über seine rechte Seite Dynamik auf den beinahe gefrorenen Kunstrasen und wurde einige Male offensiv aktiv. Nach 50 Minuten führte eine seiner Hereingaben zur besten Chance der TSG. Diese konnte nämlich nur unzureichend geklärt werden und so kam Nicola Zahner aus 10 Metern Volley zu einem Abschluss, der den Querbalken nur knapp überflog.

Den Schwung der ersten Minuten nach Wiederbeginn konnte die TSG dann aber nicht mehr halten und so flachte die Partie wieder ab. Mitte der zweiten Hälfte spielte sich viel im Mittelfeld ab. Friedrichshafen verteidigte weiterhin souverän und ließ nur wenig zu. Bereits in der Schlussphase kamen Marc Wagemann und Nicola Zahner noch zu Abschlüssen. Allerdings fanden diese nicht den Weg ins Tor. So blieb es am Ende beim Sieg für den taktisch clever agierenden Aufsteiger, der nun auf drei Zähler von der TSG wegzieht. Die Faberelf steht trotz der Niederlage weiterhin auf Rang sieben und kann schon im Heimspiel gegen Waiblingen nächsten Samstag Wiedergutmachung leisten.

Tor: 0:1 Weissenbacher (9.)

TSG: Barth – Kurz (46. Ruth), Freitag (46. Scherer), Wagemann, Schimmele (70. Sigloch) – Köhnlein, Sanyang (82. Dickmann), Zahner, Bucan, Seidler – Ibrahim (46. Ziemer)

Von Patrick Schlipf

Kampf um Platz sechs

Am kommenden Samstag, den 22. November, um 14:30 Uhr steht im FRITZ-Sportpark ein echtes Verbandsliga-Schmankerl auf dem Programm. Im letzten Spiel der Vorrunde empfängt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach den VfB Friedrichshafen zum brisanten Duell der Tabellennachbarn.

Der Siebte empfängt den Sechsten – doch dieses Spiel ist mehr als nur ein Aufeinandertreffen im Mittelfeld. Es ist das Duell zweier Teams, die in der bisherigen Saison weit über den Erwartungen aufgetrumpft haben.

Auf der einen Seite steht der Neuling vom Bodensee: Der VfB Friedrichshafen, als Aufsteiger in die Verbandsliga zurückgekehrt, hat sich entgegen vieler Prognosen schnell in der oberen Hälfte etabliert. Mit ihrer starken Leistung als Tabellensechster befinden sie sich auf einem sehr guten Weg, die Klasse frühzeitig zu sichern.

Junge TSG-Elf spielt eine super Vorrunde

Auf der anderen Seite steht unsere junge TSG-Mannschaft. Das Team von Trainer Patrick Faber und Bastian Heidenfelder hat mit seiner leidenschaftlichen und mutigen Spielweise eine überragende Vorrunde hingelegt. Die stabile Positionierung im vorderen Mittelfeld ist ein klares Zeichen für die hervorragende Entwicklung und den Erfolg, der die kühnsten Erwartungen im Vorfeld übertroffen hat.

Nach dem Remis beim TSV Oberensingen hatte das Team einen Spieltag Pause und konnte ausreichend regenerieren. Nun gilt es, den Schwung mitzunehmen und die Motivation hochzufahren, um dieses letzte Heimspiel vor der Winterpause erfolgreich zu gestalten.

Angriff auf den sechsten Platz

Für Kapitän Nico Zahner und seine Mitspieler ist die Ausgangslage klar: Mit einem Heimsieg will die TSG an Friedrichshafen vorbeiziehen und so den direkten Konkurrenten überholen. Ein Dreier ist essenziell, um den Anschluss an die erweiterte Spitzengruppe der Verbandsliga nicht abreißen zu lassen.

Von Kai Eder

TSG setzt weiter voll auf Talente

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach setzt in der Kaderplanung weiter auf ihre Nachwuchstalente: Leon Ziemer hat seinen Vertrag bis 2029 und Kevin Scherer bis 2027 verlängert. Damit bekräftigt der Verein sein Vertrauen in zwei hoffnungsvolle Kräfte für die Zukunft.

Noch vor wenigen Monaten herrschte bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach große Neugier, wie sich der Umbruch mit 18 Abgängen auf die Leistungen in der neuen Saison auswirken würde. So verabschiedete man reihenweise verdiente Spieler, die den Aufstieg in die Verbandsliga Württemberg schafften und den Verein bis heute in der Spielklasse etablierten. Der Altersschnitt wurde beim Umbruch drastisch gesenkt und neben einigen erfahrenen Eckpfeilern

Kevin Scherer (2.v.l.) und Leon Ziemer (2.v.r.) verlängern

wie Tim Ruth und Jermain Ibrahim in erster Linie junge Talente aus der Region geholt. Den Weg aus dem Rohrwang an den Sauerbach ging im Sommer Leon Ziemer. Der damals 18-jährige Allrounder zeigt bereits in jungen Jahren seine Vielseitigkeit: Er ist auf dem linken Flügel defensiv wie offensiv zuhause. „Trotz einiger Verletzungspausen in den letzten Monaten wurde schnell klar, dass Leon gut ins Team passt. Wir wollen weiter auf ihn bauen und freuen uns, dass er uns bis mindestens 2029 verstärkt“, erzählt der Vorsitzende Achim Pfeifer. Ziemer zeigte seine Klasse bereits zu Saisonbeginn bei drei Verbandsligaeinsätzen, die er mit einem Tor garnierte. Seitdem kämpf sich der junge Linksfuß aus einer hartnäckigen Verletzung zurück.

Scherer sorgt in zwei Mannschaften für Furore

Und auch ein Eigengewächs bleibt der TSG weiter erhalten. Mittelfeldspieler Kevin Scherer schaffte im Sommer den Sprung aus der eigenen Jugend in den aktiven Bereich. Mit seiner Verlängerung bis 2027 bleibt der dynamische Spieler ein wichtiger Bestandteil des Kaders. Scherer war in der Verbandsliga bereits achtmal im Einsatz. Glänzen konnte der offensive Mittelfeldmann in dieser Saison auch in der Bezirksliga, in der er mit fünf Toren, drei Assists und 13 Einsätzen mühelos den Übergang in den Herrenfußball meisterte.

Von Patrick Schlipf

Barth trotzt Oberensingen einen Punkt ab

Im Nürtinger Stadtteil Oberensingen kommt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach dank einer überragenden Leistung von Torwart Joshua Barth glücklich zu einem 1:1-Remis.

Es gibt Tage, an denen soll es wohl einfach nicht sein. Genau diesen Gedanken dürfte sich der komplette Kader des TSV Oberensingen am Samstag nach der Partie gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gemacht haben. „50 Prozent unserer vergebenen Chancen waren heute eigenes Unvermögen, die anderen 50 Prozent hat Joshi Barth rausgeholt. Er ist der beste Torhüter der Liga“, fasste Oberensingens Trainer Leo Gjini die Begegnung nach Abpfiff zusammen.

TSG im Verteidigungsmodus
Tatsächlich war beim Duell des Tabellenfünften Hofherrnweiler-Unterrombach und des viertplatzierten TSV ein Spiel auf Augenhöhe erwartet worden. Beim überzeugenden 2:0-Derbysieg der TSG in der Vorwoche gegen Dorfmerkingen hatte die junge Mannschaft von Coach Patrick Faber unter Beweis gestellt, wozu sie im Stande ist. Diese Leistung konnte in dieser Woche jedoch nicht wiederholt werden. In den ersten Spielminuten spielte Oberensingen mit der TSG Katz und Maus und dominierte die Gäste nach Belieben.

So erspielten sich die Oberensinger um Angreifer Simon Bosler in den ersten fünf Minuten drei hundertprozentige Torchancen, die Joshua Barth jedoch allesamt überragend zunichte machte. Kurz darauf konnte er den Einschlag allerdings nicht mehr verhindern. Auf extrem tiefem und schmierigem Geläuf war es dann der angesprochene Bosler, der den Ball über die Linie beförderte. Nach einer Flanke von rechts konnte er den Ball in aller Ruhe annehmen und fünf Meter vor Joshua Barth einschieben. Besonders treffend kommentierte der Stadionsprecher mit einem „Endlich die Führung für den TSV!“ das frühe, aber längst überfällige 1:0 in der sechsten Minute.

Auch danach war Oberensingen klar besser und erspielte sich Chancen im Minutentakt. Joshua Barth, das Oberensinger Unvermögen sowie die schwierigen Platzverhältnisse standen aber stets im Weg. Von Seiten der TSG gab es wenige gefährliche Aktionen zu berichten. Nach einer halben Stunde tankte sich Eigengewächs Tim Seidler auf dem rechten Flügel stark durch und scheiterte mit seinem harten Schuss am TSV-Schlussmann.

Sanyang erwischt Oberensingen auf dem falschen Fuß
Nach Wechseln zur Pause startete die TSG klar verbessert in die zweite Hälfte. In den ersten zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff war man das bessere Team und nutzte dies prompt aus. Nach einem Pass des eingewechselten Kevin Scherer in die Mitte trat Muhamed Sanyang in Aktion. Der Flügelspieler war bereits in der zwölften Minute für den am Oberschenkel angeschlagenen Mert Arslan gekommen – und rechtfertigte diese Einwechslung nun. Von der linken Sechzehnerkante zirkelte er den Ball unhaltbar in den rechten Giebel.

Die Gastgeber wirkten ob des überraschenden Ausgleichs zwar zunächst etwas geschockt, drückten aber weiterhin aufs Tempo. Allerdings stand die TSG nun deutlich stabiler und ließ weniger Torschüsse zu. Gleichzeitig versuchte man, über Konter Nadelstiche zu setzen. Ganz eindämmen ließ sich der Oberensinger Offensivdrang jedoch nicht. Nach einer guten Stunde war Joshua Barth flach links zur Stelle und parierte gegen Patrick Werner. Kurz darauf war es nach einer abgewehrten Ecke erneut Werner, der aus der Distanz abzog. Der Kopf eines TSG-Verteidigers lenkte den Ball kurz vor Barth ab, der mit sensationellem Reflex das Remis festhielt.
In der Schlussphase rutschte ein Weilermer in einen Flankenversuch, traf dabei aber wohl nur den Gegner. Beim folgenden Elfmeter vergab die Heimmannschaft allerdings leichtfertig den Sieg. Kapitän Simon Brandstetter versuchte sich an einem Panenka, chippte die Kugel jedoch gut zwei Meter über das Gehäuse.

In den verbleibenden Minuten rannte Oberensingen verzweifelt an, um die verdienten drei Punkte doch noch einzufahren. Am Ende steht ein 1:1, mit dem die TSG mehr als glücklich sein kann. Oberensingen brachte sich durch Chancenwucher selbst um den Lohn. Mann des Spiels war ohne Zweifel TSG-Torwart Joshua Barth, der sich der Oberensinger Offensivmacht immer wieder entgegenstellte.

Tore: 1:0 Bosler (6.), 1:1 Sanyang (51.)
TSG: Barth – Kurz (46. Scherer), Freitag, Wagemann, Schimmele – Bucan (46. Ziemer), Köhnlein, Zahner, Arslan (12. Sanyang / 90. Dickmann), Seidler (79. Sigloch), Ibrahim

Von Patrick Schlipf

Derbysieger zu Gast in Oberensingen

Als Derby-Sieger reist die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zum Spitzenspiel des 15. Spieltags der Verbandsliga-Württemberg zum Vierten TSV Oberensingen. Anpfiff der Partie ist am Samstag (8. November) um 14 Uhr.

Auf die Jungs von Trainer Patrick Faber und Bastian Heidenfelder wartet in den Plätschwiesen das nächste Highlight, denn die TSG reist zum Spitzenspiel des bevorstehenden Spieltags nach Oberensingen. Das Team von Leo Ginji hatte zuletzt spielfrei und konnte die Partie bei den Sportfreunden Dorfmerkingen verarbeiten und Schlüsse rausziehen. Die Früchte in Oberensingen hingen in der Vergangenheit immer sehr hoch.

Oberensingen traditionell ein Prüfstein

In der letzten Saison mussten die Jungs aus der Weststadt eine bittere 0:1-Niederlage hinnehmen. Die TSG wehrte sich mit einem limitierten Kader gegen die Niederlage. Bastian Heidenfelder und Daniel Serejo wurden in den letzten 15 Minuten eingewechselt und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. „Das war eine beeindruckende Leistung. Obwohl wir einige Rückschläge hinnehmen mussten, haben wir uns mit allen Mitteln gegen diese Niederlage gestemmt. Am Ende hat es zwar nicht zu einem Punkt gereicht, aber wir haben eine große Moral gezeigt.“

Zuletzt hat die TSG gezeigt, dass sie sich als Team weiterentwickelt hat. Nach einem kurzen Tief befindet sich die Faber-Elf wieder auf Kurs und konnte sich vor Dorfmerkingen auf den fünften Platz vorschieben. Die Belohnung für diese Bemühungen ist ein Spitzenspiel gegen den Dritten. „Wir freuen uns auf die Partie in Oberensingen. Unser Team ist gefestigt und wir gehen mit einer breiten Brust auf Reisen“, sagt Patrick Faber.

Wem der Trainer in dieser Partie sein Vertrauen schenken wird, bleibt abzuwarten. Die Jungs, die zuletzt u.a. gegen Dorfmerkingen spielten, haben ihren Job gut gemacht und sich den Einsatz verdient.

Wichtiger Hinweis:

Die TSG setzt zum Spiel gegen Oberensingen einen Bus ein. Abfahrt im FRITZ-Sportpark ist um 11 Uhr. Der Preis inklusive Eintrittskarte beträgt 15 EUR. Anmeldungen per E-Mail bei Achim Pfeifer (a.pfeifer@tsg-1899.de) oder per WhatsApp bei Mario Katinic unter 0172/6353256.

Von Kai Eder

Tübingen beendet Weilermer Erfolgsserie

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach unterliegt nach vier Spielen ohne Niederlage verdient mit 0:2 beim Vorletzten aus Tübingen.

Durch die Bank enttäuschte Mienen gab es bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nach einem enttäuschenden Nachmittag in Tübingen. Beim Tabellenvorletzten wollte das Team aus dem vorderen Tabellendrittel eigentlich seine Serie von vier Spielen ohne Niederlage ausbauen und sich vor dem Derby in der kommenden Woche zuhause gegen Dorfmerkingen eine breite Brust zulegen.

Doch wirklich unter Kontrolle hatte die Faberelf die Partie nur selten. Aufgrund einiger Ausfälle musste das Trainerteam um Patrick Faber und Bastian Heidenfelder etwas umstellen. So standen Tim Seidler und Simon Lechleitner nicht zur Verfügung. Stattdessen begannen Luca Wünsch und Philipp Tabatabai. Von Beginn an entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel mit Aktionen auf beiden Seiten. Echte Gefahr entwickelte sich allerdings nur vereinzelt. So entschärfte Joshua Barth einen Schuss aus gut 18 Metern im rechten unteren Eck. Auf der Gegenseite kam Mert Arslan nach einer Ecke zum Kopfball, setzte diesen allerdings zu hoch an. Gegen Ende der ersten Hälfte erlangte die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zusehends Spielkontrolle. Ernsthafte Gefahr für das Tor von Tübingens Keeper Tom Mang entstand aber kaum. Vor dem Pausenpfiff kam Tabatabai zweimal zum Abschluss. Einmal wurde der Sommerneuzugang geblockt, einmal zielte er zu hoch.

Das Problem der mangelnden Torgefahr sollte sich in Abschnitt zwei ändern – aus Sicht der Gäste allerdings auf der falschen Seite. Denn nach etwas weniger als einer Stunde behauptete Tübingens Nummer zehn Henoch Grauer die Kugel auf der linken Außenbahn und drang in den Strafraum ein. Aus rund 15 Metern halblinker Position zog der Spielmacher mit der Picke ab. Im linken Eck war Joshua Barth zwar noch am Ball, den Einschlag konnte er aber nicht mehr verhindern. An einem guten Tag hätte er den Schuss womöglich parieren können.

Wenngleich die Bemühung um mehr Druck klar sichtbar war, entwickelte sich bei der Gastmannschaft auch in der Folge wenig Zwingendes. Direkt nach dem Rückstand gelang dies noch am besten. Jermain Ibrahim kam nach etwa 65 Minuten kurz vor dem Strafraum zum Abschluss. Den recht zentralen Schuss klärte Tom Mang ins Seitenaus. Direkt im Anschluss konnte der im Sommer aus Gmünd gekommene Stürmer eine Hereingabe nicht auf das Tor bringen. Hier wären für einen Treffer wohl zwei Schuhgrößen mehr von Nöten gewesen.

Von dieser zunächst guten Reaktion konnte Hofherrnweiler aber nicht lange zehren. Denn trotz mehr Ballbesitz war man anschließend im letzten Drittel zu ideenlos. Die TSG Tübingen, bei der der ehemalige Weilermer Jan Rieger seit Saisonbeginn mit einer Schambeinentzündung ausfällt, stand defensiv stabil und lauerte auf Konter. Der Tabellenvorletzte näherte sich in dieser Phase dem zweiten Tor mehr und mehr an. Henoch Grauer scheiterte in der Schlussviertelstunde zunächst an Joshua Barth, dann am linken Pfosten. Kurz darauf machte es Philipp Biermann dann besser, allerdings unter kräftiger Mithilfe des Gegners. Einen langen Ball gingen vor dem Strafraum sowohl Luca Wünsch als auch Torwart Joshua Barth an. Der Tübinger Offensivmann stellte sich als lachender Dritter heraus, spritzte dazwischen und hatte vor dem leeren Tor keine Probleme mehr. Auch nach der Entscheidung gelang der TSG nicht mehr viel und so verschafft sich die TSG Tübingen im Tabellenkeller etwas Luft. Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach tauscht mit den Sportfreunden Dorfmerkingen im Tableau die Plätze und ist nun Sechster. So oder so darf am kommenden Samstag ein elektrisierendes Derby im Fritz Sportpark in Hofherrnweiler erwartet werden.

Tore: 1:0 Grauer (57.), 2:0 Biermann (81.)

TSG: Barth – Ruth, Wagemann, Wünsch, Kurz (71. Ljatifi) – Bucan (67. Scherer), Freitag, Arslan (77. Sigloch), Zahner, Tabatabai (71. Sanyang) – Ibrahim

Von Patrick Schlipf

Hofherrnweiler gastiert in Tübingen

Am kommenden Samstag (25. Oktober) steht in der Verbandsliga-Württemberg ein spannendes Duell an, wenn die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zum 13. Spieltag bei der TSG Tübingen gastiert. Anpfiff der Partie im Stadion am Freibad der Neckarstadt ist um 15:30 Uhr.

Die Vorzeichen sind klar: Die Gäste aus der Weststadt reisen mit breiter Brust und einem beeindruckenden Lauf an. Nach einem kurzen Zwischentief haben die Verantwortlichen um Trainer Patrick Faber die Mannschaft eindrucksvoll wieder in die Spur gebracht. Vier Spiele in Folge ist die TSG nun ungeschlagen und kletterte mit dem jüngsten 2:0-Erfolg gegen Esslingen auf einen komfortablen fünften Tabellenplatz. Diese Konstanz und der Erfolg nach dem Umbruch im Sommer sind bemerkenswert und unterstreichen die Qualität des Teams um Kapitän Nico Zahner.

Gastgeber im Abstiegsstrudel

Ganz anders ist die Lage bei den Gastgebern. Die TSG Tübingen rutschte nach der Niederlage gegen den TSV Oberensingen auf den 15. Platz ab und kämpft vehement um den Anschluss an die Nicht-Abstiegszone, die aktuell zwei Zähler entfernt liegt. Das Team von Trainer Michael Frick steht unter Zugzwang und wird vor heimischem Publikum alles daransetzen, die Punkte in der Neckarstadt zu behalten. Besonders auf dem Kunstrasen am Freibad sind die Tübinger bekannt dafür, jedem Gegner große Herausforderungen zu stellen – hier wachsen die „Früchte hoch“.

Faber-Elf will Trend fortsetzen

Trainer Patrick Faber weiß um die Schwere der Aufgabe, sieht seine Mannschaft aber auf einem guten Weg. „Wir haben zuletzt konstante Leistungen gezeigt. Tübingen ist auf ihrem Kunstrasen ein unangenehmer Gegner, aber wir werden uns konzentriert vorbereiten und alles daransetzen, unseren positiven Trend fortzusetzen“, so Faber.

Die Fans dürfen sich auf ein kämpferisches und taktisch geprägtes Spiel freuen, in dem die Faber-Elf ihren Platz in der Spitzengruppe festigen möchte, während Tübingen dringend Punkte im Abstiegskampf benötigt. Wer letztendlich das Vertrauen für eine Nominierung in der Startelf erhält, ließ Faber offen, doch die zuletzt überzeugenden Akteure dürften gute Karten haben, die schwere Aufgabe in Tübingen erfolgreich zu gestalten.

Von Kai Eder