Aus der Jubeltraube direkt ins nächste Spiel

Nach dem wichtigen Sieg am Sonntag in Maichingen tritt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Mittwoch um 14 Uhr gegen den VfL Pfullingen im Heimspiel an.

Viel Zeit zum Feiern bleibt den Verbandsligafußballern der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach wahrlich nicht. Nachdem erst am Sonntag der knappe und hart erkämpfte 1:0-Auswärtssieg im Sindelfinger Teilort Maichingen bejubelt wurde, ist der Blick bereits auf die nächste Aufgabe gerichtet. In der Englischen Woche steht am Feiertag um 14 Uhr das Heimspiel gegen den VfL Pfullingen an.

Dann will die TSG kurz nach Halloween ihren Heimfluch besiegen. In dieser Spielzeit holte man elf Punkte. Alle drei Saisonsiege gelangen allerdings in der Fremde. Das soll sich schleunigst ändern. Mit Beginn der kalten Jahreszeit weicht man in Hofherrnweiler zur Schonung des Rasenplatzes auf den Kunstrasen aus. Damit es für die TSG am Mittwoch mit dem zweiten Sieg in Serie klappt, muss eine ähnliche Leistung wie gegen Maichingen her.

Beim Aufsteiger überzeugte man mit kompakter Defensive und Effektivität im Angriff. Das Ergebnis erschien mit 1:0 zwar minimalistisch, war aber absolut verdient. Mit einem weiteren Erfolg im kommenden Heimspiel könnte man bis auf einen Zähler an eben jene Maichinger heranrücken, die den ersten Nichtabstiegsplatz belegen.

Die Ausfallliste ist in Hofherrnweiler derzeit glücklicherweise nicht lang. Hannes Borst und Maxi Blum sind wie bereits in den letzten Wochen nicht mit von der Partie. Fabian Janik fiel gegen Maichingen noch krank aus. Ob er bis Mittwoch fit wird, muss sich noch zeigen. Gegner Pfullingen ist eine der positiven Überraschungen dieser Saison und findet sich nach langem Abstiegskampf in der abgelaufenen Runde in der Spitzengruppe wieder. Auf Platz sechs haben die Kicker aus dem Reutlinger Vorort nur zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer Calcio Leinfelden-Echterdingen.

Der starke Saisonstart des VfL ist der TSG nicht verborgen geblieben: „Wir müssen wie am Sonntag hinten kompakt stehen, dann ergeben sich in der Offensive automatisch Chancen“, so Außenverteidiger Samuel Schwarzer. „Pfullingen ist gut in die Saison gestartet und deshalb müssen wir schauen, dass wir das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten. Wir haben aus dem Sieg gegen Maichingen ein gutes Gefühl mitgenommen und wissen, dass wir mit einer solchen Leistung auch am Mittwoch drei Punkte holen können“, ergänzt der Defensivmann.

In beiden Duellen der letzten Saison stellte sich Pfullingen trotz damals brenzliger Tabellensituation als harter Gegner heraus. Nach einer 1:2-Niederlage beim VfL reichte es im April im Weilermer Fritz-Sportpark immerhin zu einem 2:2. Vor dem Team um Knipser Christian Locher, der bereits sechsmal vor dem Tor erfolgreich war, sollte die Faber-Elf also gewarnt sein.

Von Patrick Schlipf

Zahner sorgt für späten Brustlöser

Nach schwierigen Wochen holt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in Sindelfingen beim 1:0 Sieg drei verdiente Punkte.

Auf dem drittletzten Platz der Verbandsligatabelle fand sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nach einem Saisonstart zum Vergessen zuletzt wieder. Besonders bitter war am vergangenen Wochenende die 1:6-Heimniederlage gegen Türkspor Neckarsulm.

Vor der heutigen Partie gegen Aufsteiger Maichingen war also ordentlich Druck auf dem Kessel. Im Vergleich zu letzter Woche waren diesmal David Weisensee und Kapitän Johannes Rief im Kader und auch direkt wieder in der Startelf. Zudem unterstützte Jo Eckl Benjamin Schiele als zweite Spitze.

Nicola Zahner rückte von der Zehn eine Position zurück vor die Abwehr. Die Umstellung machte sich von Beginn an bemerkbar. Die Faber-Elf stand kompakt und ließ kaum Maichinger Chancen zu. Zahner machte das Mittelfeldzentrum zusammen mit Tim Brenner hervorragend dicht. Die Weststädter setzten ihrerseits immer wieder Nadelstiche, ohne absolut zwingend zu werden. Maichingen und Hofherrnweiler lieferten sich ein ansehnliches Duell auf gutem Verbandsliganiveau.

TSG setzt Nadelstiche

Für die TSG kam Tim Brenner aus dem Rückraum zu Abschlüssen, Benjamin Schiele verzog Mitte der ersten Hälfte knapp. Für Maichingen war in Hälfte eins einzig Michael Klauß per Freistoß gefährlich, der fast auf den Tag genau vor elf Jahren im Trikot des VfR Aalen per Freistoß im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund traf. Joshua Barth im TSG-Tor klärte hier aber stark zur Ecke.

Noch vor dem Pausenpfiff hatte die TSG Pech, als ein Check gegen den starken Julian Köhnlein im Strafraum nicht geahndet wurde. Nach Wiederbeginn hatten zunächst die Hausherren aus dem Sindelfinger Stadtteil die Oberhand. Die Jungs vom Sauerbach erkämpften sich jedoch nach und nach die Kontrolle zurück. Nach einer Stunde kam Cornelius Fichtner für Johannes Eckl.

Zahner macht den Unterschied

Nicola Zahner rückte so auf seine gewohnte Spielmacherposition und Fichtner übernahm neben Tim Brenner. Als es in einer chancenärmeren zweiten Hälfte immer mehr nach einem Remis aussah, fasste sich Zahner ein Herz und vollendete mit einem strammen Abschluss ins Eck.

Der Aufsteiger aus dem Sindelfinger Stadtteil Maichingen war nun zwar gefordert, kam aber nicht mehr gefährlich vor‘s Tor. Am Ende steht ein verdienter Sieg nach einer aufopferungsvollen Leistung. Besonders der Fakt, dass hinten die Null steht, ist nach den sechs Gegentoren in der Vorwoche wichtig für den Kopf.

Nun geht die Mannschaft von Patrick Faber und Daniel Serejo mit dem Rückenwind des Sieges in die Englische Woche. Im Heimspiel gegen Pfullingen am Mittwoch um 14 Uhr und in Leinfelden-Echterdingen am Sonntag in einer Woche wären weitere Punkte natürlich willkommen. Die TSG hat zwar einen Platz gut gemacht, steht aber auf Rang 13 immer noch auf einem Abstiegsplatz.

Tor: 0:1 Nicola Zahner (80.)

TSG: Barth – Weisensee, Rief, Lechleitner, Schwarzer – Nuhanovic (90. Sigloch), Brenner, Zahner (90. Christlieb), Köhnlein (83. Baran) – Eckl (60. Fichtner), Schiele (78. Rieger)

Von Patrick Schlipf

TSG gegen Maichingen in der Bringschuld

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach will nach dem 1:6-Debakel gegen Türkspor Neckarsulm vergangene Woche am Sonntag beim Aufsteiger ein anderes Gesicht zeigen.

Den bitteren Nachmittag so schnell wie möglich aus den Köpfen zu bekommen, lautete bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach die oberste Devise in dieser Trainingswoche. Obwohl es nach einer halben Stunde noch 1:0 für die Weilermer gestanden hatte, folgte am Ende der Einbruch und insgesamt sechs Gegentore.

Und auch der Blick auf den Saisonstart spendet TSG-Fans keinen Trost. Mit acht Punkten aus zehn Spielen steht derzeit der drittletzte Platz, der am Saisonende den Abstieg bedeuten würde. Bevor nun aber nach nicht einmal einem Drittel der Saison der Teufel an die Wand gemalt wird, muss bedacht werden, dass die Lage natürlich alles andere als hoffnungslos ist. Auf einen Nichtabstiegsplatz fehlen derzeit fünf Punkte und noch sind 22 Partien zu spielen. Der Kader der TSG besitzt die nötige Qualität, auch eine solche Krise zu überstehen. Spielte man doch in den vergangenen beiden Saisons jeweils oben mit und weiß, was es in dieser Liga braucht, um erfolgreich zu sein. Mannschaft und Trainerstab sind seitdem weitestgehend zusammengeblieben und wurden sogar noch verstärkt.

Klar ist aber auch, dass eine deutliche Steigerung in allen Bereichen von Nöten ist. Besonders offensiv strahlt das Team zu selten Gefahr aus und hat die wenigsten Tore aller Verbandsligisten geschossen. Defensiv steht die TSG auf dem drittletzten Platz, wobei die sechs Gegentore letzte Woche in der Statistik deutlich zu Buche schlagen.

Die nötige Steigerung würden sich alle, die es mit der TSG halten, schon am Wochenende gegen den GSV Maichingen wünschen. Die Maichinger sind der vierte Aufsteiger in Folge, auf den die TSG trifft. Der Sindelfinger Stadtteil ist solide in die Saison gestartet und steht auf Rang zehn der Tabelle mit 15 Punkten. In den letzten drei Spielen gab es für den GSV zwei Siege. Dennoch wird das Team als Aufsteiger diese Saison eher auf den Abstand zur Abstiegszone als nach oben schauen. Ein Sieg gegen einen direkten Konkurrenten wäre also Gold wert für die Faber-Elf.

Verzichten muss der TSG-Übungsleiter am Sonntag in jedem Fall auf Hannes Borst und Maxi Blum, die beide verletzt sind. Ob die TSG dann einen Turnaround schaffen kann, stellt sich um 15 Uhr im Allmendstadion heraus.

Von Patrick Schlipf

TSG kommt gegen Neckarsulm unter die Räder

Mit 1:6 unterliegt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gegen Türkspor Neckarsulm zuhause deutlich. Bis zur 30. Minute hatte man sogar noch in Führung gelegen.

Dass die TSG dieses Spiel mit fünf Toren Unterschied verlieren würde, hatte wohl kaum ein Fan der Weststädter nach den ersten zehn Minuten gedacht. Der Start hätte für die Faber-Elf nicht besser laufen können. Bereits der erste Angriff nach wenigen Minuten war vielversprechend, letztendlich aber nicht genau genug ausgespielt. Kurz darauf korrigierten die Weilermer ihre Nachlässigkeit aus dem ersten Versuch und schlugen früh zu. Nach einer starken Ecke von Nico Zahner stand Fabian Janik richtig und köpfte aufs lange Eck ein.

In der Folge war die Heimmannschaft dann aber zu sehr auf die Ergebnissicherung bedacht und wurde passiv. Die mit dem individuell wohl besten Kader der Verbandsliga bestückten Neckarsulmer näherten sich immer mehr dem Kasten von Joshua Barth an und verzogen nach einer Viertelstunde noch knapp. Nach einer guten halben Stunde ließ dann Shkemb Miftari eine flache Hereingabe clever für Ouadie Barini, früher beim VfR Aalen aktiv, durch. Dieser vollendete sicher ins Eck. Türkspor blieb weiterhin druckvoll und noch vor der Pause drehte der Gast das Spiel komplett. Nach 40 Minuten traf zunächst Kapitän Hakan Kutlu, kurz darauf Cristian Giles Sanchez.

Hoffnung auf Comeback schnell zerschlagen

Drei Tore in den letzten 15 Minuten vor der Pause machten den Gastgebern auch nach Wiederanpfiff klar zu schaffen. Denn keine fünf Minuten waren gespielt, als Neckarsulm den Deckel draufmachte. Eine Ecke wurde direkt an den Strafraumrand geschlagen, wo Enes Türköz mit viel Risiko direkt durchzog und sehenswert traf. Im direkten Gegenzug hätte die TSG noch ein letztes Mal herankommen können, aber Schiele traf den technisch anspruchsvollen Ball in aussichtsreicher Position nicht und Tim Brenners Schuss wurde abgeblockt.

Neckarsulm feiert Traumtor-Festival

Ab diesem Zeitpunkt spielte beinahe nur noch der Gast. Nun häuften sich leichte Fehler im Spielaufbau, die Neckarsulm dankend annahm. Zehn Minuten vor Schluss packte Defensivmann Marcel Hofrath einen unfassbaren Strahl aus. Gut 25 Meter vor dem Tor nahm er wie zuvor Enes Türköz volles Risiko und schickte einen hoch angesetzten Flatterball auf die Reise Richtung Kasten. Die Kugel senkte sich im letzten Moment hinter Barth an die Unterkante der Latte und hinter die Linie.

Den Deckel auf einen Tag zum Vergessen aus Sicht der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach setzte Bahadir Özkan mit dem 1:6 kurz vor Schluss. Neckarsulm verbessert sich vor seinen Lokalrivalen von der Sport-Union auf Rang sieben, die TSG steht mit acht Punkten aus zehn Spielen auf Rang 13 und vorerst weiter auf einem Abstiegsplatz. Für die Mannschaft gilt es nun, das Spiel schnellstmöglich aus dem Kopf zu bekommen, um in der kommenden Woche gegen Aufsteiger Maichingen Wiedergutmachung zu leisten. Dann tritt die TSG am Sonntag um 15.30 Uhr im Sindelfinger Teilort an.

Tore: 1:0 Janik (5.), 1:1 Barini (30.), 1:2 Kutlu (38.), 1:3 Sanchez (45.), 1:4 Türköz (49.), 1:5 Hofrath (78.), 1:6 Özkan (90.)

TSG: Barth – Fichtner, Lechleitner, Janik, Schwarzer – Köhnlein (65. Sigloch), Zahner, Brenner (60. Haas), Baran (60. Eckl), Nuhanovic – Schiele (60. Rembold)

 

Von Patrick Schlipf

Erster Heimsieg gegen Neckarsulm?

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach trifft am Samstag um 15.30 Uhr zuhause auf Liganeuling Türkspor Neckarsulm und will auf seinen Sieg gegen Weiler aufbauen.

Hoch eingeschätzt in die Liga gestartet und dann keinen optimalen Start erwischt: Diese Aussage trifft auf die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach genauso wie auf Türkspor Neckarsulm zu. Während die TSG in der letzten Saison auf einem starken fünften Platz abschloss und sich im Sommer punktuell noch verstärkte, sind die Vorzeichen bei Türkspor andere. Zwar sind die Neckarsulmer Liganeulinge, haben sich aber namhafte Unterstützung ins Boot geholt. Azad Toptik, Ouadie Barini, Matej Barisic und Marcel Hofrath spielten alle in der Regionalliga, teils jahrelang. Shkemb Miftari kann sogar 21 Einsätze in der 3. Liga für die Stuttgarter Kickers vorweisen.

Alles in allem ein Kader, der das Prädikat „Aufstiegskandidat“ verdient. Nun startete Neckarsulm sicherlich nicht schlecht in die Saison, ist aber derzeit mit 12 Punkten aus neun Spielen auf Rang neun den Abstiegsplätzen näher als der Spitzengruppe. In der letzten Woche trumpfte das Team von Coach Tufan Tok dann allerdings richtig auf und schoss mit vier Toren von Shkemb Miftari Mitaufsteiger Oberensingen 7:0 ab.

Bei Türkspor Neckarsulm steht zwar also „Aufsteiger“ drauf – Das wahre Leistungsvermögen des Teams spiegelt diese Bezeichnung aber nur unzureichend wider. Bei der TSG ist man sich dessen aber absolut bewusst. Hatte doch Coach Patrick Faber die Neckarsulmer vor der Saison wie viele andere Beobachter der Liga als Mitfavorit um den Aufstieg genannt.

Bei der TSG hofft man, nach dem schweren Saisonstart mit drei Niederlagen zum Auftakt nun wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen. Derzeit steckt die Mannschaft vom Sauerbach noch in den Niederungen der Verbandsliga Württemberg fest und ist auf dem 13. Tabellenplatz. Am letzten Wochenende gab es einen verdienten Auswärtssieg gegen Rot-Weiß Weiler, als man nach Toren von Yusuf Baran, Kapitän Jo Rief und Dino Nuhanovic mit 3:1 eine überzeugende Leistung in drei Punkte ummünzte. Mit Zählern am Samstag im heimischen Fritz-Sportpark könnte ein weiterer Schritt aus der Abstiegszone gelingen.

Verzichten müssen Patrick Faber dabei aber auf den Kapitän Jo Rief, Jonas Christlieb, David Weisensee, Hannes Borst und Justin Fetzer. Um diese Ausfälle zu kompensieren, ist ein tiefer Kader von Nöten. Ob die TSG über einen solchen verfügt, stellt sich am Samstag um 15.30 Uhr in Hofherrnweiler heraus. Dann soll nach den beiden Saisonsiegen in Schwäbisch Hall und in Weiler der erste Heimsieg dieser Spielzeit her.

Von Patrick Schlipf

TSG durchbricht Sieglosserie

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach konnte am neunten Spieltag der Verbandsliga-Württemberg einen wichtigen 3:1-Auswärtssieg beim FV Rot-Weiß Weiler einfahren. Yusuf Baran, Johannes Rief und Dino Nuhanovic erzielten die Treffer für das Team von Patrick Faber und Daniel Serejo. 

Nach der 0:3-Niederlage beim TSV Oberensingen stand die Elf aus der Weststadt im Duell gegen das Schlusslicht der Verbandsliga gehörig unter Druck. Patrick Faber veränderte seine Elf und brachte mit Simon Lechleitner, Yusuf Baran, Julian Köhnlein und Dino Nuhanovic vier neue Leute in die Startformation. Diese Wechsel sollten sich bereits in der 15. Minute auszahlen. Yusuf Baran brachte die TSG in dieser Minute mit 0:1 in Führung. Die TSG zeigte ein anderes Gesicht als zum Spiel gegen Oberensingen.

Man nahm die Zweikämpfe an, drückte Weiler sein Spiel auf und versuchte Torchancen zu kreieren. In dieser Phase hätte die Faber-Elf mit einem weiteren Treffer für die Entscheidung sorgen können. Vor dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber gefährlich vor das Tor von Joshua Barth. Michael Schmid gelang fast mit dem Halbzeitpfiff der 1:1-Ausgleich. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für die Mannen vom Sauerbach. Im zweiten Durchgang versuchte die TSG an die Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen. Weiler hielt dagegen und versuchte ihre Offensivleute in Szene zu setzen.

In der 64. Minute entschied Schiedsrichter Ismail Halici auf Elfmeter für die TSG. Dino Nuhanovic wurde von der FV-Defensive im Strafraum gefoult. Johannes Rief schnappte sich den Ball und übernahm Verantwortung. Der Kapitän ließ sich die Chance nicht nehmen und versenkte den Ball sicher zur 1:2-Führung. Trotz der Führung ließ die TSG nicht nach und drängte auf den dritten Treffer. Mit der Einwechselung von Johannes Eckl für Julian Köhnlein verstärkte Faber nochmals die Offensive. Diese Hereinnahme sollte sich umgehend auszahlen. Der umtriebige Dino Nuhanovic vollendete eine Vorlage von Eckl in der 77. Minute, krönte damit seine starke Leistung und sicherte der TSG einen wichtigen Auswärtssieg.

Von den Gastgebern kam in der Schlussphase nicht mehr viel. Patrick Faber nutzte die Zeit und schöpfte sein Wechselkontingent aus. Luca Siegloch, David Weisensee und Jonas Christlieb kamen in den letzten Minuten in die Partie und brachten die Führung über die Zeit. Nach Schlusspfiff war den Verantwortlichen, Trainern und Spielern die Erleichterung nach diesem enorm wichtigen Sieg anzusehen.

Am kommenden Samstag (21. Oktober) empfängt die TSG um 15.30 Uhr den starken Aufsteiger Türkspor Neckarsulm im heimischen FRITZ-Sportpark, der zuletzt den TSV Oberensingen mit 7:0 besiegte. Ein weiteres wichtiges Spiel für die Elf von Patrick Faber und Daniel Serejo.

TSG: Barth – Lechleitner, Janik, Rief, Schwarzer, Baran (86. Siegloch), Brenner, Rembold (58. Fichtner), Köhnlein (76. Eckl), Schiele (89. Weisensee), Nuhanovic (90. Christlieb).

Tore: 0:1 Yusuf Baran (15.), 1:1 Michael Schmid (44.), 1:2 Rief (64./FE), 1:3 Nuhanovic (77.)

Von Kai Eder

„Kommen nur zusammen aus der Situation“

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach tritt am neunten Spieltag der Verbandsliga-Württemberg beim FV Rot-Weiß Weiler an. Anpfiff der Partie ist am Samstag (14. Oktober) um 15.30 Uhr Raiffeisenbank Stadion Weiler im Allgäu.

Das Team von Patrick Faber und Daniel Serejo hat an das Spiel gegen den TSV Oberensingen schnell einen Haken hingemacht und die Konzentration auf das nächste Duell gegen einen Aufsteiger gerichtet. Dieses Mal gastiert die Elf aus der Weststadt beim Schlusslicht Rot-Weiß Weiler. In der letzten Saison lieferte sich das Team von Trainer Jürgen Kopfsguter und die U23 des Regionalligisten TSG Balingen ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Am Ende entschied der FV dieses Rennen mit einem Punkt Vorsprung für sich und sicherte sich erstmalig ein Ticket für die Verbandsliga. Hier sorgte man bereits ein Ausrufezeichen setzen. Am fünften Spieltag besiegte der FV auf heimischem Platz den Titelfavoriten SV Fellbach mit 2:0 und feierte seinen ersten Sieg auf Verbandsebene. Im Heimspiel darauf trennte man sich vom TSV Oberensingen 1:1. Genau gegen diesen TSV biss sich die TSG am letzten Wochenende die Zähne aus. Schnörkellos und einfach kam der TSV auf dem Sportgelände in Wolfschlugen zum Erfolg. In den ersten Minuten hatte die TSG zwar mehr vom Spiel.

Anschließend waren es jedoch einfache Ballverluste, die dem TSV mit seiner starken Offensive das Toreschießen einfach machten. Ein ähnliches Spiel erwartet die Jungs vom Sauerbach auch in Weiler. Einen Schönheitspreis wird es dort nicht geben. Die Mannen um Kapitän Johannes Rief müssen sich auf einen Gegner einstellen, der über Zweikämpfe versucht ins Spiel zu kommen. „Wir müssen dagegenhalten. Uns schnell auf die Gegebenheiten vor Ort einstellen und einfache Fehler vermeiden“, sagt TSG-Trainer Patrick Faber. Genau diese einfachen Fehler im Spielaufbau haben der TSG zuletzt Punkte gekostet.

„Die Jungs sind sehr kritisch mit sich selbst und den gezeigten Leistungen. Aus der aktuellen Situation kommen wir aber nur zusammen raus. Es bringt jetzt nichts individuelle Fehler zu diskutieren. Wir müssen den Negativtrend im Kollektiv stoppen“, sagt Faber. Gegen Oberensingen konnte der Trainer fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Magnus Haas, Justin Fetzer und Maxi Blum fehlten. Wem der Faber gegen Weiler das Vertrauen schenkt, bleibt abzuwarten. „Die Jungs machen es unter der Woche echt gut. Wir müssen mit breiter Brust auftreten und an unsere Stärken glauben“, so der TSG-Trainer abschließend.

Von Kai Eder

Hofherrnweiler unterliegt Oberensingen klar

Am achten Spieltag der Verbandsliga-Württemberg unterlag die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach dem TSV Oberensingen mit 0:3. Das Team von Patrick Faber und Daniel Serejo fand auf dem Sportgelände des TSV Wolfschlugen zu keiner Zeit ins Spiel und wurde für einfache Fehler eiskalt bestraft. 

Man hatte sich viel vorgenommen vor dem Spiel beim Aufsteiger aus Oberensingen. Nach dem Dreier bei den SF Schwäbisch Hall wollten die Mannen von Patrick Faber und Daniel Serejo weitere drei Zähler auf fremdem Platz entführen. Die Partie begann ordentlich von der TSG. Auf dem schwer bespielbaren Platz des TSV Wolfschlugen konnte die Elf aus der Weststadt in den ersten Minuten ihr Spiel durchziehen. Die Defensivreihen der Gastgeber hatte Probleme, um die TSG-Angriffe zu unterbinden. Step-by-Step kämpfte sich der TSV in die Partie. Immer wieder agierte die Elf von Maik Schütt mit langen Bällen.

Jedem Ballverlust der TSG folgte einer dieser Bälle auf die Flügel des TSV. Für Johannes Rief und seine Nebenleute war die Verteidigung dieser Pässe schwer, da die schnellen Angreifer der Oberensinger auf Fehler lauerten. So auch in der 22. Minute. Nach einem Ballverlust der TSG im Mittelfeld kam der Ball umgehend auf den Flügel zu Yannik Kögler. Dieser hatte zu viel Raum und tauchte unbedrängt von Joshua Barth auf. Der TSG-Schlussmann war chancenlos. 1:0. Es dauerte ein paar Minuten, bis die TSG diesen Rückstand verarbeiten konnte.

Benjamin Schiele hatte in der 38. Minute den Ausgleich auf dem Kopf. TSV-Keeper Luis Rodrigues Loucao verhinderte mit einer starken Parade den Gegentreffer. Mehr hatte die TSG-Offensive bis zur Halbzeit nicht zu bieten. Mit dem Anpfiff des zweiten Durchgangs brachte Patrick Faber Yusuf Baran für Fabian Janik in die Partie. Er sollte die nötige Sicherheit ins Spiel der TSG bringen. Einfache Ballverluste sollten vermieden werden, denn diese nutze Oberensingen um ihre schnellen Angreifer in Szene zu setzen.

OIiver Rieger versuchte es aus der Distanz. Sein Schuss ging knapp am TSV-Gehäuse vorbei. Der TSV setzte seine Taktik des ersten Durchgangs weiter um. Lange Bälle auf die Abwehrkette der TSG. Für die Zuschauer auf dem Sportgelände in Wolfschlugen sicher kein schönes Spiel, aber sehr effektiv. In der 62. Minute wurde diese Spielweise erneut belohnt. Über die rechte Seite der TSG kam der Ball ins Zentrum. Patrick Werner stand richtig und erhöhte auf 2:0. Dies war die Entscheidung, denn der TSG fehlten an diesem Tag die Mittel, um die TSV-Defensive ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Noch bitterer wurde es in der 65. Minute.

Ein Annahmefehler im Mittelfeld der TSG sorgte erneut für einen Ballverlust. Oberensingen schnappte sich den Ball, passte schnell in Richtung Strafraumgrenze auf Patrick Werner. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und versenkte den Ball unhaltbar für Joshua Barth zum 3:0. In der Schlussphase hatte die TSG noch die ein oder andere Möglichkeit, doch vergebens. Ein Treffer sollte an diesem gebrauchten Tag nicht gelingen. Auf der anderen Seite können sich die Weilermer bei ihrem Keeper bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Joshua Barth verhinderte mit sehenswerten Paraden weitere Gegentreffer für die TSG. 

TSG: Barth – Fichtner (66. Köhnlein), Rief, Schwarzer, Christlieb, Brenner (66. Nuhanovic), Janik (46. Baran), Rieger (66. Eckl), Rembold, Zahner, Schiele (71. Siegloch)

Tore: 1:0 Yannik Kögler (23.), 2:0 Patrick Werner (62.), 3:0 Patrick Werner (65.)

 

Von Kai Eder

Aufschwung gegen den Aufsteiger

Mit dem TSV Oberensingen wartet am Samstag (7. Oktober) ein Aufsteiger der Verbandsliga-Württemberg auf die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Das Spiel des achten Spieltags wird um 14 Uhr in Wolfschlugen angepfiffen. 

Erstmals in der Verbandsliga trifft die TSG auf den TSV Oberensingen. Zuletzt standen sich beide Teams im wfv-Pokal gegenüber. Damals konnte die TSG eine hartumkämpfte Partie für sich entscheiden. Auch dieses Mal erwarten die Verantwortlichen des Weststadt-Clubs ein Spiel mit Ecken und Kanten. Der TSV war zu Beginn der Saison eines der Überraschungsteams. Zum Auftakt besiegte man den SSV Ehingen-Süd. Kurz darauf entschied die Elf von Trainer Maik Schütt das Aufsteigerduell beim TV Echterdingen mit 7:2 für sich.

Zuletzt zeigte die Formkurve der Oberensinger jedoch nach unten. Mittlerweile rangiert man auf dem zwölften Platz. Trotz der aktuellen Situation konnte der TSV bereits unter Beweis stellen, dass sich der amtierende Meister der Landesliga zurecht einen Platz in der Verbandsliga verdient hat. Vor allem die Offensive um Lukas Linder (6) und Patrick Werner (7) konnte bisher für Furore sorgen. Kurz vor Transferende gelang dem TSV noch ein absoluter Coup. Simon Brandstetter, der über 100 Spiele in der dritten Liga absolvierte, konnte verpflichtet werden. Sodass das Team ausreichend Qualität vorweist, um in der Verbandsliga bestehen zu können.

Die TSG konnte die Euphorie nach dem Sieg bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall nicht in die Partie gegen den SV Fellbach mitnehmen. Obwohl man zahlreiche Chancen hatte, musste man sich am Ende mit 1:3 geschlagen geben. Trotz der momentanen Situation gilt es für Patrick Faber und sein Team positiv in die Zukunft zu blicken. Es bringt nichts den Kopf in den Sand zu stecken. Dass diese Mannschaft Potenzial hat, konnte man nicht nur in der Vorbereitung sehen. Auch in den letzten Spielen zeigte die Faber-Elf, dass sie mehr kann, als der aktuelle Tabellenplatz aussagt. Es ist ein Prozess, den die Mannen aus der Weststadt nach der beeindruckenden Leistung in der letzten Saison durchlaufen muss.

Es gilt fokussiert und konzentriert zu arbeiten und schnellstmöglich wieder das Leistungsvermögen auf den Platz zu bringen. „Wir arbeiten unter der Woche intensiv. Die Jungs ziehen sehr gut mit. In den Spielen entscheiden oftmals Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlagen. Aktuell fällt es uns schwer über die gesamte Spielzeit hinweg unsere Leistung abzurufen. Die Tabelle nach acht Spieltagen zeigt das auch. Wir stehen nicht umsonst hinten drin, aber ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Spielen wieder an unser Niveau rankommen und uns nach und nach aus dem Keller herausarbeiten können“, so der TSG-Trainer.

 

Von Kai Eder

Fellbach zu stark für die TSG

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach verliert gegen den SV Fellbach im Heimspiel mit 1:3 und hängt weiter im Tabellenkeller fest.

Nachdem die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Vorwoche mit einer starken Leistung noch Schwäbisch Hall geschlagen hatte, sah es so aus, als hätte die Mannschaft das Ruder nach verpatztem Saisonstart wieder herumgerissen. Nun wartete im Heimspiel der SV Fellbach. In einer ereignisarmen Anfangsphase sorgte Niklas Koroll für einen Schock bei den Hausherren, als er mit der ersten Aktion, die das Prädikat „Torannäherung“ verdient hatte, zum 1:0 für Fellbach einnetzte.

Die TSG war fortan bemüht, für Entlastung zu sorgen. Das gelang gegen defensiv kompakte Gäste allerdings selten. Nach gut 20 Minuten köpfte Simon Lechleitner nach Freistoß knapp vorbei. Besonders die starken Flügelspieler der Fellbacher stellten die TSG vor große Probleme. Zudem sorgten die unfassbar starken Standards von Ali Ferati jedes Mal für höchste Gefahr im TSG-Strafraum. Nach 35 Minuten konnte Joshua Barth einen dieser Freistöße nur nach vorn abklatschen lassen. Dort stand Matteo Binner richtig und sorgte per Kopf für das 0:2. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die TSG verbessert und kam ab und an vors Tor. Patrick Faber hatte zur Halbzeit umgestellt und Flügelspieler Oliver Rieger für Defensivmann Jonas Christlieb gebracht.

In aussichtsreicher Position wurde Benny Schiele wegen vermeintlichem Abseits zurückgepfiffen. Nach einigen ereignislosen Minuten brachte Ali Ferati das Publikum dann zum Verstummen, als er mit dem wuchtigen 3:0 die Partie für die Gäste entschied. Kurz darauf keimte noch einmal Hoffnung auf, als der Schiedsrichter nach einem Foul an David Weisensee auf den Punkt zeigte. Nicola Zahner verwandelte souverän ins Eck zum 1:3. Mit dem Rückenwind des Tores warf die TSG noch einmal mehr nach vorne. Die Versuche von Oliver Rieger, Nicola Zahner und Joker Veljko Milojkovic fanden allerdings allesamt nicht das Ziel. So blieb es am Ende beim 1:3 für Fellbach. Die TSG zeigte sich nach dem Seitenwechsel klar verbessert, Fellbach war an diesem Nachmittag aber ganz einfach zu stark. Für die TSG heißt es nun, sich auf das Spiel gegen Oberensingen in der kommenden Woche zu fokussieren. Am Samstag steht für die Weststädter dann die Reise zum Aufsteiger an. Anpfiff der Partie ist um 14 Uhr.

Tore: 0:1 Koroll (9.), 0:2 Binner (35.), 0:3 Ferati (70.), 1:3 Zahner (72./FE)

TSG: Barth – Christlieb (46. Rieger), Lechleitner, Fichtner (29. Weisensee), Schwarzer – Baran (82. Milojkovic), Köhnlein, Zahner, Nuhanovic (63. Eckl), Janik – Schiele (66. Sigloch)

Von Patrick Schlipf