Weiler schafft den Klassenerhalt

Vor heimischem Publikum im FRITZ-Sportpark feierte die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ein 1:1-Unentschieden gegen den Aufstiegsaspiranten Calcio Leinfelden-Echterdingen. Nico Zahner sicherte mit seinem Treffer in der 90. Minute nicht nur den Punkt für das Team von Patrick Faber und Daniel Serejo, sondern auch den vorzeitigen Klassenerhalt in der Verbandsliga.

Das Rückspiel gegen das mit Ex-Profis gespickte Team von Calcio Leinfelden-Echterdingen hatte eine ähnliche Story, wie das Hinspiel im Goldäcker. Die Gäste hatten wie erwartet mehr Ballbesitz, taten sich aber schwer, um die stabile Defensive der TSG um Johannes Rief entscheidend unter Druck zu setzen. Der Kapitän und seine Nebenleute machten die Räume geschickt zu, sodass sich die beste Offensive mit ihrem Toptorjäger Luan Kukic jede Möglichkeit hart erkämpfen musste.

TSG defensiv kompakt

Was auf das Tor der Weilermer kam, konnte Joshua Barth entschärfen. Patrick Faber hat seine Mannschaft erneut perfekt auf den Gegner und sein Spiel eingestellt. Immer wieder setzte die TSG in der Offensive Nadelstiche, sodass Denis Zagaria, der mit den Stuttgarter Kickers aus der Ober- in die Regionalliga aufgestiegen war und über den SGV Freiberg den Weg zu Calcio fand, alle Hände voll zu tun hatte, um einen Gegentreffer zu verhindern.

Die offensivausgerichtete Weilermer-Elf war mit ihren schnellen Außen Oliver Rieger und Julian Köhnlein gefährlich. Die Echterdinger haben seit vielen Jahren den Aufstieg in die Oberliga als Ziel ausgegeben, in diesem Jahr stehen sie kurz davor. Die TSG setzte jedoch alles daran, damit Calcio den FRITZ-Sportpark nicht als Sieger verlassen wird. Die Zuschauer sahen ein munteres Spiel.

Tore bekamen sie in den ersten 45 Minuten noch nicht zu sehen. Im zweiten Durchgang setzten beide Teams ihren Match-Plan fort. Calcio störte früh und wollte den Spielaufbau der TSG unterbinden. Immer wieder gelang es den Jungs aus der Weststadt sich durchzukombinieren, entscheidend wurde man jedoch nicht. Das Gleiche auf der anderen Seite. Mitte des zweiten Durchgangs begann die Zeit der Wechsel. Auf Seiten der TSG kam Benjamin Schiele für Veljko Milojkovic. Bei den Gästen kam Mikail Arslan für Bleron Visoka. Nur wenige Minuten später musste Schiele verletzt vom Feld. Für ihn brachte Faber das Eigengewächs Tim Seidler in die Partie.

Zahner kontert Arslan

In der Schlussphase nahm die Partie nochmals richtig Fahrt auf. Der eingewechselte Arslan brachte die Gäste in 83. Minute in Führung. Wer nun dachte, dass die Jungs vom Sauerbach ihre Köpfe in den Sand stecken werden, der wurde eines Besseren belehrt. Die TSG zeigte eine charakterliche Meisterleistung und suchte nun ihr Heil in der Offensive. Mit Erfolg. Nico Zahner gelang in der 91. Minute der vielumjubelte Ausgleichstreffer für die TSG.

Er wiederholte damit die Story aus dem Hinspiel. Damals gelang Tim Brenner mit dem Schlusspfiff das 1:1. Am Ende feierte die TSG mit dank dieses Remis den Klassenerhalt. In der Weststadt wird auch in der Saison 2024/25 Verbandsliga-Fußball zu sehen sein.

TSG: Barth – Weißensee, Rief, Fichtner (86. Lechleitner), Schwarzer, Köhnlein (76. Janik), Rembold (83. Eckl), Rieger, Nuhanovic, Zahner, Milojkovic (65. Schiele/74. Seidler).

Tore: 0:1 Arslan (83.), 1:1 Zahner (90.+1)

Von Kai Eder

Klassenerhalt gegen potenziellen Aufsteiger?

Der Tabellenführer der Verbandsliga-Württemberg, Calcio Leinfelden-Echterdingen, gastiert am Samstag (18. Mai) im FRITZ-Sportpark bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Anpfiff der Partie ist um 15.30 Uhr.

Es ist das Duell des Tabellenachten gegen den Spitzenreiter, auf das sich die Fans der TSG freuen können. Calcio hat seit vielen Jahren die Oberliga Baden-Württemberg im Visier. In diesem Jahr scheint es so, als ob das Team von Trainer Francesco Di Frisco den Aufstieg schaffen könnte. In der Vorrunde machte es noch nicht den Anschein, als ob der Kader mit dem meisten Potenzial der Liga, die PS auf die Straße bringen würde, doch in der Rückrunde haben die Jungs vom Goldäcker gezeigt, dass sie ein ernstes Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft mitreden werden.

Nicht zuletzt dank der Wintertransfers von Denis Zagaria (SGV Freiberg), Marlon Lander (VfL Kirchheim/Teck) und Sangar Aziz (SF Dorfmerkingen) konnte die eine beeindruckende Serie von elf Spielen ohne Niederlage gestartet werden.

Calcio 2024 erst einmal besiegt

Einzig im Auftaktspiel der Rückrunde gegen den VfL Pfullingen konnten die Echterdinger keine Punkte holen. Punktgleich mit dem SV Fellbach, aber dank des besseren Torverhältnisses belegt Calcio Rang eins. Die TSG schnupperte ebenfalls an den vorderen Rängen. Die Erfolge im vierten Quartal 2023 haben gezeigt, dass die Elf von Patrick Faber und Daniel Serejo in der Liga mit den Spitzenteams mithalten kann. Gerne erinnert man sich in der Weststadt auch an das Duell bei Calcio. Tim Brenner gelang damals mit einem „Last-Minute-Treffer“ der verdiente Ausgleich für die TSG.

Über die kompletten 90 Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe. Calcio hatte zwar mehr Ballbesitz, aber die TSG konnte immer wieder entscheidende Nadelstiche setzen. Einen ähnlichen Plan werden Patrick Faber und seine Jungs auch an diesem Wochenende überlegen. Gerade im heimischen FRITZ-Sportpark möchten die Mannen vom Sauerbach ihren Heimvorteil nutzen und Calcio die Stirn bieten.

Ein entscheidender Faktor in diesem Spiel werden Einsatz und Willenskraft sein. Das Team, das an diesem Tag mehr Einsatz zeigt, wird eine höhere Chance haben zu gewinnen. Die TSG muss den Spielfluss der Gäste unterbinden und versuchen, ihre Joker zu spielen. Aus einer sicheren Defensive heraus gilt es die Angriffsreihen um Nico Zahner gekonnt in Szene zu setzen und Lücken in der Calcio-Abwehr zu bespielen.

Wenn das gelingt, dann wird die TSG auch zu ihren Möglichkeiten kommen. Wem Patrick Faber gegen den Ligaprimus das Vertrauen schenkt, bleibt abzuwarten. Der Trainer kann aus dem Vollen schöpfen und die bestmögliche Formation aufs Feld schicken, die Calcio vor große Probleme stellen kann.

Von Kai Eder

Der Kapitän bleibt an Bord, ein Leistungsträger steuert den Heimathafen an

Während Defensivchef Johannes Rief ein weiteres Jahr bei der TSG dranhängt, zieht es Flügelspieler Oliver Rieger nach einer Dekade am Sauerbach zurück nach Böbingen.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verkündet die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gleich zwei richtungsweisende Personalien auf einmal. Nach einer Saison der Extreme mit Höhen und Tiefen erscheint dies aber mehr als logisch. So hat sich einerseits Johannes Rief dazu entschieden, ein weiteres Jahr am Sauerbach als Spieler in Angriff zu nehmen.

Der Kapitän ist nun bereits seit Sommer 2017 bei der TSG und absolvierte in dieser Zeit 202 Pflichtspiele für die Sauerbachkicker in der Verbands- und Landesliga. „Ich bin definitiv bereit, noch einmal in der Verbandsliga anzugreifen und mit einigen meiner besten Freunde auf dem Platz zu stehen“, so der 31-Jährige. Mit einem kleinen Augenzwinkern kommt der Abwehrchef auch auf die Tücken des fortgeschrittenen Fußballalters zu sprechen. „Auch wenn es mit über 30 natürlich mal an der einen oder anderen Stelle zwickt, bin ich noch fit.“ Besonders wichtig ist für Rief, der bereits beim SV Geislingen und der zweiten Mannschaft des VfR Aalen aktiv war, die sportliche Perspektive.

Rief hat noch was im Tank

„Einerseits merke ich, dass ich auf diesem Niveau noch gut mithalten kann. Zudem hat bei der Verlängerung auch die sportliche Ausrichtung der TSG den Ausschlag gegeben. Mit dem Trainerteam um Patrick Faber, der in der neuen Saison von Bastian Heidenfelder unterstützt wird, sind wir weiterhin exzellent aufgestellt“, so Rief. Die oberste Prämisse für die auslaufende Saison 23/24 liegt derweil auf der Hand. Nach einem katastrophalen Start konnte sich die Faber-Elf mit einer zwischenzeitlichen Ungeschlagenserie wieder in ruhigeres Fahrwasser manövrieren. „Das Ziel für die letzten drei Spiele ist ganz klar der Klassenerhalt. Wenn man sieht, wo wir im Herbst waren, ist es schon bemerkenswert, wo wir so kurz vor Saisonende wieder stehen.“

Dabei sieht er sich auch im Rückblick auf das Hinrundenfazit kurz vor Weihnachten an dieser Stelle bestätigt: „Damals habe ich gesagt, dass der Kader die nötige Qualität hat, um in dieser Liga zu bestehen. Das haben wir seitdem allen gezeigt“, so Jo Rief. Zwar ist der Klassenerhalt noch nicht ganz in trockenen Tüchern, da aufgrund der Lage in der Oberliga noch nicht ganz klar ist, wie viele Teams in die Landesliga absteigen. Bereits am kommenden Spieltag könnte die TSG zuhause gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen aber alles klar machen.

Im Sommer steht der Verbandsligamannschaft dann ein kleiner Umbruch ins Haus. So ersetzt Bastian Heidenfelder Daniel Serejo als Co-Trainer und auch im Kader wird es in den kommenden Wochen ein paar Veränderungen geben. „Die erfahrenen Spieler, so wie Jonas Christlieb, Nicola Zahner und David Weisensee wollen in der kommenden Saison verstärkt als Bindeglied zwischen Trainerteam und dem Kader fungieren, um neue Spieler besser zu integrieren. Ich bin optimistisch, dass wir das gemeinsam schaffen. Es ist bemerkenswert, was wir in den letzten Jahren aufgebaut haben und das wollen wir gemeinsam weitertragen“, erzählt Johannes Rief abschließend.

Oli Rieger wechselt zum Jugendclub

Apropos Umbruch: Da kommen wir zum angesprochenen weinenden Auge. Denn heute gibt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auch bekannt, dass Oliver Rieger in der kommenden Saison nach zehn Jahren den Verein verlässt. Der 30-Jährige Flügelspieler geht ab der kommenden Spielzeit für den TSV Böbingen in der Kreisliga A auf Torejagd. Der gebürtige Böbinger trifft dort auf einige alte Bolzplatzkumpel.

Seit seinem Wechsel im Sommer 2014 zur TSG absolvierte Rieger unfassbare 243 Pflichtspiele und kam dabei auf 61 Tore und 85 Vorlagen. Allein in dieser Saison stehen für ihn in 24 Spielen sieben Scorerpunkte. Der spektakulärste war mit Sicherheit der Treffer aus dem Mittelkreis gegen Tübingen Ende März. „Die schönsten Erinnerungen habe ich natürlich an die beiden Aufstiege“, erzählt Oliver Rieger, der 2015 sowohl Teil der Aufstiegself in die Landesliga als auch in die Verbandsliga 2019 war.

„Ich bin 2014 als Verbandsligaspieler zur TSG in die Bezirksliga gewechselt und kann jetzt erneut als Verbandsligaspieler wechseln. Ich denke das ist ein gelungener Abschluss“, so der 30-Jährige. „Ich habe den Verein, die Mannschaft und vor allem die Menschen bei der TSG in den letzten zehn Jahren ins Herz geschlossen und werde immer mit einem Lächeln auf die Zeit hier zurückblicken können.“

Im Namen des gesamten Vereins bedanken wir uns für unzählige ausgespielte Gegner, wichtige Vorlagen, einige Last-Minute Tore und zehn tolle Jahre. Auch abseits des Platzes war Oliver Rieger eine charakterliche Stütze und wichtig für das Innenleben der Mannschaft sowie die Außendarstellung des Vereins.

Die TSG wünscht Dir viel Erfolg und eine gute Zeit beim TSV Böbingen, Oli!

Von Patrick Schlipf

TSG ergattert Punkt in Pfullingen

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und der VfL Pfullingen trennten sich am 27. Spieltag der Verbandsliga-Württemberg mit 1:1. Nico Zahner brachte das Team aus der Weststadt früh in Führung. Noch vor dem Halbzeitpfiff konnte Christian Locher für die Gastgeber ausgleichen.

Patrick Faber und sein Team waren sich der schweren Aufgabe beim VfL Pfullingen bewusst. Die Mannschaft aus dem Landkreis Reutlingen steckt aktuell noch Mitten im Abstiegskampf. Doch gerade vor heimischem Publikum fällt es den Gegnern des VfL schwer Punkte zu holen. Die TSG begann sehr selbstbewusst. Bereits in der dritten Minute gelang Nico Zahner die Führung für die Weilermer. Der Mittelfeldmann wurde von Benjamin Schiele in Szene gesetzt und erzielte seinen 15. Treffer in dieser Saison. In der Folgezeit hatte die Faber-Elf mehr vom Spiel. Einzig der zweite Treffer fehlte. Chancen waren da. Wenn etwas auf das Tor des VfL kam, dann war Keeper Martin Welsch zur Stelle.

Der Schlussmann sorgte mit einem fehlerfreien Spiel für die benötigte Ruhe beim VfL. Die TSG rannte weiter an. Tat sich aber schwer im letzten Drittel und konnte seine Spielzüge nicht zu Ende spielen. Noch vor der Halbzeitpause gelang Christian Locher das 1:1. Der Toptorjäger der Pfullinger konnte in der 36. Minute Joshua Barth im TSG-Tor überwinden. Es schien so, als ob Locher im Abseits stand, Schiedsrichter Kevin Popp und seine Kollegen an der Seitenlinie sahen die Situation anders und entschieden auf Treffer für die Heimelf. Eine knappe Entscheidung.

Dies war auch gleichzeitig der Halbzeitstand. Die TSG hatte es nach der frühen Führung verpasst den zweiten Treffer zu erzielen und ließ dadurch die Türe für Pfullingen offen. Christian Locher nutzte die Chance und glich aus. Im zweiten Durchgang spielte sich sehr viel im Mittefeld ab. Beide Defensivreihen standen sicher und ließen anbrennen. Patrick Faber brachte in der 61. Minute Yusuf Baran für den Vorlagengeber Benjamin Schiele. Das Spiel plätscherte weiter vor sich hin. In der Schlussphase hatte die TSG noch weitere Standardsituationen, die allesamt jedoch nichts einbrachten.

Nach einer kurzen Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Kevin Popp die Partie. Beide Mannschaften mussten mit dem Punkt zufrieden sein. Die TSG belegt mit 40 Punkten den achten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag (18. Mai) empfängt die Elf von Patrick Faber und Daniel Serejo den Tabellenführer Calcio Leinfelden-Echterdinge im heimischen FRITZ-Sportpark. Anpfiff der Partie ist um 15.30 Uhr.

Tore: 0:1 Zahner (2.), 1:1 Locher (36.)

TSG: Barth – Weißensee, Rief, Fichtner, Schwarzer, Rembold (75. Milojkovic), Rieger, Zahner, Nuhanovic (90. Eckl), Schiele (61. Baran), Köhnlein (78. Janik)

Von Kai Eder

TSG will in Pfullingen nachlegen

Am Sonntag (12. Mai) steht ein spannendes Duell in der Verbandsliga-Württemberg bevor, wenn die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach beim VfL Pfullingen antritt. Die letzten Duelle beider Teams versprachen Spannung pur. Anpfiff der Partie des 25. Spieltags ist um 15 Uhr.

Die TSG reist mit viel Selbstvertrauen nach ihrem jüngsten Erfolg gegen Maichingen nach Pfullingen. Beim Flutlichtspiel unter der Woche im FRITZ-Sportpark spielte sich vor allem Nico Zahner mit seinen zwei Treffern in den Fokus, was der Mannschaft drei wichtige Punkte bescherte und sie nun mit 39 Punkten in die Schlussphase der Saison geht. Trotz dieses Erfolgs sind sich Trainer Patrick Faber und Daniel Serejo bewusst, dass die Herausforderung gegen den VfL Pfullingen nicht zu unterschätzen ist. „Das Spiel gegen Maichingen war sehr wichtig für das Selbstvertrauen. Nach dem Spiel gegen Türkspor Neckarsulm waren wir alle etwas down. Jetzt wollen wir den Flow aus dem Maichingen-Spiel mitnehmen und auch in Pfullingen punkten“, sagt TSG-Trainer Patrick Faber.

Für Pfullingen hingegen gestalteten sich die letzten Wochen eher schwierig, was sie in den Abstiegsstrudel der Liga führte. Ein 1:1-Unentschieden gegen den TSV Oberensingen in der vergangenen Woche war nicht das erhoffte Ergebnis. Mit 32 Punkten auf dem elften Tabellenplatz liegend, sind sie lediglich drei Punkte von der Gefahrenzone entfernt.

Die bisherigen Spiele gegen Pfullingen waren stets knappe Angelegenheiten für die TSG. In der vergangenen Saison musste die Mannschaft eine bittere 1:2-Niederlage hinnehmen, während das Duell in der Vorrunde mit einem knappen 2:1-Sieg für die Jungs aus der Weststadt endete.

Die TSG ist fest entschlossen, ihre gute Form zu bestätigen und weitere wichtige Punkte einzufahren. Fußballfans dürfen sich auf eine spannende Begegnung freuen, wenn die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auf den VfL Pfullingen trifft.

Von Kai Eder

TSG erkämpft sich drei wichtige Punkte unter Flutlicht

Gegen den GSV Maichingen konnte die Elf von Patrick Faber den Abwärtstrend stoppen und mit 2:0 zuhause gewinnen.

Die Last, die von der gesamten Mannschaft und den Zuschauern abfiel, war beim Abpfiff deutlich im FRITZ-Sportpark spürbar. Nach zuletzt vier sieglosen Spielen, teils auch gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte, war ein Sieg am gestrigen Abend unfassbar wichtig. So wuchs der Abstand der Jungs vom Sauerbach auf den möglichen Relegationsplatz neun wieder auf drei Punkte an. Am Sonntag gegen den VfL Pfullingen würden weitere Punkte die Gemüter in Hofherrnweiler und Unterrombach dann noch mehr beruhigen.

Im Vergleich zur 1:4-Niederlage am Sonntag gegen Türkspor Neckarsulm wechselte Trainer Patrick Faber etwas durch. Nachdem der Wechsel auf eine Dreierkette nicht erfolgreich war, startete die TSG wieder mit der gewohnten Viererkette. Hinten links lief etwas überraschend Oliver Rieger auf, der ansonsten auf den offensiven Flügeln beheimatet ist. Er sollte ein starkes Spiel abliefern. In der Innenverteidigung kehrte der zuletzt gelb-rot gesperrte Kapitän Jo Rief zurück und auch der in den letzten Spielen verletzte Samuel Schwarzer kam wieder in die Startelf. So blieb nur David Weisensee aus der Defensivformation vom Sonntag übrig.

Wenig Spielfluss, hohe Spannung

Die erste Hälfte war geprägt von vielen kleineren Nickligkeiten und Fouls im Mittelfeld. Beide Mannschaften wollten ihrem Gegner keinen Millimeter überlassen. Es war den Teams anzumerken, um was es ging. Maichingen steht in der Tabelle auf Rang 14 und muss bei 12 Punkten Abstand zu Platz neun schon hoffen, dass aus der Oberliga weniger württembergische Teams absteigen. So entwickelte sich zwar kein schönes, aber dafür extrem spannendes Spiel. Auf beiden Seiten bekamen die Torhüter bis in die Schlussphase der ersten Hälfte abgesehen von Standards nichts zu tun.

Nach einem solchen Standard vom Flügel lief Kapitän Jo Rief ein und wurde dabei festgehalten. Der Unparteiische entschied folgerichtig auf Strafstoß. Zu diesem trat der etatmäßige Schütze Nicola Zahner an, der souverän unten rechts verwandelte. In der folgenden Aktion hatte die TSG Pech, nicht mit der zweiten echten Möglichkeit auf 2:0 zu stellen. Nachdem sich Daniel Rembold rechts im Strafraum durchsetzte, traf er aber nur die Latte.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen und beide Teams neutralisierten sich. Das Spiel war zu keinem Zeitpunkt unfair, aber durch die vielen kleinen Fouls kam einfach kein Spielfluss auf. Dennoch war die Spannung allgegenwärtig. Nach 70 Minuten kam Maichingen zu seiner größten Gelegenheit, als den Gästen ein Freistoß aus halbrechter Position zugesprochen wurde. TSG-Keeper Joshua Barth lenkte den stark geschossenen Standard aber um den Pfosten. Kurz darauf setzte sich Yusuf Baran an der Eckfahne stark gegen zwei Mann durch und legte in den Rückraum zu Nico Zahner, der mit seinem zweiten Treffer die Partie entschied.

In der Schlussphase hatte die TSG noch einige Kontermöglichkeiten. Unter anderem traf der eingewechselte Luca Sigloch noch den Pfosten. Am Ende gewinnt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach verdient, Maichingen war aber immer gefährlich. Am Sonntag geht es für die TSG auswärts gegen den Tabellenzwölften Pfullingen weiter. Anpfiff ist vor den Toren von Reutlingen dann um 15 Uhr.

Tore: 1:0, 2:0 Zahner (45./FE, 84.)

TSG: Barth – Weisensee, Rief, Schwarzer, Rieger – Fichtner, Köhnlein (90. Eckl), Zahner (90. Lechleitner), Nuhanovic (88. Sigloch), Rembold (66. Baran) – Milojkovic

Von Patrick Schlipf

„Bei uns herrscht riesige Vorfreude!“

Am Vatertag steht für die Pokalspezialisten unserer zweiten Mannschaft der Saisonhöhepunkt in Neuler an, wenn im Pokalfinale A-LigistBöbingen wartet.

Noch einmal schlafen, dann ist es soweit. Traditionell im Mai steht im Bezirk Ostwürttemberg das Bezirkspokalfinale in Neuler an. Dabei treffen in diesem Jahr die Serienfinalisten aus der Weststadt auf die Überraschungsmannschaft aus Böbingen. Vor erwartet großer Kulisse auf neutralem Platz will die Mannschaft von Christoph Merz und Co-Trainer Timo Frank dann den großen Coup schaffen. Zu diesem Anlass haben wir uns mit dem Übungsleiter und auch mit Spielmacher Tim Krohmer zusammengesetzt, um die letzten offenen Fragen zu klären.

Obwohl die zweite Mannschaft der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bereits zum fünften Mal in den vergangenen sieben Jahren das Endspiel des Bezirkspokals erreichte, sind natürlich auch Spieler im Kader der Weststädter, für die ein solches Finale vor großer Kulisse eine neue Erfahrung darstellt. Das trifft auch auf Tim Krohmer zu. Der dynamischeSpielmacher spielte in Hofherrnweiler zunächst in der dritten Mannschaft, empfahl sich aber durch starke Leistungen schnell für die Bezirksliga. Dort ist er in dieser Saison absoluter Leistungsträger. Nachdem er bereits in der vergangenen Spielzeit auf elf Tore und zehn Assists kam, kommt er in dieser Saison auch schon wieder auf neun Tore und ebenso viele Vorlagen.

„Obwohl das mein erstes Pokalfinale ist, empfinde ich keine große Anspannung“, so der 23-Jährige. „Was ich aber sehr wohl merke, ist eine riesige Vorfreude. Und ich glaube, das geht nicht nur mir so. Das nehme ich aus der ganzen Mannschaft wahr.“

Dabei war nach den Ligaleistungen in der Vorrunde zunächst nicht wirklich abzusehen, dass es im Pokal zwingend so weit für die Merz-Elf gehen sollte. „Da lief vieles schlecht. Es sind viele Schlüsselspieler ausgefallen und die Mannschaft konnte sich so nicht richtig einspielen“, erklärt Krohmer. „Das hat sich dann auch auf unsere Leistung niedergeschlagen.“ Seit dem Jahreswechsel läuft es nun besser, auch in der Bezirksliga. „Wir spielen deutlich konstanter. Ich denke das liegt daran, dass wir weniger Verletzte haben und so besser eingespielt sind. Und obwohl wir vielleicht als Bezirksligateam Favorit sind, werden wir Böbingen auf gar keinen Fall unterschätzen. Wir haben in der Saison nun schon einige Male gegen Spitzenteams gewonnen, gleichzeitig aber auch gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte gepatzt“, warnt der Mittelfeldmann.

Böbingen Favoritenschreck

„Böbingen hat mit Bettringen einen der Mitfavoriten aus dem Pokal geworfen. Für einen A-Ligisten ist es einzigartig, im Pokalfinale zu stehen. Ich erwarte unseren Gegner aggressiv gegen den Ball und mit großer körperlicher Präsenz. Sie werden definitiv an ihre Grenzen gehen und alles auf dem Platz lassen“, denkt Tim Krohmer. „Wir werden das Spiel also auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Der Schlüssel zum Sieg wird sein, nicht nur im Spiel alles zu geben. Jeder will auf dem Platz stehen und deshalb ist auch das Abschlusstraining wichtig, um aus Jedem den letzten Funken herauszukitzeln.“

Nachdem die zweite Mannschaft der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in den letzten sieben Jahren sechsmal mindestens das Halbfinale erreichte und fünfmal davon das Endspiel, hat sich das Team den Ruf eines Pokalspezialisten erarbeitet. Das Manko dabei: In dieser Zeit konnte die TSG bisher noch nicht den Pokal in die Höhe strecken.

Auch in dieser Spielzeit brachte die TSG II jeweils unter der Woche in den Pokalspielen die besten Saisonleistungen, teils gegen stärker eingeschätzte Mannschaften. So kegelte man noch in der Hinrunde Titelverteidiger Dorfmerkingen II aus dem Wettbewerb und zuletzt den Aufstiegsaspiranten Unterkochen mit 3:0 in deren Stadion. In der gesamten Pokalsaison konnte noch kein Team auch nur einen Treffer gegen die Zweite vom Sauerbach erzielen. Bei all den beeindruckenden Fakten stellt sich die Frage, wieso es ausgerechnet im Pokal so rund läuft.

„Das mit dem Begriff „Pokalexperten“ ist so eine Sache“, leitet Christoph Merz auf Nachfrage ein. „Wir haben in den letzten Jahren so viele tolle Spiele abgeliefert und uns die Finals verdient. In den Endspielen hatten wir dann aber jeweils nicht unseren besten Tag“, so Merz weiter. Generell sieht der Coach keinen speziellen Grund für die weiten Pokalläufe seiner Mannschaft. „Pokalspiele sind immer besonders. Da braucht niemand eine Extramotivation, weil jeder weiß, um was es geht.“ Nach einer guten Rückrunde mit Siegen gegen starke Gegner in Liga und Pokal ist die Mannschaft aber guter Dinge, dass es diesmal mit dem Triumph klappt. „Die Stimmung ist gerade super. Es macht auch keinen Unterschied, ob jemand schonmal dabei war oder nun zum ersten Mal ein Finale spielt. Wir wissen alle, was wir am Donnerstag großartiges erreichen können“, so Merz.

Personalsituation stimmt optimistisch 

Und auch die Personalsituation stimmt optimistisch. „Mit Hannes Melzer fehlt uns natürlich ein Spieler, der immer den Unterschied machen kann. Ein paar Spieler sind noch angeschlagen, aber im Endspiel will natürlich Jeder dabei sein.“ Der Trainer, der bereits als Spieler große Erfolge mit der TSG errang, ist sich auch der Favoritenrolle gewiss, weiß aber: „Dass Böbingen in den letzten beiden Runden zwei Topmannschaften der Bezirksliga rausgekegelt hat zeigt, was sie draufhaben. Ich erwarte ein intensives Spiel. Böbingen ist generell eine Mannschaft, die nach Ballgewinn blitzschnell umschaltet und so immer gefährlich sein kann“, erzählt Merz. „Aber wir kennen unsere Stärken. Niemand wird bei uns Böbingen unterschätzen. Wir werden als eine Mannschaft auf dem Platz stehen, bei der jeder für jeden läuft. Und so können wir es am Donnerstag auch packen“, erklärt Merz abschließend.

Die Vorfreude in der Weststadt könnte also nicht größer seinauf den Anpfiff am Donnerstag um 16 Uhr in Neuler. Christoph Merz und sein Team freuen sich auf eine tolle Atmosphäre mit vielen Zuschauern.

Von Patrick Schlipf

TSG will sich gegen Maichingen Luft verschaffen

Wie schon im Hinspiel kassiert die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gegen TS Neckarsulm eine deftige Niederlage. Am Mittwoch kann sich das Team zuhause gegen Maichingen aber wieder rehabilitieren.

Optimismus kann die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nach der erneut deutlichen Niederlage gegen Türkspor Neckarsulm mehr als gebrauchen. Denn am Sonntag unterlag das Team von Patrick Faber beim Aufsteiger mit 1:4. Damit hat die TSG nun seit vier Spielen nicht mehr gewonnen und muss damit mehr denn je den Blick auf die untere Tabellenhälfte richten. Nach einem starken Start in die Rückrunde und einer langen Punkteserie hat man derzeit nur noch einen Punkt Vorsprung auf den neunten Platz, der im schlimmsten Fall bereits ein Relegationsplatz Richtung Landesliga wäre.

Besinnung auf das Hinspiel?

Ein Blick auf die Hinrunde lohnt hier jedoch. Denn auch nach dem Hinspiel gegen Türkspor Neckarsulm stand es nicht gut um die TSG. Mit 1:6 unterlag man damals zu Hause und belegte den drittletzten Platz. Am folgenden Spieltag gegen Maichingen begann man dann aber eine Serie von Spielen ohne Niederlage und der Sprung auf Rang vier folgte im März. Ein solcher Turnaround wäre auch in der jetzigen Situation wieder von Nöten.

Dazu muss die TSG allerdings wieder zu der Leistung finden, die sie Anfang des Jahres noch regelmäßig abgeliefert hatte. Der Kader besitzt ohne Zweifel die Klasse, gegen jeden Gegner in der Verbandsliga mithalten zu können. Bewiesen hat er das allein in dieser Saison einige Male. Zurückkehren wird gegen Maichingen aber immerhin wieder Abwehrchef und Kapitän Johannes Rief, während Fabian Janik nach seiner Notbremse noch nicht wieder mitwirken darf. Ob Samuel Schwarzer die Abwehr verstärken kann, ist fraglich. Der Linksfuß war zuletzt zweimal angeschlagen im Kader, kam aber jeweils nicht zum Einsatz.

Maichingen ist derzeit ebenfalls in einer Negativserie und konnte keines der letzten drei Spiele gewinnen. Gegen den Tabellenzweiten aus Fellbach gelang vor einer Woche jedoch ein achtbares 1:1.

Wie die TSG in die letzten fünf Saisonspiele starten wird, zeigt sich dann am Mittwochabend um 19.30 Uhr im Fritz-Sportpark in Hofherrnweiler.

Von Patrick Schlipf

Erneute Klatsche gegen Türkspor Neckarsulm

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach unterliegt am 25. Spieltag der Verbandsliga-Württemberg Türkspor Neckarsulm mit 1:4. Luca Sigloch gelang mit seinem Treffer in der 90. Minute nur Ergebniskosmetik. Bereits am Mittwoch (8. Mai) empfängt die Elf von Patrick Faber und Daniel Serejo den GSV Maichingen im heimischen FRITZ-Sportpark.

Ohne seine Defensivspezialisten Johannes Rief und Fabian Janik reiste die Elf aus der Weststadt zum Tabellendritten der Verbandsliga nach Neckarsulm. Beide sahen im Spiel gegen den FV Rot-Weiß Weiler die rote Karte und waren gesperrt. Patrick Faber musste seine Innenverteidigung umbauen. Gegen das offensivstarke Team aus Neckarsulm alles andere als eine komfortable Situation. Die Gastgeber übernahmen vom Anpfiff an das Kommando.

Die TSG hatte alle Hände voll zu tun, um die Angriffe zu unterbinden. Es waren aber nur wenige Minuten gespielt, da gelang Quadie Barini die 1:0-Führung. Die TSG-Defensiv sah in dieser Aktion alles andere als gut aus. Dieser frühe Treffer spielte Türkspor voll in die Karten. Die Weilermer konnten sich kaum von diesem Gegentor erholen, da war wieder Barini zur Stelle und erhöhte auf 2:0. In dieser Phase bekam die TSG überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel. Türkspor spielte seine technische Überlegenheit eiskalt aus und ließ Ball und Gegner geschickt laufen. Wieder waren nur wenige Minuten gespielt, da konnte sich Enes Türköz in die Torjägerliste eintragen.

Für Joshua Barth im Tor der TSG waren es 25 Minuten zum Vergessen. Der Keeper wurde von seinen Vorderleuten allein gelassen. Ein gebrauchter Tag. Von diesem Angriffswirbel der Heimelf in der Anfangsphase musste sich TSG erstmals wieder sortieren. Dies gelang. Weitere Gegentore konnten bis zum Halbzeitpfiff erstmal verhindert werden. Patrick Faber war zur Pause bedient.

Halbzeit zum Vergessen

Sein Matchplan wurde durch die drei Treffer innerhalb von 25 Minuten komplett auf den Kopf gestellt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam die TSG besser aus der Kabine. Türkspor verwaltete die Führung geschickt, ließ die Gäste spielen, aber nicht gefährlich vor das Tor kommen. Als Fan der Gastgeber konnte man sich beruhigt zurücklehnen und den Fußballsonntag genießen.

Patrick Faber brachte Tim Seidler und Luca Sigloch zwei Youngster, die das Offensivspiel ankurbeln sollten. Dazu noch Johannes Eckl, der über die Außenbahn für Gefahr sorgen sollte. Ein Treffer fiel jedoch auf der anderen Seite. Der in der 66. Minute eingewechselte Cristian Giles Sanchez gelang in der 83. Minute das 4:0. Ein unnötiger Treffer für die TSG, der jedoch das Kräfteverhältnis an diesem Tag spiegelte. Sobald Türkspor einen Gang hochschaltete, hatte die TSG alle Hände voll zu tun, um die Lücken im Defensivverbund zu schließen. Der Ehrentreffer von Luca Sigloch in der Nachspielzeit war nur noch Ergebniskosmetik.

Für die Faber-Elf geht es bereits am kommenden Mittwoch (8. Mai) mit dem Heimspiel gegen den GSV Maichingen weiter. Anpfiff im FRITZ-Sportpark ist um 19.30 Uhr.

TSG: Barth – Fichtner, Rembold (72. Eckl), Weisensee, Nuhanovic, Lechleitner, Baran, Köhnlein, Schiele (58. Seidler), Zahner (77. Keller), Milojkovic (58. Sigloch).

Tore: 1:0 Quadie Barini (12.), 2:0 Quadie Barini (16.), 3:0 Enes Türköz (23.), 4:0 Cristian Giles Sanchez (83.), 4:1 Luca Sigloch (90.)

Von Kai Eder

Schafft die TSG die Kehrtwende?

Am kommenden Sonntag (5. Mai) steht die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach vor einer wichtigen Bewährungsprobe in der Verbandsliga-Württemberg. Das Team von Patrick Faber und Daniel Serejo reist am 25. Spieltag ins Pichterich-Stadion zum Dritten Türkspor Neckarsulm. Anpfiff der Partie ist um 14 Uhr.

Nach einem enttäuschenden 2:2-Unentschieden gegen das Schlusslicht FV Rot-Weiß Weiler herrschte bei den TSG-Verantwortlichen Unmut. Das Ergebnis führte dazu, dass die Weilermer auf den achten Tabellenplatz abrutschte. Patrick Faber und Daniel Serejo konnten mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein. Keeper Joshua Barth rettete die Mannschaft mit einem gehaltenen Elfmeter vor einer Niederlage gegen das Schlusslicht. Neben den zwei verlorenen Punkten, sahen mit Fabian Janik und Johannes Rief auch noch zwei Defensivspieler die rote Karte und werden im Spiel gegen Türkspor gesperrt fehlen.

Besondere Herausforderung

Das bevorstehende Spiel gegen Neckarsulm birgt besondere Herausforderungen. Das Hinspiel im heimischen FRITZ-Sportpark endete für die TSG mit einer schmerzhaften 1:6-Niederlage. Die einzige Partie. Nach dem 1:0 durch Fabian Janik brachen bei der TSG die Dämme und man musste am Ende eine bittere Pille schlucken. In keinem Spiel der Saison war man bisher so unterlegen, wie gegen Neckarslum. Jetzt gilt es diese Scharrte wettzumachen und wieder auf die Erfolgsspur zu kommen.

Türkspor steht nach einer herben 0:3-Niederlage gegen den TSV Oberensingen unter Druck. Trotz einer vielversprechenden Saison haben sie nun acht Punkte Rückstand auf das Spitzenduo Calcio Leinfelden-Echterdingen und den SV Fellbach. Aufgrund der aktuellen Situation beim SV Fellbach kann sich noch der Dritte der Tabelle Hoffnung auf den Aufstieg machen. Aktuell wäre das Türkspor, der Abstand auf Verfolger SSV Ehingen-Süd beträgt aktuell lediglich drei Punkte.

Schafft die TSG die Kehrtwende?

Für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach geht es in den letzten Spielen darum, die Kehrtwende zu schaffen. Aus den letzten drei Spielen konnte die Faber-Elf nur zwei Punkte holen. Die Blickrichtung geht klar nach oben. Mit einem Dreier in Neckarsulm kann die TSG bis auf drei Zähler an die Gastgeber rankommen. Hierzu ist jedoch eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zum Spiel gegen Weiler nötig.

Das Team aus der Weststadt muss jedoch auf einige Schlüsselspieler verzichten. Hannes Borst ist zwar wieder im Training, ein Einsatz gegen Türkspor kommt jedoch zu früh. Tim Brenner und Jonas Christlieb fallen ebenfalls aus.

Wichtiger Hinweis:
Die TSG setzt zum Auswärtsspiel bei Türkspor Neckarsulm einen Bus ein. Für Fans der Mannschaft besteht Mitfahrgelegenheit. Abfahrt im FRITZ-Sportpark ist um 10:30 Uhr Treffpunkt: 10:15 Uhr. Die Kosten betragen 10 EUR inkl. Eintrittskarte. Anmeldung bei Mario Katinic (0172 6353256) oder Achim Pfeifer (a.pfeifer@tsg-hofherrnweiler.de) oder per WhatsApp.

Von Kai Eder