Guido Buchwald, Hansi Müller und Co. kommen zur TSG

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum des TSG findet im FRITZ-Sportpark ein besonderes Highlight statt: Eine TSG-Auswahl tritt gegen die Legenden-Elf des VfB Stuttgart an. Diese Begegnung verspricht ein unvergessliches Erlebnis, da zahlreiche ehemalige Bundesliga- und Nationalspieler des VfB Stuttgart teilnehmen werden. Unter den angekündigten Spielern sind bekannte Namen wie Cacau, Guido Buchwald, die Förster-Brüder und Hansi Müller. Eine aktuelle Übersicht aller Spieler veröffentlichen wir in Kürze!

Wann: So. 21. Juli 2024 – 17:30 Uhr
Wo: FRITZ-Sportpark Aalen-Hofherrnweiler

Der Verein lädt alle Zuschauer und insbesondere die Vereinsmitglieder herzlich ein, dieses besondere Ereignis zu besuchen. Nach dem Spiel besteht die Gelegenheit, Fotos zu machen, Autogramme zu erhalten und Gespräche mit den Legenden des VfB Stuttgart zu führen.

Für das leibliche Wohl der Gäste wird wie immer bestens gesorgt sein.

Tickets für das Spiel sind am Kiosk des Freibades in Unterrombach und auch an der Tageskasse erhältlich!

Tickets für das Legendenspiel

Tickets für das VfB-Legendenspiel gegen die TSG

Der TSG freut sich auf eine rege Teilnahme und hofft auf eine großartige Veranstaltung, die das 125. Jubiläumsjahr des Vereins gebührend darstellt. Die VfB-Legendenelf mit Guido Buchwald und Hansi Müller auf dem Gelände der TSG bietet für dieses Event den perfekten Rahmen.

Von Kai Eder

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TSG stellt Weichen für die Zukunft

Elf weitere Spieler bleiben dem Verbandsligateam aus der Weststadt erhalten und verlängern ihre Verträge.

Die Kaderplanung für die kommende Saison 24/25 neigt sich bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach langsam dem Ende zu. In der letzten Woche wurden die fünf Neuzugänge bekanntgegeben. Nun verlängern elf weitere Spieler des bisherigen Kaders.

Die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Kapitän Jo Rief und seinem Stellvertreter Nicola Zahner ist nun bereits länger bekannt. Eigengewächs Julian Köhnlein, Jo Eckl und Joshua Barth hatten im vergangenen Jahr schon für zwei Jahre unterschrieben. Nun konnte der Verein vom Sauerbach elf weitere Akteure für eine weitere Zusammenarbeit gewinnen: In der Offensive sind dies Dino Nuhanovic, VeljkoMilojkovic, Urgestein Daniel Rembold und das Talent Luca Sigloch.

Im Mittelfeld können sich die Weilermer Fans auch in der kommenden Saison auf Yusuf Baran, Fabi Janik und Jonas Keller freuen. Weiterhin die Hintermannschaft stabilisieren sollen Jonas Christlieb, Simon Lechleitner und David Weisensee. Zweiter Torwart wird auch in der kommenden Saison Jakob Pfleiderer sein.

Borst und Brenner weiter verletzt

Leider werden wir in der kommenden Saison auch einige Namen in unserem Aufgebot vermissen. Neben den bereits bekannten Abgängen von Oliver Rieger, Benjamin Schiele, Magnus Haas und Maxi Blum werden vorerst auch studienbedingt Cornelius Fichtner und Samuel Schwarzer zum Kader gehören. Die TSG hofft aber, dass die beidenLeistungsträger der vergangenen Jahre zur Rückrunde wieder Teil des Teams sein werden. Der genaue Zeitplan steht hier allerdings noch nicht fest.

Tim Brenner, der im vergangenen Sommer neu zum Team gestoßen war und sich im Winter schwer verletzte, wird vorerst nicht zum Team gehören. Beide Seiten verständigten sich aber auf die Option, dass der Mittelfeldmann anschließend wieder zurückkehren kann.

Ebenfalls mit einer schweren Verletzung hat Hannes Borst zu kämpfen. Er wird auch in der nächsten Saison der Faberelfangehören, wird aber zu Saisonbeginn nach Kreuzbandrissnoch keine Option sein.

Besonders erfreulich ist, dass Nachwuchsmann Tim Seidler von nun an fest zum Verbandsligakader gehören wird. Der 18-Jährige könnte eigentlich noch ein Jahr in der A-Jugend der TSG spielen, wird aber nach ansprechenden Leistungen im Training und ersten vielversprechenden Einsätzen in der Verbandsliga eine weitere Option für Patrick Faber im Sturm darstellen.

Neben den erfreulicherweise zahlreichen Verlängerungen haben die Verantwortlichen mit der Verpflichtung fünf neuer Spieler die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Lücken, die durch die Abgänge, Verletzungen und zwischenzeitlichen Abwesenheiten entstehen, nahtlos geschlossen werden. So soll einer erfolgreichen Saison 2024/25 in der Verbandsliga Württemberg nichts im Wege stehen.

Von Patrick Schlipf

TSG mit fünftem Streich im Transfersommer

Miladin Filipovic wechselt von Oberligist Normannia Gmünd zur TSG Hofherrnweiler-Unterrombach.

In den vergangenen Tagen hat Verbandsligist TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bereits vier Neuzugänge bekanntgegeben. Nachdem diese aber vornehmlich von Abwehr bis Sturm im Zentrum spielen, werden die Weststädter nun auch auf dem Flügel tätig. Mit Miladin Filipovic holt die TSG einen Mann mit Oberligaerfahrung von Normannia Gmünd, der sowohl auf der linken Abwehrseite als auch im linken Mittelfeld spielen kann.

Der 28-jährige Serbe absolvierte in der vergangenen Saison 18 Partien in der Oberliga für die Normannia. Zuvor war er bereits in der Landesliga zwei Jahre für den SV Neresheim im Einsatz. Unter anderem durchlief er die Jugend des serbischen Erstligisten OFK Belgrad und war in der ersten bosnischen Liga aktiv.

„Ich freue mich sehr, dass ich nun bei der TSG bin“, erzählt Filipovic. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich direkt überzeugt. Mit dem Trainerteam um Patrick Faber und Bastian Heidenfelder sind wir sehr gut aufgestellt. Die TSG spielt einen schnellen und attraktiven Fußball. Das passt genau zu meinem Spielstil.“

„Oben mitspielen“

Diesen beschreibt der Linksfuß wie folgt: „Ich würde mich als defensivstarken und relativ schnellen Spieler beschreiben. Bei der Normannia kam ich in der letzten Saison sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld zum Einsatz.“ Zudem verfügt der 28-jährige über einen feinen linken Fuß, mit dem er die Abwehrreihen der Gegner bei Standards ins Schwitzen bringen kann.

„Ich will mit meinen neuen Teamkollegen zusammen in der Verbandsliga oben mitspielen. Unser Kader hat dafür die nötige Qualität“, so Miladin Filipovic. Mit dem Transfer kann die TSG auch eine Lücke füllen, die durch den Abgang eines verdienten Spielers entstanden ist. „Dadurch, dass uns Oli Rieger nun nach zehn Jahren verlässt, hatten wir auf der linken Seite Handlungsbedarf“, so der sportliche Leiter Christoph Discher. „Mit Miladin Filipovic haben wir jetzt einen Spieler gefunden, der auf der linken Seite gleich mehrere Positionen abdecken kann. Es freut uns, dass er sich dazu entschieden hat, den Weg mit uns zu gehen.“

Mit den fünf Neuzugängen ist die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach für die kommende Saison gut aufgestellt. Ob sich weitere dazugesellen werden, stellt sich in den kommenden Wochen heraus.

Von Patrick Schlipf

TSG holt Defensivspezialisten

Der vierte Neuzugang für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach steht fest. Josip Miketek kommt von Landesligaabsteiger Neresheim.

Zuletzt konnte der Verbandsligist aus der Aalener Weststadt bereits Verstärkungen in der Offensive vermelden. Nun wechselt mit Josip Miketek ein vielseitiger Defensivspieler zur TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Der 26-Jährige hatte zuletzt beim SV Neresheim in der Landesliga gespielt, war am Saisonende mit den Härtsfeldern aber in die Bezirksliga abgestiegen.

Nun steht Miketek also vor einer neuen Herausforderung in der Verbandsliga. Der Defensivspezialist, der im Zentrum von der Innenverteidigung bis zur acht zuhause ist, wurde 1997 im bosnischen Mostar geboren und besitzt zudem die kroatische Staatsbürgerschaft. In seiner Karriere stehen bereits 22 Einsätze in der bosnischen ersten Liga zu Buche. 2021 erfolgte dann der Wechsel nach Neresheim, wo er in 80 Spielen in der Landesliga auf drei Tore kam. „Die TSG verfügt über einen starken Kader und die Gespräche mit dem Trainerteam haben mich ebenfalls überzeugt. Wir haben hier eine gute Infrastruktur und super Trainingsmöglichkeiten“, so der Linksfuß. „Ich konnte jetzt schon einige Spiele anschauen und die Mannschaft hat einen sehr starken Zusammenhalt.“

In Hinblick auf die Möglichkeiten für die nächste Spielzeit ist Miketek positiv gestimmt: „Ich bin optimistisch, dass wir mit dem Kader und den Verstärkungen in diesem Sommer in der Spitzengruppe der Liga dabei sein können.“

Miketek stand bereits in Champions League-Quali

Als Linksfuß eröffnet Josip Miketek dem Trainerteam eine weitere Alternative in der Defensive. Der gebürtige Bosnier bringt mit 1,85m Gardemaß mit und zeichnet sich durch Zweikampfstärke und Qualität in der Luft aus. „Wir beobachten Josip schon länger und seine Präsenz auf dem Platz ist hat uns direkt überzeugt“, meint der sportliche Leiter Christoph Discher. „Wir sind froh, dass Josip von nun an bei uns spielt. Er stand bereits mit Zrinjski Mostar in der Champions League- und Europa League Quali.“

Nach den Verpflichtungen von Onur Mutlu und Nico Hering in der Offensive und Mittelfeldspieler Nico Freitag gewinnt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach mit Josip Miketek nun auch in der Defensive an Qualität hinzu.

Von Patrick Schlipf

Freitag erster Neuzugang

Direkt nach Saisonende vermeldet die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach die Verpflichtung von Nico Freitag aus der U19 der Normannia.

Bereits in den letzten Jahren hatten die Verantwortlichen bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bereits früh Klarheit bei der Kaderplanung geschafft. Mit der Bekanntgabe des ersten Wechsels für die neue Saison wenige Tage nach dem Ende der abgelaufenen bleiben sich die Weststädter in dieser Hinsicht treu.

Mit Nico Freitag kommt aus der U19 von Normannia Gmünd ein junger Mittelfeldspieler zur Faber-Elf. Der 18-Jährige hatte in der abgelaufenen Saison für den Normannia-Nachwuchs in der A-Junioren Verbandsstaffel Württemberg 22 Spiele absolviert und dabei vier Tore erzielt. In der Wintervorbereitung hatte Freitag bereits einige Male in der ersten Mannschaft der Gmünder mittrainiert.

In der Jugend bereits bei den Kickers

„Ich freue mich, dass ich von nun an Teil der TSG bin. Das Trainerteam um Patrick Faber hat sich sehr um mich bemüht und auch die Trainingsmöglichkeiten sind hier super“, erzählt Nico Freitag über die Beweggründe seines Wechsels in die Weststadt.

Freitag hatte von der U11 bis zur U15 bereits bei den Stuttgarter Kickers gespielt und kehrte anschließend zur Normannia zurück. Nun soll bei der TSG der erste Schritt im Herrenbereich gelingen: „Ich möchte mich mit diesem Wechsel persönlich weiterentwickeln und natürlich ein erfolgreiches erstes Jahr im aktiven Bereich absolvieren. Mit dem Team will ich in der Verbandsliga oben angreifen. Besonders in der Rückrunde hat man ja wieder gesehen, was meine neuen Mitspieler können“, ergänzt der gebürtige Schorndorfer.

Die Fans am Sauerbach können sich in der kommenden Saison auf einen spannenden und hungrigen Mittelfeldmann freuen, der neben seiner Passstärke auch im Zweikampf robust dagegenhalten kann.

Von Patrick Schlipf

 

TSG verliert zum Abschluss

Am letzten Spieltag unterlag die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach knapp der bereits abgestiegenen SU Neckarsulm mit 1:2.

Obwohl es bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach um nichts mehr ging, wollte das Team von Trainer Patrick Faber zum Saisonabschluss noch einmal eine ansprechende Leistung abliefern. Bei Hundswetter gelang das den Verbandsligisten der TSG nicht ganz.
Bei der TSG standen mit Oliver Rieger und Maxi Blum zwei Spieler in der Startelf, die in der kommenden Saison nicht mehr am Sauerbach auflaufen werden. Die TSG erwischte einen denkbar schlechten Start. Nach weniger als drei Minuten zog Enrico Zimbili aus 20 Metern ab und der Sonntagsschuss schlug wunderschön im oberen Toreck ein.

In der Folge geschah wenig. Die TSG hatte den Ball, kam aber nicht gefährlich vors Tor. Der Gast stellte sich sicher den TSG-Angriffen entgegen und hatte keine Probleme in der Defensive.
Nach der Halbzeitpause erwischte Neckarsulm direkt den nächsten Schnellstart. Philipp Seybold traf bei strömendem Regen kurz nach der Pause zum 2:0. Zwar hatte die TSG weiterhin viel Ballbesitz, kam aber zu wenigen Chancen.
Nach 50 Minuten traf Veljko Milojkovic aus vermeintlicher Abseitsposition den Pfosten. Kurz darauf war der großgewachsene Stürmer wieder im Mittelpunkt: Nico Zahner führte eine Ecke kurz aus. Nach Hackenablage von Yusuf Baran brachte Zahner den Ball wieder in die Mitte, wo Milojkovic goldrichtig stand und einschob.

Die TSG versuchte, weiter Druck zu machen, kam aber kaum zu großen Chancen. In der Schlussphase versuchte die TSG alles, kam aber gegen die SU-Defensive weiterhin kaum durch. Einzig lange Bälle brachten mitunter Gefahr.

Am Ende beschert sich Neckarsulm einen gelungenen Saisonabschluss, die TSG verliert mit 1:2. Nach einer starken zweiten Saisonhälfte konnte die TSG den Klassenerhalt bereits zwei Spieltage vor Schluss klarmachen, was nach schwachem Saisonstart ein Erfolg ist. In der neuen Spielzeit wollen die Weststadtkicker wieder angreifen.

Tore: 0:1 Zimbili (3.), 0:2 Seybold (48.), 1:2 Milojkovic (56.)

TSG: Pfleiderer – Weisensee, Rief, Lechleitner, Rieger (83. Sigloch) – Fichtner (83. Rembold), Baran (75. Janik), Zahner, Blum (59. Köhnlein), Nuhanovic – Milojkovic (69. Seidler)

Von Patrick Schlipf

Erste und zweite Mannschaft zum Abschluss im Doppelpack

Am Samstag steht um 13.30 Uhr gegen die bereits abgestiegene SU Neckarsulm zuhause der letzte Spieltag an. Anschließend spielt auch noch die zweite Mannschaft der TSG.

Dass die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach genau zum Ende der Saison top in Form ist, zeigte sich nicht nur beim 7:2-Auswärtssieg zuletzt in Biberach, als der höchste Erfolg der Verbandsligageschichte eingefahren wurde. Auch in den Spielen, in denen der Klassenerhalt noch nicht gesichert war, präsentierte sich die Faber-Elf stark und konnte wichtige Punkte einfahren, um ein weiteres Jahr in der Sechstklassigkeit zu sichern.

So gelangen etwa gegen die direkten Konkurrenten Maichingen und Pfullingen vier Punkte. Dann stieß man den Tabellenführer Calcio mit einem Remis vom Platz an der Sonne und sicherte sich den Klassenerhalt. Neben der Form der Weilermer gab es zuletzt auch noch weitere erfreuliche Nachrichten. So verlängerte unter anderem Kapitän Johannes Rief für ein weiteres Jahr am Sauerbach. Gegen Biberach feierten mit Luca Sigloch und dem erst 18-jährigen Tim Seidler gleich zwei Eigengewächse ihr Startelfdebüt in der ersten Mannschaft. Torhüter Jakob Pfleiderer trug erstmals die Kapitänsbinde.

Neckarsulm mit Formschwäche zur Unzeit

Anders stellt sich die Situation bei der Sportunion Neckarsulm dar. Gerade zur Unzeit ging dem Team von Robin Neupert und Marco Sautter die Puste aus. So wird das Team innerhalb eines Jahres direkt aus der Oberliga in die Landesliga durchgereicht und teilt das Schicksal mit dem TSV Ilshofen, der dies im letzten Jahr erlitt. Nach nur zwei Punkten aus den letzten sieben Spielen verspielte das Team die Chance auf eine mögliche Rettung.

Am Samstag geht es also für beide Teams „nur“ noch um einen gelungenen Saisonabschluss. Vor heimischem Publikum werden vor der Partie Magnus Haas, Benjamin Schiele, Maxi Blum und Oliver Rieger verabschiedet, die in der kommenden Saison allesamt nicht mehr in der Weilermer Verbandsligaelf auflaufen werden. Die Partie wurde auf 13.30 Uhr vorverlegt, weil die zweite Mannschaft der TSG ihr Spiel gegen die im Abstiegskampf befindliche DJK Schwabsberg-Buch um 15.30 Uhr nicht verlegen konnte. Die dritte Mannschaft wird ihre letzte Saisonaufgabe gegen Göggingen bereits am Freitagabend um 19.30 Uhr in Hofherrnweiler bestreiten und will noch einmal Platz drei angreifen.

Zum krönenden Abschluss der Saison werden am Samstag alle drei Mannschaften der TSG gemeinsam die Saison bei einem Abschlussfest im FRITZ Sportpark ausklingen lassen und das Champions League Finale am Abend verfolgen.

Von Patrick Schlipf

Schützenfest am vorletzten Spieltag

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach feierte am 29. Spieltag der Verbandsliga-Württemberg ein Schützenfest beim Auswärtsspiel den FV Biberach. Patrick Faber und sein Co-Trainer Daniel Serejo waren zufrieden mit dem Auftritt ihres Teams. Dank der drei Punkte hat sich die TSG in der Tabelle auf den sechsten Platz vorgeschoben und kämpft am letzten Spieltag mit den SF Schwäbisch Hall und dem SSV Ehingen-Süd um Rang fünf.  

Patrick Faber schickte im Spiel gegen den FV Biberach eine neue Formation ins Rennen. Im Vergleich zum Remis gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen in der Vorwoche starteten Jakob Pfleiderer, Jonas Keller, Luca Sigloch, Tim Seidler, Yusuf Baran und Fabian Janik von Beginn an. Die TSG erwischte einen „Sahnestart“. Sechs Minuten waren gespielt, da brachte Nico Zahner die Gäste aus der Weststadt mit 0:1 in Führung. Die Abwehr des FVB sah dieser Situation alles andere als glücklich aus.

Biberach spielt zunächst gut mit

In der Folgezeit hatte die TSG mehr vom Spiel. Biberach aber die Chancen. Kevin Wistuba hatte per Standard den Ausgleichstreffer auf dem Fuß. Erst konnte Nico Zahner auf der Linie und beim zweiten Versuch Jakob Pfleiderer mit einer schönen Parade klären. Gegen Ende des ersten Durchgangs hatten Tim Seidler und Yusuf Baran die Möglichkeit, um die Führung auszubauen. FV-Keeper Alexander Beck verhinderte mit zwei schönen Paraden die frühzeitige Entscheidung. Somit blieb es zur Halbzeit beim 0:1.

Patrick Faber hat aus Durchgang eins die richtigen Schlüsse gezogen und die passende Ansprache an seine Jungs gefunden. Was die TSG in der zweiten Halbzeit präsentierte, das war allen Ehren wert. Innerhalb von zwei Minuten machte die Elf aus der Weststadt den Sack zu. Oliver Rieger und erneut Nico Zahner erzielten die Treffer zwei und drei für die Weilermer. Biberach hatte in dieser Phase keine Mittel, um die spielstarke TSG in den Griff zu bekommen.

Im Gegenzug gelang Simon Keller der 1:3-Anschlusstreffer für die Heimelf. Anschließend startete die TSG die nächste Welle und überrollte Biberfach. Die eingewechselten Yusuf Baran, Dino Nuhanovic und Veljko Milojkovic brachten die TSG mit 6:1 in Führung. Der Widerstand von Biberach war gebrochen. Letztgenannter hätte nur wenige Minuten das 1:7 erzielen können. FVB-Keeper Beck den zweiten Treffer des TSG-Angreifers.

In der 82. Minute macht Janik Martin den Gästen ein Geschenk und schoss das 1:7. Der Schlusspunkt von Kevin Wistuba war nur noch Ergebniskosmetik für den FV. Nach 90 einseitigen Minuten feierten die Jungs vom Sauerbach einen durchaus verdienten 7:2-Sieg und kann sich mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen die SU Neckarsulm (Sa. 1. Juni15.30 Uhr) noch Hoffnungen auf Platz fünf in der Tabelle machen.

„Ich bin sehr zufrieden. 7:2 auswärts zu gewinnen ist nicht selbstverständlich“, sagte Patrick Faber nach der Partie. „Es waren drei Spieler erstmals in der Anfangsformation, die ihre Sache sehr gut gemacht haben. In der ersten Halbzeit waren wir noch nicht zielstrebig genug. In der zweiten Halbzeit waren wir es dann, die Chancenauswertung war top“, so das Fazit des TSG-Trainers.

TSG: Pfleiderer – Keller (61. Eckl), Rief, Janik, Fichtner (61. Blum), Köhnlein (71. Milojkovic), Baran, Sigloch (61. Weißensee), Rieger, Seidler (61. Nuhanovic), Zahner

Tore: 0:1 Nico Zahner (6.), 0:2 Oliver Rieger (50.), 0:3 Nico Zahner (52.), 1:3 Simon Keller (53.), 1:4 Yusuf Baran (68.), 1:5 Dino Nuhanovic (71.), 1:6 Veljko Milojkovic (78.), 1:7 Janik Martin (82./ET), 2:7 Kevin Wistuba (90.)

Von Kai Eder

Schlussakkord mit Auftakt in Biberach

Am vorletzten Spieltag trifft die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag um 15.30 Uhr auswärts auf den FV Biberach.

Nachdem in der vergangenen Woche gegen den damaligen Tabellenführer Calcio Leinfelden-Echterdingen mit einem 1:1 der Klassenerhalt fix gemacht wurde, steht für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nun der Schlussakkord mit dem letzten Auswärts- und nächste Woche mit dem letzten Heimspiel der Saison an.

Dabei trifft die TSG am Samstag um 15.30 Uhr zunächst in der Fremde auf den FV Biberach. Auch für den FVB ist die Saison seit dem vergangenen Spieltag besiegelt, allerdings im denkbar schlechtesten Sinne. Trotz des 2:1-Auswärtssieges gegen Aufsteiger Oberensingen ist der Abstieg in die Landesliga nach zwei Saisons nun besiegelt. Mit gerade einmal 25 Punkten rangiert Biberach derzeit auf dem vorletzten Rang der Tabelle. Dabei ist das Team von Trainer Bernd Maier derzeit gut in Form und holte aus den letzten fünf Partien drei Siege.

Nach den verkorksten ersten drei Saisonvierteln war dies allerdings nicht mehr genug. Einen ähnlichen Ausgang musste man derweil nach dem verkorksten Start in die Runde auch für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach befürchten. Die Jungs von Patrick Faber und dem scheidenden Co-Trainer Daniel Serejo bekam allerdings nach einem starken Zwischenspurt die Kurve und war zwischenzeitlich sogar bis auf wenige Punkte am Relegationsplatz in die Fünftklassigkeit dran.

TSG riss das Ruder herum

Letztenendes kann das Team stolz sein, sich aus eigener Kraft aus der prekären Lage im Herbst befreit und bereits zwei Spieltage vor Schluss keine Abstiegssorgen mehr zu haben. Mit zuletzt drei ungeschlagenen Spielen ist die TSG ordentlich in Form. Einen großen Anteil daran hat auch Spielmacher Nicola Zahner, der in diesen drei Spielen alle vier TSG-Treffer erzielte, die immerhin zu fünf Punkten reichten. Die Personalsituation in der Weststadt stellt sich recht entspannt dar. Besonders erfreulich war, dass zuletzt auch Nachwuchstalent Tim Seidler zum Einsatz kam. So wurde der physisch starke Stürmer gegen den Tabellenführer beim Stand von 0:0 in der Schlussphase eingewechselt. Bereits im April gegen Fellbach wurde der talentierte 18-Jährige ins kalte Wasser geworfen und zeigte eine ansprechende Leistung.

Natürlich will sich der FVB sicherlich erfolgreich von seinem Heimpublikum aus der Verbandsliga verabschieden. So wird auch die TSG am Samstag noch einmal alles in den Ring werfen müssen, um ihrerseits einen erfreulichen Saisonabschluss feiern zu können.

Von Patrick Schlipf

TSG-Nachrichten 2024

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