Hofherrnweiler will im TSG-Duell die Oberhand behalten

Fußball, Verbandsliga Am Samstag um 15.30 Uhr empfängt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach die TSG Balingen II im Fritz Sportpark.

Nach wie vor angespannt ist die Personallage der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Das hat sich seit der vergangenen Woche kaum verändert. Unter anderem fehlten zuletzt die beiden nominellen Verbandsligakeeper, weshalb zweimal in Folge Bezirksligatorwart Marius Ulmer im Tor stand. Der hat seine Sache aber mehr als ordentlich gemacht, weshalb diese Personalie den Verantwortlichen am Weiler kaum Sorgenfalten ins Gesicht treiben dürfte. Noch ist allerdings offen, wer rechtzeitig zum Wochenende wieder fit wird.

„Ich möchte mich da gar nicht auf einzelne Namen fixieren, aber es stimmt schon: Gerade fehlen viele Spieler“, so TSG-Trainer Leo Gjini vor der Partie. „Dennoch werden wir am Samstag versuchen, vor unseren Heimfans das Ding zu ziehen.“

Die Hoffnung des Übungsleiters ist durchaus berechtigt. Denn in den letzten Wochen hat das Team durchaus das eine oder andere sprichwörtliche Ding gezogen. Vor der 0:3-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Gjinis Ex-Team Oberensingen holte die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach fünf Siege in Folge und hat sich nach neun Partien gemeinsam mit sechs weiteren Teams ein wenig von der Konkurrenz abgesetzt. Türk Spor Neu-Ulm auf Platz acht fehlen zur TSG auf Rang sieben bereits fünf Zähler.

Gegner der Aalener Weststädter ist am Samstag Aufsteiger TSG Balingen II. Das Team von der Zollernalb ist bisher noch überhaupt nicht in der Liga angekommen und holte bei 7:29Toren erst einen mageren Zähler. Den erkämpfte die Oberligareserve aus Balingen aber ausgerechnet gegen den damaligen Tabellenführer Göppingen um Starstürmer Cristian Giles Sanchez. Nach teilweise deftigen Klatschen zu Saisonbeginn zeigte die Formkurve der Balinger mit zwei 1:2-Niederlagen gegen Neu-Ulm und Dorfmerkingen sowie dem Punkt gegen Göppingen zwischenzeitlich nach oben. Dies unterstreicht wieder einmal die abgedroschene Floskel: Kein Team darf unterschätzt werden.

Daran hält sich bei angespannter Personallage sicher die TSG Hofherrnweiler, auch wenn Balingen beim 0:5 am vergangenen Wochenende gegen Schwäbisch Hall erstmals wieder deutlicher unterlag.

Von Patrick Schlipf

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