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TSG feiert Kantersieg trotz Unterzahl

In einer einseitigen Verbandsliga-Partie hat die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem fulminanten 4:0-Auswärtssieg beim SSV Ehingen-Süd untermauerten die Gäste ihre aktuelle Form und ließen sich selbst durch eine bittere gelb-rote Karte für Tim Ruth nicht aus dem Konzept bringen.

Von der ersten Minute an war Feuer in der Partie. Die Gäste von der Ostalb übernahmen sofort das Kommando und suchten den direkten Weg zum Tor. Es dauerte nicht lange, bis der Ball das erste Mal im Netz zappelte: In der 17. Spielminute legte sich Philipp Tabatabai das Leder zum Freistoß zurecht. Mit feiner Schusstechnik zirkelte er den Ball direkt ins lange Eck – ein Tor Marke „Marke Extraklasse“. 0:1. Die Hausherren wirkten geschockt, und die TSG setzte sofort nach. Nur fünf Zeigerumdrehungen später war es erneut Tabatabai, der eiskalt zuschlug und auf 0:2 erhöhte (22.). Ehingen-Süd versuchte zwar, mit wütenden Angriffen zu antworten, doch das Glück war ihnen nicht hold: Ein krachender Lattentreffer in der 19. Minute blieb die gefährlichste Ausbeute der Gastgeber im ersten Durchgang.

Bester erster Hälfte des Jahres folgt dominante zweite Hälfte

Somit wurden beim Stand von 0:2 die Seiten gewechselt. Die wohl beste erste Hälfte der TSG im Fußball-Jahr 2026. Nach dem Seitenwechsel kam der SSV Ehingen-Süd mit viel Schwung aus der Kabine. Die Hausherren erspielten sich Chancen im Minutentakt, doch die TSG-Abwehr stand wie eine Wand. In der 62. Minute schien das Spiel jedoch eine dramatische Wendung zu nehmen: Tim Ruth sah nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte (Gelb-Rot). Für die Elf von Patrick Faber und Bastian Heidenfelder ein Weckruf, mitten in der Drangphase der Hausherren. In Unterzahl agierte die TSG nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“. Während der SSV vergeblich anrannte und eine Ecke nach der anderen herausholte, bewies der TSG-Coach ein glückliches Händchen bei den Auswechslungen.

Die Jungs aus der Weststadt bewiesen in der Schlussphase eine beeindruckende Effizienz. Der eingewechselte Yusuf Emre Baran machte in der 80. Minute den Deckel drauf, als er einen Konter zum 3:0 vollendete. Ehingen-Süd war nun endgültig der Zahn gezogen. In der Nachspielzeit (94.) setzte Luca Wünsch mit dem 4:0 den Schlusspunkt unter eine Partie, in der die TSG am Ende ein hochverdienter Dreier, der aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit und der gnadenlosen Chancenverwertung auch in dieser Höhe völlig in Ordnung geht. Während die TSG mit breiter Brust nach Hause fährt, muss Ehingen-Süd die Wunden lecken und an der Chancenverwertung arbeiten.

TSG: Barth – Ruth, Ziemer (90. Jonus), Wagemann, Kuntz (58. Ibrahim), D. Tabatabai, Freitag, Köhnlein (84. Sanyang), Zahner, Klenk (58. Baran), Ph. Tabatabai (64. Wünsch).

Tore: 0:1, 0:2 Philipp Tabatabai (17./22.), 0:3 Yusuf Emre Baran (80.), 0:4 Luca Wünsch (94.)

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Tim Ruth (TSG, 62.)

Von Kai Eder

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