Vier Urgesteine gehen in Altersteilzeit

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach verabschiedet mit Matthias Wroblewski, Dominik Skalitzki, Christoph Bolsinger und Max Ruoff vier verdiente Spieler.

Mit dem großen Ziel, ihren vier scheidenden Teamkollegen einen gelungenen Abschied am Ende ihrer langen Laufbahnen zu ermöglichen, ging die dritte Mannschaft der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in das vorletzte Saisonspiel. An diesem Tag bestritten Dominik „Skalle“ Skalitzki, Christoph „Bolse“ Bolsinger, Matthias „Matzgo“ Wroblewski und Max „Max Ruoff“ Ruoff ihr letztes Spiel bei den Aktiven. Zwar war dem Quartett zum Ende ihrer Laufbahn bei der 2:3-Niederlage kein Sieg vergönnt. Dass jedoch sowohl Dominik Skalitzki stilecht per direktem Freistoß als auch Max Ruoff vom Punkt noch Tore gelangen, sorgte dann doch für einen versöhnlichen Abschied.

Wroblewski seit 30 Jahren im Verein

Die vier alten Hasen können allesamt auf eine lange und erfolgreiche Laufbahn bei der TSG zurückblicken. Matthias Wroblewski weist dabei mit Abstand das größte Dienstalter auf. Der 36-Jährige schnürte seine Kickstiefel bereits vor 30 Jahren in der Weststadt, als er 1992 in der E-Jugend bei der TSG anfing. Über die Jahre entwickelte sich der Defensivmann als Ruhepol zur festen Größe am Sauerbach. In der Landesliga entwickelte er sich zu einem zentralen Bestandteil der ersten Mannschaft. 2012 folgte für „Matzgo“ dann im Pokal die ersehnte Krönung, als die erste Mannschaft der TSG im Elfmeterschießen gegen Waldstetten siegte.

Nach dem Aufstieg in die Landesliga 2015 trat Wroblewski altersbedingt dann etwas kürzer und lief fortan für die zweite Mannschaft auf, mit der er 2018 in die Bezirksliga aufstieg und noch einmal das Bezirkspokalfinale erreichte. Nachdem er seine Laufbahn eigentlich beendet hatte, wurde er für die neu zusammengestellte dritte Mannschaft 2019 noch einmal als Stabilisator reaktiviert und führte das Team drei Jahre als Kapitän aufs Feld. Mittlerweile ist dem Altstar bei der TSG sogar ein eigenes Lied gewidmet.

Wichtige Bausteine der Landesliga

Christoph Bolsinger (37) und Dominik Skalitzki (34) spielten den Großteil ihrer Laufbahnen mit Matthias Wroblewski zusammen in denselben aktiven Mannschaften. Flügelflitzer Christoph Bolsinger wechselte 2002 ebenso wie der zwei Jahre jüngere Dominik Skalitzki 2004 in der A-Jugend an den Sauerbach. Christoph Bolsinger bestach über seine gesamte Zeit mit seiner enormen Laufstärke und seinem rechten Fuß. Verhalf ihm dieser rechts vorne zu Beginn seiner Laufbahn noch zu viel Torgefahr, tat er sich in den letzten Jahren als Rechtsverteidiger besonders mit präzisen Flanken hervor.

Dominik Skalitzki glänzte für die TSG als Sechser, Achter und Zehner und bringt die klassischen Qualitäten eines Spielmachers mit: Ruhe am Ball, eine gute Übersicht sowie präzises Passspiel und immer gut für ein Tor. Seine immer weiter verfeinerte Technik bei Standards mündete in seinem letzten Jahr in beinahe einem halben Dutzend direkten Freistoßtoren. Beide waren ebenfalls wichtige Bausteine in der Landesligamannschaft und später beim Pokalsieg 2012. 2015 stieg Skalitzki mit der ersten Mannschaft in die Landesliga auf. „Bolse“ und „Skalle“ liefen ab 2013 respektive 2015 für die zweite Mannschaft auf und waren ebenso Teil der Aufstiegsmannschaft 2018. Im Saisonfinale 2016 wurde Skalitzki noch einmal in die erste Mannschaft zurückberufen und sicherte mit seinem Siegtor am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Landesliga.

Vier Spieler mit Jahrzehnten im Verein

In der zweiten Mannschaft traf das Trio auf Max Ruoff, der seit 2009 bei der TSG spielte und es so bis heute auf 13 Jahre im Verein bringt. Mit damals 17 Jahren schloss sich Ruoff ebenfalls in der A-Jugend den Weilermern an, spielte parallel allerdings auch direkt in der zweiten Mannschaft mit. Während der Beginn seiner Zeit in der zweiten Mannschaft vom Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga A geprägt war, entwickelten sich er und das Team in den folgenden Saisons immer weiter und spielten immer wieder um den Aufstieg mit.

2018 stieg Max Ruoff mit der zweiten Mannschaft unter Trainer Christoph Merz in die Bezirksliga auf und erreichte im Bezirkspokal gemeinsam mit Wroblewski, Bolsinger und Skalitzki das Finale. Der vielseitige Defensivspieler ging in seiner Zeit am Sauerbach mit seiner Zweikampfstärke und sicherem Passspiel voran. Auch er schloss sich ab 2019 der neu gegründeten dritten Mannschaft an und erzielte in seinem letzten Spiel noch einmal ein Tor. Über die Jahre verpasste Ruoff durch diverse Verletzungen zahlreiche Spiele, weshalb er mit nun 30 Jahren auch seine Schuhe an den Nagel hängt. Alle vier können auf zahlreiche Erfolge im blau-roten Dress zurückblicken.

Zusammen absolvierten Wroblewski, Ruoff, Skalitzki und Bolsinger etwa 1700 Spiele bei den Aktiven für die TSG und kamen dabei auf über 70 Tore. Matthias Wroblewski, Dominik Skalitzki und Christoph Bolsinger konzentrieren sich von nun auf die Alten Herren der TSG. Vor etwa einem Monat errang das Trio in Blumenthal bei Bremen nach einem Sieg gegen Bayern München im Elfmeterschießen sensationell den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Ü32. In den kommenden Jahren will man an diesen Erfolg anknüpfen.

„Nachdem es mit dem Aufstieg der dritten Mannschaft in den letzten Jahren mit uns auf dem Platz nicht geklappt hat, werden wir vier die Jungs ab jetzt von der Seitenlinie aus in die Kreisliga A peitschen“, versichert Christoph Bolsinger.

Avdyli verlängert, Weissensee rückt wieder auf

Fußball, Verbandsliga Offensivakteur Jeton Avdyli bleibt der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auch kommende Saison erhalten. David Weissensee rückt aus der zweiten Mannschaft wieder hoch.

Die Planungen am Verbandsligakader der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach laufen derzeit auf Hochtouren: Nachdem in den vergangenen Wochen bereits bekannt wurde, dass diverse Schlüsselspieler auch im kommenden Jahr am Sauerbach ihre Kickstiefel schnüren werden, bleibt der Faber-Elf nun auch Jeton Avdyli erhalten. Der 27-jährige Offensivakteur ist überzeugt vom gemeinsamen Weg mit dem Team und möchte diesen mit der Mannschaft weitergehen. In der abgelaufenen Spielzeit kam Avdyli aufgrund einer langen Zwangspause nur zu sechs Spielen.In der kommenden Saison will er jedoch wieder voll angreifen. Nach seiner Rückkehr ins Team erwies sich der beidfüßige Mittelfeldmann im Saisonendspurt als wichtiger Faktor von der Bank. Im Spiel gegen den VfL Sindelfingen im Frühjahr etwa bewies er nach einer späten Einwechslung sein Näschen und schob in der Nachspielzeit aus kurzer Distanz zum umjubelten Ausgleich ein.

Jeton Avdyli spielte bereits in der Jugend für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Im Herrenbereich war er zunächst noch zwei Jahre für die erste Mannschaft der TSG in der Bezirksliga aktiv, ehe er im Sommer 2014 nach Ebnat wechselte. 2016 ging es für den agilen Techniker dann wieder zurück zu seinem Stammverein, wo er ein wichtiger Bestandteil des Teams wurde und 2019 auch den Aufstieg in die Verbandsliga feiern durfte. In 127 Spielen für die TSG im Herrenbereich war Avdyli 16-mal erfolgreich und steuerte 14 Assists bei

In David Weissensee hat die erste Mannschaft der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach einen „halben“ Neuzugang zu verzeichnen. Der zentrale Mittelfeldspieler war im letzten Jahr berufsbedingt in der zweiten Mannschaft unter Christoph Merz aktiv. Zur Vorbereitung auf die neue Saison steigt der 29-Jährige dann wieder ins Verbandsligateam ein. David Weissensee spielt seit 2015 für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Zuvor war er für den TSV Essingen und die zweite Mannschaft des VfR Aalen aktiv, wo er auch Oberligaerfahrung sammeln konnte. In 136 Spielen für die TSG stellte Weissensee immer wieder seine Torgefährlichkeit unter Beweis. 25 Tore erzielte der mit feiner Technik ausgestattete Spieler. In der Aufstiegssaison 18/19 war er mit zehn Treffern eine der tragenden Säulen des Teams.

„Wir sind froh, dass wir mit zwei so erfahrenen Spielern für die kommende Saison planen können“, erklärt Trainer Patrick Faber. „Ich habe mit Beiden noch zu meiner aktiven Zeit zusammengespielt und weiß, dass sie uns nicht nur auf dem Platz helfen, sondern auch wichtig für das Teamgefüge und die Stimmung in der Mannschaft sind.“

Helfer für die „Lange Nacht der Jugendkultur“ gesucht

Die Mountainbikeabteilung der TSG bietet bei der Veranstaltung am 9. Juli ein Rahmenprogramm an. Dafür werden noch freiwillige Helfer aus den Jugendabteilungen der TSG gesucht.

Am 9. Juli findet in ganz Baden-Württemberg die „Lange Nacht der Jugendkultur“ statt. Bei diesem Event bieten Vereine, Jugendgruppen, Initiativen und auch Jugendhäuser ab 19 Uhr unterschiedliche Aktivitäten für Jugendliche an. Dabei bekommen Jugendliche die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen mit einem Bus verschiedene Locations abzufahren, um so mit anderen Jugendlichen möglichst viele der abwechslungsreichen Angebote erleben zu können.

Im Rahmen der diesjährigen „Lange Nacht der Jugendkultur“ bietet die Mountainbikeabteilung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gemeinsam mit dem Weststadtzentrum und Radsport Gaiser ein Rahmenprogramm auf dem Pumptrack hinter dem Kunstrasenplatz in Hofherrnweiler an. So können etwa Fahrräder ausgeliehen werden, mit denen der Pumptrack direkt erkundet werden kann. Jugendliche unter 18 benötigen dafür eine Einverständniserklärung ihrer Eltern.

Am Stand der TSG-Biker wird „Wettnageln“ angeboten. Für den Aufbau ab 18.30 Uhr werden noch freiwillige Helfer aus der TSG Jugend gesucht. Für ausreichend Verpflegung sorgt ein Foodtruck am Pumptrack. Ende der Veranstaltung ist zwischen 23 und 0 Uhr.

Schiele und Haas sichern Heimsieg

Nach dem bereits feststehenden Klassenerhalt spielt die TSG gegen Heimerdingen einen kontrollierten 2:0-Sieg heraus.

Nachdem die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bereits in den letzten Wochen starke Leistungen gezeigt und mit zahlreichen Siegen den Klassenerhalt eingetütet hatte, ließ das Team von Coach Patrick Faber auch gegen den TSV Heimerdingen nichts anbrennen. Mit dem Rückenwind des seit der letzten Woche feststehenden Klassenverbleibs spielte sich die Mannschaft aus der Weststadt einen ungefährdeten 2:0-Heimsieg heraus.

Dabei waren einige Spieler in den Reihen der Gastgeber angeschlagen. Julian Köhnlein etwa nahm zunächst auf der Bank Platz. Davon unbeeindruckt starteten die Sauerbachkicker stark in die Partie. In der Anfangsphase spielte sich die TSG einige gute Möglichkeiten heraus. Ein echter Hochkaräter war allerdings nicht dabei. Aber auch der Abstiegskandidat aus Heimerdingen versteckte sich zu Beginn nicht und näherte sich dem TSG-Tor einige Male an. Nach gut 25 Minuten schlug Nicola Zahner dann einen Ball über die Heimerdinger Abwehr. Das Spielgerät landete rechts im Strafraum bei Benjamin Schiele, der zum 1:0 für Hofherrnweiler-Unterrombach vollendete.

In der Folge spielten die Platzherren weiter nach vorne und suchten die frühe Entscheidung. Zehn Minuten nach dem Führungstreffer brach Jonas Christlieb über seine linke Seite durch und schlug die Kugel in die Mitte auf Dani Serejo, der clever mit dem Kopf auf Haas weiterleitete. Der Defensivspieler ließ sich frei vor dem Tor nicht zweimal bitten und köpfte zum 2:0 ein. Vor der Pause hatte Valentyn Podolsky für die Gäste noch einmal die Chance zum Anschluss, der Ball strich aber knapp am TSG-Gehäuse vorbei. Die Führung zum Halbzeitpfiff ging für Hofherrnweiler-Unterrombach allerdings in Ordnung.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie merklich. Die gut 200 Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz in der Weststadt konnten kaum noch gefährliche Offensivaktionen bejubeln. Hofherrnweiler-Unterrombach verwaltete das 2:0 clever. Heimerdingen schien sich allerdings ebenfalls mit dem Ergebnis abgefunden zu haben, was die Sache für die TSG-Akteure deutlich erleichterte. Einzig der eingewechselte Veljko Milojkovic kam zu einer nennenswerten Chance. Nach etwa 75 Minuten scheiterte der Angreifer aber mit dem Außenrist am gut parierenden TSV-Schlussmann Maik Riesch. Weitere Kontergelegenheiten vergab die TSG in der Schlussphase.

Am Ende geht das Ergebnis völlig in Ordnung. Heimerdingen wird den Abstieg nicht mehr verhindern können. Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zeigte wieder eine konzentrierte Leistung und zementierte den siebten Tabellenplatz. Mit nun 55 Punkten spielt das Team von Patrick Faber und Marc Ruppert eine überragende Saison. Mit einem einstelligen Tabellenplatz konnte nach den Ergebnissen der letzten beiden Spielzeiten niemand rechnen. Weiter geht es für die junge Truppe aus der Weststadt am Donnerstag in Friedrichshafen, wo es um 15 Uhr um die nächsten drei Punkte geht.

Tore: 1:0 Schiele (25.), 2:0 Haas (35.)

TSG: Tentonis – Horlacher, Christlieb (70. Schneider), Rief, Schwarzer – Haas, Rembold (66. Avduli), Zahner, Rieger (60. Köhnlein) – Serejo (64. Milojkovic), Schiele

TSG feiert Klassenerhalt

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach konnte am 34. Spieltag einen 3:1-Auswärtssieg beim FC Wangen feiern und sicherte sich damit frühzeitig den Klassenerhalt in der Verbandsliga. Die Tore von Benjamin Schiele und Julian Köhnlein brachten dem Team von Patrick Faber und Marc Ruppert den Dreier.

Der TSG-Tross reiste ins Allgäu zum FC Wangen, um dort einen weiteren Meilenstein im Kampf um den Klassenerhalt zu schaffen. Nach zwölf Minuten dann der erste Nackenschlag für die Weilermer. Daniel Wellmann brachte die Mannen von Jürgen Wegmann mit 1:0 in Führung. Die Gäste aus der Weststadt brauchten ein paar Minuten, um sich von diesem Gegentreffer zu erholen, aber dann kam der Ausgleich. Benjamin Schiele gelang in der 22. Minuten das 1:1. Nun war die TSG im Spiel.

Ein Angriff nach dem anderen rollte nun auf das Tor von Julian Hinkel. Mit Erfolg. In der 32. Minuten das 1:2 für die TSG. Wieder war es Benjamin Schiele, der die mitgereisten Fans, Verantwortlichen und Trainer jubeln ließ. Aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen war mit einem Sieg der Klassenerhalt für die Weilermer möglich. Beim Stande von 1:2 wechselten die Teams die Seiten. Bis dahin war die Führung der TSG verdient. Patrick Fabers Mannschaft konnte den Rückstand drehen.

Nach der Halbzeit brachte Faber Julian Köhnlein für Maxi Blum, der bis zu seiner Auswechslung alles raus haute. Diese Einwechselung sollte sich für die TSG auszahlen. In der Endphase gelang Köhnlein das 1:3 und damit die Entscheidung. Nach dem Abpfiff und der Bekanntgabe der Ergebnisse auf den anderen Plätze brachen auf Seiten der TSG alle Dämme. Patrick Faber war es gelungen, den Negativtrend zu stoppen und frühzeitig den Ligaverbleib zu sichern. „Ich bin sehr stolz auf mein Team. Der frühzeitige Klassenerhalt ist phänomenal“, so der stolze TSG-Trainer. Am kommenden Samstag (21. Mai) empfängt die TSG den TSV Heimerdingen im VR-BANK Sportpark und kann hier zusammen vor den heimischen Zuschauern den Klassenerhalt feiern.

TSG: Tentonis – Fichtner, Rembold (85. Schneider), Blum (56. Köhnlein), Rieger (87. Serejo), Rief, Haas, Schiele (66. Milojkovic), Christlieb, Horlacher, Schwarzer.

Tore: 1:0 Wellmann (12.), 1:1 Schiele (22.), 1:2 Schiele (32.), 1:3 Köhnlein (81.).

Tentonis, Serejo und Barth bleiben

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach setzt die Planungen für die Verbandsliga-Saison 2022/23 fort. Neben Daniel Serejo konnten die Verantwortlichen des Weststadt-Clubs auch die beiden Torhüter Joshua Barth und Stylianos Tentonis weiter an den Verein binden.

Nach dem 3:1-Auswärtssieg beim FC Wangen gab es bei der TSG kein Halten mehr. Frühzeitig feierte die Elf von Patrick Faber und Marc Ruppert den Klassenerhalt und konnte die Erwartungen des Vereins damit mehr als erfüllen. Ab jetzt können die Verantwortlichen den Fokus auf die anstehende Verbandsliga-Saison richten. Der sportliche Leiter Christoph Discher konnte Routinie Daniel Serejo sowie die beiden Keeper Joshua Barth und Stylianos Tentonis vom Konzept der TSG überzeugen.

Daniel Serejo: Der 31-jährige Angreifer wechselte 2019 aus dem Schwerzer in Schwäbisch Gmünd an den Sauerbach. Von Beginn an bereicherte er mit seiner Spielweise die TSG. In 63 Spielen erzielte der Brasilianer 16 Treffer. Er gehört auf und neben dem Platz zu den wichtigen Säulen der Mannschaft von Patrick Faber und Marc Ruppert, weshalb auch die Verantwortlichen glücklich sind, dass Serejo ein weiteres Jahr das TSG-Trikot tragen wird.

Joshua Barth: Vor der Saison wechselte der Keeper von der U19-Bundesliga-Mannschaft des 1. FC Heidenheim zur TSG. Im Kampf um den Platz zwischen den Pfosten setzte sich Barth gegen Jakob Pfleiderer und Ivan Grazhdankin durch und machte mit spektakulären Paraden auf sich aufmerksam. Er war sicher ein Garant für die starke Vorrunde der TSG. Im Testspiel gegen den SV Neresheim zog sich der Schlussmann eine Verletzung zu und konnte in 2022 bisher kein Spiel bestreiten. Trotz allem unterbreiteten die TSG-Verantwortlichen ihrem Keeper einen Vertrag über drei Jahre, den Barth zu Freude aller unterzeichnet hat.

Stylianos Tentonis: Über die U23 der TSG arbeitete sich Stylianos Tentonis in den Verbandsliga-Kader von Patrick Faber. Nach der Verletzung von Joshua Barth konnte man sich am Sauerbach glücklich schätzen, einen solchen Keeper in seinen Reihen zu haben. Zuletzt überzeugte er und war mit seiner Leistung maßgeblich am frühzeitigen Ligaverbleib verantwortlich. In Zukunft möchte sich der Grieche mit Joshua Barth und Jakob Pfleiderer um die Nummer eins im TSG-Tor bewerben.

 

“Wir freuen uns sehr, dass wir mit Daniel, Joshua und Stylianos drei wichtige Spieler auf entscheidenden Positionen an uns binden konnten. Nach und nach nimmt der Kader für die neue Saison formen an und wir sind sehr glücklich über den aktuellen Status unserer Arbeit“, so Christoph Discher, der sportliche Leiter des Weststadtclubs.

TSG behält die Oberhand bei Traumtorfestival

Dank einer dominanten Vorstellung gegen den Tabellennachbarn aus Pfullingen siegt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach mit 4:1.

So schnell wird TSG-Kapitän Jo Rief das Spiel gegen den VfL Pfullingen sicher nicht vergessen. Als Innenverteidiger gehört das Verhindern von Toren eigentlich zu seinen Kernkompetenzen. Als Torschütze tritt der 29-Jährige deshalb eher selten in Erscheinung. Dass er am Samstagnachmittag im Heimspiel gegen den VfL Pfullingen dann direkt mit einem Doppelpack in Erscheinung trat, war für alle Anwesenden überraschend.

Bevor der Abwehrchef allerdings selbst auffällig wurde, spielten sich zunächst andere Spieler in den Fokus. Nach einer ereignisarmen Auftaktviertelstunde landete der Ball auf dem Fuß von Nicola Zahner. Der Mittelfelddirigent zögerte nicht lange und zirkelte die Kugel aus knapp 20 Metern genau ins Kreuzeck. Die Führung hatte sich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich angedeutet, spielte sich das Geschehen in den ersten zwanzig Minuten doch vor allem im Mittelfeld ab. Der Führungstreffer sorgte in den Reihen der Hausherren für breite Schultern und so erspielte sich die Faber-Elf in der Folge einige gute Chancen. Einen Schuss von Julian Köhnlein fischte der VfL-Schlussmann vor der Pause aus dem Eck. Pfullingen trat bis zur Pause offensiv nicht wirklich auf. Nach Wiederbeginn dauerte es dann hingegen keine Minute, bis Pfullingen zum ersten Mal gefährlich abschloss. Fast 30 Meter vor dem Weilermer Tor sprang der Ball halbhoch in Richtung Roman Schubmann, der einfach Volley abzog. Die Kugel senkte sich spät und klatschte von der Latte genau hinter die Linie – ein unfassbarer Treffer.

Wirklich geschockt zeigte sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach vom überraschenden Ausgleich allerdings nicht. Den Weststädtern war anzumerken, dass sie schnell wieder den alten Abstand herstellen wollten. Zunächst blieben die Abschlüsse der TSG allerdings zu unpräzise. Nach 70 Minuten traf Jonas Christlieb nach einem kurz ausgeführten Freistoß zwar nur den Pfosten, Johannes Rief stand jedoch goldrichtig und schob den Ball ins leere Tor. Die Sauerbachelf drängte nun auf die Entscheidung. Nach 83 Minuten fiel Jo Rief nach einer Ecke der Ball erneut vor die Füße. Der Abwehrmann fackelte nicht lang und versenkte den Ball abermals im Tor. Von Pfullingen kam in dieser Phase wenig Gegenwehr und auch offensiv blieb der Gast aus dem Raum Reutlingen einiges schuldig. Kurz vor Schluss machte Joker Benjamin Schiele dann den Deckel drauf. Nach einem Pressball flog die Kugel steil in den Himmel und genau in den Lauf des Angreifers, der das Spielgerät sensationell herunterstoppte und vorbei an Marvin Karasarik im Gästetor schob.

Am Ende ist das Ergebnis hochverdient. Defensiv ließ die TSG kaum eine gefährliche Situation zu und offensiv zeigte sich die junge Truppe kreativ und spielfreudig. In den entscheidenden Situationen war dann auch noch das Spielglück auf Seiten der Gastgeber. Mit dem Sieg überholt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach den VfL Pfullingen in der Tabelle und steht nun auf Platz sieben. Bei noch fünf verbleibenden Saisonspielen und neun Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone sollte der Klassenerhalt für die Faber-Elf nun in trockenen Tüchern sein. Die nächste Chance auf drei Punkte bietet sich den Weststädtern nächste Woche in unmittelbarer Nähe zum Bodensee. Am Samstag spielt die TSG um 15.30 Uhr beim FC Wangen.

 

Tore: 1:0 Zahner (22.), 1:1 Schubmann (46.), 2:1, 3:1 Rief (70., 83.), 4:1 Schiele (87.)

TSG: Tentonis – Horlacher, Rief, Schwarzer, Christlieb – Rieger (62. Blum), Köhnlein, Haas (86. Fichtner), Zahner, Rembold (87. Avduli) – Serejo (82. Schiele)

Rückengymnastik – Neue Kurse im Jahr 2022 und 2023

Ab  22. September 2022 –  Martin Kadow, Lizenz als Übungsleiter B, „Sport in der Prävention“

 

Vormittagskurse immer am Donnerstag:

1. Kurs: 09:30 – 10:30 Uhr – 10 mal
2. Kurs: 10:45 – 11:45 Uhr – 10 mal

Abendkurs immer am Donnerstag:
3. Kurs: 20:00 – 21:00 Uhr – 10 mal

Weitere Infos unter Rückengymnastik

Mountainbike-Abteilung eröffnet Frauengruppe

Nachdem die Mountainbikeabteilung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach im Frühjahr bereits erfolgreich gestartet ist, bieten die Radsportler nun auch Ausfahrten speziell für Frauen an. Los geht es am Samstag, den 14. Mai um 10 Uhr. Treffpunkt ist der Haupteingang der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach.

„Das Angebot richtet sich besonders an Anfängerinnen oder Frauen, die wieder mit dem Mountainbiken einsteigen wollen“, erzählt Sina Ebert von der Mountainbikeabteilung der TSG, die die Ausfahrten leiten wird. Frauen ab 16 Jahren sind dazu herzlich willkommen. Bei den Ausfahrten gilt eine ständige Helmpflicht, weitere Protektoren werden zudem empfohlen.

„Wir freuen uns, dass die Abteilung von Beginn an so großen Zuspruch bekommen hat. In den letzten Wochen haben sich vermehrt auch Frauen bei uns gemeldet. Deshalb starten wir jetzt eine eigene Frauengruppe“, erklärt Ebert den Schritt.

Die Teilnehmerinnen können sich darauf freuen, Trails zu erkunden und nach und nach ihre Fähigkeiten auf dem Bike zu verbessern. Egal, ob mit dem E-Mountainbike oder ohne elektrische Unterstützung – Bei dieser Ausfahrt ist für alle Interessentinnen was dabei!

Anmelden können sich alle, die interessiert sind, per E-Mail unter mtb@tsg-hofherrnweiler.de. Die Teilnehmerzahl für das Angebot ist begrenzt.

Weitere Infos gibt es hier