TSG will wieder auf Erfolgsspur

Der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach steht am Samstag (28. September) in der Verbandsliga-Württemberg ein absolutes Spitzenspiel bevor. Das Team von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder, derzeit auf dem dritten Tabellenplatz, empfängt den Fünftplatzierten TSV Oberensingen. Anpfiff im FRITZ-Sportpark ist um 15.30 Uhr.

Für beide Teams geht es um wichtige Punkte, um sich weiter oben in der Tabelle festzusetzen. Die TSG musste zuletzt eine 1:3-Niederlage gegen den FC Esslingen hinnehmen, was zur Analyse und intensiven Vorbereitung vor dieser Partie führte. Trotz der Niederlage hat die Mannschaft von Patrick Faber in der laufenden Saison bereits gezeigt, dass sie zu den Top-Teams der Liga gehören kann. Das Spiel gegen den Aufsteiger aus Esslingen offenbarte jedoch, dass noch an einigen Stellen nachjustiert werden muss, um dauerhaft auf höchstem Niveau zu spielen.

Auch für den TSV Oberensingen lief das letzte Spiel nicht nach Plan. Die Elf von Leonard Gjini unterlag dem TSV Berg mit 0:2 und verpasste so den Sprung in die Top Drei. Besonders im Fokus wird am Samstag TSV-Stürmer Simon Brandstetter stehen, der mit sieben Toren in dieser Saison zu den gefährlichsten Angreifern der Liga zählt. Auf die Defensive der TSG wartet daher eine herausfordernde Aufgabe, Brandstetter in Schach zu halten.

TSG-Coach Patrick Faber und sein Assistent Bastian Heidenfelder haben ihr Team in dieser Woche gezielt auf die Stärken des Gegners vorbereitet. „Wir kennen Oberensingen gut aus den vergangenen Duellen. Jetzt gilt es, unser Konzept konzentriert umzusetzen und von Anfang an wach zu sein“, betont Faber vor der Partie. „Das Spiel gegen Esslingen ist abgehackt. Wir werden alles dafür tun, dass wir am Samstag ein anderes Gesicht zeigen“, so der Trainer weiter.

Die Fans können sich also auf ein spannendes Duell freuen, in dem beide Mannschaften alles daransetzen werden, die wichtigen Punkte zu holen. Wer wird sich im Rennen um die oberen Plätze durchsetzen? Am Samstag werden wir es erfahren.

Von Kai Eder

Kreissparkasse Ostalb unterstützt die Fußballjugend

Die Kreissparkasse Ostalb ermöglicht die Anschaffung von mobilen Ersatzbänken für die Fußball-Jugend der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach.

Für die kleinsten TSG HofherrnweilerFußballer der U8 bis U11 hat die Kreissparkasse Ostalbzwei mobile Ersatzbänke gespendet. Diese werden künftig bei allen Spielen und Turnieren am Spielfeldrand aufgestellt, damit die Auswechselspieler nicht mehr auf dem kalten Borden sitzen müssen. Jugendverantwortlicher Jürgen Kolb bedankte sich im Namen aller jungen Spieler bei Sparkassen-Regionaldirektor Markus Braunger: „Diesen kleinen Luxus, den wir uns dank der Spende der Sparkasse leisten können, haben sich unsere jüngsten Spieler wirklich verdient. In der letzten Saison 2023/24 hat gerade unsere E-Jugend phantastische Erfolge erzielt und wurde Bezirkspokalsieger E1 (U11), Kreispokalsieger E2 (U10) und hat von der E1 bis zur E3 jeweils den 1.Platz in der Meisterschaft gewonnen.“

Jürgen Kolb und seine Mannen freuten sich sichtlich!

Markus Braunger, Regionaldirektor der Kreissparkasse Ostalb: „Die TSG leistet im Jugendbereich großartiges: 32 Trainer kümmern sich mit Begeisterung und Kompetenz um rd. 340 Jugendspielerinnen und -spieler. Dieses tolle Engagement hat unsere Unterstützung absolut verdient. Das Sparkassenstadion ist für die Übergabe der neuen mobilen Ersatzbänke der perfekte Rahmen.“

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TSG unterliegt Esslingen

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach kann gegen den FC Esslingen nicht punkten und verliert mit 1:3.

Mit der wohl schwächsten Saisonleistung wartete die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag gegen den Aufsteiger aus Esslingen auf. Die TSG stand vor der Partie auf Tabellenrang zwei und ging mit nur einer Saisonniederlage sicherlich als Favorit in die Begegnung. Der Gast aus Esslingen hatte sich in dieser Saison zwar bereits offensiv treffsicher gezeigt, kassierte jedoch auch über zwei Gegentore pro Spiel im Schnitt. So konnte ein tor- und abwechslungsreiches Spiel erwartet werden.

Zahner angeschlagen

Patrick Faber ließ zunächst Spielmacher Nicola Zahner auf der Bank, der unter der Woche noch kränkelte. Für ihn begann Jonas Keller. Die Partie begann tatsächlich auch mit einem Aufreger. Nach wenigen Zeigerumdrehungen kam es in der Weilermer Abwehr zu einem Missverständnis. Ein Rückpass mit dem Kopf kam ungenau auf den bereits herausgelaufenen Joshua Barth, der beim Umdrehen noch stolperte, den Ball aber knapp vor der Linie noch abfangen konnte. In der Folge passierte wenig. Dies lag allerdings nicht daran, dass sich die Teams gegenseitig abtasteten, sondern an Ungenauigkeiten wie Fehlpässen oder Stockfehlern.

Für den Zuschauer war an diesem Nachmittag schwere Kost geboten. Das Spiel war darüber hinaus geprägt von Mittelfeldzweikämpfen, Verletzungsunterbrechungen, Diskussionen. Beide Seiten agierten vermehrt mit langen Bällen, die immer wieder im Aus oder direkt beim Gegner landeten. So kam es erst kurz vor der Pause zu echten Chancen, als sich die TSG etwas in der gegnerischen Hälfte festsetzte. Nach einer Ecke stieg Simon Lechleitner am höchsten. Der Innenverteidiger traf mit seinem Kopfball allerdings nur die Latte. In diese Drangphase hinein kam Esslingen zum Führungstreffer. Über drei Stationen spielte sich der FCE links in den TSG-Strafraum, wo Glaser rechts unten vollstreckte.

TSG-Aufschwung nur von kurzer Dauer

Zur Pause reagierte Patrick Faber und wechselte dreimal. Neben Nico Zahner waren nun auch Nico Hering und Daniel Rembold mit von der Partie. Dies zeigte zunächst auch Wirkung. In der Offensive machte der laufstarke Hering Druck auf die gegnerische Abwehr und zwang diese zu langen Bällen. Nach einer Stunde spielte sich die TSG mit Hackentrick durch das Mittelfeld und Zahner fand Hering am Strafraum. Der konnte allerdings keinen Druck hinter die Kugel bringen und die Aktion verpuffte. Es lief bereits die Schlussphase, als die TSG einen Freistoß an der Sechzehnerkante hatte. Standards waren an diesem Tag auf beiden Seiten bis zu diesem Zeitpunkt gefährlich geworden. Nico Zahner spielte den Ball clever flach als Aufsetzer vor das Tor, wo mehrere Spieler die Kugel zunächst nicht trafen und auch der Torwart nur abklatschen konnte. Simon Lechleitner stocherte am effektivsten und sicherte der TSG so den Ausgleich.

Dies weckte allerdings den FCE erneut auf. Nur kurz später lief Davud Vehab über die linke Seite zum Strafraum und wurde nur spärlich angegriffen. Dies nutzte der Angreifer und traf unten links. In der Folge warf die TSG alles nach vorne und versuchte, erneut auszugleichen. Allerdings sorgte ein Fehler in der Defensive für die Entscheidung. Ein Klärungsversuch im eigenen Strafraum prallte an einem TSG-Verteidiger ab und folg Mehmet-Emin Sarikurt vor die Füße, der trocken zum 3:1 einschob. Am Ende verliert die TSG nach ihrer schwächsten Saisonleistung verdient. In der Tabelle sieht nach dem tollen Saisonstart allerdings weiter alles gut aus.

Tore: 0:1 Glaser (45.), 1:1 Lechleitner (73.), 1:2 Vehab (75.), 1:3 Sarikurt (80.)

Von Patrick Schlipf

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Aufsteiger Esslingen kommt in die Weststadt

Am Samstag will die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach um 15.30 Uhr gegen Aufsteiger Esslingen erneut ihre PS auf die Straße bringen.

Die mit Abstand beste Defensive der Verbandsliga Württemberg stellt zum Saisonstart die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Nachdem die Mannschaft des Trainerteams Patrick Faber und Bastian Heidenfelder im Vorjahr einen Horrorstart erwischte und nach dem fünften Spieltag mit zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz rangierte, hätte sich am Sauerbach dieses Jahr wohl niemand einen solchen Auftakt ausgemalt. Mit einer einzigen Niederlage aus bisher fünf Spielen steht das Team auf Platz zwei der Verbandsligatabelle.

Besonders die Souveränität, mit der die Mannschaft in den vergangenen Wochen reihenweise die Siege einfuhr, erstaunt.
So sind die beiden Gegentore, die bisher nur zu Buche stehen, kein Zufall. Die Mannen aus Hofherrnweiler und Unterrombach beeindrucken gegen den Ball mit starker Kompaktheit und lassen beinahe keine Torchancen zu. Mit Keeper Joshua Barth steht zudem ein Mann im Kasten, der Sicherheit ausstrahlt und im Zweifel auch Fehler seiner Vorderleute ausbügeln kann. Es erscheint beinahe ironisch, dass im letzten Spiel mit Kapitän Johannes Rief und Fabian Janik gerade zwei Vertreter dieser Defensive mit ihren Treffern für den 2:0-Auswärtssieg gegen Berg sorgten.

Foto: Oliver Giers/Schwäbische Post

Auch die schwerwiegende Knieverletzung von Neuzugang Josip Miketek brachte der Defensivstärke der TSG keinen Abbruch. In der Offensive sind die Weststädter wie bereits in den letzten Jahren kaum ausrechenbar und können sich auf die Vollstreckerqualitäten gleich mehrerer Spieler verlassen. Bei elf Saisontoren trafen bereits acht verschiedene Spieler. Gegen Aufsteiger Esslingen sollen diese Punkte für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach erneut zu drei Punkten führen.

„Werden Esslingen nicht unterschätzen“

„In den ersten Spielen konnten wir unsere Defensivstärke unter Beweis stellen. Das wird auch dieses Mal wieder der Weg zu einem erfolgreichen Spiel sein“, so der 18-jährige TSG-Stürmer Tim Seidler, der in dieser Saison bereits zwei Treffer markieren konnte. „Wenn wir kompakt stehen, nach Ballbesitz schnell umschalten und die Offensive in Szene setzen können, werden wir drei Punkte holen. Natürlich dürfen wir die Esslinger mit ihrer starken Offensive aber nicht unterschätzen.“

Die Esslinger starteten mittelprächtig in die Saison und holten aus fünf Spielen sechs Punkte. Zwar sind die Spieler von Coach Christian Ehrenberg in der Offensive mit zehn Toren recht treffsicher. Bisher präsentiert sich die Abwehr aber nicht gerade sattelfest. Dies zeigte sich besonders eindrücklich vor zwei Wochen beim 4:3-Auswärtssieg des FCE gegen Berg. Sollten die Esslinger ihre Defensive in den Griff bekommen, dürften sie an einem guten Tag für jedes Team der Liga zur Gefahr werden. „Ich erwarte einen Gegner, der nach vorne spielt, hinten aber immer wieder anfällig ist. Das haben die letzten Spiele der Esslinger gezeigt“, meint TSG-Youngster Tim Seidler.

TSG-Trainer Patrick Faber steht erneut beinahe der komplette Kader zur Verfügung. Einzig der angesprochene Josip Miketek und Nico Hering sind verletzungsbedingt nicht einsatzbereit. Daniel Rembold ist nach Rotsperre wieder mit von der Partie. Mit ihren bewährten Stärken will die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag um 15.30 Uhr zuhause im FRITZ Sportpark die drei nächsten Punkte einfahren.

Von Patrick Schlipf

TSG auch in Berg mit Sieg und ohne Gegentor

Am fünften Spieltag der Verbandsliga Württemberg setzte sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auswärts beim TSV Berg mit 0:2 durch. Fabian Janik und Johannes Rief erzielten die Tore für das Team von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder und sicherten damit wichtige drei Punkte.

Von Beginn an war die TSG gewarnt, denn die Offensive des TSV Berg gehört mit neun Toren zu den gefährlichsten der Liga. Allerdings offenbarte die Defensive des Gastgebers in den vorherigen Spielen Schwächen. So entwickelte sich eine taktisch geprägte Partie, in der beiden Mannschaften der gegenseitige Respekt deutlich anzumerken war. In der ersten Halbzeit blieben Torchancen Mangelware, und das Spiel wirkte zäh und zerfahren.
Janik trifft vor der Pause
Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gewann das Spiel an Fahrt. Beide Teams agierten mutiger, doch es war die TSG, die kurz vor der Pause den entscheidenden Treffer setzte. Nach einer präzisen Ecke von Miladin Filipovic stand Fabian Janik goldrichtig und nahm den Ball direkt – unhaltbar für Bergs Torhüter Haris Mesic. Ein psychologisch wertvoller Zeitpunkt, unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff in Führung zu gehen.
Im zweiten Durchgang versuchte der TSV Berg, mehr Druck aufzubauen und drängte auf den Ausgleich. Doch die TSG-Defensive hielt dem Ansturm stand und ließ kaum nennenswerte Chancen zu. Obwohl die Gastgeber bemüht waren, fehlte ihnen an diesem Tag die nötige Durchschlagskraft und Kreativität im Angriff. Zu Überraschung der TSG fand der TSV Berg nicht zu seiner gewohnten Offensivstärke.
Stattdessen nutzte die TSG die Unsicherheiten des Gegners und suchte die Entscheidung. In der Nachspielzeit fiel dann das erlösende 2:0. Johannes Rief verwandelte im Nachschuss, nachdem er zuvor selbst den fälligen Elfmeter geschossen hatte. Vorausgegangen war ein starkes Solo von Filipovic, der nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden konnte. Schiedsrichter Marcel Lalka zeigte folgerichtig auf den Punkt.
Mit diesem wichtigen Auswärtssieg bleibt die TSG weiterhin auf Kurs in der Verbandsliga. Besonders beeindruckend war die defensive Stabilität, die den Gegner nahezu komplett aus dem Spiel nahm.
TSG: Barth – Weißensee, Rief, Janik, Filipovic, Lechleitner, Köhnlein, Mutlu (73. Eckl), Nuhanovic (90. Sigloch), Seidler (63. Baran), Freitag (92. Tulum).
Tore:
0:1 Fabian Janik (45. Min)
0:2 Johannes Rief (90+3, Elfmeter)

TSG will die drei nächsten Punkte

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach reist am Wochenende der Reichsstädter Tage zum Auswärtsspiel der Verbandsliga-Württemberg zum TSV Berg. Anpfiff der Partie ist am Samstag (14. September) um 15.30 Uhr im RAFI-Stadion.

Ein Blick auf die Tabelle der Verbandsliga-Württemberg zeigt, dass Patrick Faber und sein Co-Trainer Bastian Heidenfelder einiges aus der letzten Saison gelernt haben. Nach vier Spielen rangiert die Elf aus der Weststadt auf dem zweiten Platz. Einzig die unnötige Niederlage beim TV Echterdingen trübt den starken Start. Die richtige Antwort auf das Spiel beim TVE gab die Faber-Elf jedoch am letzten Wochenende beim 3:0 gegen den VfL Pfullingen. Über den Großteil des Spiels hatte die TSG das Geschehen im Griff. Dank den Treffern von Tim Seidler, Nico Zahner und Jo Eckl waren es am Ende auch drei verdiente Punkte für die Weilermer. Mit neun Zählern rangiert die TSG nun auf dem zweiten Platz. Trotzdem denken die Jungs von Patrick Faber weiterhin von Spiel zu Spiel.

Die nächste Herausforderung steht für die TSG beim TSV Berg an. Das Team von Oliver Ofentausek hat eine Tordifferenz von 9:12-Toren. Mit den erzielten Treffern gehören die Berger zu den Top-Teams der Liga. Das Problem liegt aktuell im Defensivverhalten. Zwölf Gegentore sind der schlechteste Wert der Liga. Zuletzt musste man vor heimischem Publikum eine 3:4-Niederlage gegen den Aufsteiger FC Esslingen hinnehmen. Nach 74. Minuten lag der TSV 0:4 zurück. In der Schlussviertelstunde gelang dem TSV noch die Aufholjagd zum 3:4.

Am Ende hatten die Berger sogar noch die Möglichkeit, um den Ausgleich zu erzielen. Trotz der Niederlage zeigte die Ofentausek-Elf eine große Moral und möchte gegen die TSG sicher diese knappe Niederlage ausmerzen. Patrick Faber und seine Jungs bereiten sich konzentriert auf diese Partie vor. In der letzten Saison konnten die Jungs vom Sauerbach die drei Punkte aus Berg entführen. Das Hinspiel konnte der TSV für sich entscheiden. „Wir haben im letzten Spiel gegen Pfullingen sehr viel richtig gemacht. Es gab aber auch Szenen, die wir unter der Woche mit der Mannschaft besprochen haben und gegen Berg auf jeden Fall abstellen müssen“, sagt Trainer Patrick Faber, und fügt hinzu. „Nach diesem Saisonstart reisen wir mit breiter Brust nach Berg, wissen aber auch, dass es noch einige Dinge gibt, die wir verbessern müssen. Die Jungs ziehen aber sehr gut mit und ich hoffe, dass wir an die Leistung gegen Pfullingen anknüpfen können.“

Wie die Startformation der TSG in Berg aussieht, ist noch offen. Patrick Faber und Bastian Heidenfelder werden die Eindrücke der letzten Wochen in ihre Entscheidung einfließen, um auch in Berg die bestmögliche Mannschaft auf das Feld zu schicken.

Die TSG-Fans haben wie gewohnt die Gelegenheit, das Team zum Auswärtsspiel beim TSV Berg zu begleiten. Abfahrt im FRITZ-Sportpark ist um 12 Uhr. Kosten 10.- EUR inklusive einer Eintrittskarte für das Spiel. Anmeldungen per E-Mail unter a.pfeifer@tsg-hofherrnweiler.de oder telefonisch bei Abteilungsleiter Mario Katinic unter 0172 6353256.

Von Kai Eder

TSG Tischtennis erfolgreich bei 42. 2er-Mannschaftsturnier

Bei der 42. Auflage des 2er-Mannschaftsturnier am 07. und 08.09. konnte die TSG einige Erfolge verbuchen.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Benedikt Breuer und Felix Ruf, die nach ihrem Sieg bei den Herren C im letzten Jahr, dieses Jahr die Herren B Konkurrenz gewinnen konnten. Die TSG musste allerdings nicht auf den Sieg bei den Herren C verzichten, dieser wurde dieses Jahr von Tung Anh Nguyen und Tina Gramling errungen. Bei den Senioren mussten sich Klaus Leinmüller und Jochen Henne (Aalener Sportallianz) leider knapp dem späteren Sieger geschlagen geben und landeten auf dem 2. Platz. Joachim Schneider und Tina Gramling konnten den 4. Platz bei den Senioren erringen.

Wir gratulieren allen Spielern für ihre tollen Leistungen und bedanken uns bei der Aalener Sportallianz für die gelungene Organisation des Turniers.

Talent Seidler bringt TSG auf die Siegerstraße

Mit einem klaren 3:0-Heimsieg gegen Pfullingen setzt sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach weiter oben fest.

Besser hätte es für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nicht laufen können: Trotz zweier Ausfälle aus dem letzten Spiel ließ die TSG gar keine Zweifel aufkommen und siegte zum dritten Mal im vierten Ligaspiel. Neben Innenverteidiger Josip Miketek musste Patrick Faber auch auf den gesperrten Daniel Rembold verzichten. Miketeks Platz nahm Fabian Janik ein. Im Sturm überraschte der TSG-Coach mit dem erst 18-jährigen Talent Tim Seidler, der eigentlich noch in der A-Jugend spielen könnte.

Ruhige Anfangsphase

Die Zuschauer bekamen allerdings zunächst wenig zu sehen. Die ersten 25 Minuten passierte wenig, da beide Teams kompakt standen und nicht wirklich ins Risiko gingen. Nach einer kurzen Trinkpause gab es dann vereinzelte Schüsse auf beiden Seiten, die allerdings nicht wirklich Gefahr entwickelten. Die erste ernstzunehmende Situation endete für die TSG dann direkt hocherfreulich.

Tim Seidler feierte einen perfekten Startelfeinstand

Seidler bringt TSG in Führung

Nach 36 Minuten brachte die TSG nach einem schönen Spielzug den Ball in den Strafraum, wo sich der bullige Tim Seidler von seinen Bewachern lösen konnte und am Elfmeterpunkt mit einer Volleyabnahme dem Torwart keine Chance ließ. In seinem Startelfdebüt zahlte der Stürmer dem Trainerteam das Vertrauen direkt zurück und machte auch ansonsten ein auffälliges Spiel.

Beide Teams schienen nun etwas wacher und es passierte mehr auf dem Spielfeld. Auf der einen Seite wurden zwei Weilermer Schüsse geblockt, auf der anderen Seite zielte Pfullingen einen halben Meter zu hoch. Mit dem Pausenpfiff schoss die TSG dann das 2:0. Nach feinem Steckpass war Nico Zahner alleine vor dem Torwart und schob eiskalt rechts unten ein.

Nach dem Seitenwechsel wollte Pfullingen zwar mehr Dampf machen, wirklich gefährlich wurde es allerdings kaum. Die TSG wartete mit der Führung im Rücken ab und fuhr bei Gelegenheit Konter, die auch ein ums andere Mal gefährlich wurden. Die größte Chance hatte allerdings Simon Lechleitner nach einer Ecke, als er den Ball aus drei Metern über das Tor schoss.

Der VfL wurde allein nach Standards gefährlich, konnte aber keinen Treffer erzielen. Die TSG hätte ihre Führung weiter erhöhen können, war aber bei einigen Kontern nicht mehr zielstrebig genug. Es lief bereits die Schlussphase, als es der eingewechselte Johannes Eckl besser machte und nach erneut schönem Steckpass allein auf den Torwart zulief. Wie eine Kopie des zweiten Treffers mutete die Entscheidung an. Schob der Angreifer den Ball doch ebenfalls rechts unten am Torwart vorbei.

Der Sieg ist verdient und geht besonders auf die erneut starke Defensivleistung der ganzen Mannschaft zurück. Offensiv spielte sich die TSG nicht zahllose Chancen heraus, glänzte aber mit gnadenloser Effektivität. So stehen die Weststädter nun bei neun Punkten aus vier Spielen und setzen sich in der Tabelle an Position zwei. In der nächsten Woche geht es dann auswärts gegen den TSV Berg. Anpfiff am Samstag ist um 15.30 Uhr.

Tore: 1:0 Seidler (36.), 2:0 Zahner (45.), 3:0 Eckl (90.)

Gelb-Rot: Digel (90.+2)

TSG: Barth – Weisensee, Janik, Rief, Filipovic – Mutlu (75. Freitag), Zahner (89. Tulum), Nuhanovic (90. Baran), Köhnlein (84. Sigloch), Lechleitner – Seidler (80. Eckl)

Von Patrick Schlipf

Tischtennis Midnight Cup 2024: Ein Spaßturnier der besonderen Art

Am 23.08. fand im TSG ein ganz besonderes Event statt: der Tischtennis Midnight Cup 2024! Anstelle der üblichen Tischtennisschläger stellten Eisboxen, Schneidebretter über Frisbees bis hin zu „Mosaikschlägern“ die Teilnehmer vor ganz besondere Herausforderungen. Auch die Tischtennisplatten hatten es in sich: Sie waren teils in sich verkippt oder mit Hindernissen wie einem Sprungkasten versehen.

Unter den 36 Teilnehmern waren zahlreiche Angehörige und Freunde der Tischtennisabteilung sowie einige Spieler aus benachbarten Vereinen, die den Weg nach Hofherrnweiler gefunden hatten.
Gespielt wurde in Zweiermannschaften mit je zwei Einzeln und einem Doppel pro Begegnung. Die besten 8 Teams aus der Vorrunde traten im KO-System gegeneinander an. Nach vielen spannenden Matches ging der Turniersieg letztlich an die „Netzakkrobaten“. Diese konnten sich im Finale mit 3:0 gegen das „Team Ott“ durchsetzen, obwohl sie in der Vorrunde noch mit 0:3 gegen diese unterlagen. Den 3. Platz erkämpften sich die „Unterschnitt-Queens“. Neben ihrem Können an der Platte konnten einige Teams auch durch ausgefallene Verkleidungen begeistern.

Unser besonderer Dank gilt dem Organisationsteam um Daniel Wälder, das für den reibungslosen Ablauf des Turniers sorgte. Ebenso möchten wir allen Teilnehmern und Zuschauern danken, die mit ihrer guten Laune und ihrem Enthusiasmus zu diesem gelungenen Event beigetragen haben. Wir freuen uns schon auf den nächsten Midnight Cup und sind gespannt, mit welchen kreativen Ideen wir dann überrascht werden!

Perfekte Serie reißt in Echterdingen

Am dritten Spieltag der Verbandsliga musste die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach eine bittere 1:2-Niederlage beim TV Echterdingen hinnehmen. Der Treffer von Tim Seidler in der Nachspielzeit kam zu spät für das Team von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder.

Das Trainer-Duo Patrick Faber und Bastian Heidenfelder hatte ihre Mannschaft vor dem Duell beim TV Echterdingen auf jegliche Situationen eingestellt. Man wusste aus der letzten Saison, dass es gerade im Stadion Goldäcker alles andere, als einfach werden würde. Aus diesem Grund begann die TSG auch sehr konzentriert und hatte mehr Ballbesitz.
Die Gastgeber standen sehr tief und überließen den Gästen das Feld. Immer wieder versuchte man dann zu kontern und die Räume in der TSG-Defensive zu nutzen. Jedoch ohne Erfolg. Das Team aus der Weststadt hatte mehr Ballbesitz, jedoch ohne vielversprechende Chancen. Die erste Halbzeit war geprägt von sehr viel Taktik und einer starken Defensivleistung des TVE. Erst gegen Ende der ersten Hälfte suchten die Gastgeber ihr Glück in der Offensive. Jedoch ohne große Gefahr für Joshua Barth im Tor der Weilermer.
Auf der anderen Seite versuchten Nico Hering und Dino Nuhanovic ihr Glück. Alles, was auf das Tor der Heimmannschaft konnte TVE-Schlussmann Marko Gaspar entschärfen. Somit gingen beide Teams beim Stande von 0:0 in die Kabinen. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der TVE mehr vom Spiel. Anes Handanagic und Enhar Jonus versuchten ihr Glück. Bis zu diesem Zeitpunkt ohne Erfolg.
Erst in der 66. Minute konnte Stadionsprecher Ulrich Lietsche die Torhymne für seinen TVE einspielen. Daniel Kühnbach Azevedo brachte die Truppe von Valentin Haug mit 1:0 in Führung. In dieser Situation sah die Abwehr der Faber-Elf alles andere als gut aus. Nun, war die TSG unter Zugzwang. Patrick Faber brachte mit Daniel Rembold, Tim Seidler, Luca Sigloch und Johannes Eckl frische Offensivkräfte.

Echterdingen bleibt stabil

Am Spielverlauf änderte sich jedoch nichts. Echterdingen stand weiter massiv in der Defensive und verlagerte sich aufs Kontern. Die TSG suchte die Lücke, fand diese jedoch nicht.  In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch. Nach einem Ballgewinn brachte der TVE Kevin Prekaj in Position. Der Offensivmann fasste sich ein Herz und zog von der Mittellinie alleine auf das Tor von Joshua Barth. Am Ende ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen, umkurvte den TSV-Keeper und schob locker zum 2:0 ein. Das war die Entscheidung. Der Anschlusstreffer per Kopf von Tim Seidler in der 94. Minute kam zu spät.
Unnötig war dann die rote Karte von Daniel Rembold, der sich nach einem Zweikampf gegen Giuseppe Pirrachio zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ. Die TSG musste das Spiel mit einem Mann weniger zu Ende bringen. Am Ende schaute man in unzufriedene Gesichter bei den TSGlern, denn diese Niederlage hätte verhindert werden können. Am kommenden Samstag (7. September) empfängt die TSG den VfL Pfullingen im heimischen FRITZ-Sportpark. Die erste Möglichkeit, um die Niederlage in Echterdingen wett zu machen.

TSG: Barth – Freitag (89. Sigloch), Miketek, Rief, Filipovic (89. Eckl), Lechleitner, Köhnlein, Mutlu (79. Seidler), Nuhanovic, Hering, Zahner, Hering (67. Rembold)

Tore: 1:0 Daniel Kühnbach Azevedo (66.), 2:0 Kevin Prekaj (90+3.), 2:1 Tim Seidler (90+4.)

Besondere Vorkommnisse: Daniel Rembold rote Karte 90+5

Von Kai Eder