„Sind uns der Heimstärke der Haller bewusst“

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach tritt am 14. Spieltag der Verbandsliga-Württemberg bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall an. Anpfiff der Party ist am Samstag (16.11.) um 14.30 Uhr im Optima-Sportpark an der Spitalmühlenstraße.

Die Partie verspricht Spannung: Der Siebte Schwäbisch Hall trifft auf die TSG, aktuell Dritter der Tabelle. Beide Teams sind in der oberen Tabellenhälfte vertreten, was die Begegnung zu einem hochkarätigen Duell macht. Mit einem Sieg könnte die TSG wertvolle Punkte sammeln und sich weiter an die Spitzenplätze setzen

Starke Heimleistung der Sportfreunde Schwäbisch Hall

Die Gastgeber zählen zu den heimstärksten Teams der Liga. Unter Trainer Thomas Schift hat die Mannschaft 13 ihrer bisher 20 Punkte im eigenen Stadion erkämpft und gehört somit zu den Top 4 Heimteams der Verbandsliga. Nach einer 0:2-Auswärtsniederlage gegen den TSV Berg werden die Sportfreunde jedoch hoch motiviert sein, ihre Fans im Heimspiel wieder zu begeistern. Besonders bemerkenswert war ihr Sieg gegen den Tabellenführer FC Holzhausen, der verdeutlichte, dass die Sportfreunde vor eigenem Publikum in der Lage sind, jede Mannschaft der Liga zu bezwingen.

Selbstbewusste TSG nach überzeugendem Sieg

Auf Seiten der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach blickt man ebenfalls optimistisch auf die kommende Begegnung. Nach einem verdienten Sieg gegen den VfR Heilbronn und drei gewonnenen Punkten bringt die Mannschaft Selbstvertrauen mit nach Schwäbisch Hall. Mit nun 27 Punkten sind sie nah an den Spitzenplätzen, doch für den Anschluss ist ein weiterer Sieg von großer Bedeutung. Ein Fehltritt in den letzten Spielen des Jahres 2024 könnte wertvoll sein

Kampfbereitschaft und Demut

Unter Kapitän Johannes Rief reist die TSG mit großem Engagement und dem festen Ziel an, sich auch in Schwäbisch Hall zu beweisen. „Wir sind uns der Heimstärke der Sportfreunde bewusst und werden mit Respekt ins Spiel gehen, aber wir werden alles geben, um auch in dieser Partie erfolgreich zu sein“, so Trainer Patrick Faber. Die Mannschaft weiß, dass das Auswärtsspiel eine Herausforderung darstellt, blickt jedoch mit der nötigen Mischung aus Selbstbewusstsein und Demut auf das Aufeinandertreffen.

Von Kai Eder

TSG bindet Talent Tim Seidler

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach freut sich, die Vertragsverlängerung mit ihrem 18-jährigen Mittelstürmer Tim Seidler bekanntgeben zu können. Das vereinseigene Nachwuchstalent hat seinen Vertrag beim Verbandsligisten um vier Jahre bis 2028 verlängert.

Seidler ist seit vielen Jahren Teil der TSG und konnte bereits in der vergangenen Saison erste Erfahrungen in der Verbandsliga sammeln.

„Es ist etwas ganz Besonderes, in seinem Verein in der ersten Mannschaft zu spielen – das ist das Ziel von jedem in der Jugend“, erklärt Seidler, der schon früh fest entschlossen war, sich bei seinem Heimatverein durchzusetzen.

Seidler setzte bereits Ausrufezeichen
In der laufenden Saison hat sich der wuchtige Mittelstürmer, der noch in der A-Jugend spielberechtigt wäre, fest in der ersten Mannschaft von Coach Patrick Faber etabliert und bereits zwei Treffer erzielt. Seidler hebt hervor, dass ihn die „Perspektive, die ich hier in Hofherrnweiler habe“, besonders motiviert habe, sich langfristig zu binden. Auch die herzliche Aufnahme durch die Mannschaft und das Trainerteam trug dazu bei: „Als Jugendspieler wurde ich direkt gut aufgenommen und respektiert, ob von den Spielern oder den Trainern, und das hat mich sehr gefreut.“

In der zweiten Mannschaft trug Seidler zuletzt zudem mit wichtigen Toren zu zwei Siegen bei. Kurz vor der Winterpause steht die erste Mannschaft aktuell auf einem starken dritten Tabellenplatz in der Verbandsliga – ein Zeichen für die erfolgreiche Entwicklung des Teams, zu der auch Spieler wie Seidler beitragen. Für ihn heißt es jedoch weiterhin, „dranbleiben und Spielpraxis sammeln, um mich in dieser Saison an das hohe Niveau zu gewöhnen“. Mit Blick auf die kommende Spielzeit möchte er weiterhin Spielpraxis sammeln, sich fußballerisch weiterentwickeln und natürlich Erfolge mit der Mannschaft feiern.

Die TSG ist stolz, mit Tim Seidler ein hoffnungsvolles Talent langfristig an den Verein gebunden zu haben und freut sich auf seine Entwicklung in den kommenden Jahren.

Von Patrick Schlipf

Im Bild v.l.: TSG Vorsitzender Achim Pfeifer, Tim Seidler und Christoph Discher

TSG besiegt Heilbronn souverän

Gegen den Aufsteiger Heilbronn ließ die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nichts anbrennen und siegte verdient mit 2:0.

Diesmal ließen sie sich drei sichere Punkte nicht nehmen. Nachdem die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zuletzt trotz dominantem Auftritt „nur“ remis spielte, fuhr das Team an diesem Wochenende gegen Aufsteiger Heilbronn einen souveränen Sieg ein.

Trainer Patrick Faber schenkte denselben elf Spielern in der Startformation das Vertrauen, die bereits letzte Woche spielerisch überzeugten. Und auch diesmal stellten sie unter Beweis, dass ihnen dieses zurecht entgegengebracht wurde. Bereits nach drei Minuten tankte sich Nico Zahner durch und wurde im Strafraum gelegt. Dino Nuhanovic schnappte sich den Ball und versenkte ihn wuchtig links oben. Der Torwart hatte die richtige Ecke gewählt, doch gegen diesen Schuss war nichts zu machen.

Die TSG blieb dran und ließ Heilbronn nicht in die Nähe des Strafraums kommen. In schöner Regelmäßigkeit tauchten die Jungs von Patrick Faber jedoch selbst vor dem Tor auf. Zunächst fiel der zweite Treffer aber nicht. Mitte der erstenHälfte versprang ein Ball und der Heilbronner Innenverteidiger ging klar mit dem Oberarm zum Ball, um ihn zu stoppen. Linienrichter und Schiedsrichter hatten beste Sicht, ließen aber weiterlaufen.

Nach einigen vergebenen Halbchancen und guten Spielzügen fasste sich Julian Köhnlein ein Herz. Vom linken Sechzehnereck zog er voll ab. Der Ball fiel mit ordentlich Topspin in den rechten Winkel. Auch hier war der Heilbronner Schlussmann völlig machtlos.

TSG weiter dominant

Mit der hochverdienten Führung ging es in die Pause, die Gäste hatten zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal Richtung TSG-Tor geschossen. Nach Wiederbeginn änderte sich nichts am Spielgeschehen,obwohl Heilbronns Trainer Lang dreimal gewechselt hatte. Bei der TSG ging Patrick Faber auf Nummer sicher und brachte für den gelbverwarnten Nico Freitag Jonas Keller.

Die TSG war zwar nicht mehr so zielstrebig nach vorn. Dies war aber auch nicht notwendig. Nach 62 Minuten musste Joshua Barth erstmals eingreifen und Heilbronn kam etwas besser ins Spiel. In diese Phase hinein hatte Dino Nuhanovic zwei hundertprozentige Chancen auf die Vorentscheidung. Innerhalb einer Minute lief er zweimal mutterseelenallein aufs Tor zu.

Im ersten Versuch missglückte ein Lupfer. Kurz darauf stand der Pfosten im Weg. In der Schlussphase wurde munter durchgewechselt, ansonsten passierte kaum etwas. Kapitän Jo Rief und Innenverteidigerkollege Fabian Janik organisierten die beste Defensive der Liga stark und ließen keine echte Chance zu.

Der Sieg war an diesem Tag hochverdient und hätte vielleicht noch ein oder zwei Tore höher ausfallen können. Heilbronn erwischte nicht den besten Tag. Der Aufsteiger steht in dieser Verbandsligasaison aber weiterhin solide da und befindet sich im hinteren Mittelfeld.

Die TSG bleibt auf drei Punkte am Führungsduo Neckarsulm und Holzhausen dran, die ihre Spiele ebenfalls gewannen. Auf den vierten Platz hat die TSG bereits fünf Punkte Vorsprung.

Tore: 1:0 Nuhanovic (FE/5.), 2:0 Köhnlein (31.)

TSG: Barth – Weisensee, Rief (78. Eckl), Janik, Filipovic – Freitag (46. Keller), Köhnlein (87. Christlieb), Mutlu (75. Milojkovic), Zahner, Rembold – Nuhanovic (81. Sigloch)

Von Patrick Schlipf

Aufsteiger Heilbronn fordert TSG heraus

Am Samstag um 14.30 Uhr tritt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach im heimischen FRITZ-Sportpark gegen den VfR Heilbronn an.

Nach einer spielerisch starken Leistung von einer Enttäuschung zu sprechen, wäre sicher übertrieben. Doch mit dem 1:1 war im Kader der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nach der letzten Partie gegen den Aufsteiger Balingen II wohl niemand vollends zufrieden. Zu dominant hatte man sich über 60 Minuten gezeigt und zu viele Chancen hatte man sich erarbeitet, als das im Anschluss großer Jubel über die Punkteteilung ausgebrochen wäre. Und dennoch bleib man mit dem Zähler auf der Alb seit sechs Spielen ungeschlagen und steht weiterhin auf dem hervorragenden dritten Tabellenplatzin der Verbandsliga Württemberg. Zuletzt unterlag man Mitte September gegen Esslingen.

Konkurrenz punktete dreifach

In der Tabelle konnten Oberligaabsteiger Holzhausen und Türkspor Neckarsulm zwar mit zwei Siegen den Abstand etwas vergrößern, aber die TSG steht auch hier weiterhin in Schlagdistanz.

Wenn man gegen den VfR Heilbronn eine ähnlich starke Leistung zeigt wie gegen Balingen II, werden die TSG-Anhänger bei gesteigerter Effizienz sicher etwas zu jubeln haben. In 90 Minuten hatte die Faberelf zudem nur eine echte Chance zugelassen.

Heilbronn bisher solide

Der VfR Heilbronn ist dabei ähnlich einzuschätzen wie Balingen am letzten Wochenende. Beiden Mannschaften ist der Start in die Verbandsliga gelungen und derweil steht ein Platz im Mittelfeld. Der VfR muss aber weiterhin fleißig punkten, um am Ende der Saison den Klassenerhalt feiern zu können.

Derzeit stehen 17 Punkte und dasselbe Torverhältnis wie Balingen II zu Buche, was sich auf Platz neun niederschlägt. Zuletzt konnte die relativ schwache Offensive in zwei Spielen immerhin fünf Tore verbuchen – Ein Drittelder Saisonausbeute. In den letzten fünf Spielen stehen fünf Zähler. Mit 19 Gegentoren in 12 Spielen ist der VfR aber sicher auch keine Schießbude.

Bei der TSG kam zuletzt mit Simon Lechleitner wieder ein Verletzter hinzu, der wahrscheinlich noch einige Wochen brauchen wird, bis er wieder eingreifen kann. Die Sommerneuzugänge Josip Miketek und Nico Hering werden ebenfalls nicht spielen können. Ansonsten sieht es wieder recht gut aus im Kader von Patrick Faber und Co-Trainer Bastian Heidenfelder.

Wie viele Punkte dieser Kader gegen den Aufsteiger VfR Heilbronn holen kann, zeigt sich am Samstag um 14.30 Uhrim FRITZ Sportpark in Hofherrnweiler.

Von Patrick Schlipf

ABand-Konzert mit Special Guests am 16.11.2024 in der Festhalle der TSG in Hofherrnweiler zum 125-jährigen Jubiläum

Zum Ende des 125. Jubiläumsjahres der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gibt sich die
ABand, supported durch NEOZOON und die Daisy Dragons am 16.11. pünktlich ab
20.00 Uhr die Ehre.

Die Tore der Reinhold-Wengert-Halle sind bereits ab 19.00 Uhr für alle Menschen geöffnet, die einen besonderen Rockabend erleben wollen.
Im musikalischen Bauchladen der ABand findet sich Kunsthandwerkliches von
Aerosmith, Van Halen, RHCP – auch Stücke von Queen, Manfred Mann, U2 und mehr.

Im Vorverkauf kosten Tickets 10€, an der Abendkasse dann 12€. Früh zuschlagen lohnt sich also!

Sonderstück für TSG

Speziell für diesen Abend steht außerdem ein ganz besonderer Song auf der Setlist.
Ehrlich und verschwitzt hält die ABand die Fahne des Rock´n´Roll hoch und spielt die
besten Rocksongs der Welt so, wie sie gemeint sind.
Die ABand – eine äußerst delikate Band, hochkarätig besetzt:
Ralf Meiser – Voc, Guit
Tommy Bezler – Guit, Voc
Jochen Klass – Guit, Voc
Markus Angstenberger – Keys, Voc
Juergen Funk – Bass, Voc
Thomas Göhringer – Drums, Voc

NeoZooN ist Alternative Melodic Rock mit deutschsprachigen Texten. »Ein NeoZooN ist
ein Wesen in einer fremden Umgebung, das sich gut anpasst, aber eigentlich nicht
dorthin gehört – so wie wir in die aktuell gängige Musikszene«, erklärt die Band.

»Wir definieren deutschsprachigen Rock neu und integrieren Elemente anderer Genres in
unsere Lieder. Und genau das ist es, was die Songs so unverwechselbar und fesselnd
macht.« NeoZooN sind der Sänger und Gitarrist Holger Wegendt, der Gitarrist Harry
Treml, der Schlagzeuger Dubravko Brajkovic, der Bassist Norbert Schinko und der
Keyboarder Fabian Sibbers.

Neue Besetzung

Erst seit Anfang des Jahres machen die Daisy Dragons zusammen Musik. Die neu
formierte Band besteht aus sechs musikbegeisterten Jugendlichen zwischen 14 und 18,
zwei Gitarristen, zwei Sängerinnen, Schlagzeuger und Bassist. Ein guter Mix aus rockig
interpretierten Pop Songs, Nu-Metal Covern und ab und an eine Ballade stehen auf
der Setlist der jungen Band.

Hofherrnweiler belohnt sich für Kraftaufwand nicht

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach spielt auswärts bei der TSG Balingen II nach vergebenen Topchancen 1:1 remis.

Wirklich zufrieden sahen die Mienen bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nach Spielende am Samstagnachmittag nicht aus. Zwar blieb man gegen die TSG Balingen II erneut ungeschlagen, war aber gegen den Aufsteiger das klar bessere Team und ließ viele Chancen ungenutzt.

Im Vergleich zum überzeugenden 3:0-Sieg in der vergangenen Woche wechselte das Weilermer Trainerteam nur einmal.

Julian Köhnlein kehrte nach seiner gelb-roten Karte zurück ins Mittelfeldzentrum für Yusuf Baran. Bereits zu Spielbeginn setzte sich die Mannschaft von Patrick Faber und Co-Trainer Bastian Heidenfelder in der gegnerischen Hälfte fest und setzte durch zwei Schüsse von Dino Nuhanovic und Onur Mutlu erste Duftmarken. Nach 22 Minuten schnupperte die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach dann erstmals so richtig an der Führung. Eine Ecke landete lang auf dem Kopf von Johannes Rief, der den Ball an den Fünfer schädelte, wo Dani Rembold im Fallen den Ball an den Pfosten köpfte.

Kurz darauf war es wieder Dani Rembold, der nach schöner Flanke von Onur Mutlu aber nicht genug Druck hinter den Ball brachte.

Besser machte es dann Julian Köhnlein kurz vor der Pause. Erneut nach einer Ecke flog der Ball über den Kopf von Johannes Rief an den Fünfer, wo der Mittelfeldspieler frei den Ball am Torwart vorbeischädelte.

Nach dem Seitenwechsel machte der Gast direkt weiter und hatte nach 47 Minuten durch Onur Mutlu und Daniel Rembold innerhalb von wenigen Sekunden zwei Topchancen, die aber beide verpufften. Hier hätte das 0:2 fallen müssen. Auch in der Folge kam die TSG zu guten Halbchancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Nach einer Stunde flachte die Partie merklich ab und auch die bis dato komplett ungefährlichen Hausherren waren in der Weilermer Hälfte am Ball. Zwingende Chancen kamen zunächst jedoch nicht zustande.

Balingen reicht kurze Druckphase

In der Schlussphase setzte Balingen erst einen Freistoß zu hoch an, anschließend zielte Yusuf Baran einen halben Meter zu hoch. Der Balinger Joker Sebastian Zieker versetzte den Gästen nach 81 Minuten dann den Schock. Der Offensivmann wurstelte sich über außen durch und blieb vor Joshua Barth eiskalt. Mit der ersten echten Chance bestrafte der junge Balinger den Chancenwucher der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. In der Schlussphase brachte Patrick Faber mit Tim Seidler und Veljko Milojkovic nochmal zwei Stoßstürmer. Wirklich gefährlich kamen die Aalener Weststädter aber nicht mehr vor das Tor.

So gingen die Weilermer Spieler eher mit dem Gefühl von zwei verlorenen als einem gewonnenen Punkt vom Feld. Für die eigentlich starke Leistung konnte sich das Team nicht mit der Maximalpunktzahl belohnen. In der Tabelle steht weiterhin der dritte Tabellenplatz. Holzhausen und Türkspor Neckarsulm zogen aber mit Siegen etwas davon.

Tore: 0:1 Köhnlein (41.), 1:1 Zieker (81.)

TSG: Barth – Weisensee, Rief, Janik, Filipovic – Freitag, Köhnlein (88. Seidler), Zahner, Rembold, Mutlu (67. Baran) –Nuhanovic (83. Milojkovic)

Von Patrick Schlipf

TSG schließt Kooperation mit Studierendenschaft

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und die Studierendenschaft der Hochschule Aalen kooperieren

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach hat gemeinsam mit der Verfassten Studierendenschaft der Hochschule Aalen (VS) eine umfangreiche Kooperation für den Hochschulsport beschlossen. Beide teilen das Ziel, Bildung und Sport besser zu verzahnen und sie durch attraktive Angebote weiter zu stärken. Künftig sollen die vorhandenen Ressourcen noch effizienter genutzt werden, um gemeinsam strategisch zu wachsen.

Ein Gewinn für beide Seiten

„Insbesondere Teamsportarten bieten den Vorteil der sozialen Interaktion und des gemeinschaftlichen Erlebnisses. Sie fördern sowohl die körperliche Fitness, als auch die mentaleGesundheit“, bekräftigt Luis Bösnecker, Vorsitzender der Studierendenschaft.

Im TSG-Sportreff wurde die Kooperation durch die Vorsitzenden Achim Pfeifer (TSG) und Luis Bösnecker (VS) besiegelt. Beide freuen sich auf nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten und darüber, einen umfangreicheren sportlichen Ausgleich für junge Menschen bieten zu können.

V.l.n.r. Luis Bösnecker (VS), Achim Pfeifer (TSG) und Christian Engler (VS) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der TSG Hofherrnweiler und der Verfassten Studierendenschaft.

 

 

Oberligareserve nächster Prüfstein

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bekommt es am Samstag um 14.30 Uhr auswärts mit Aufsteiger TSG Balingen II zu tun.

Keine Fragen offen ließ die Leistung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am letzten Wochenende zuhause gegen Tabellenführer Türkspor Neckarsulm. Über 90 Minuten hatte man den Favoriten unter Kontrolle und ließ beinahe keine Torchancen des Gegners zu. Kapitän Jo Rief, Flügelstürmer Dino Nuhanovic und Nicola Zahner sorgten in der Offensive für einen unangefochtenen 3:0-Triumph. Damit ist die TSG weiter oben dran und steht zwei Punkte hinter den weiterhin führenden Neckarsulmern auf Rang drei. Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen stimmt die Form bei der Faber-Elf.

Am Samstag um 14.30 Uhr tritt das Team aus der Weststadt bei Aufsteiger Balingen II an. Die Reserve des Fünftligistenhat ein solides erstes Saisondrittel hinter sich, muss aber auf Rang neun in der Tabelle weiterhin fleißig punkten, um der Abstiegszone weiter zu entrinnen. In den letzten Wochen klappte das für die Mannschaft von Philipp Wolf besonders gut. Nach einem Fehlstart besiegten die Balingerzwischenzeitlich den Tabellenzweiten Holzhausen und holten sieben Punkte aus den letzten drei Spielen. Zudem hat das Team den Vorteil, durch die nur eine Liga höher spielende erste Mannschaft immer wieder durchzutauschen. Das wird es dem Weilermer Trainerteam um Patrick Faber und Bastian Heidenfelder nicht leicht machen, en Gegner auszurechnen.

Lazarett lichtet sich langsam

Die Weilermer Kicker sind also gewarnt vor ihrem Auftritt in der Bizerba Arena auf der Alb. Die Verletzungsmisere der TSG ist zudem noch nicht überstanden, auch wenn es in der letzten Woche wieder etwas besser aussah. Es fehlen weiterhin Hannes Borst, Josip Miketek und Nico Hering. Zuletzt kehrte aber der Langzeitabwesende Jonas Christlieb wieder zurück und feierte gegen den Tabellenführer sein Saisondebüt. Am Samstag ist auch Julian Köhnlein nach seiner Gelb-Rot Sperre zurück.

Ob die Sauerbachelf weiterhin im Spitzentrio der Verbandsliga Württemberg bleibt, zeigt sich um 14.30 Uhr in der Bizerba-Arena zu Balingen.

Von Patrick Schlipf

TSG besiegt den Tabellenführer hochverdient

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bezwang im Spitzenspiel der Verbandsliga-Württemberg den Tabellenführer Türkspor Neckarsulm mit 3:0. Für die Elf von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder trafen Kapitän Johannes Rief, Dino Nuhanovic und Nico Zahner.

Die Vorfreude auf das Spitzenspiel der Verbandsliga war riesig bei der TSG. Am Wochenende feierte der Verein aus der Weststadt sein 125-jähriges Jubiläum. Nach dem offiziellen Festakt am Freitag empfingen die Mannen von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder den Ligaprimus im FRITZ-Sportpark. Die TSG war gewarnt, denn man wollte ein Déjà-vu verhindern. In der letzten Saison mussten die Jungs aus der Weststadt eine herbe 1:6-Niederlage gegen das Team von Neckar hinnehmen. Dieses Mal war man gewarnt. Von Beginn an waren die Weilermer im Spiel.

Man war griffig in den Zweikämpfen und ließ der starken Offensive Gilles/Trianni kaum Raum sich zu entfalten. Kapitän Johannes Rief und seine Nebenleute machten in der Defensive einen sensationellen Job. Vorne hat die TSG mit Dino Nuhanovic, Nico Zahner, Onur Mutlu und Daniel Rembold ausreichend Qualität, um jede Mannschaft dieser Liga vor große Herausforderungen zu stellen. Das Spiel begann schwungvoll. Nach einem Freistoß von Nico Zahner ließ Türkspor-Keeper Kevin Rombach den Ball prallen.

Zum Glück für die Gäste stand kein TSGler parat. Kurz hatten die Gäste eine erste Möglichkeit. Vorbei. In der 16. Minute dann die Führung für die Heimmannschaft. Nico Zahner servierte den Ball perfekt auf Johannes Rief. Der Kapitän wurde im Fünfmeterraum sträflich alleine gelassen und konnte zum 1:0 einköpfen. Die TSG setzte nach. Man wollte die Verunsicherung der Gäste ausnutzen und schnellstmöglich den zweiten Treffer erzielen. In der 24. Minute konnten erneut die TSG-Fans jubeln. Onur Mutlu bediente von rechts Dino Nuhanovic, der im Strafraum wartete. Der TSG-Torjäger ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte mit seinem sechsten Treffer das 2:0. Eine zu diesem Zeitpunkt mehr als verdiente Führung für die Faber-Elf. Türkspor fand überhaupt nicht ins Spiel und fand keine Antworten.

Die TSG machte die Räume enorm eng und konnte durch ein starkes Gegenpressing die Angriffe der Gäste frühzeitig unterbinden. Eine starke Leistung der Heimelf. Beim Stande von 2:0 wurden die Seiten gewechselt. Im zweiten Durchgang veränderte Türkspor-Trainer Julian Grupp das System und brachte mit Oktay Erdem einen neuen Mann für Burak Alabas. Es dauerte ein paar Minuten, bis sich die TSG auf das neue System der Gäste einstellen konnte. In dieser Phase hatte Türkspor die Chance auf den Anschlusstreffer, doch TSG-Keeper Joshua Barth verhinderte mit einer starken Parade im 1:1-Duell den Gegentreffer und hielt den Kasten sauber. In der 64. Minute die Antwort der TSG.

TSG übersteht Drangphase der Gäste

In der Drangphase der Gäste setzten die Weilermer einen starken Konter. Dino Nuhanovic bediente mit einem sensationellen Steckball Nico Zahner in Szene. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte das 3:0. Kevin Rombach musste sich erneut geschlagen geben. In der Folgezeit brachte Patrick Faber neue Leute ins Spiel. Jonas Christlieb und Tim Seidler kamen für Yusuf Baran und Onur Mutlu in die Partie. Türkspor suchte weitere Lösungen gegen die stark aufspielende TSG. Ohne Erfolg.

Die TSG spielte die Partie wie eine Spitzenmannschaft zu Ende. Ließ keine nennenswerte Möglichkeiten mehr zu und sicherte sich am Ende einen verdienten 3:0-Sieg. „Wir sind gut reingekommen ins Spiel und waren griffig im Spiel. Haben wichtige Bälle für uns entschieden und gute Ballpassagen gehabt. Nach der Pause haben sie umgestellt. Dann hatten wir zwei bis drei Phasen, die wir überstehen mussten. Das 3:0 geht absolut in Ordnung. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“, sagte Patrick Faber nach dem Sieg gegen den Spitzenreiter.

TSG: Barth – Weisensee, Rief, Janik, Filipovic, Freitag, Baran (69. Christlieb), Rembold (87. Milojkovic), Mutlu (78. Seidler), Nuhanovic, Zahner (90. Eckl)

 Tore: 1:0 Rief (14.), 2:0 Nuhanovic (24.), 3:0 Zahner (64.)

Von Kai Eder