Duelle der Tabellennachbarn

Am Ostersamstag treffen um 15.30 Uhr die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und der SSV Ehingen-Süd im FRITZ Sportpark aufeinander.

Beinahe täglich kann die TSG Hofherrnweiler-Unterrombachderzeit Verlängerungen oder Neuzugänge vermelden. Die Personalplanung für die kommende Saison geht in die heiße Phase. Zwei weitere Neuzugänge gab es am letzten Samstag – Allerdings nicht für den Kader der Spielzeit 25/26, sondern für das Lazarett. So musste bei der Partie in OberensingenKapitän Johannes Rief nach einem heftigen Zusammenprall zunächst sogar ins Nürtinger Krankenhaus, war allerdings schnell wieder auf den Beinen. Ob es für die Partie kurz vor Ostern reicht, dürfte sich erst am Spieltag selbst klären. Vizekapitän Nicola Zahner musste ebenfalls in der ersten Hälfte ausgewechselt werden. Er fehlt am Samstag sicher mit einer Zerrung.

Filipovic nach Sperre wieder dabei

Weiterhin fehlten zuletzt Jonas Christlieb, Simon Lechleitner, Veljko Milojkovic sowie der gesperrte Miladin Filipovic, der am Samstag aber wieder einsatzberechtigt ist. Derzeit stellt sich die Mannschaft von Trainer Patrick Faber beinahe von selbst auf. So kamen in Oberensingen Daniel Serejo und Co-Trainer Bastian Heidenfelder ins Spiel, die ihre aktive Laufbahn eigentlich vor zwei bzw. neun Jahren beendet hatten. Amir Ljatifi aus der zweiten Mannschaft sowie U19-Verteidiger David Palatzky kamen jeweils zu ihren Verbandsligadebüts. Sportlich hat sich die TSG nach schwachem Start ins Jahr wieder etwas gefangen. Zuletzt gab es zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen.

Etwas positiver sieht die Form beim kommenden GegnerEhingen-Süd aus, der drei Siege, ein Remis und eine Niederlage einfuhr und nur einen Platz hinter der TSG in der Verbandsligatabelle auf sechs rangiert. Das Team von Trainer Kevin Ruiz feierte in den letzten Wochen allerdings Torfestivals und spielte in den letzten drei Begegnungen 3:3, 6:2 und 3:4. Die Fans am Sauerbach können sich also auch am Samstag auf zahlreiche Tore und ein spektakuläres Spiel freuen.

Von Patrick Schlipf

Simon Lechleitner verlängert am Sauerbach

Der sportliche Leiter Christoph Discher und Simon Lechleitner

Mit Simon Lechleitner bleibt ein erfahrener Defensivspieler weiterhin bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach.

Der Sommer naht und bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach läuft die Kaderplanung für die kommende Saison auf Hochtouren. In den letzten Wochen konnte man bereits einige junge Neuzugänge vermelden, darüber hinaus auch Vertragsverlängerungen aus dem bestehenden Verbandsligakader. So bleiben unter anderem Nico Freitag, Julian Köhnlein und Joshua Barth Teil der Faberelf.

“Wissen, was wir an Simon haben“

Mit Simon Lechleitner gibt die TSG nun auch die Verlängerung mit einem ausgesprochenen Defensivspezialisten bekannt. „Simon bringt mit seinen 28 Jahren viel Erfahrung auf diesem Niveau mit“, so der Vorsitzende Achim Pfeifer. „Wir wissen, was wir an ihmhaben und sind deshalb froh, dass er unsere Defensive auch weiterhin verstärkt.“

Lechleitner spielte im Jugendbereich beim FC Heidenheim, ehe er in der Landesliga für Geislingen, Böblingen und den TV Echterdingen auf dem Feld stand. Zur Saison 2022/23 war er an den Sauerbach gewechselt und ist seitdem bestens im Team integriert. Simon Lechleitners Stärken liegen in der Innen- und Außenverteidigung. Zuletzt kommt er immer wieder auch auf der Sechs zum Zug. In dieser Spielzeit kommt er auf bislang 12 Einsätze und ein Tor.

Bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach arbeiten die Verantwortlichen derzeit daran, dass auch über den Sommer hinaus eine schlagkräftige Verbandsligamannschaft zur Verfügung steht. Nachdem in den letzten Tagen in dieser Hinsicht bereits einige Personalien geklärt wurden, könnten bereits in Kürze weitere positive Nachrichten aus der Kategorie Kaderplanung folgen.

Von Patrick Schlipf

TSG unterliegt knapp in Oberensingen

Am 22. Spieltag der Verbandsliga Württemberg musste die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach eine bittere 0:1-Niederlage beim heimstarken TSV Oberensingen hinnehmen. Neben den verlorenen Punkten wiegt der Ausfall beider Kapitäne – Johannes Rief und Nico Zahner – schwer.

Bereits unter der Woche hatten die Verantwortlichen der TSG vor einem schweren Auswärtsspiel gewarnt. Der TSV gilt vor heimischem Publikum als äußerst schwer zu bespielen – und das bestätigte sich erneut.

Vor dem Anpfiff gedachte man Claus „Bredi“ Breitenberger, der plötzlich verstorben war. Die Amateurfußball-Legende aus Gmünd pflegte enge Verbindungen zu beiden Vereinen. Sein Andenken wird auf den Sportplätzen Süddeutschlands weiterleben.

Die TSG startete engagiert in die Partie und bestimmte in der Anfangsphase das Geschehen. Doch der TSV kämpfte sich – teils mit grenzwertigen Mitteln – ins Spiel. Bereits in der 13. Minute musste Nico Zahner verletzungsbedingt vom Feld. Für ihn kam Mert Tulum.

Wenige Minuten später der nächste Schock: Nach einem Zusammenprall musste Johannes Rief behandelt und schließlich direkt ins Krankenhaus gebracht werden. Der TSG-Kapitän hatte innere Verletzungen erlitten und sich auf dem Platz übergeben. Er wurde durch U19-Spieler David Palatzky ersetzt, der erstmals im Kader der Verbandsliga-Mannschaft stand.

TSG direkt nach dem Schock in Rückstand

Diese Unruhe nutzte der TSV eiskalt aus: In der 29. Minute erzielte Conrad Henning das Tor des Tages zum 1:0. Die neuformierte TSG-Elf brauchte einige Minuten, um sich zu sortieren, kämpfte dann aber leidenschaftlich weiter. Mehrmals geriet die Defensive der Gastgeber ins Wanken – der Ausgleich wollte jedoch nicht fallen.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Oberensingen verteidigte clever und ließ kaum Chancen zu. In der Schlussphase setzte TSG-Coach Patrick Faber auf Routine: Die beiden „Oldies“ Bastian Heidenfelder und Daniel Serejo, eigentlich schon im sportlichen Ruhestand, wurden eingewechselt und sollten neue Impulse bringen.

In der Nachspielzeit hatte Dino Nuhanovic noch die große Ausgleichschance, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. So blieb es bei der knappen Niederlage.

TSG: Barth – Weisensee (81. Heidenfelder), Rief (25. Palatzky), Janik, Miketek, Freitag (81. Serejo), Sigloch (75. Ljatifi), Seidler, Köhnlein, Zahner (13. Tulum), Nuhanovic

Tor: 1:0 Henning (29.)

Von Kai Eder

Nico Freitag bleibt der TSG erhalten

Der zentrale Mittelfeldspieler trägt auch in der kommenden Saison das Trikot der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach.

Als Nico Freitag im vergangenen Sommer aus der U19 von Normannia Gmünd zur TSG Hofherrnweiler-Unterrombach kam, hätte wohl kaum jemand gedacht, dass sich der damals 18-jährige Mittelfeldspieler in seinem ersten Jahr bei den Aktiven direkt so durchsetzen würde. Seit Saisonbeginn gehört der gebürtige Schorndorfer zu den Leistungsträgern in einer bislang starken TSG-Mannschaft und ist bei Trainer Patrick Faber absolut gesetzt.

So kommt er bislang auf 20 Spiele, in denen er ein Tor erzielte. Der technisch starke zentrale Mittelfeldspieler überzeugt besonders durch Ruhe am Ball und Spielintelligenz. „Wir sind froh, dass wir den Weg mit Nico weitergehen können“, so der TSG-Vorsitzende Achim Pfeifer. Der 19-Jährige steht exemplarisch für den Umbruch, der bei der TSG durch das Alter einiger jahrelanger Erfolgsgaranten in den nächsten Saisons anstehen wird. Die frühzeitige Verlängerung bedeutet für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach Planungssicherheit auf dieser zentralen Position.

Von Patrick Schlipf

v.l.: Achim Pfeifer (Vorsitzender), Nico Freitag und Christoph Discher (sportlicher Leiter)

TSG fährt nach Oberensingen

Am Samstag, 12. April, steht der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach eine echte Bewährungsprobe bevor.

Die Mannschaft von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder tritt zum Auswärtsspiel beim TSV Oberensingen an – einem direkten Konkurrenten im oberen Tabellendrittel der Verbandsliga-Württemberg. Der Anpfiff auf dem Sportgelände Plätschwiesen erfolgt um 14 Uhr.

Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein: Mit nur einem Punkt Rückstand auf den TSV Oberensingen liegt die TSG aktuell auf dem fünften Tabellenplatz und hat die Chance, mit einem Auswärtssieg in der Tabelle an den Gastgebern vorbeizuziehen. Es ist das Duell zweier ambitionierter Teams, die sich berechtigte Hoffnungen auf eine Platzierung im Spitzenfeld machen – ein echtes Verfolgerduell also, bei den Kleinigkeiten den Unterschied machen könnten.

Die TSG reist mit Rückenwind an. Der jüngste 2:1-Erfolg beim heimstarken FC Esslingen hat nicht nur wichtige Punkte eingebracht, sondern auch das Selbstvertrauen der Mannschaft gestärkt. In einer engen, umkämpften Partei setzte sich das Team durch und unterstrich damit einmal mehr seine starke Auswärtsform. „Der Sieg in Esslingen war ein echter Kraftakt und zeigt, wie viel Potenzial in der Mannschaft steckt. Genau diese Mentalität brauchen wir auch in Oberensingen“, sagt Cheftrainer Patrick Faber.

Oberensingen technisch stark

Doch der TSV Oberensingen ist keineswegs zu unterschätzen – im Gegenteil. Das Team von Trainer Leo Ginji gehört seit Jahren zu den Topadressen der Liga und verfügt über eine eingespielte, technisch versierte Mannschaft. Zwar musste Oberensingen am vergangenen Spieltag eine überraschende 0:2-Niederlage beim TSV Berg hinnehmen, doch gerade dadurch dürften die Gastgeber hochmotiviert in die Begegnung gehen, um eine Reaktion zu zeigen.

Aus Sicht der TSG gilt es, sich taktisch klug auf die Spielweise des TSV einzustellen. In der Vergangenheit hatte man in Oberensingen immer wieder Schwierigkeiten, sich gegen die kompakte Defensive und das schnelle Umschaltspiel durchzusetzen. Die Erinnerungen an die letzten Auftritte dort sind Mahnung und Motivation zugleich. Trainer Patrick Faber betont: „Wir wissen, was auf uns zukommt. Oberensingen ist auf eigenem Platz unangenehm zu bespielen. Aber wir haben uns intensiv vorbereitet und wollen mit unserem Spiel mutig auftreten.“

Hinweis: Die TSG setzt zum Spiel beim TSV Oberensingen einen Bus ein. Abfahrt im FRITZ-Sportpark ist am Samstag (12. März) um 11 Uhr. Treffpunkt 10.45 Uhr. Kosten 10 EUR inklusive Eintrittskarte. Anmeldungen per E-Mail bei Achim Pfeifer (a.pfeifer@tsg-1899.de) oder telefonisch bei Mario Katinic (01726353256).

Von Kai Eder

Gürtelprüfung – Abteilung Taekwondo

Am Freitag, 11.04.2025 fand die erste Gürtelprüfung in diesem Jahr statt. 25 Prüflinge unserer Abteilung stellten sich der Herausforderung und nahmen an der Prüfung teil. Alle Prüflinge haben mit guten bis sehr guten Leistungen bestanden, was die DTU-Prüferin Sonja Ruf sehr freute.

Für 11 Sportler war es ihre erste Prüfung, die sie ablegten, umso mehr war deren Anspannung, aber alle konnten die Herausforderungen souverän meistern.  9 Sportler haben von der Leistungsklasse 2 zur Leistungsklasse 1 (Fortgeschrittenen) gewechselt, indem sie ihre Prüfung zum 4. Kup (blau) ablegten.

Neu war diesmal, dass die Gürtelprüfung etwas umgestellt wurde, so dass die Sparten Technik und Kampf ausgeglichen waren. Somit konnte jeder Prüfling in seinem starken Bereich besonders punkten.

Folgende Sportler haben ihre erste bzw. nächste Hürde bestanden:

8. Kup (gelb) Rosalie Marie Vogt, Paul Ziesel, Sarah Farsi, Ben Buckmeier, Hanno Sorg, Theo Jäger, Lena Mundus, Melisa Karaali, Mavi                                                   Karaali, Alice Buckmeier, Friedrich Vogelsang.

7. Kup (gelb-grün) Yakout Bichra, Nilay Gündogdu.

5. Kup (grün-blau) Constantin Meyer

4. Kup (blau) Lia Schwarzkopf, Marie Lutz, Amelie-Sophie Rosa, Dilara Hasan, Hanna Grecz, Pauline Albers, Eleni Merz, Julia Martzy,                                                   Franziska Schinko.

2. Kup (rot)    Bulcsu Viola, Lennart Fries.

 

Ein Duo schafft den Sprung

Mit David Palatzky und Kevin Scherer schaffen zwei weitere Talente aus der TSG-Jugendakademie den Sprung in die Bezirksliga-Mannschaft.

In der Saison 2025/26 stoßen U19-Kapitän Kevin Scherer und David Palatzky zum Kader des neuen Trainers Jürgen Röder. Beide Spieler haben in der U19-Landesstaffel mit konstant starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht.

Kevin Scherer und Daniel Serejo

David Palatzky und Nachwuchskoordinator Daniel Serejo

Teamkoordinator Daniel Serejo zeigt sich erfreut über die Entwicklung der Nachwuchsspieler:
„Kevin ist ein spielintelligenter Stratege, der sich im zentralen Mittelfeld besonders wohlfühlt. David ist ein großer, dynamischer und zweikampfstarker Spieler, der defensiv vielseitig einsetzbar ist. Beide werden eine echte Bereicherung für unser Team sein. Sie finden bei uns eine starke Plattform, um sich weiterzuentwickeln.“

Die TSG freut sich auf die weitere Zusammenarbeit und wünscht beiden Spielern viel Erfolg in der kommenden Saison.

Silas Kurz wechselt an den Sauerbach

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach macht den nächsten Sommerneuzugang klar und legt in der Defensive nach.

Mit Mittelfeldspieler Nico Freitag (19) schlug im vergangenen Sommer ein junges Talent aus der Jugend von Normannia Gmünd nach seinem Wechsel zur TSG Hofherrnweiler direkt voll ein und setzte sich als unangefochtener Stammspieler durch. Mit diesem guten Omen im Hinterkopf präsentierten die Verantwortlichen des Aalener Weststadtclubs in Defensivspieler Silas Kurz nun einen weiteren Neuzugang aus dem angesehenen Gmünder Nachwuchs.

„Wir freuen uns alle, wenn Silas ab Sommer zu uns stößt“, so Trainer Patrick Faber. „Er verfügt über einen starken linken Fuß und viel Dynamik. Wir sehen viel Entwicklungspotenzial in ihm.“

Der sportliche Leiter Christoph Discher (links) und Neuzugang Silas Kurz

„Direkt ein gutes Gefühl“

Silas Kurz kam in der A-Jugend Verbandsstaffel in der laufenden Saison bislang zu 14 Einsätzen, in der vergangenen als Spieler des jüngeren Jahrgangs immerhin auf fünf. Am wohlsten fühlt sich der 18-Jährige auf der Innenverteidigerposition. „Die Trainer und Verantwortlichen haben mir direkt ein vertrauensvolles Gefühl gegeben und mir einen klaren Weg aufgezeigt. Auch meine zukünftigen Teamkollegen haben mich von Anfang an sehr gut aufgenommen“, erzählt Silas Kurz.

„Der Wechsel zur TSG ist für mich ein nächster Schritt. Ich bin motiviert, mich in der kommenden Saison im aktiven Herrenbereich zu etablieren und mit dem Team die gemeinsamen Ziele zu erreichen.“

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach treibt mit der Verpflichtung von Silas Kurz den Umbruch in der Verbandsligamannschaft weiter voran, nachdem einige Leistungsträger bereits im letzten Drittel ihrer aktiven Laufbahn stehen. So sind mit Tim Seidler und Nico Freitag bereits in dieser Saison zwei 19-Jährige wichtige Bestandteile der Faberelf. Zuletzt konnten bereits die Verpflichtungen von Lukas Schimmele aus der U19 des VfR Aalen für den Sommer und Alexander Paul (21) vom TSV Essingen in diesem Winter bekannt gegeben werden.

Von Patrick Schlipf

TSG siegt knapp, aber verdient in Esslingen

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach dreht im Auswärtsspiel beim FC Esslingen einen frühen Rückstand und siegt verdient mit 2:1.

Mangelnde Effizienz konnte sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag beim Auswärtsspiel nicht vorwerfen lassen. Nachdem man in der Vorwoche gegen den TSV Berg noch beste Gelegenheiten vergab und sich mit 0:0 trennte, zeigte man sich gegen den FC Esslingen nun deutlich zielstrebiger und siegte verdient mit 2:1.

Im Vergleich zur letzten Ligapartie gab es nur eine Änderung. Fabian Janik rückte für David Weisensee in der Startaufstellung auf die Rechtsverteidigerposition. Als die erste erwähnenswerte Situation der Partie passierte, waren die Weststadtkicker gedanklich noch in der Kabine. Nach weniger als 120 Minuten brach der Esslinger Außenstürmer rechts durch und legte in die Mitte zu Timo Müller, der aus fünf Metern kein Schwierigkeiten hatte, zu verwandeln.

Die Verunsicherung war der TSG nach diesem frühen Schock zunächst klar anzumerken. Ungenaue Pässe, Freistöße ins Aus und weitere Unsicherheiten in der Defensive waren die Folge. Nach einer Viertelstunde erlangten die Gäste die Kontrolle aber langsam zurück und erspielten  sich erste Torchancen. Ein Schuss von Nicola Zahner führte zum ersten Eckball der Partie und der brachte den Ausgleich. Kapitän Jo Rief wurde im Strafraum sträflich allein gelassen und köpfte zum 1:1 ein. Im Anschluss daran gelang dem auffälligen Nuhanovic beinahe das zweite Tor. Sein Volley war allerdings zu zentral und so blieb es vorerst beim Remis.

TSG verdient sich Führung

Dies änderte sich allerdings nur wenige Minuten später, als ein langer Ball von Dino Nuhanovic im Strafraum bei Nico Zahner landete. Dieser setzte aus vollem Lauf per Direktabnahme zum Lupfer an und überlistete den Esslinger Schlussmann. Zur Pause war die Führung der TSG trotz des Fehlstarts verdient. Nach dem Seitenwechsel ließ es die TSG ruhiger angehen und machte offensiv nicht mehr so viel Dampf. Esslingen wollte zwar aktiver spielen, konnte aber keinen wirklichen Druck aufbauen. Einzig die Standards von Rechtsfuß Dogukan Dogan erzeugten etwas Gefahr. Hofherrnweiler setzte ab und an Nadelstiche, war aber ebenfalls wenig zwingend. Einzig ein Abseitstor von Tim Seidler war nennenswert.

In der Schlussphase ließ sich die Faberelf dann zusehens hinten reindrücken und brachte Esslingen so wieder ins Spiel. Nach einer Flanke stocherte Timo Müller erfolgreich. TSG-Torhüter Joshua Barth fuhr aber blitzschnell seine rechte Pranke aus und verhinderte sensationell den Einschlag. Mit dieser Glanzparade sicherte der Schlussmann der TSG drei wichtige Punkte, die trotz passiver zweiter Hälfte verdient waren. In der Tabelle bleibt die TSG weiterhin Fünfter. In der nächsten Woche steht das nächste Auswärtsspiel an. Am Samstag um 14 Uhr steht dann das Duell mit dem Tabellendritten aus Oberensingen an.

TSG: Barth – Janik, Miketek, Rief, Christlieb – Köhnlein, Lechleitner, Zahner (90. Speidel), Sigloch (46. Weisensee), Nuhanovic (84. Tulum)- Seidler (75. Paul)

Tore: 1:0 Müller (2.), 1:1 Rief (22.), 1:2 Zahner (34.)

Von Patrick Schlipf

TSG will gute Leistung diesmal veredeln

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach tritt am Samstag um 15.30 Uhr auswärts beim FC Esslingen an.

Eine deutliche Leistungssteigerung war bei der Mannschaft von Patrick Faber am vergangenen Wochenende gegen Berg zu beobachten, nachdem man bei der verdienten Auswärtsniederlage in Pfullingen noch enttäuscht hatte. Ärgern musste sich die Verbandsligamannschaft der TSG dabei nur über die Chancenverwertung. Man hatte gegen die Berger dominiert und scheiterte am Aluminium, dem Schlussmann und wohl auch den eigenen Nerven. Am Ende stand ein 0:0, das zwar zeigte, was man spielerisch auf dem Kasten hat, aber in der Tabelle wenig brachte. So ist die TSG Hofherrnweiler weiterhin in der Spitzengruppe, verlor aber auf die beiden vor ihr liegenden Teams.

Am Samstag steht nun die Fahrt nach Esslingen an. Um 15.30 Uhr spielt die Faberelf dann im Sportpark Weil. Esslingen war als Aufsteiger gut in die Saison gestartet und hatte in der Hinrunde einige Achtungserfolge erzielen können. So besiegte man im Hinspiel die TSG auf auswärts mit 3:1 und stand zwischenzeitlich auf dem fünften Platz in der Tabelle.

Esslingen seit Anfang November sieglos

Mittlerweile ist der FCE aber eingebrochen und steckt im Abstiegskampf. Den letzten Sieg in einem Pflichtspiel feierte der Aufsteiger am 2. November des vergangenen Jahres. Seitdem verlor man sieben seiner acht Partien und holte nur ein mageres Pünktchen. Gegen den TSV Berg, der zuletzt auch im Weilermer Fritz Sportpark zu Gast war, setzte es vor zwei Wochen ein 1:5.

Aber auch die TSG ist derzeit nicht oben auf. In diesem Kalenderjahr holte man erst vier Punkte und büßte auch in der Tabelle ein. Nachdem die Leistung gegen den TSV Berg zuletzt deutlich gesteigert wurde, hielt der Optimismus in das eigene Können wieder Einzug am Sauerbach. Nun hat man mit Esslingen einen Gegner vor der Brust, der gerade in einer tiefen Krise steckt.

Am Samstag will die Mannschaft von Kapitän Johannes Rief alles dafür tun, diesem nicht aus der Patsche zu helfen und selbst wieder drei Punkte einzufahren. Dabei fehlen werden der weiterhin gesperrte Miladin Filipovic sowie die verletzten Yusuf Baran, Nico Hering und Hannes Borst fehlen. Tim Brenner hat zwar trainiert. Ob es für Samstag reicht, ist noch nicht klar.

Wer die Weststädter am Samstag unterstützen will, kann im Bus mit nach Esslingen fahren. Die Kosten betragen 10€ (Ticket inklusive). Wer Interesse hat, kann sich per Mail bei a.pfeifer@tsg-1899.de oder telefonisch unter 0172/6353256bei Abteilungsleiter Mario Katinic melden. Treffpunkt am TSG Sporttreff ist um 12.30 Uhr, Abfahrt um 12.45 Uhr.

Von Patrick Schlipf