Yusuf Baran bleibt bei der TSG

Mittelfeldspieler Yusuf Baran trägt auch in der kommenden Saison das Trikot der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach.

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach kann zum Abschluss der Saison noch einmal eine erfreuliche Nachricht vermelden: Mittelfeldmann Yusuf Baran bleibt auch in der kommenden Saison am Sauerbach. Baran, der im Sommer 2023 vom TSV Ilshofen zur TSG gewechselt war, absolvierte in den letzten zwei Jahren für die TSG 34 Partien und erzielte dabei zwei Tore. Zudem steuerte er drei Vorlagen bei. In der abgelaufenen Saison waren es verletzungsbedingt allerdings nur acht Spiele.

Yusuf Baran freut sich mit dem sportlichen Leiter Christoph Discher über die Verlängerung

Baran will nach Verletzung wieder angreifen

„Wir freuen uns sehr, dass Yusuf bleibt und nach seiner Verletzung hoffentlich rechtzeitig zur Vorbereitung wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann“, so der Vorsitzende Achim Pfeifer. „Wenn Yusuf fit ist, kann er unserer Verbandsligamannschaft wieder seinen Stempel aufdrücken.“

Auch Baran, der besonders auf der Sechs und der Acht seine Stärken hat, freut sich ebenfalls auf die kommende Saison bei der TSG: „Mit dem großen Umbruch in unserem Kader steht uns eine spannende nächste Saison bevor. Ich bin gespannt und aufgeregt. Ziel ist es, uns mit den vielen Neuzugängen erstmal zu finden und wieder eine starke Mannschaft zu werden“, so Baran. „Da ich sehr zufrieden bei der TSG bin, war es für mich keine schwere Entscheidung zu verlängern“, freut sich der 25-Jährige.

Von Patrick Schlipf

TSG unterliegt zum Abschied knapp

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach wird sich mit Achtungserfolgen aus der Saison verabschieden und reist dafür am Samstag (7. Juni) zum letzten Spiel der Verbandsliga-Württemberg 2024/25 zum Tabellenzweiten FC Holzhausen – der Vizemeister. Anpfiff der Partie ist um 15.30 Uhr.

Für das Team aus der Aalener Weststadt geht es zwar sportlich um nichts mehr, dennoch möchte man zum Saisonabschluss nochmals ein Ausrufezeichen setzen. „Wir wollen einen versöhnlichen Abschluss der Saison. Ich hoffe, dass wir Holzhausen die Stirn bieten und mit Punkten im Gepäck die Heimreise antreten werden“, so Cheftrainer Patrick Faber kämpferisch.

Der FC Holzhausen galt bereits vor der Saison als einer der Meisterschaftsfavoriten. Die Mannschaft von Trainer Karsten Maier überzeugte mit Offensivpower, eingespielter Struktur und großer Konstanz. Mit beeindruckenden 92 Toren stellt der FC den mit Abstand gefährlichsten Angriff der Liga. Herausragend: Janik Michel mit 38 und Fabian Pfeifhofer mit 21 Saisontreffern. Dennoch reichte es für Holzhausen am Ende „nur“ zu Rang zwei – zu dominant war die Spielzeit des Meisters Türkspor Neckarsulm

Für die TSG war es insgesamt eine stabile Saison. Platz sechs in der Abschlusstabelle steht bereits fest – ein respektables Ergebnis in einem erneut sehr ausgeglichenen Teilnehmerfeld. Doch die Sommerpause bringt Veränderungen: Mit Kapitän Johannes Rief, Hannes Borst, Jonas Christlieb, Daniel Rembold, Jakob Pfleiderer und David Weißensee verabschieden sich gleich mehrere langjährige Stützen des Teams. „Natürlich schmerzt es, solche Spieler zu verlieren – menschlich wie sportlich. Aber wir sehen darin auch eine Chance, neue Impulse zu setzen“, betont Sportlicher Leiter Christoph Discher.

Der Verein arbeitet bereits intensiv an einem zukunftsfähigen Kader für die neue Saison. Klar ist: Die TSG möchte auch in Zukunft attraktiven und erfolgreichen Fußball in der Verbandsliga bieten. „Wir freuen uns auf die neue Saison, denn wir konnten bereits sehr vielversprechende Spieler von der Philosophie der TSG überzeugen“, sagt Patrick Faber abschließend.

 

Damjan Bucan wechselt zur TSG

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach holt mit Damjan Bucan einen weiteren jungen Spieler.

Der sportliche Leiter Cjristoph Discher und Neuzugang Damjan Bucan

Das der angestrebte Umbruch bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach kommen musste, war bereits länger klar. Am vergangenen Wochenende wurde dies auch allen Anwesenden im FRITZ Sportpark noch einmal vor Augen geführt. So wurden beim letzten Heimspiel der Verbandsligasaison 13 Spieler aus der ersten Mannschaft verabschiedet. Darunter fielen mit Kapitän Johannes Rief, David Weisensee Hannes Borst, Daniel Rembold und Jonas Christlieb auch Aufstiegshelden von 2019, die eine Ära am Sauerbach geprägt hatten.

Erfahrene Achse besteht weiter

In den vergangenen Monaten hatte die sportliche Leitung der TSG bereits Vorarbeit geleistet und zahlreiche junge Talente geholt, davon einige aus den Nachwuchsabteilungen des VfR Aalen und von Normannia Gmünd. Diese sollen die jungen Stammspieler Nico Freitag und Tim Seidler in der kommenden Saison genauso unterstützen wie Essingens ehemaliger Kapitän Tim Ruth. Dazu steht das Gerüst um die Mittelfeldspieler Julian Köhnlein und Nicola Zahner, die ebenfalls viel Erfahrung auf diesem Niveau in die Waagschale werfen.

Mit Damjan Bucan gibt die TSG nun den Transfer eines weiteren Talents aus der U19 des VfR Aalen bekannt. Der 18-jährige gebürtige Heidenheimer war lange Jahre im Nachwuchsbereich des FCH aktiv, bis er 2023 in den Nachwuchs des VfR wechselte. Bucan ist vor allem im Mittelfeld einsetzbar und absolvierte in den letzten zwei Saisons für die Aalener 33 Partien.

„Wir freuen uns besonders, Damjan ab Sommer in unseren Reihen zu wissen. Mit ihm können wir im Mittelfeldzentrum auf einen weiteren starken Spieler setzen“, meint der Vorsitzende Achim Pfeifer.

Von Patrick Schlipf

TSG unterliegt bei großer Abschiedsparty

Beim letzten Heimspiel der Saison war Fußball beinahe Nebensache. Bei 13 Spielerverabschiedungen blickte man in einige nasse Augen.

Nicht nur die Saison in der Verbandsliga neigt sich dem Ende zu. Auch eine prägende Generation an Spielern verabschiedet sich bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Und so wurden 13 Spieler vor dem letzten Heimspiel gegen Schwäbisch Hall verabschiedet. Allen voran Kapitän Jo Rief, Jonas Christlieb, David Weisensee, Daniel Rembold und Hannes Borst, die bereits beim Aufstieg aus der Landesliga 2019 aktiv waren.

So flossen bereits vor Anpfiff Tränen. Im Spiel ging es nur noch um wenig. Sowohl für die TSG als auch den Gast aus Schwäbisch Hall auf den Platzen sechs und fünf in der Tabelle war dies somit die Gelegenheit, personalmäßig etwas auszuprobieren. Bei der TSG startete etwa Jakob Pfleiderer im Tor, der ebenfalls den Verein verlassen wird. Hinten rechts durfte U19-Spieler David Palatzky ran.

Zu Beginn der Partie passierte wenig und beide Teams ließen es bei großer Hitze ruhiger angehen. Nach knapp 20 Minuten entschärfte Pfleiderer einen zentral geschossenen Freistoß von Daniel Schmelzle. Kurz darauf dann die Gästeführung. Nach Hereingabe von der Seite vollendete Günter Schmidt aus gut 13 Metern.

Knapp zehn Minuten später erhöhte Azad Toptik nach feiner Vorarbeit zur 2:0-Pausenführung. Nach der Pause kam auch die TSG offensiv zu Chancen. Fabian Janik stieg nach 52 Minuten bei einer Freistoßflanke von Miladin Filipovic am höchsten, setzte den Ball aber drüber. Beide bestritten an diesem Tag ebenfalls ihr letztes Heimspiel für die TSG.

Toptik zum Zweiten

In diese Phase leichter TSG-Überlegenheit brachte Azad Toptik die Entscheidung. Der Angreifer überwand Jakob Pfleiderer zentral vor dem Tor. Fabian Janiks Rettungsversuch war nicht von Erfolg gekrönt. Im direkten Gegenzug kam die TSG durch Daniel Rembold noch einmal auf 3:1 heran. Nach Vorlage von Filipovic setzte er die Kugel technisch schön mit dem Kopf ins Haller Gehäuse. In der Folge war die TSG zwar etwas aktiver, aber traf nicht mehr. Der Fokus lag in dieser Phase bereits auf den emotionalen Auswechslungen von Kapitän Johannes Rief, Daniel Rembold und Jonas Christlieb.In den Schlussminuten konnte sich auch Jakob Pfleiderer noch einmal auszeichnen, als er im Eins-gegen-eins das vierte Tor stark verhinderte. Was folgte, waren emotionale Szenen der verabschiedeten Spieler mit ihren Freunden und Familien. Kapitän Jo Rief bedankte sich etwa bei knapp 30 Menschen in „Jo Rief Fanclub“-Shirts.

In der kommenden Woche tritt die TSG noch einmal auswärtsgegen den Tabellenzweiten Holzhausen an und beschließt damit die Spielzeit 24/25.

Tore: 0:1 Schmidt (21.), 0:2, 0:3 Toptik (32., 66.), 1:3 Rembold (67.)

TSG: Pfleiderer – Palatzky (46. Tulum), Janik, Rief (89. Scherer), Christlieb (67. Sigloch) – Freitag (79. Miketek), Köhnlein, Rembold (84. Paul), Filipovic, Seidler – Milojkovic

Von Patrick Schlipf

TSG TT-Jugend sichert sich erneut den Bezirkspokal der Jungen U15 und U19

Bei herrlichem Frühlingswetter sammelten sich 9 Spieler der TSG TT-Jugend am Samstag, 10. Mai 2025, um zum Final 4 des Bezirkspokal Ostalb zu fahren. Für Benedikt, Felix, Matthis, Claudius, Manu, Jonathan, Hongrui, Maxi und Philip sollte es ein erfolgreicher Tischtennis Tag werden.

Die Jungen U15 der TSG qualifizierte sich mit einer Mannschaft durch Siege gegen Unterschneidheim im Achtelfinale und gegen Lauchheim im Viertelfinale. Bei den Jungen U19 setzen sich die erste und die zweite Mannschaft souverän in den vorigen Runden durch und schlugen somit auch beim Final 4 auf.

Bei den Jungen U15 kam es im Halbfinale zum Match gegen Hüttlingen. Die TSG Jungs hatten es zu Beginn schwer. Am Ende setzten sie sich dann doch mit 4:2 recht sicher durch. Im Finale wartete dann Waldhausen. Auch hier mussten erst ein paar Startschwierigkeiten überwunden werden. Als Philip seinen ersten Matchball zum klaren Sieg verwandelte war der 4:2 Sieg und damit der Pokalgewinn in trockenen Tüchern.

Bei den Jungen U19 siegten beide Mannschaften im Hablfinale klar mit 4:0 gegen Mergelstetten und gegen Dewangen. Im vereinsinternen Finale siegte dann die Erste gegen die Zweite mit 4:1.

Mit diesem tollen Erfolg untermauerte die TSG TT-Jugend weiterhin ihre Vormachtstellung im Bezirk Ostalb.

TSG im letzten Heimspiel gegen Hall

Am kommenden Samstag steht für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach das letzte Heimspiel der Verbandsliga-Saison 2024/25 auf dem Programm.

Um 14 Uhr empfängt die Mannschaft im heimischen FRITZ-Sportpark die Sportfreunde Schwäbisch Hall – und das in einer sportlich wie emotional besonders bedeutsamen Konstellation.

Bevor der Ball rollt, richtet sich der Blick auf die Spieler, die den Verein zum Saisonende verlassen werden. Unter ihnen ist auch TSG-Kapitän Johannes Rief, der aus beruflichen Gründen seine erfolgreiche aktive Laufbahn beendet. Rief war über viele Jahre nicht nur Leistungsträger auf dem Platz, sondern auch Führungspersönlichkeit und Identifikationsfigur im Verein. Seine Verabschiedung markiert das Ende einer Ära – und wird zweifellos ein besonders emotionaler Moment für Mannschaft, Verantwortliche und Fans. Der Abwehrspezialist konnte in die großen Fußstapfen seiner namhaften Vorgänger Achim Skalitzki, Matthias Harsch, Perer Lohner oder Christoph Merz schlupfen und eine Ära mit dem Aufstieg in die Verbandsliga-Württemberg und der stetigen Entwicklung des Weststadt-Clubs prägen. „Es gibt wenige Worte, die den Spieler Jo Rief für die Mannschaft und den Verein beschreiben. Er war in jeder Situation ein absoluter Leader und hat den Verein immer positiv repräsentiert“, so Trainer Patrick Faber über seinen Kapitän.

Doch auch sportlich verspricht das Spiel einiges: Mit der TSG auf Tabellenplatz sechs und den Gästen aus Schwäbisch Hall direkt davor auf Platz fünf trifft sich das obere Mittelfeld der Verbandsliga zu einem echten Kräftemessen. Beide Teams haben sich im Laufe der Saison als spielstark und offensivfreudig präsentiert – beste Voraussetzungen also für eine attraktive, offene Partie auf Augenhöhe. Gerade weil es für beide Mannschaften um nichts mehr im Auf- oder Abstiegskampf geht, dürfte der Spielverlauf frei von taktischen Zwängen sein – ein echtes Spiel mit offenem Visier ist zu erwarten.

Die TSG möchte sich mit einem starken Auftritt von ihren Fans verabschieden und gleichzeitig den verdienten Spielern, die den Verein verlassen, einen gebührenden Rahmen bieten. Der Verein lädt daher alle Unterstützer herzlich ein, noch einmal zahlreich in den FRITZ-Sportpark zu kommen, um gemeinsam ein besonderes Kapitel abzuschließen – auf dem Platz und daneben.

Von Kai Eder

TSG II will Trainer Merz zum Abschied Pokalsieg schenken

Am Vatertag tritt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II in Ebnat um 16 Uhr gegen die SGM Lautern-Essingen im Endspiel an.

Für TSG-Coach Christoph Merz könnte sich der Kreis kaum besser schließen. Der scheidende Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II tritt an diesem Donnerstagzum sechsten Mal in den letzten acht Jahren mit seinem Team im Bezirkspokalendspiel an. Wie bei seinem ersten Mal als Trainer 2018 findet das Finale wieder in Ebnat statt. Damals hatte man als krasser Außenseiter Sontheim/Brenz mit 0:2 unterlegen. „An dieses Jahr denke ich gerne zurück. Wir sind damals als A-Ligist ins Pokalfinale eingezogen und haben anschließend auch noch den Aufstieg in die Bezirksliga gefeiert, erinnert sich Merz. „Was von dieser Zeit bleibt, sinddie Erinnerungen an all die tollen Menschen, mit denen ich über die Jahre zusammenarbeiten durfte. Wir haben gemeinsam viel erlebt und es freut mich, dass ich nun eine charakterlich so starke Mannschaft übergeben kann.“

Christoph Merz

Nachdem man im letzten Jahr im Elfmeterschießen an den eigenen Nerven und dem TSV Böbingen gescheitert war, soll nun Merz´ erster Pokalsieg als Trainer her. Merz hatte vor einigen Monaten seinen Rücktritt zum Saisonende nach knapp zehn Jahren verkündet und hat nun noch ein großes Ziel.„Natürlich wollen wir Christoph seinen Abschied mit dem Pokalsieg versüßen“, meint Mittelfeldspieler Max Discher. Auch Christoph Merz weiß, dass er am Donnerstag auf seine Spieler zählen kann: „Wir wissen alle, worum es geht. Jeder ist sich bewusst, dass wir alles geben müssen, um den Pokal zu holen“, so der Trainer. „Lautern-Essingen hat in diesem Wettbewerb als A-Ligist drei Bezirksligisten rausgeworfen. Wir werden den Gegner ganz sicher nicht unterschätzen.“

Die SGM Lautern-Essingen ist pünktlich zum Pokalfinale in Topform und gewann ihre letzten fünf Spiele. In der Liga steht die Mannschaft von Trainer Dennis Hillebrand auf einem starken dritten Tabellenplatz und hat noch eine minimale Chance auf den Bezirksligaaufstieg. „Ein Finale ist immer eng und Lautern-Essingen ist gut drauf. Deshalb werden wir alles in die Waagschale werfen“, so Christoph Merz.

Max Discher

Auch TSG gut drauf

Doch auch die TSG ist im Saisonendspurt noch einmal in Schwung gekommen. Nach dem dramatischen 12:11-Sieg im Elfmeterschießen im Pokalhalbfinale in Mögglingen fuhr man in vier Spielen sieben Punkte ein. Gegen das Spitzenteam Heldenfingen/Heuchlingen sicherte man sich ebenso souveräne drei Punkte wie gegen Schlusslicht Fleinheim am vergangenen Wochenende. „Bei uns sind alle Spieler voll einsatzfähig“, so der Übungsleiter der TSG II.

Und die Ausgangslage ist vor dem Finale ähnlich wie vor dem Halbfinale gegen Mögglingen und dem Finale im letzten Jahr gegen Böbingen. Erneut geht es gegen einen A-Ligisten. Nur diesmal ist dieses wichtige Spiel gleichzeitig auch noch ein Derby.

Doch das ist für Max Discher zweitrangig: „Das Derby ist mir absolut egal. Wir wollen einfach den Pokal gewinnen und unser Spiel aufziehen. Wenn man es genau nimmt, haben wir die beiden letzten wichtigen Spiele gegen A-Ligisten unentschieden gespielt. Wir waren beide Male besser, haben es aber versäumt, unsere Chancen zu nutzen. Das wollen wir dieses Mal  besser machen.“

Pokalspezialisten vom Sauerbach

Die zweite Mannschaft der TSG hat sich in den letzten Jahrenden Ruf als absoluter Pokalspezialist erarbeitet, mit dem in jeder Saison tief im Wettbewerb zu rechnen ist. In acht Jahren sechsmal ins Finale sowie einmal ins Halbfinale einzuziehen, ist extrem außergewöhnlich. „Wir haben in dieser Zeit über 40 Pokalspiele gewonnen und gezeigt, dass wir über eine hohe Qualität verfügen, mit der wir jeden Gegner schlagen können“, erzählt Max Discher. „In der Liga sieht man aber immer wieder, dass uns für ganz oben noch die nötige Konstanz fehlt. Daran wollen wir in der nächsten Saison gezielt arbeiten.“

Bevor dieses Ziel ab Sommer gemeinsam mit dem neuen Trainer Jürgen Roder angegangen wird, soll aber an diesem Donnerstag erstmal der Pokalsieg her, wenn es nach Max Discher und Christoph Merz geht.

Von Patrick Schlipf

Hofherrnweiler besiegt Balingen souverän

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach siegt nach starker Leistung mit 4:0 gegen Balingen II.

Besser hätte die Antwort der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auf die 0:4-Klatsche in der Vorwoche in Neckarsulm nicht ausfallen können. Mit einem überzeugenden 4:0 vor heimischer Kulisse gegen Balingen II beseitigte die Mannschaft von Trainer Patrick Faber die Zweifel, die in der letzten Woche möglicherweise aufgekommen waren.

Zunächst musste die TSG aber zwei Schrecksekunden überstehen. Bereits früh in der Partie war aber zweimal Tormann Joshua Barth zur Stelle und parierte. In der Folge kam die TSG aber deutlich besser ins Spiel und wurde gefährlich. Nach 20 Minuten erkämpfte sich Tim Seidler halbrechts vor dem Strafraum stark die Kugel und drang in die Box ein. Aus 11 Metern vollendete der 19-jährige Stoßstürmer eiskalt.

Die TSG blieb direkt dran und machte weiter Druck. Dino Nuhanovic legte kruz darauf auf Nicola Zahner. Der Zehner behauptete den Ball links im Strafraum und versuchte es aus schwierigem Winkel. Der Ball schlug trotzdem im langen Eck zum 2:0 ein.

Wieder nur fünf Minuten später lief Flügelspieler Dino Nuhanovic mit dem Ball am Fuß von der Mittellinie Richtung Sechzehner und verwandelte dort trocken zum 3:0 nach nur 32 Minuten.

TSG lässt nichts mehr anbrennen

Balingen war keinesfalls chancenlos in diesem Spiel und kam ab und an zu Chancen. Die TSG zeichnete an diesem Tag aber eine unfassbare Effizienz aus. Nach der Pause änderte sich wenig. Die TSG konnte es mit der klaren Führung im Rücken aber ruhiger angehen lassen. Dennoch gab es auf beiden Seiten weiterhin Chancen, mit Vorteilen für den Gastgeber.Bereits in der Schlussphase machte die TSG dann das 4:0. Luca Sigloch stieg nach einer Flanke hoch und köpfte den Ball in die Maschen. Vor wenigen Tagen wurde die Verlängerung mit dem jungen Talent bekanntgegeben. Mit dem Treffer machte er seine Woche perfekt.

Der 4:0 Endstand war auch in der Höhe verdient, wenngleich Balingen II nicht chancenlos war und sich nie aufgab. Die TSG bleibt nach den drei Punkten auf Rang drei.

Tore: 1:0 Seidler (21.), 2:0 Zahner (26.), 3:0 Nuhanovic (32.), 4:0 Sigloch (74.)

TSG: Barth – Weisensee, Rief, Lechleitner (40. Miketek),Filipovic – Borst (50. Keller), Nuhanovic, Köhnlein, Zahner, Freitag (62. Freitag) – Seidler (68. Milojkovic)

Patrick Schlipf

Faberelf will Niederlage vergessen machen

Gegen Balingen II tritt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag um 15.30 Uhr im heimischen FRITZ Sportpark an.

0:4 nach 30 Minuten: Den gebrauchten Tag vom Auswärtsspiel bei Tabellenführer Neckarsulm am vergangenen Wochenende will die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach so schnell wie möglich vergessen machen. Zwar sind für die Mannschaft von Trainer Patrick Faber vor den verbleibenden vier Saisonspielen bereits alle tabellarischen Fragen geklärt. Dennoch hat das Team natürlich den Anspruch an sich selbst, die so gut begonnene Saison ähnlich stark zu beenden. Hatte man zur Winterpause noch auf dem dritten Platz mit Tuchfühlung zum Aufstieg gelegen, war man in der Rückrunde auf Rang sechs zurückgefallen.

Hannes Borst endlich wieder in der Startelf

Diese Position in der Verbandsliga Württemberg ist natürlich trotzdem beileibe keine schlechte. Die positive Nachricht des vergangenen Wochenendes war Hannes Borsts Rückkehr in die Startelf. Gut zwei Jahre nach seiner Kreuzbandverletzung eine tolle Nachricht für die TSG. Abgesehen von Hannes Borsts Rückkehr bleibt das Weilermer Lazarett prominent besetzt. So fehlen etwa die Langzeitverletzten Nico Hering und Yusuf Baran.

Für den Gegner am Samstag geht es, ähnlich wie für Tübingen vor zwei Wochen, noch um den Klassenerhalt. Die TSG Balingen II hat als Aufsteiger die ganze Saison in der unteren Tabellenhälfte zu kämpfen, liegt nun aber fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. In den letzten fünf Spielen konnte die Mannschaft drei Siege einfahren und sich damit ein kleines Polster aufbauen. Noch sind aber zwölf Punkte zu vergeben und nichts ist in trockenen Tüchern. So erwartet die Fans am Samstag Nachmittag im FRITZ Sportpark sicherlich eine interessante Partie gegen einen formstarken Gegner.

Von Patrick Schlipf

TSG bindet Talent Luca Sigloch

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach vermeldet die Verlängerung mit Talent Luca Sigloch.

Der Kader für die kommende Verbandsligasaison bei der TSGHofherrnweiler-Unterrombach ist bereits zu weiten Teilenabgeschlossen. Jetzt vermeldet das Team aus der Aalener Weststadt, dass Talent Luca Sigloch auch in der kommendenSaison zum Kader gehört. Der 20-jährige gebürtige Bettringerkam 2022 aus der Nachwuchsabteilung von Normannia Gmünd zur TSG und spielte sich sukzessive über der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga fest.

Starke Werte bei der zweiten Mannschaft

Nachdem er in den vergangenen beiden Saisons bereits öfters als Einwechselspieler in der Faberelf zum Einsatz kam, gab es in dieser Saison bereits 17 Einsätze in der Verbandsliga Württemberg – darunter vermehrt von Beginn an. In der Bezirksliga legt er in dieser Spielzeit mit sieben Toren und drei Assists in nur 12 Partien zudem starke Werte auf.

Die Entwicklung von Luca Sigloch ist ein Paradebeispiel für den Weg, den die TSG ihren jungen Spielern beim Übergang zwischen Nachwuchsakademie und Herrenbereich aufzeigen will. Schritt für Schritt sollen sich die Talente so weiterentwickeln. Mit Eigengewächs Tim Seidler hat man bei der TSG derzeit bereits einen weiteren Spieler, den man über die Bezirksliga schrittweise zu einem wichtigen Bestandteil der ersten Mannschaft entwickeln konnte.

Von Patrick Schlipf