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TSG trotzt Verletzungssorgen gegen Friedrichshafen

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach hat am vierten Spieltag der Verbandsliga-Württemberg ein starkes Zeichen gesetzt. Nach einer schwierigen Woche und mehreren schwerwiegenden Verletzungsausfällen präsentierte sich die Mannschaft von Cheftrainer Leo Ginji vor heimischem Publikum hochkonzentriert und belohnte sich mit einem verdienten 3:0 (2:0)-Heimerfolg gegen den VfB Friedrichshafen. Mit dem ersten Dreier der laufenden Saison sammelte die TSG nicht nur wichtige Punkte, sondern tankte auch reichlich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Die Voraussetzungen vor der Partie hätten kaum schwieriger sein können. Mit Stammtorhüter Joshua Barth, der sich unter der Woche einen Schambeinriss zuzog und mehrere Monate ausfallen wird, verlor die TSG einen wichtigen Rückhalt. Dazu fehlen mit Nico Freitag und Mert Arslan zwei weitere Leistungsträger langfristig verletzungsbedingt.

Doch anstatt zu hadern, rückte die Mannschaft enger zusammen. Von Beginn an war zu spüren, dass die Gastgeber die schwierige Situation gemeinsam bewältigen wollten. Die TSG trat geschlossen auf, arbeitete diszipliniert gegen den Ball und kontrollierte früh das Spielgeschehen.

Frühe Führung sorgt für Sicherheit

Vor den Zuschauern im FRITZ-Sportpark übernahm die Sauerbach-Elf schnell die Initiative. Bereits in der ersten Minute ging die Elf von Leo Ginji mit 1:0 durch Georgios Avtzis in Führung. Durch konsequentes Pressing, hohe Laufbereitschaft und eine gute Zweikampfführung setzte sie die Gäste vom Bodensee in der Folgezeit weiter unter Druck. Die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten. Julian Köhnlein gelang in der 18. Minute die 2:0-Führung für die Mannen aus der Weststadt. Die TSG nutzte ihre Chancen konsequent und stellte bereits im ersten Durchgang die Weichen auf Sieg.

Mit einer verdienten 2:0-Führung ging es in die Halbzeitpause. Friedrichshafen fand kaum ein Mittel gegen die kompakte Defensive der Hausherren, die kaum gefährliche Torchancen zuließ und gleichzeitig immer wieder zielstrebig nach vorne spielte.

Reife Leistung nach der Pause

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die TSG die klar spielbestimmende Mannschaft. Anstatt sich auf der Führung auszuruhen, suchten die Ginji-Schützlinge weiter den Weg nach vorne. Die Defensive stand sicher, das Umschaltspiel funktionierte hervorragend und die Mannschaft agierte mit der nötigen Geduld.

Mitte der zweiten Halbzeit machte die TSG schließlich alles klar. Ein Elfmeter führte zum entscheidenden dritten Treffer und sorgte für klare Verhältnisse. Philipp Tabatabai, der bei einer seiner ersten Aktionen gefoult wurde, schnappte sich den Ball und behielt gegen Patrick Benz die Nerven. In der Schlussphase ließ die TSG nichts mehr anbrennen und verteidigte den Vorsprung souverän bis zum Schlusspfiff.

Besonders erfreulich aus Sicht des Trainerteams: Erstmals in dieser Saison blieb die Mannschaft ohne Gegentor. Die Defensive überzeugte über die gesamte Spielzeit mit großer Konzentration und Entschlossenheit.

Wichtiger Schritt nach vorne

Der 3:0-Erfolg gegen den VfB Friedrichshafen war weit mehr als nur ein Sieg. Nach den personellen Rückschlägen der vergangenen Tage zeigte die TSG eindrucksvoll, welche Qualität und welcher Teamgeist in der Mannschaft steckt. Die intensive Vorbereitung und die schnelle Integration der Neuzugänge werden zunehmend sichtbar und spiegelten sich auch auf dem Platz wider.

Mit diesem überzeugenden Auftritt setzt die Mannschaft ein Ausrufezeichen und kann die kommenden Aufgaben mit neuem Selbstvertrauen angehen. Die Art und Weise des Sieges dürfte den Verantwortlichen dabei mindestens genauso viel Zuversicht geben wie die drei Punkte selbst.

TSG: Timo Ratter – Tim Ruth, Marlon Lander, Calvin Rosental, Darius Tabatabai, Georgios Avtzis (84. Kevin Scherer), Philipp Kees (65. Philipp Tabatabai), Julian Köhnlein (86. Giosúe Mobilia), Nicola Zahner (77. Yusuf Baran), Jermain Ibrahim (73. Leon Ziemer), Damjan Bucan.

Tore: 1:0 Georgios Avtzis (1.), 2:0 Julian Köhnlein (18.), 3:0 Philipp Tabatabai (65.)

Von Kai Eder

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