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TSG gastiert in Neu-Ulm

Nach der knapp verlorenen Partie im FRITZ-Sportpark gegen die SF Dorfmerkingen gastiert die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am kommenden Samstag (7. November) bei Türk Spor Neu-Ulm. Die Mannschaft von Trainer Leo Gjini strebt an der Donau die Rückkehr in die Erfolgsspur an – und baut dabei auf das Selbstbewusstsein und die positive Energie einer bislang rundum gelungenen Vorrunde.

Die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff im FRITZ-Sportpark war zwar greifbar, denn in dem umkämpften Ostalb-Derby gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen vor 450 Zuschauern in der Weststadt wäre durchaus mehr drin gewesen. Nach einer couragierten ersten Hälfte und der verdienten Pausenführung durch das sicher verwandelte Elfmeter Tor von Philipp Tabatabai musste sich die TSG dem Rivalen vom Härtsfeld am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Daniel Nietzer schlug direkt nach dem Seitenwechsel für die Gäste zu (46.), ehe Joker Fabian Ehrmann in der 82. Minute den glücklichen Siegtreffer für die Gäste markierte.

Eine starke Vorrunde als Fundament

Auch wenn in den vergangenen engen Partien sicher die eine oder andere Möglichkeit bestanden hätte, noch den ein oder anderen Zähler mehr auf der Habenseite zu verbuchen, blickt die TSG mit Trainer Leo Gjini zufrieden auf eine insgesamt zufriedenstellende Vorrunde zurück. Das Team hat sich in den bisherigen zwölf Partien mit konstant starken Leistungen, viel Spielmoral und spielerischer Qualität im oberen Mittelfeld etabliert.

Mit starken sechs Siegen, einem Unentschieden, fünf Niederlagen und insgesamt 19 Punkten rangiert die TSG weiterhin völlig verdient auf einem starken siebten Tabellenplatz. Die Entwicklung der Mannschaft stimmt, das Trainerteam leistet hervorragende Arbeit, und das geschlossene Auftreten macht Mut für die kommenden Wochen. Dies waren sicher auch entscheidende Gründe dafür, dass die Verantwortlichen des Weststadt-Clubs die Zusammenarbeit mit Leo Gjini frühzeitig bis 2028 verlängert haben.

Demirkiran-Elf unter Druck

Der kommende Gastgeber, Türkspor Neu-Ulm, blickt ebenfalls auf ein enttäuschendes Wochenende zurück. Die Elf von Coach Ünal Demirkiran ging bei den Spfr Schwäbisch Hall trotz einer frühen Führung durch Finn Annabring (4.) am Ende mit 1:3 leer aus. Für Türkspor bedeutete dies die zweite Schlappe hintereinander. Mit 14 Punkten auf Rang zehn hängen die Neu-Ulmer in der unteren Tabellenhälfte fest und benötigen im eigenen Stadion jeden Zähler, um den Abstand auf die Gefahrenzone auszubauen.

Formal reist die TSG mit fünf Punkten Vorsprung und dem Rückenwind der starken Vorrunden-Ergebnisse als leicht favorisiertes Team ins Neu-Ulmer Muthenhölzle. Wenn es der Mannschaft gelingt, an die guten Leistungen der bisherigen Saison anzuknüpfen, defensiv stabil zu stehen und die eigenen Offensivkräfte zielstrebig einzusetzen, stehen die Chancen bestens, an der Donau wieder dreifach zu punkten und den Tabellenplatz zu festigen. Auf wen Leo Gjini im Spiel bei Neu-Ulm von Beginn an setzen wird, bleibt offen. Wie gewohnt wird das Trainer-Team den Kader nach dem Abschlusstraining bekanntgeben. Eins ist jedoch sicher. Jeder, der die Reise mit nach Neu-Ulm antreten wird, möchte den Dämpfer der Derby-Niederlage wettmachen und mit einem Erfolgsgefühl auf die Ostalb zurückreisen.

Von Kai Eder

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