Heimspiel Nummer zwei gegen Schwäbisch Hall

Am kommenden Samstag (30. August) rollt im FRITZ-Sportpark wieder der Ball: Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach trifft auf die Sportfreunde Schwäbisch Hall – und das Duell verspricht Spannung, Leidenschaft und hoffentlich die nächsten drei Punkte für die TSG. Anpfiff der Partie ist um 14.30 Uhr.

Die Ausgangslage für das Team von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder ist alles andere als schlecht. Nach dem starken kämpferischen Auftritt beim Spitzenteam FC Holzhausen konnte man einen Punkt beim Spitzenteam entführen und deutlich zeigen, dass die Richtung stimmt.

Die Mannschaft tritt zunehmend als Einheit auf, die Abstimmung verbessert sich, das Selbstvertrauen wächst von Woche zu Woche. Nach dem Umbruch im Sommer ist deutlich zu erkennen, dass sich ein neues Kollektiv formt – und zwar eines mit Charakter, Kampfgeist und dem Willen, sich weiterzuentwickeln.

Trainerteam: “Jetzt zählt’s, Punkte zu holen!”

„Die Jungs arbeiten Woche für Woche hart, das merkt man auf dem Platz“, sagt Trainer Patrick Faber. „Jetzt geht es darum, sich für diesen Aufwand zu belohnen – am besten gleich mit einem Dreier vor heimischem Publikum. Gegen Schwäbisch Hall müssen wir aber von der ersten Minute an voll da sein. Es wird kein Selbstläufer.“

Der Gegner: Schwäbisch Hall unter Zugzwang

Die Sportfreunde Schwäbisch Hall stecken mitten in einem schweren Saisonstart. Mit nur wenigen Punkten auf dem Konto und aktuell auf Platz 16 der Tabelle steht die Mannschaft unter Druck. Doch genau das macht sie gefährlich: „Angeschlagene Boxer“ sind oftmals unberechenbar – und Schwäbisch Hall hat definitiv das Potenzial, jedem Team der Liga Probleme zu bereiten, wenn man sie lässt.

Von Kai Eder

TSG feiert Punktgewinn gegen alle Widerstände

Gegen Aufstiegsfavorit Holzhausen holt die TSG in Unterzahl nach „mitreißender“ Leistung ein 0:0.

Die Rollen waren am Samstagnachmittag vor Anpfiff bereits klar verteilt. Auf der einen Seite stand mit der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ein Team, das im Sommer einen großen Umbruch zu bewältigen hatte und in der Vorwoche gegen Calcio Echterdingen mit 0:1 unterlag, mit drei Punkten aus zwei Spielen allerdings dennoch passabel startete. Andererseits ist der gastgebende FC Holzhausen klarer Favorit auf den Aufstieg in dieser Saison. Nach fünf Pflichtspielen steht das Team bereits bei einem Torverhältnis von 20:1 Toren.

Ljatifi für Ziemer in der Startelf

TSG-Trainer Patrick Faber musste zudem auf Neuzugang Leon Ziemer verzichten. Für ihn rückte Eigengewächs Amir Ljatifi in die Startelf, der zuletzt das Vertrauen der Trainer zurückzahlte und immer häufiger auf Verbandsligaspielzeit kommt. Die Devise der TSG war zunächst, defensiv sicher zu stehen und über Konter für Entlastung zu sorgen. Dies gelang durch leidenschaftliche Abwehrarbeit ausgesprochen gut und so gelang es der FCH-Offensive um den 38-Tore-Mann der Vorsaison Jannik Michel nicht, Gefahr auszustrahlen. Was dennoch aufs Tor kam, entschärfte Torhüter Joshua Barth souverän. Bis zur Pause gab es so fast keine echten Großchancen. Allerdings musste die TSG dennoch einen Wermutstropfen hinnehmen und spielte in Halbzeit zwei in Unterzahl. Ein Einsteigen von Nico Freitag wurde vom Unparteiischen mit glatt rot bestraft. Nach anschließender Rudelbildung wurden Weilers Mert Arslan und Holzhausens Jannik Michel mit gelb bedacht.

In Überzahl kam die TSG nach der Pause im Defensivverbund zunehmend unter Druck. Jedoch verhinderte beherztes Eingreifen der Abwehrspieler und die Klasse von Joshua Barth im Tor wiederholt einen Einschlag im Gehäuse. Nach Wiederbeginn vereitelte dieser zunächst eine eins-gegen-eins Situation und anschließend einen Kopfball von Jannik Michel aus fünf Metern mit starkem Reflex.

Für Barth geht es nicht weiter

Die Stundenmarke war gerade überschritten, als die Faberelf die nächste Hiobsbotschaft hinnehmen musste. Im Getümmel sicherte sich Joshua Barth den Ball am Boden, ehe Leon Luis Hayer beim Nachstochern auf dessen Hand trat. Zwar wurde die Aktion mit einer gelben Karte bedacht, für Barth ging es aber anschließend nicht weiter. Derzeit wird noch untersucht, ob ein Finger des Torhüters gebrochen oder ausgerenkt ist. Für ihn kam der 19-jährige Ersatztorwart Henry Hutzenlaub aufs Feld. Dieser führte sich direkt gut ein und vereitelte eine weitere Großchance der Gastgeber. In der verbliebenen Spielzeit hielt die TSG weiterhin gut dagegen und verteidigte zu zehnt die Null.

Am Ende verdient sich die TSG durch eine begeisternde Defensivleistung und hohe Intensität gegen das Spitzenteam einen Punkt. „Die Jungs haben heute eine mitreißende Leistung gezeigt und sich das Unentschieden absolut verdient“, meint der Vorsitzende Achim Pfeifer begeistert. „Wir haben uns heute allen Widerständen zum Trotz teuer verkauft und können mit gutem Gefühl in die nächsten Aufgaben gehen.“ Mit vier Punkten aus drei Spielen steht die TSG nun vorerst auf einem guten sechsten Tabellenplatz. Allerdings haben noch nicht alle Mannschaften an diesem Wochenende gespielt.

TSG: Barth (63. Hutzenlaub) – Ruth, Mbodji, Lechleitner, Wagemann – Ljatifi (65. Klenk), Freitag, Arslan (78. Dickmann), Zahner (84. Sigloch), Bucan – Seidler (95. Schimmele)

Rote Karte: Freitag (45.)

Von Patrick Schlipf

TSG fährt zu Spitzenteam

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach tritt am Samstag um 15.30 Uhr auswärts gegen den FC Holzhausen an. Fans können im Bus nach Holzhausen mitfahren.

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bekommt es am Samstag mit dem vermutlich formstärksten Team der Verbandsliga zu tun. Der FC Holzhausen startete brilliant in die neue Saison und fegte reihenweise über seine Gegner hinweg. In der Liga steht nach zwei Spieltagen nur der TSV Berg über dem Team aus dem Nordschwarzwald. Einem 5:0-Heimsieg zum Ligastart vor zwei Wochen gegen Dorfmerkingen folgte ein 3:0-Auswärtssieg gegen Oberensingen zuletzt. Und auch im Verbandspokal setzte es reihenweise Kantersiege: Nach drei Siegen mit 4:0, 1:5 und 0:3 steht man bereits in der vierten Runde. Nach fünf Pflichtspielen steht somit ein Torverhältnis von 20:1 für das Team von Trainer Daniel Seemann. Besonders achten muss die TSG-Defensive am Samstag logischerweise auf Janik Michel, der nach 38 Ligatoren in der Vorsaison nun nach zwei Partien wieder bei fünf Treffern steht.

TSG passabel gestartet

Für die TSG steht also eine Partie gegen einen absoluten Aufstiegsaspiranten an. Allerdings startete die TSG ihrerseits nicht schlecht in die Saison 25/26. Im Pokal gab es zunächst zwei Siege und dann das bittere 1:5-Ausscheiden gegen Bernhausen. In der Liga startete man ebenfalls mit einem späten 1:3-Auswärtssieg in Waiblingen, ehe man in der Vorwoche Oberligaabsteiger Calcio Leinfelden-Echterdingen knapp aber verdient mit 0:1 unterlag. Die ersten Schritte mit dem komplett umgekrempelten Kader sind also bereits gegangen. Und bisher ist zu erahnen, dass die vielen jungen Neuzugänge in der Liga mithalten können. Nun steht für die Faberelf nach Calcio der nächste harte Prüfstein an. Fehlen werden dabei wie bereits zuletzt Julian Köhnlein, Yusuf Baran und Jermain Ibrahim. Bei Luca Wünsch wird sich noch zeigen, ob es für einen Einsatz reicht.

Alle Anhänger der TSG sind herzlich eingeladen, am Samstag im Fanbus nach Holzhausen mitzufahren. Für 15€ sind Fahrt und Eintritt inklusive. Treffpunkt in Hofherrnweiler ist um 11 Uhr, Abfahrt um 11.15 Uhr. Wer mitfahren möchte, kann sich per Mail an a.pfeifer@tsg-1899.de und telefonisch über die 0172/6353256 anmelden.

Von Patrick Schlipf

TSG unterliegt Oberligaabsteiger

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach musste im ersten Heimspiel der Verbandsliga-Saison 2025/26 eine knappe 0:1-Niederlage gegen den Oberliga-Absteiger Calcio Leinfelden-Echterdingen hinnehmen. Jovan Djermanovic erzielte in der 37. Minute den Treffer des Tages und sicherte den Gästen vom „Goldäcker“ die drei Punkte.

Die Vorfreude auf das erste Spiel vor heimischer Kulisse war groß beim Team von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder. Nach dem Dreier beim FSV Waiblingen hatten die Mannen aus der Weststadt ausreichend Selbstvertrauen, um auch dem Favoriten Calcio Leinfelden-Echterdingen ein Bein stellen zu können. Das Team von Trainer Francesco Di Frisco musste im „Goldäcker“ eine 1:3-Niederlage gegen den TSV Oberensingen hinnehmen und blieb zum Auftakt hinter den Erwartungen.

Ereignisarmer Beginn

In den ersten Minuten tasteten sich beide Mannschaften ab. Keiner wollte den ersten Fehler machen. Die Partie war von Taktik geprägt. Calcio zeigte hin und wieder seine Klasse. Gefährlich vor das Tor von TSG-Keeper Joshua Barth kamen sie jedoch nicht. Es dauerte 31. Minuten bis die Gäste die erste Großchance hatten. Matino Schlotterbeck stand auf dem langen Pfosten blank. Unbedrängt schoss der Offensivmann klar drüber. Bis dahin musste die TSG sehr viel verteidigen. Das Spiel fand zum Großteil in der Hälfte des Weststadt-Clubs statt.

Die Gäste hatten sehr viele Standardsituationen, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Nur wenige Zeigerumdrehungen später machte es sein Kollege Jovan Djermanovic besser. Die TSG-Defensive verlor den Angreifer kurzzeitig aus den Augen. Dies ließ sich die Nummer neun der Gäste nicht nehmen und versenkte locker zur 0:1-Führung. Ein Treffer, der verhindert hätte werden können. „So ein Treffer darf uns einfach nicht passieren. Nach einem Abstoß haben wir den Calcio-Spieler komplett alleine stehen lassen“, so die Bewertung von Patrick Faber auf der anschließenden Trainer-Konferenz im FRITZ-Sportpark. Erst kurz vor der Halbzeit zeigte die TSG erste Offensivansätze. Es blieb aber bei einem Versuch von Mert Arslan und Maximilian Klenk. Beim Stande von 0:1 gingen beide Mannschaften in die Kabinen.

TSG in Abschnitt zwei verbessert

Patrick Faber veränderte im zweiten Durchgang das Konzept. Forderte mehr Mut und Selbstvertrauen von seinen Jungs. Bis dahin wirkte alles sehr hektisch. Die Heimelf versuchte es mit vielen hohen Bällen. Calcio ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen. In der 57. Minute hatte Sangar Aziz eine gute Möglichkeit für sein Team. Anschließend brachte Faber mit Damjan Bucan und Luca Sigloch zwei neue Offensivleute ins Spiel. Die TSG öffnete etwas das Visier und versuchte die starke Calcio-Defensive unter Druck zu setzen. In der 71. Minute dann eine spielentscheidende Szene.

Mert Arslan spielte einen starken Diagonalball auf Ziemer. Dieser umkurvte den Torwart und wurde unsanft von den Beinen geholt. Im FRITZ-Sportpark gab es wenige Zuschauer, die hier ein Ballspiel gesehen haben. Schiedsrichter Marc-Kevin Seidl war einer davon. Der Unparteiische ließ zum Entsetzen vieler das Spiel weiterlaufen und verhinderte einen klaren Elfmeter für die TSG. In der Schlussphase hatte die TSG zwar mehr vom Spiel. Entscheidend war es jedoch nicht. Calcio spielte geschickt die Uhr runter und sicherte sich am drei Zähler. Eine unnötige Niederlage für die TSG, da die Gäste mit wenigen Chancen, das Maximale herausgeholt haben. „Wir sind enttäuscht nach diesem Auftakt. Hinter uns liegt nach dem Aus im Pokal eine schwierige Woche. Jetzt müssen wir uns aufrichten und uns auf das nächste Spiel vorbereiten“, so TSG-Trainer Patrick Faber abschließend.

TSG:
Barth – Ruth, Ziemer (79. Ljatifi), Lechleitner, Wagemann, Mbodji, Seidler (59. Sigloch), Arslan, Freitag, Zahner, Klenk (59. Bucan)

Tore: 0:1 Jovan Djermanovic (37.)

Von Kai Eder

Saison-Opening in Hofherrnweiler

Am kommenden Samstag (16. August) feiert die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ihr großes Saison-Opening im heimischen FRITZ-Sportpark. Sportlicher Höhepunkt des Tages ist das erste Heimspiel der neuen Verbandsliga-Saison gegen den Oberliga-Absteiger Calcio Leinfelden-Echterdingen. Anstoß ist um 15:30 Uhr.

Rund um die Partie wartet auf die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Direkt nach dem Spiel präsentiert sich die Mannschaft um Kapitän Nico Zahner den Fans, die Neuzugänge werden offiziell vorgestellt. Bei der Spieltags-Konferenz stehen die beiden Trainer Patrick Faber und Francesco di Frisco Rede und Antwort. Den stimmungsvollen Abschluss des Abends liefert „DJ Physio“, der für musikalische Unterhaltung sorgt. Ab 14.30 Uhrbewirtet unser Team des TSG-Sporttreff aus „Geiger’s Foottruck“ die Gäste mit leckerem Essen und erfrischenden Getränken.

Ein Hauch Oberliga in der Weststadt

Mit Calcio Leinfelden-Echterdingen gastiert ein Gegner, der in der vergangenen Saison noch in der Oberliga Baden-Württemberg auf Punktejagd ging. Nach dem Abstieg hat sich das Team von Trainer Francesco di Frisco mit prominenten Neuzugängen wie Sangar Aziz (TSV Weilimdorf), Pero Mamic (FSV Bietigheim-Bissingen) und Matino Schlotterbeck (VfR Aalen) verstärkt. Trotz der unglücklichen 1:3-Auftaktniederlage gegen den TSV Oberensingen gilt Calcio als einer der Favoriten im Kampf um die Meisterschaft und den Wiederaufstieg.

TSG will nachlegen

Die Gastgeber aus Hofherrnweiler erwischten mit einem 3:1-Erfolg beim Aufsteiger FSV Waiblingen einen optimalen Start. Mit einer starken kämpferischen Leistung verdiente sich das neuformierte Team die ersten drei Punkte. Trainer Patrick Faber blickt optimistisch auf das erste Heimspiel:

„Das wird gleich zu Beginn der Saison eine richtige Bewährungsprobe für meine Mannschaft sein. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen, dass viele Zuschauer zum Saison-Opening kommen werden.“

Wem der Trainer sein Vertrauen im ersten Heimspiel der Saison 2025/26 schenken wird, bleibt abzuwarten. Eins ist sicher: Alle, die auf dem Platz stehen, werden alles daran setzen, damit die Punkte in der Weststadt bleiben.

Für Spannung ist also gesorgt: Zwei ambitionierte Teams treffen aufeinander – und die TSG möchte vor heimischem Publikum ein weiteres Ausrufezeichen setzen.

Von Kai Eder

 

TSG vor dritter Pokalrunde in Bernhausen

Am Dienstagabend um 19 Uhr kommt es im Fleinsbachstadion in Bernhausen zum Aufeinandertreffen zwischen dem gastgebenden TSV aus der Landesliga und der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der dritten Runde des WFV-Pokals.

Die TSG reist mit breiter Brust an. In der zweiten Runde setzte sich das Team von Trainer Patrick Faber vergangenen Dienstag im Nachholspiel beim Landesligisten TSGV Waldstetten mit 2:0 durch. Nico Zahner brachte die Gäste nach einer Stunde in Führung, ehe Luca Wünsch in der Nachspielzeit für die Entscheidung sorgte. Auch der Punktspielstart verlief erfolgreich: Am Freitagabend gewann Hofherrnweiler zum Verbandsliga-Auftakt beim FSV Waiblingen mit 3:1. Zwei späte Tore sicherten den verdienten Auswärtssieg.

Bernhauser Offensivstärke

Der TSV Bernhausen überzeugte bislang ebenfalls im Pokalwettbewerb. Nach einem 4:2-Auswärtserfolg in der ersten Runde beim SV Echterdingen folgte in Runde zwei ein deutlicher 4:0-Heimerfolg gegen den GSV Maichingen. Trainer Roko Agatic zeigte sich trotz Personalsorgen hochzufrieden mit der Offensivleistung seiner Mannschaft, die bereits acht Pokaltore erzielt hat.

Die Rollenverteilung vor dem Spiel ist klar: Der favorisierte Verbandsligist will seine Serie fortsetzen und den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen, während der TSV Bernhausen auf den Heimvorteil und die eigenen Offensivqualitäten setzt, um für eine Überraschung zu sorgen.

TSG eröffnet die Verbandsligasaison in Waiblingen

Bereits am Freitagabend um 19 Uhr bestreitet die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ihr erstes Verbandsligaspiel der Saison in Waiblingen.

Zwei Pflichtspiele im Pokal wurden bereits erfolgreich absolviert. Mit gutem Gefühl im Rücken geht die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nun in die anstehende Verbandsligasaison 2025/26, die man am Freitagabend um 19 Uhr in Waiblingen sogar offiziell eröffnet. Als Sechster der Vorsaison ist man bei diesem Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger aus der Landesliga naturgemäß Favorit.

Jedoch wird man den FSV Waiblingen garantiert nicht unterschätzen. Das Team aus dem Speckgürtel Stuttgarts krönte sich in der Vorsaison knapp vor dem FV Löchgau zum Meister der Landesliga 1. Mit 88 geschossenen Toren ist besonders mit der Offensivstärke der Waiblinger zu rechnen. Allerdings stellte das Team von Trainer Patrick Ribeiro Pais in der Vorsaison auch gleichzeitig die beste Defensive der Liga. Und für die Spieler der Weilermer Faberelf, die bereits vor zwei Jahren im Kader waren, wird sicherlich noch das schmerzliche Erstrundenaus im Pokal gegen den FSV in den Köpfen geblieben sein.

Schlechte Erinnerung an das letzte Aufeinandertreffen

Ein solch böses Erwachen will man bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach diesmal unter allen Umständen verhindern. Und bisher verliefen Vorbereitung und der Pokalwettbewerb auch deutlich erfreulicher als beim FSV Waiblingen. Während der Aufsteiger in der Vorbereitung einige klare Niederlagen verkraften musste und in der ersten Pokalrunde gegen den favorisierten Oberligisten Backnang mit 0:2 ausschied, sieht die Gemütslage in Hofherrnweiler deutlich besser aus.

Nach je über einem Dutzend Ab- und Neuzugängen war nicht wirklich klar, wie der neue Kader einzuschätzen ist. Jedoch wurden in der Vorbereitung etwa eben jene Backnanger Oberligisten besiegt. Im Pokal zeigte man gegen die zwei Landesligisten Eislingen und Waldstetten ansprechende Leistungen und siegte jeweils mit 2:0. Die gute Form soll nun auch in den Ligastart mitgenommen werden. Spielfähig ist derzeit nahezu der gesamte Kader – Mit Julian Köhnlein, Yusuf Baran und Jermain Ibrahim fallen allerdings drei wichtige Spieler aus.

Von Patrick Schlipf

Neuer Trainer und viele bekannte Gesichter

Die neue Saison bei der zweiten Mannschaft der TSG steht im Zeichen von Kontinuität und Wandel.

Das Pokalfinale am 29. Mai in Ebnat stellte für die Bezirksligamannschaft der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in gewisser Hinsicht eine Zäsur dar. Auch wenn dies nicht das letzte Saisonspiel der zweiten Mannschaft der TSG war, schloss sich hier dennoch ein Kreis. Nach knapp zehn Jahren als Cheftrainer kam Christoph Merz an den Ort zurück, an dem er 2018 seinen ersten Höhepunkt mit dem Team erlebt hatte. Obwohl wie 2018 erneut ein Finale verloren gegangen war, kann dennoch auf die beachtlichen Erfolge in all den Jahren zurückgeschaut werden. Zahlreiche Finalteilnahmen im Bezirkspokal und der Aufstieg in die Bezirksliga sprechen für sich.

Der Kaderkern bleibt bestehen

Nun tritt mit Jürgen Roder ein alter Bekannter bei der TSG die Nachfolge Merz´ an. Der bisherige Trainer des TSV Hüttlingen hatte einige Spieler der zweiten Mannschaft bereits in der A-Jugend der TSG trainiert. Wie Merz konnte auch Roder sein Team zuletzt aus der Kreisliga A in die Bezirksliga führen.

So ungewohnt ein neuer Trainer in der zweiten Mannschaft nach zehn Jahren anmuten mag, so viel Kontinuität herrscht im Kader. Trotz einiger Abgänge, wie etwa Pascal Weidl und Yannic Sigloch, bleibt der Kern des Kaders unverändert. Tizian Lipp (TSV Nördlingen) sowie die Jugendspieler Ludwig Brunk, Noah Kolb (U19 Bettringen), David Palatzky und Kevin Scherer verstärken das Team.

„Viele tolle Charaktere innerhalb der Mannschaft“

Auch Julian Jaros wird weiterhin Teil des Teams sein. Der 32-Jährige durchlief seit 1999 zunächst sämtliche Jugendmannschaften der TSG, um dem Verein anschließend auch aktiv die Treue zu halten. Hier erzielte der rechte Schienenspieler in 250 Spielen 23 Tore. Für seine Entscheidung weiterzumachen, seien die Teamkollegen verantwortlich gewesen. „Der Hauptgrund, wieso ich weiterspielen möchte, sind eindeutig die vielen tollen Charaktere innerhalb der Mannschaft. Es macht mir einfach noch immer unfassbar viel Spaß, mit meinen Mitspielern auf dem Feld zu stehen“, so Jaros. „Natürlich hat es mich nun nach so langer Zeit mit Christoph Merz auch gereizt, mich nochmal unter einem neuen Trainer zu beweisen.“

Julian Jaros greift auch in der kommenden Saison noch einmal an.

Mit einem neuen Trainer an der Seitenlinie und leicht verändertem Kader werden die Karten zu Saisonbeginn nun neu gemischt. „Zunächst einmal wollen wir in dieser Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Persönlich möchte ich verletzungsfrei bleiben und so viele Spiele wie möglich absolvieren“, meint Julian Jaros abschließend.

Wie sich die TSG II in der anstehenden Saison tatsächlich schlagen wird, stellt sich dann ab dem 17. August heraus, wenn das erste Ligaspiel gegen Heldenfingen/Heuchlingen ansteht. In der ersten Pokalrunde hat das Team unterdessen ein Freilos erwischt, während auch die Vorbereitung mit fünf Siegen und drei Niederlagen gut verläuft.

Von Patrick Schlipf

Freundschaftsturnier Taekwondo Kampf (Vollkontakt) in Ellwangen

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach mit Rekord-Beteiligung beim Freundschaftsturnier der DJK Ellwangen

Am Samstag, den 27. Juli 2025, nahm die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach mit insgesamt 15 Sportlerinnen und Sportlern am Freundschaftsturnier der DJK Ellwangen teil – so viele wie noch nie seit Bestehen der Abteilung. Das Turnier bietet insbesondere Anfängern eine hervorragende Gelegenheit, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln, und ist ein fester Bestandteil im Jahreskalender der TSG.

Die starke Beteiligung spiegelt das stetig wachsende Interesse an der olympischen Disziplin Taekwondo wider – ebenso wie die positiven Entwicklungen im Verein: verbesserte Trainingsstrukturen, erweiterte Trainingsmöglichkeiten sowie das große Engagement der neuen Trainerin Miriam Tretter.

Im Vordergrund stand der Spaß am Sport. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zwischen sechs und 52 Jahre alt. Jeder absolvierte mindestens einen Kampf, bei Interesse waren bis zu drei Kämpfe möglich. Die Einteilung der Gruppen erfolgte überwiegend nach Körpergröße. Gekämpft wurde nach den Regeln des olympischen Zweikampf-Taekwondo mit einem elektronischen Wettkampfsystem, das erzielte Treffer automatisch registriert.

„Deutlich zu spüren waren Motivation, Kampfgeist und das technische sowie taktische Können, das sich die Sportlerinnen und Sportler im Training erarbeitet haben. Viele sind über sich hinausgewachsen“, so Rainer Braun, Trainer für den Wettkampfbereich. „Unsere drei Coaches haben wertvolle Tipps gegeben und die Sportler optimal unterstützt. Besonders erfreulich war auch der starke Teamgeist – man hat sich gegenseitig aufgebaut, angefeuert und unterstützt. Ein großes Dankeschön gilt auch den Eltern, die bei der Vorbereitung und Ausstattung ihrer Kinder mit Schutzausrüstung tatkräftig mitgeholfen haben.“

Die DJK Ellwangen sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Turniers mit rund 50 Teilnehmenden insgesamt. Jede Sportlerin und jeder Sportler wurde am Ende mit einer Medaille ausgezeichnet. Die Atmosphäre war geprägt von Fairness, Respekt und echter Begeisterung für den Sport.

Die Taekwondo-Abteilung der TSG Hofherrnweiler zählt zu den wenigen Vereinen in Baden-Württemberg, die sowohl die Disziplinen „Formen (Poomsae)“ als auch „Wettkampf“ auf hohem Niveau – bis hin zu Landes- und Deutschen Meisterschaften – gleichwertig anbieten. Im Bereich Wettkampf war es die fünfte Turnierteilnahme in diesem Kalenderjahr. Darüber hinaus stehen Selbstverteidigung, Einschrittkampf und Bruchtests auf dem Trainingsprogramm, die die Sportler in Gürtelprüfungen unter Beweis stellen können. Das sorgt für eine interessante Vielfalt und Breite des Sports.

 

Derbykracher in Runde 2

In der zweiten Runde des WFV-Pokal tritt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag (2. August) um 15.30 Uhr beim TSGV Waldstetten an. Das Duell Landes- gegen Verbandsligist verspricht große Spannung.

Pokalduelle schreiben ihre eigenen Geschichten – vor allem dann, wenn zwei ambitionierte Mannschaften aus der Region aufeinandertreffen. Am Samstag steigt in der zweiten Runde des WFV-Pokals ein echtes Highlight auf der Ostalb: Landesligist TSGV Waldstetten empfängt den Verbandsligisten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zum mit Spannung erwarteten Derby.

Die Gastgeber gehen mit breiterer Brust in die Party. Trainer Patrick Kretschmer hat über den Sommer ein schlagkräftiges Team geformt, das in der Liga um die Spitzenplätze mitspielen möchte. Die Handschrift des Trainers ist klar zu erkennen – das Spiel ist dynamisch, zielgerichtet und aggressiv in den Zweikämpfen. Ein erster Fingerzeig gelang bereits in der ersten Pokalrunde, als die „Löwen“ den Ligakonkurrenten MTV Stuttgart auswärts mit 5:0 deklassierten. Ein Ergebnis, das in der Szene für Aufhorchen sorgte.

TSG mit Rückenwind
Doch auch die TSG reist mit Selbstvertrauen an. Die Mannschaft von Trainer Patrick Faber setzte sich beim 1. FC Eislingen mit 2:0 durch und präsentierte sich defensiv kompakt sowie offensiv effizient. Die TSG hat in den vergangenen Jahren konstant auf hohem Niveau gearbeitet und bringt eine gesunde Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Elan auf den Platz.

Beide Teams verfügen über individuelle Klasse, taktische Disziplin und die nötige Leidenschaft – beste Voraussetzungen auch für ein Duell auf Augenhöhe. Während Waldstetten auf Heimstärke und Offensivdrang setzt, wird Hofherrnweiler versuchen, über schnelles Umschaltspiel und geschlossene Teamarbeit Akzente zu setzen.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein kampfbetontes, intensives Spiel freuen, bei dem nicht nur der Einzug in die nächste Runde auf dem Spiel steht, sondern auch eine Portion Prestige.

Von Kai Eder