Faber-Elf scharrt mit den Hufen
/0 Kommentare/in TSG NewsAm 5. Juli 2023 um 19 Uhr begrüßten Patrick Faber und sein neuer Co-Trainer Daniel Serejo ihre Jungs zur ersten Einheit im FRITZ-Sportpark. Mit dabei waren auch die Neuzugänge Justin Fetzer, Yusuf Baran und Johannes Eckl. Tim Brenner, der von den Sportfreunden Dorfmerkingen an den Sauerbach wechselte, war an diesem Tag beruflich verhindert und konnte nicht teilnehmen. In den 46 Tage bis zum Saisonauftakt gegen den TSV Berg bestritt man mehrere Testspiele, u. a. gegen den Regionalligisten VfR Aalen, den Oberligisten TSV Essingen sowie gegen Teams aus der Landesliga (SV Waldhausen, TSV Bad Boll) und Bezirksligisten (TSG Nattheim, TSG Schnaitheim) sowie das wfv-Pokal-Spiel gegen den FSV Waiblingen. Eigentlich konnten die Trainer zufrieden auf die Vorbereitung blicken, denn gegen die Favoriten konnte die TSG mit einem Remis und einem Sieg beachtliche Erfolge erzielen.
„Wir haben gegen Essingen und Aalen gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft haben. Damit wir dieses Potenzial konstant abrufen können, muss jeder Spieler Woche für Woche alles geben. Das Spiel gegen Bad Boll hat gezeigt was passieren kann, wenn wir nicht 100 Prozent an den Tag legen.“ Jetzt gilt die volle Konzentration der Faber-Elf auf die Partie gegen den TSV Berg. Im letzten Jahr belegte die Elf von Oliver Ofentausek den siebten Platz. Auch dieses Jahr gilt es für die Berger diese Platzierung zu bestätigen. Ähnlich bei der TSG. Lange spielte man vorne mit. Erst in den letzten Spielen musste man gegen vermeintlich leichtere Gegner Punktverluste hinnehmen und verlor dadurch den Anschluss an die Tabellenspitze.
Mit den vier Neuzugängen wollen Faber und Serejo den Kader breiter aufstellen und vor allem die Offensive variabler aufstellen. In den Testspielen haben die vier Neuen bereits gezeigt, dass sie wichtige Bausteige im Kader der TSG werden können. Gegen den TSV Berg soll diese Prognose untermauert werden. „Wir freuen uns auf den Auftakt vor heimischer Kulisse. Für uns als Team ist das eine zusätzliche Motivation, vor unserem Publikum zu spielen. Ich hoffe, dass unsere Fans zahlreich den FRITZ-Sportpark kommen und uns unterstützen werden“, sagt Patrick Faber.
Wem der Trainer das Vertrauen für die Partie gegen Berg schenken wird, bleibt abzuwarten. „Es gibt ein paar Fragezeichen hinter dem ein oder anderen Spieler. Daniel und ich werden die passende Formation für dieses Spiel finden. Ansonsten können wir auch noch mit den Spielern von der Bank frischen Wind einwechseln. Wir werden alles versuchen, dass wir mit einem Sieg in die neue Saison starten“, so der TSG-Trainer.
Wichtiger Hinweis: Im Rahmen des Spiels gegen den TSV Berg wird der FRITZ-Sportpark eingeweiht. Wir bitten alle Zuschauer die Parkplätze im Bohnensträssle und der Schulze-Delitzsch-Straße zu nutzen. Auf den Parkplätzen der TSG befindet sich die Bewirtung der Festivitäten für die Einweihung.
Von Kai Eder
„Die Liga wird garantiert nicht einfacher werden“
/0 Kommentare/in TSG News- Unsere Saisonvorschau
Der Sommer setzt noch einmal zum Endspurt an und das bedeutet gleichzeitig: Saisonstart. Auf allen Ebenen gerät der Ball wieder ins Rollen – so auch in der Verbandsliga Württemberg.
Nach einer starken vergangenen Saison greift die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag wieder in den Ligabetrieb ein. Wir haben uns zu diesem Anlass mit Neuzugang Yusuf Baran, Offensivlenker Nicola Zahner und Coach Patrick Faber unterhalten. Mit diesem Trio schauen wir auf die vergangene Saison zurück, blicken auf das Hier und Jetzt und wagen einen Ausblick auf die anstehende Spielzeit.
Mit den Plätzen fünf und sieben können sich die beiden vergangenen Verbandsligasaisons der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach wahrlich sehen lassen. Vorgezeichnet war dieser Weg allerdings keineswegs. Nachdem der Kader aus dem Aufstiegsjahr 2019 beinahe komplett zusammengehalten wurde, sah es zunächst so aus, als wäre dieser der Verbandsliga nicht gewachsen. Den Abstieg verhinderte hier jeweils der pandemiebedingte Abbruch der Saison. Überraschend kam da der recht plötzliche Aufschwung anschließend.
Die Gründe für den Aufschwung
„Ein zentraler Faktor des Aufschwungs war ganz klar Patrick Faber“, erzählt Nicola Zahner, in der vergangenen Saison Topscorer der TSG. „Dadurch, dass Padda mit uns als Spieler aufgestiegen ist und jahrelang hier gekickt hat, ist er als Trainer unheimlich nah am Team. Auch ich persönlich bin an der Arbeit mit Patrick Faber extrem gewachsen.“ Maßgeblich für den Erfolg sei auch, so Zahner, das Klima auf und neben dem Platz. „Wir unternehmen auch in unserer Freizeit sehr viel als Team. Und bei den Trainings herrscht genau die richtige Balance zwischen Harmonie und Aggressivität. Wir pushen uns alle gegenseitig nach vorn.“
„In den letzten beiden Jahren haben wir es definitiv geschafft, eine gewisse Siegermentalität zu entwickeln“, meint Coach Patrick Faber. „Es hat uns sehr geholfen, dass wir in der ganzen Zeit den Kern der Mannschaft zusammenhalten konnten. Jeder gibt auf dem Platz sein letztes Hemd und so ist es schwierig für die Gegner geworden, gegen uns zu punkten. Auch die Neuzugänge, die über die Jahre hinzugekommen sind, verkörpern diesen Willen auf dem Platz.“
„Im ganzen Verein herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre“
Einer von vier Neuzugängen in diesem Sommer ist Yusuf Baran. Der zentrale Mittelfeldspieler kommt vom Verbandsligaabsteiger aus Ilshofen zur TSG. Trotz seiner erst 23 Jahre hat er bereits eine bewegte Vita vorzuweisen. Vom Jugendinternat des VfB Stuttgart ging es für den ehemaligen türkischen U15-Nationalspieler über die Regionalliga mit dem VfR Aalen weiter zu Profistationen in der Türkei und letztendlich in die Verbandsliga zum TSV Ilshofen und der TSG.
„Ich habe versucht, den Abstieg so schnell wie möglich zu verarbeiten und meinen Blick wieder nach vorne zu richten“, erzählt Baran, dem besonders die Bemühungen der Verantwortlichen um ihn als Spieler imponierten. „Mit dem Sportvorstand, dem Vereinsvorsitzenden und dem Trainer war ich vor meiner Entscheidung ständig in Kontakt. Alle haben mir sehr klar und strukturiert aufgezeigt, was sie vorhaben. Im ganzen Verein herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre“, so der Mittelfeldmann.
Auf die Frage, auf was sich die TSG-Fans von ihm als Spieler freuen können, nennt er als erstes seine kommunikative und motivierende Art auf dem Platz. „Ich dirigiere gern und versuche so, meinen Mitspielern zu helfen. Außerdem spiele ich sehr körperlich und haue mich in jeden Ball rein.“ Mit diesem Profil dürfte auch klar sein, wieso das Trainerteam in Yusuf Baran die perfekte Verstärkung für das Team sah.
Vier interessante Neuzugänge
Neben Yusuf Baran dürfen sich die Zuschauer in der Weststadt in der kommenden Saison auch auf Stürmer Johannes Eckl (von Essingen), Mittelfeldspieler Tim Brenner (zuletzt Dorfmerkingen) und Verteidiger Justin Fetzer (Ilshofen) freuen. „Yusuf Baran ist technisch hoch veranlagt und bringt einen unbedingten Siegeswillen mit“, erzählt der Übungsleiter. „Besonders fasziniert bin ich auch von Tim Brenner. E
r war jetzt zwei Jahre in der Schweiz und spielt, als hätte er nie aufgehört. Seine Physis sucht in der Verbandsliga wahrscheinlich ihresgleichen. Wenn er die Belastung nach seiner Pause wegstecken kann, werden wir viel Freude an ihm haben.“ Der 28-Jährige bringt bereits Oberligaerfahrung mit Dorfmerkingen mit und stand bereits 2017 gegen RB Leipzig im DFB-Pokal auf dem Rasen.
„Johannes Eckl kommt mit dem Rückenwind des Aufstiegs aus Essingen, hatte aber meist die Jokerrolle inne“, so Faber. „Bei ihm wird es spannend zu sehen sein, wie er sich macht, wenn er auch mal mehrere Spiele hintereinander in der Startelf steht und vorangehen muss. Auf diese Rolle bereiten wir ihn vor.“ Der Angreifer kam in der letzten Saison in 15 Verbandsligaspielen für Essingen auf drei Tore und zwei Assists.
„Justin Fetzer hat leider einen Großteil der Vorbereitung verletzungsbedingt verpasst. Bei ihm müssen wir nach seinem Einstieg natürlich erstmal schauen, wie er mit der Belastung zurechtkommt. Wenn wir das hinbekommen, können wir uns auf einen talentierten und ehrgeizigen Spieler freuen.“ Der Außenverteidiger kam wie Yusuf Baran aus Ilshofen und hatte in der vergangenen Saison ein Dutzend Einsätze für den TSV in der Verbandsliga.
Frischer Wind auf der Trainerbank
Einen besonderen Neuzugang hat die TSG auf der Trainerbank zu verzeichnen. Der langjährige Führungsspieler Daniel Serejo beendete im Sommer seine erfolgreiche Laufbahn und beerbt Marc Ruppert als Co-Trainer. „Ich bin Marc sehr dankbar für die letzten zwei Jahre, in denen wir uns toll ergänzt haben“, berichtet Trainer Patrick Faber. „Marc will aus beruflichen Gründen etwas kürzertreten. Umso erfreulicher ist es deshalb, dass wir ihn – wenn auch in anderer Funktion – weiter im Verein einbinden konnten.“
„Dass Dani Serejo unsere Mannschaft, Liga und die Abläufe aus den letzten Jahren so gut kennt, ist ein Riesenvorteil für uns. So hat er keine Eingewöhnungszeit gebraucht.“
Die Unterschiede zwischen Vorgänger und Nachfolger sind dabei offenkundig: „Marc war bei Themen wie Trainingspraxis und –theorie und der Analyse wahnsinnig gut. Dani bringt hingegen seinen großen Erfahrungsschatz als Spieler mit und kann durch die gute Bindung zu den Jungs sehr gut in die Mannschaft hineinhören.“
Licht und Schatten in der Vorbereitung
Mit starken Leistungen konnte die Faber-Elf zunächst in der Vorbereitung aufwarten: Einem 2:0-Sieg gegen Oberligist Essingen folgte ein 6:0-Sieg gegen Nattheim und ein 3:3 gegen den VfR Aalen. „Der Start in die Vorbereitung lief natürlich optimal“, meint Nico Zahner. „Das intensive Trainingslager im Wental hat sichtbar Früchte getragen. Im Anschluss waren durch einige Verletzungen und unsere ganzen Studenten in der Prüfungsphase nicht immer alle Spieler da.“ In den darauffolgenden Spielen hätte sich dann einerseits das Fehlen zahlreicher wichtiger Stammkräfte bemerkbar gemacht, so Zahner.
„Andererseits hat es besonders im Pokalspiel gegen Waiblingen dann auch am Einsatz gefehlt. Wir haben den Gegner nicht unterschätzt, da wir alle wussten, dass sich Waiblingen mit Transfers verstärkt hat. Wenn aber nicht alles reinwerfen, reicht es gegen einen so guten Gegner nicht für die nächste Runde.“ Alles in allem sei die erste Saisonphase aber überwiegend positiv gewesen. „Wir haben starke Neuzugänge im Kader, die uns sehr weiterhelfen werden. Aus den letzten beiden verlorenen Spielen werden wir unsere Lehren ziehen und dann zum Saisonstart gegen Berg voll da sein.“
„Die Spieler haben ausnahmslos gut mitgezogen im Trainingslager. Spannend zu sehen sein wird die Diskrepanz zwischen den Spielern, die bereits gut im Rhythmus sind und den Spielern, die urlaubs-, prüfungs- oder verletzungsbedingt immer wieder pausieren mussten“, kündigt Patrick Faber an. Deshalb müsse die nächsten Wochen noch darauf geachtet werden, alle auf ein hohes Level zu bekommen.
TSG will wieder vorne mit dabei sein
In dieselbe Kerbe schlägt auch Yusuf Baran: „Der Knick zum Ende der Vorbereitung war vielleicht in der Hinsicht wichtig für uns, dass wir jetzt gewarnt sind. Nur weil die Mannschaft letztes Jahr Fünfter wurde, heißt das nicht, dass wir auch dieses Jahr automatisch oben mitspielen.“ Das Team nehme sich aber schon als Spitzenteam in dieser Liga wahr. „Von außen wird nach den Aufstiegen von Essingen und der Normannia jetzt auch das Ziel Aufstieg an uns herangetragen. Und natürlich würde sich auch keiner von uns beschweren, wenn das am Ende der Saison als Ergebnis steht. Aber Teams wie Fellbach, Calcio Echterdingen und auch Türkspor Neckarsulm sind ebenfalls ganz klar Anwärter auf diese Plätze“, so Baran.
„Unser Anspruch ist ganz klar, uns auf allen Ebenen zu verbessern im Vergleich zur vergangenen Saison. Wir tun aber gut daran, mit Demut an die Sache ranzugehen, wenn man sieht, wie sich auch die anderen Mannschaften verstärkt haben. Die Liga wird garantiert nicht einfacher werden“, mahnt Trainer Faber.
„Wir werden die Antwort auf dem Platz geben“
„Entscheidend ist, dass wir wieder gut in den Ligabetrieb reinkommen“, meint Nico Zahner, der mit Berg, Ehingen und dem Derby gegen Dorfmerkingen einen anspruchsvollen Auftakt erwartet. „Wir wollen wieder das vordere Drittel anpeilen. Zudem muss es der Anspruch jedes Einzelnen sein, sich wieder weiterzuentwickeln. Dafür muss schon am Samstag um 15.30 Uhr alles passen. Wir sind zu hundert Prozent bereit und werden die Antwort auf dem Platz geben.“
Ein spannendes Jahr steht der Mannschaft und den Fans der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bevor. Mit dem Rückenwind aus zwei starken Jahren, aber auch dem Anspruch, diese Ergebnisse mindestens zu bestätigen, geht der Verbandsligist als eines der Topteams in die neue Saison. Nach dem Aus im Pokal muss sich die Faber-Elf auf die Liga konzentrieren. Mit starken Neuzugängen und altbewährten Kräften geht es am Samstag um 15.30 Uhr im Fritz-Sportpark erstmals wieder zur Sache. „Wir wollen direkt wieder auf unser Wettkampflevel kommen, den Fans gegen Berg guten Fußball präsentieren und drei Punkte mitnehmen“, kündigt Patrick Faber an.
Von Patrick Schlipf
TSG scheitert überraschend in der ersten Runde
/0 Kommentare/in TSG NewsDen Auftakt in die Pflichtspielrunde verpatzte die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstagmittag in Waiblingen und schied mit 0:1 gegen den Landesligisten aus dem Pokal aus.
Mit größeren Personalproblemen reiste der Favorit aus der Aalener Vorstadt zum Landesligaaufsteiger aus Waiblingen. Zahlreiche Stammspieler waren bei der ersten Pokalrunde nicht zugegen und so musste Coach Patrick Faber kreativ werden. Besonders in der Defensive bedurfte es einiger Justierungen seitens des Trainerteams.
Magnus Haas, Samuel Schwarzer und Kai Horlacher standen allesamt nicht zur Verfügung. Mit Fichtner, Rief, Lechleitner und Christlieb in der Abwehr war die Truppe vom Sauerbach dennoch schlagkräftig aufgestellt.
Die Hausherren erwiesen sich als harte Nuss und hatten zu Beginn die besseren Chancen. Der FSV attackierte früh und zwang die Weststädter zu Fehlern im Spielaufbau. Gefahr auf beiden Seiten kam vor allem nach Standards zustande. Nach Wiederbeginn sah es zunächst so aus, als würde die TSG ihre Klasse ausspielen. Die Gäste trafen zwar nicht, provozierten allerdings drei gelbe Karten beim FSV.
Nach diversen Wechseln auf beiden Seiten kam mehr Unruhe ins Spiel und Waiblingen kam durch Igor Jelic zum 1:0. In der Folge warfen die Sauerbachkicker zwar alles nach vorne, brachten aber nichts schlagkräftiges zustande. Am Ende steht der Heimsieg für den krassen Außenseiter und der Einzug in Runde zwei des WFV-Pokals.
Für die TSG ist die Niederlage nach der starken Vorsaison, guten Transfers und einer überzeugenden Vorbereitung eine herbe Enttäuschung. Die erste Chance, wieder auf die Erfolgsspur zu kommen, hat die TSG am 19. August gegen Berg im ersten Spiel der Verbandsligasaison.
Tore: 1:0 Jelic (76.)
TSG: Barth – Fichtner, Rief, Lechleitner, Christlieb, Baran, Köhnlein, Rieger – Eckl, Milojkovic
Von Patrick Schlipf
Über die Etage 7 in die neue Saison
/0 Kommentare/in TSG NewsWas ein Saison-Opening in der Etage 7 im I LIVE TOWER Aalen! An einem großen Abend für die TSG kamen alle Anwesenden auf ihre Kosten.
Begleitet vom sensationellen Catering fand in der vergangenen Woche die Teamvorstellung unserer ersten Mannschaft vor gut hundert anwesenden Gästen statt.
Zahlreiche Partner aus Politik und Wirtschaft sind der Einladung der KaMa Sportmarketing GbR gefolgt und sorgten für einen sensationellen Abend. Moderator Ingo Ulmer führte als „Stimme vom Sauerbach“ durch den Abend.
Achim Pfeifer (1. Vorsitzender), Kai Bodamer (CEO I Live Holding), Patrick Faber (Trainer Verbandsliga-Team) und Marc Ruppert (Leiter TSG-Jugendakademie) informierten die Besucher über den aktuellen Status des Bauvorhabens des neuen Sportgeländes und des Multifunktionsgebäudes inkl. VIP-Foyer sowie über die sportliche Situation im Aktiven- und Jugendbereichs.
Unter dem #gemeinsamfürdietsgfamilie präsentierte die KaMa mit Berater Manuel Penth die Möglichkeiten bei der TSG als Plattform für Marketingaktivitäten.
Ein weiteres Highlight des Abends war die Teamvorstellung des Verbandsligakaders für die Saison 2023/24 mit den Neuzugängen Justin Fetzer, Tim Brenner, Yusuf Baran und Johannes Eckl. Alle konnten in den ersten Wochen bereits unter Beweis stellen, dass sie eine absolute Bereicherung für den Kader von Patrick Faber und Daniel Serejo sind.
Bis spät in die Nacht konnten die Gäste mit dem Team über den Dächern Aalens den Abend ausklingen lassen und netzwerken. Vielen Dank an alle Beteiligten und das Team der Etage 7 für diesen super Abend!
Nun berichtet auch die Schwäbische Post über den Abend: TSG Hofherrnweiler: „Der 1. FC Heidenheim dient als Vorbild“ (schwaebische-post.de)
Von Kai Eder
Aufgalopp in Waiblingen
/0 Kommentare/in TSG NewsFußball, WFV-Pokal; Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach startet am Samstag um 15.30 Uhr mit dem Pokalspiel in Waiblingen in die neue Saison. Coach Patrick Faber plagen dabei Personalsorgen.
Eine bessere Saisonvorbereitung hätten sich TSG-Trainer Patrick Faber und sein neuer Assistent Daniel Serejo wohl nicht vorstellen können. Der Kader steht bereits seit dem Ende der abgelaufenen Saison und vakante Personalfragen stellen sich somit bereits länger nicht mehr. Mit Yusuf Baran, Tim Brenner und Johannes Eckl verstärkte man sich mit Spielern, die allesamt schon Verbands-, Ober- oder Regionalligaerfahrung zu bieten haben. Die ersten Trainingseinheiten stimmten die Truppe ebenso optimistisch wie die erfolgreichen Testspiele. Einem 2:0-Sieg gegen den künftigen Oberligisten Essingen folgte ein 7:0-Kantersieg gegen Bezirksligist Nattheim und ein bockstarkes 3:3 gegen den Viertligisten VfR Aalen, bei dem nach einem verschossenen Elfmeter und langer Führung sogar der Sieg möglich schien.
Nun steht am Samstag um 15.30 Uhr auswärts das erste Pflichtspiel der neuen Spielrunde an. Gegner in der ersten Runde des Verbandspokals ist dann der FSV Waiblingen, der sich als Meister der Bezirksliga nicht nur für den Verbandspokal qualifizierte, sondern auch in die Landesliga aufstieg. Die Waiblinger erzielten letzte Saison unfassbare 117 Tore und verfügen über eine gefährliche Offensive. Besonders achten muss die TSG am Samstag auf Marcel Zimmermann, der in 30 Spielen 42-mal traf und neun Assists beisteuerte. Im Sommer verstärkten sich die Waiblinger namhaft mit einigen Spielern aus der Ober- und Verbandsliga. Personaltechnisch will man in Waiblingen also offenbar nichts dem Zufall überlassen und scheint gut gerüstet für bevorstehende Aufgaben. Favorit ist dieses Wochenende dennoch der Club vom Sauerbach.
Der TSG werden hingegen am Samstag zahlreiche Spieler fehlen. Neben den verletzten Hannes Borst und Benjamin Schiele fehlen im Abwehrverbund Samuel Schwarzer und im Mittelfeld etwa Neuzugang Tim Brenner.
Auf die leichte Schulter wird die TSG die erste Pflichtspielaufgabe der Saison 23/24 also keinesfalls nehmen. Die Weststädter wissen genau, dass harte Arbeit notwendig sein wird, wenn man den starken fünften Platz in der Verbandsliga und den Pokallauf aus der Vorsaison wiederholen will.
Von Patrick Schlipf
Bierschneider wird neuer Namenspartner der Kaltsporthalle
/0 Kommentare/in TSG NewsDie bisherige McArena heißt ab dem 1. Juli „Bierschneider-Arena“. Der Neu- und Gebrauchtwagenhändler hat zahlreiche Niederlassungen in der Region.
Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach schließt ein weiteres strategisch wichtiges Bündnis für die Zukunft. Mit „Auto Bierschneider“ übernimmt in Zukunft ein Neu- und Gebrauchtwagenhändler die Namensrechte der Kaltsporthalle, die bisher McArena hieß. Die Vereinbarung tritt am 1. Juli 2023 in Kraft.
Am frühen Dienstagmorgen unterzeichneten der Geschäftsführer der Bierschneidergruppe Daniel Barban und der Vorsitzende der TSG Achim Pfeifer die Verträge.
„Für die TSG ist dies eine weiterer richtungsweisender Schritt in die Zukunft, der uns im Hinblick auf das Erreichen unserer Ziele weiter voranbringt“, so Achim Pfeifer. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Bierschneider und sind froh über diese Möglichkeit, von der beide Seiten profitieren werden.“
Das erste Event steht schon vor der Tür
Die zukünftige Bierschneider-Arena wurde 2018 auf dem Gelände der TSG errichtet und ist die einzige ihrer Art im Ostalbkreis. Das Kunstrasenkleinfeld erfreut sich äußerster Beliebtheit bei Vereinssportlern und privaten Fußballgruppen und ist dank der Überdachung ganzjährig bespielbar. Am 8. Juli findet – dann bereits in der „Bierschneider-Arena“ – der traditionsreiche Aalener Gastro-Kick statt.
„Auto Bierschneider“ wurde 1977 gegründet und ist die Nummer eins in der Region für Fahrzeuge der Volkswagen-Gruppe. Als Partner für Neu- und Gebrauchtwagen gehören Volkswagen, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Seat, Cupra, Skoda, Jaguar und Landrover zum Portfolio der Gruppe. Mit Service für Privat- und Gewerbekunden ist Bierschneider großflächig in der Region vertreten.
Bierschneider betreibt Das Seat-Autocenter in Hüttlingensowie die ehemaligen Wagenblastniederlassungen in Aalen, Schwäbisch Gmünd, Bettringen und Heidenheim.
Mit „Auto Bierschneider“ hat die TSG nun einen weiteren Partner an der Hand, der eine lange und erfolgreiche Geschichte im Ostalbkreis hat.
Von Patrick Schlipf
TSG spielt künftig im „Fritz-Sportpark“
/0 Kommentare/in TSG NewsMit der „Fritz Präzisionsmaschinenbau GmbH“ präsentierte die TSG am Mittwochabend ihren neuen Hauptsponsor. Die Zusammenarbeit läuft zunächst bis 2028.
Ein wegweisender Schritt sei der frisch unterzeichnete Vertrag für die TSG, kündigte Achim Pfeifer direkt nach der Unterschrift an. Im Rahmen des extra angesetzten Pressetermins am Mittwochabend zeigten sich sowohl der Vorsitzende der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach als auch der Geschäftsführer der „Fritz Präzisionsmaschinen GmbH“ Thorsten Czernik hochzufrieden und voller Tatendrang in Hinblick auf anstehende Projekte im Verein. Die TSG baue derzeit bedacht etwas auf und kann sich nun auch auf die Unterstützung der „Fritz Präzisionsmaschinen GmbH“ verlassen, so Czernik. „Die Zusammenarbeit ist zunächst bis auf 2028 angesetzt. Es gibt allerdings im Anschluss die Option, dieses Engagement auch noch längerfristig auszubauen.“
Bereits in der Region verwurzelt
Die Firma „Fritz Präzisionsmaschinenbau GmbH“ hat ihren Sitz in Weissach im Tal und Niederlassungen und Schwestergesellschaften in Oberkochen und Schwäbisch Gmünd. Somit ist „Fritz“ bereits heute in der Region verwurzelt. Durch das nun beschlossene Engagement soll dies noch intensiviert werden. Das inhabergeführte Unternehmen bedient seine Kunden in den Branchen Halbleiterfertigung, Luft- und Raumfahrttechnik, Reinraumtechnologie, Optik sowie Food- und Pharma.
Beeindruckt ist der Geschäftsführer von „Fritz“ besonders vom geplanten Stadionneubau. Über die Höhe des Engagements vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. „Ziel muss es nun sein, unsere vereinseigene Infrastruktur weiter auszubauen und zu modernisieren“, erklärt Achim Pfeifer. Bei knapp 2000 Mitgliedern in den 19 Abteilungen des Gesamtvereins bestehe die Notwendigkeit, allen Sportlerinnen und Sportlern beste Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten anzubieten. Als Beispiel eigne sich dafür besonders der Stadionneubau, der den gut 550 Fußballerinnen und Fußballern im Aktiven und Jugendbereich nach Fertigstellung ein optimales Umfeld bieten werde.
Der Vertrag wird am 1. Juli 2023 in Kraft treten und ist ein wichtiger Eckpfeiler für die weitere Entwicklung des Sports in der Weststadt.
Von Patrick Schlipf
Satzungsänderung für die Führung
/0 Kommentare/in TSG NewsViele Themen bei Mitgliederversammlung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach.
Bei der Mitgliederversammlung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach sind durchaus wegweisende Themen auf der Tagesordnung gestanden, die der Vorsitzende Achim Pfeifer mit den Anwesenden zu besprechen hatte. So ist einstimmig dafür gestimmt worden, dass man in der Führungsetage des zweitgrößten Vereins in Aalen den Vorstand auf mehrere Schultern verteilt, dazu einen hauptamtlichen Geschäftsführer einsetzen werde.
Ebenfalls einstimmig angenommen wurde die Beitragsanpassung samt Einmalzulage. „Satzungsänderung, Energieumlage, Beitragserhöhung, Verabschiedung der Ehrenordnung, Wahlen von Vorstand und Kassierern. Es ist alles einstimmig abgesegnet worden bei uns. Das hat man bei solch einer ambitionierten Tagesordnung auch nicht alle Tage“, ist Pfeifer durchaus stolz gewesen nach dieser Versammlung.
Aalens Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann übernahm ein Grußwort. Pfeifer und er hatten in den vergangenen Jahren häufig Diskussionen, waren sich nicht immer eins. Pfeifer hängte dem scheidenden Bürgermeister nach dessen Grußworten kurzerhand einen TSG-Schal um. „Jetzt ist alles wieder gut“, so Pfeifer augenzwinkernd. Im Fokus dieser Mitgliederversammlung stand die Satzungsänderung im Ehrenamt, speziell in der Führungsetage der TSG.
Das hat allerdings nicht nur einen formellen Charakter, sondern einen ernsten Hintergrund. Pfeifer selbst war zu Beginn des Jahres krank, bat beim Wirtschaftsrat darum, seinem Rücktritt zu entsprechen.
Dies aber wollte man bei der TSG unbedingt verhindern, zu wichtig sei Pfeifer für den Verein, ist er doch seit 13 Jahren das Gesicht in Hofherrnweiler-Unterrombach. So hat der Rat um Ralf Baumbusch ein Konzept erstellt, was Pfeifer davon überzeugt hatte, doch weiterzumachen. „Ich muss gestehen, dass es mich sehr gerührt hat, dass der Wirtschaftsrat alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um mich zu halten“, sagte Pfeifer.
Das Ergebnis: Ein hauptamtlicher Geschäftsführer wird eingesetzt, dazu der Vorstand in Bereiche unterteilt. Für den Bereich Sport (außer Fußball) zeichnet künftig Tobias Hegele verantwortlich, den Bereich Inneres/Verwaltung und Finanzen übernimmt Sonja Ruf, für Infrastruktur/Technik und Digitalisierung ist künftig Klaus Krehlik verantwortlich, um das Marketing und Veranstaltungen kümmert sich fortan Alexander Paluch, und den fünften Bereich übernimmt Pfeifer selbst: Strategie/Äußere Angelegenheiten/Entwicklung.
Dazu wird Pfeifer dieses Vorstandsteam als Vorsitzender leiten. In den vergangenen 13 Jahren, so hat es der langjährige Vorsitzende überschlagen, habe er pro Jahr nie weniger als 1000 Termine für die TSG wahrgenommen – im Ehrenamt, versteht sich. Dazu die Querelen um den „Maulwurfsplatz“ und anonyme Briefe, „das ging an die Substanz“. Deshalb sollen neue Strukturen für Entlastung sorgen. Jan Vetter scheidet aus dem Vorstand aus und soll in den Wirtschaftsbeirat der TSG wechseln.
Dazu werde man zukünftig die Tradition in den Fokus rücken. „In jedem Verein wird von Tradition gesprochen, aber Chroniken bei Amateurvereinen sind sehr rar. Um dem auch etwas entgegenzuwirken, werden wir bei uns drei Räumlichkeiten entsprechend umbenennen“, sagt Pfeifer.
Frischer Wind und neue Namen
So wird der Gymnastikraum künftig „Else-Storn-Halle“ heißen, die Fest- und Turnhalle künftig „Reinhold-Wengert-Halle“ und der Vorplatz vor dem neuen Stadion „Armin-Maier-Platz“. Storn war als 94-Jährige noch als Übungsleiterin der TSG aktiv, Wengert 21 Jahre (von 1955 bis 1976) lang Vorsitzender des Vereins und Bundesverdienstkreuz-Träger. Armin Maier war von 1989 bis 2014 im Vorstand, somit noch unter Pfeifer stellvertretender Vorsitzender. „Speziell bei ihm weiß ich, dass er auf das, was hier entsteht, sehr stolz gewesen wäre“, so Pfeifer.
Stolz ist er auch auf seinen Bewirtschaftsausschuss, den er explizit in den höchsten Tönen lobte. Unzählige eigene Veranstaltungen werden innerhalb des Jahres auf die Beine gestellt, dazu kommen Feste, an denen man Teams stellt, nicht zu vergessen die Flurputzete, an der stolze 45 Mitglieder teilgenommen hatten, so Pfeifer. Weiterhin sei man auf der Suche nach städtischen Plätzen in Aalen, die der Vielzahl von TSG-Mannschaften zur Verfügung gestellt werden können. „Es gibt freie Plätze in Aalen, das Thema muss weiterhin präsent sein.“
Wirtschaftsbeiratsvorsitzender Baumbusch wies letztlich noch einen ordentlichen Finanzstand des Vereins aus, was nicht selbstverständlich sei, wie Pfeifer sagte. Alleine der von den Maulwürfen zerstörte Platz habe den Verein knapp 150.000 Euro gekostet. „Dennoch haben wir einen positiven Abschluss hinbekommen“, freut sich Baumbusch. Dennoch führe nichts an einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge samt diesjähriger Einmalumlage vorbei (Familien: 50 Euro, Erwachsene 30 Euro, Kinder 20 Euro und passive Mitglieder zehn Euro).
Die Erhöhung wird dann auch die Höhe der Einmalumlage sein, die ab 2024 auf die Mitglieder zukommen wird. „Wir haben die Mitgliedsbeiträge seit dem Jahr 2016 nicht mehr erhöht, aber die Inflation lässt uns in diesem Jahr leider keine Wahl mehr“, sagt Markus Biehler, der den Antrag des Vorstands an die Mitglieder stellte.
Keine leichten Themen, die diese Veranstaltung mit sich brachte, umso stolzer war Pfeifer über die Einstimmigkeit in allen wichtigen Punkten in der harmonisch verlaufenen Jahreshauptversammlung.
Die Liste der geehrten TSG-Mitglieder:
25 Jahre (silberne Ehrennadel/13-mal: Judith Bach, Elke Dambacher, Herta Eßwein, Gariele Feil, Michaela Goßgillion, Andreas Gschwinder, Renate Knoblauch, Michael Kohnen, Christoph Merz, Daniela Merz, Julia Schneider, Sonja Ulmer, Christian Wecker
40 Jahre (goldene Ehrennadel/12-mal): Ursel Dangelmayer, Angela Gschwinder, Constanze Kajerski, Peter Krohmer, Jürgen Lindig, Marc Mollin, Ursula Mollin, Edwin Schüttler, Annerose Spresser, Eberhard Spresser, Wolfgang Theiner, Gisela Wasserrab
50 Jahre (Ehrenmitgliedschaft/Ehrenurkunde/sechsmal): Gertrud Fürst, Elisabeth Habermann, Michael Habermann, Bernd Hegele, Claudia Hegele, Ingeborg Ulmer
60 Jahre (Stele/fünfmal): Karl-Heinz Elsholz, Hans Müller, Heidi Martin, Edmund Ulmer, Agathe Zell
70 Jahre (Urkunde/einmal): Werner Kasper
Verbandsehrungen: Turngau Ostwürttemberg Bronze Eva Haas, Martin Kadow. STB Silber: Heike Held, Siggi Renner, Ulrike Ritter, Bärbel Pfeiffer
Leistungsnadel in Bronze (11): Arne Vogel, Ralf Baumbusch, Markus Biehler, Maria Eiffert-Jochem, Andrea Koller, Jürgen Koller, Sonja Ruf, Ansgar Schmidt, Holger Steibel, Denis Thaler, Nico Welzel
Leistungsnadel in Silber (3): Christoph Discher, Martin Kadow, Daniel Wälder
Leistungsnadel in Gold (7): Markus Bezler, Michael Gschwinder, Werner Haas, Tobias Hegele, Christoph Merz, Bärbel Pfeiffer, Ulrike Ritter (an)
Bericht: Timo Lämmerhirt/Aalener Nachrichten
TSG mit Unentschieden im letzten Saisonspiel
/0 Kommentare/in TSG NewsFußball, Verbandsliga; Maxi Blum stößt Biberach mit seinem Tor an den Rande des Abstiegs. Der gastgebende FVB hält am Ende aber das 1:1 und geht nun in die Relegation.
„Wir haben die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt. Wie wir die Spielzeit gestaltet haben, macht uns als Team mehr als stolz“, erzählt Abwehrmann Samuel Schwarzer. Zum Ende der erfolgreichen Saison reichte das 1:1-Remis in Biberach zwar nicht mehr für eine bessere Platzierung in der Tabelle. Mit Rang fünf erfüllte die Faber-Elf aber das Saisonziel deutlich und schnitt noch einmal besser ab als in der starken Vorsaison, in der man Siebter wurde. Der Abstiegskandidat aus Biberach warf zum Saisonabschluss noch einmal alles in die Waagschale, Maxi Blum schickte den FVB jedoch in die Relegation.
Da die TSG in den letzten Wochen noch diverse Verletzungen und zwei Karriereenden verkraften musste, hatte Coach Patrick Faber wenige Wechseloptionen. Seine Elf übernahm gegen den unter Zugzwang stehenden Aufsteiger aber schnell die Spielkontrolle und drängte den FVB in die Defensive. Echte Torgefahr oder zwingende Chancen waren aber zunächst Mangelware. Biberach versteckte sich allerdings keineswegs und war durch Konter immer wieder gefährlicher.
30 Minuten waren gespielt, als Nico Zahner nach Flanke von Fabian Janik den Biberacher Torwart per Kopf prüfte und zu einer starken Parade zwang. Die Hausherren waren gut beraten, offensiv aktiver zu werden, da sowohl der Klassenerhalt, der Relegationsplatz als auch der direkte Abstieg noch möglich waren. Das Team von Florian Treske stellte dann kurz vor der Pause seine Effizienz unter Beweis und lieferte mit der ersten echten Chance genau das, was von Nöten war – die Führung. Nach einem Freistoß nickte Patrick Wilpert ein und traf zum 1:0.
In Abschnitt zwei wurde es verständlicherweise hitziger. Biberach warf alles in den Ring und versuchte, der spielerisch überlegenen TSG den Spielfluss zu nehmen. Defensiv stand der abstiegsbedrohte FVB stabil und ließ weiterhin wenig zu. Es lief bereits die Schlussphase, als Nicola Zahner mit einer präzisen Hereingabe Joker Maxi Blum fand. Dieser zögerte nicht lang und schloss stark ins kurze Eck zum Ausgleich ab. Biberach rutschte durch den Gegentreffer wieder auf den Relegationsplatz zurück. Biberach war zwar motiviert, die erneute Führung zu erzielen, um sich direkt in der Liga zu halten. Jedoch konnte der Gastgeber auch nicht alles nach vorne werfen, da Biberach mit einem weiteren Gegentreffer auf einen Abstiegsplatz gerutscht wäre.
Am Ende blieb es beim Unentschieden, was absolut in Ordnung geht. Die TSG forderte den Abwehrverbund des Gegners über die gesamte Spieldauer. Dieser hielt aber weitestgehend stand. Viele Chancen wurden den Zuschauern nicht geboten, allein durch die Konstellation war über 90 Minuten aber eine unfassbare Spannung zu verspüren. Die TSG beendet die Saison auf dem fünften Rang. Lange griff die Weststadttruppe sogar in den Kampf um den Aufstieg ein. Aber auch so übertraf die TSG die Erwartungen deutlich.
Tore: 1:0 Wilpert (45.), 1:1 Blum (79.)
TSG: Barth – Horlacher, Lechleitner, Rief, Schwarzer – Janik, Fichtner, Rembold, Köhnlein (57. Rieger), Zahner – Milojkovic (60. Blum)
Von Patrick Schlipf






