Taekwondo – Bodensee-Cup Kampf

Internationaler Bodensee-Cup

Das Kampfteam der TSG erzielt beim Internationalen Bodensee Cup eine Silbermedaille sowie drei Bronzemedaillen.

Fünf Sportler der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach traten am 04.07.26 beim Internationalen Bodensee Cup in Ravensburg an. Dieses Turnier verzeichnete mit insgesamt 680 Sportlern, darunter auch aus dem Ausland, eine sehr gute Teilnahme. Das Turnier ist als Bundesranglistenturnier eingestuft.

Der 9-jährige Andreas Titov begann seinen ersten Kampf mit einer starken Leistung und gewann die erste Runde mit einem Punktevorsprung. In der zweiten Runde startete er ebenfalls hervorragend, wobei er nun in Abstimmung mit seinem Trainer hochwertigere Techniken testete. Mit einem 6-Punkte-Kick-Fersendrehschlag (Pandae Dollyo) zum Kopf beendete er die Runde und sicherte sich erneut den Rundensieg durch Punkteabstand. In der zweiten Auseinandersetzung musste er sich seinem Widersacher jeweils mit knappen Punktunterschieden geschlagen geben, nachdem er in beiden Runden sowohl eigene Angriffe lancierte als auch effektive Konter setzte.

Im Semi-Finale trat als nächstes die achtjährige Rozina Grecz an. Leider brachten ihre Kicks nur selten Punkte ein, weshalb sie in beiden Runden verlor und die Bronzemedaille erhielt.

Ophelia Reese hatte es mit einer erfahrenen Kämpferin zu tun. Sie engagierte sich umfassend und war in der Lage, deutliche Akzente zu setzen. In beiden Runden musste sie sich allerdings ihrer Gegnerin geschlagen geben.

Rainer Braun stellte einen schönen Auftakt zur ersten Runde dar. Der Rückwärtstritt zur Westseite, Dwit Chagi genannt, war ein Highlight und brachte 4 Punkte ein. Auch sonst zeigte er eine hohe Offensivkraft. Obwohl er aufgrund seiner verbesserungswürdigen Deckung des Kopfes knapp diese Runde verlor, kämpfte er bis zum Ende energisch weiter. In der zweiten Runde war der verlorene Abstand größer.

Die letzte Teilnehmerin war Emilia Bosch, im Alter von 15 Jahren. Im Halbfinale gewann sie die Silbermedaille, wobei auch bei ihr eine deutliche Verbesserung von der ersten zur zweiten Runde zu beobachten war.

„Was die Medaillen angeht, hätten wir heute noch mehr gewinnen können. Momentan sind wir in einer Phase, in der unsere Sportler über die regionalen Wettkämpfe hinauswachsen. Viel wichtiger ist für uns die Freude am Taekwondo und die kontinuierliche Verbesserung, die wir als Trainer ebenfalls wahrgenommen haben, sowie die Herausforderungen, durch die wir sportlich über uns hinauswachsen. Das Team merkt, dass es auf einem guten Weg ist, sich auf diesem höheren Niveau zu etablieren und weiterzuentwickeln“, fasst Trainer und Coach Rainer Braun zusammen.

 

 

 

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